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Nr. 22 / i. Vierteljahr
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Dienstag, 22 . Lanuar
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Der Handel eln glelchbrrechNgies Glied der Semelnschafl
Der erste Neichsbetriebsavvell
„W,r wollen den königlichen Kaufmann und keine Neinlichen Krämerseelen!"
Berlin» 22. Januar.
! Bei dem gestern srvh t« allen deutschen Hau- drlsbetriebrn stattgefundeuen erste» Reichs- betrteLsapprll sprach in einem Berliner Betriebe wer alle deutschen Sender Reichsorganisations- leiter Dr. Sey:
Es war ein überwältigendes Bild, so führte Dr. Ley aus. wie die Werktätigen an der Saar sich zu Deutschland bekannten. Das war kein Mampf zwischen Deutschland und einer anderen Ration; es war der innerdeutsche Kampf zweier Welten, der Kampf des Nationalsozialismus mit dem marxistischen Gedanken. Das Blut, die Rasse, die Gemeinschaft der Nation haben sich tausendmal stärker als alle internationalen Phrasen und ^ Worte erwiesen. Wir sind hier nicht zusammengekommen, um einem Stande, einer Klaffe, einem Beruf zu dienen. Was wir leisten, dient nur einem Gedanken: Deutschland. Jeder Mensch darf einen gesunden Ehrgeiz haben, aber wir sagen es jedem: Dein Interesse hat dort aufzuhören, wo die Interessen der Gemeinschaft beginnen, und dein Interesse ist am besten gewahrt, Wenn du es in den Schoß der Nation legst.
Ihr seid in den letzten Jahrzehnten oft verdächtigt worden. Ich weiß, daß mancher Nationalsozialist verächtlich über den Handel sprach. Ich weiß, daß Theoretiker meinten, zwischen Produzenten und Konsumenten sei der Handel als dritter Stand nicht notwendig. Aber es wäre falsch, zu verkennen, daß derHandel einwertvolles, ein gleichberechtigtes Glied in der Es- meinschaftderschaffendenStändedes Volkes ist. Wenn einige wenige diesen Stand verdächtigen, weil vereinzelte aus diesem Stande ihn beschmutzt haben, indem sie, statt das sein zu wollen, was man den königlichen Kaufmann nennt, sich als Krämerseelen gaben, so ist kein Grund vorhanden, das wieder zu schaffen und hochzuhal- ten, was ehemals Ihre Vorfahren darstellten, jenen Typ des königliche: Kaufmanns, wie wir ihn aus dem Geschlecht der Fugger oder in den Städten der stolzen Hanse kennengelernt haben. Es sind nahezu 3086 Jahre her, da kämpften zwei Kaufmannsrepubliken einen Kampf auf Leben und Tod: Rom und Karthago. Rom kämpfte und siegte, weil der Kaufmann in Karthago ein Krämer ge
worden war, der nichts anderes kannte als sein Gold. Und 3000 Jahre nachher lieferte ein anderes Volk, ebenso wie Karthago den Römern, seine Waffen ab — das war Deutschland. Deutschland war zu einem Krämervolk geworden. Heute aber hat es sich aufgerafft, und selbst ein Lloyd George muß die Engländer warnen mit den Worten: Niemand in der Welt darf wagen, Deutschland ungestraft anzugreifen.
Darum, ihr Männer und Frauen, von Handel, Handwerk und Industrie» ihr Meister und Geselle», ihr Handelsherren und Lehrlinge» haltet zusammen! Seid eine Gemeinschaft. Adolf Hitler hat uns die Gleichberechtigung zurückerobert. Adolf Hitler hat uns die Ehre wiedergegeben. Wir brauchen Karthagos Schicksal nicht zu erleide», weil uns durch ein Wunder Adolf Hitler gesandt wurde. Adolf Hitler, unser Führer, wir danken dir in dieser Stunde, und unser Gelöbnis sei: Wir wollen eine Gemeinschaft sein, eine Kameradschaft von Treue, von Anhänglichkeit, von Opferbereitschaft. Wir wollen kämpfen für Deutschland und Adolf Hitler.
Skne Nunvfrage im Alltag:
„Wie ich zum Führer fand
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Gespräche mit Menschen, die sich aus innerster Ueberzeugung zur großen Volksgemeinschaft bekannten
Wir haben im Dorübergehen eine Rundfrage im Alltag veranstaltet. Es lag kein äußerer Anlaß vor, keine Feier, keine Gedenkstunde und auch kein besonderes Ereignis. Ganz zwanglos hat sich der Schriftleiter Herbert S-eehoser an Männer und Frauen verschiedener Stände und Berufe gewandt und ihnen überraschend die Frage vorgelegt: „W ie fanden Sie zum
Führer? — Wie fanden Sie zur Volksgemeinschaft?"
ES sind keine erschütternden Berichte, die abgelegt wurden. Die Antworten sind nicht immer von Dramatik erfüllt, und keine Tragödie entrollt sich, und wer packende „Sensationen" erwartet, möchte enttäuscht werden. Aber vielleicht überzeugt gerade ungekünstelte Schlichtheit und die unbedingte Ehrlichkeit der Antworten; denn sie sind wahrhafte Bekenntnisse wahrhafter Volksgenossen zum Führer und der rotzen nationalsozialistischen emeinschast ganz Deutschlands.
Gin Malermeister:
Der zweiundfünfzigjährige Malermeister Karl S., langjähriges Mitglied der Sozialdemokrati- sche» Partei Deutschlands. Wir treffen ihn bei der Renovierung einer Küche. Er steigt bedächtig von der Leiter herunter, steckt sich umständlich eine ! Pfeife in Brand und sie qualmt.
^ . das läßt sich eigentlich gar nicht in ein
paar Worten erzählen . . - ,Oie mußten doch aber einen Grund haben, um Ihrer Partei den Rücken zu kehren."
„Na, und ob ich den hatte. Sie habe« mich doch betrogen."
„Wer? Die SPD.?"
„Ja und nein. Nicht direkt, sondern die Sache war so: Eines Tages ließ sich der bekannte G. ein Haus bauen, und ich kriegte die Malerarbeiten. Sechs Stuben, eine Diele, einen Wintergarten, Küche, Badezimmer, Keller, Aufgong — na, wir hatten ganz schön zu tun. Wir arbeiteten tüchtig hinterher — ohne Vorschuß versteht sich, bei so einem bekannten Mann — und nun kommt der Witz: Als alles fertig ist und ich meine Rechnung einreiche, da ist der E. plötzlich gar nicht mehr Besitzer des Hauses, sondern alles ist verkauft und ich kriege kein Geld nicht."
„Und nun? — Sie werden sicher geklagt haben?"
„Hat sich was! Natürlich! Aber natürlich war das Geld auch noch weg. Beschwerden bei der Parteileitung haben gar nichts genutzt, sondern
am Ende warf man mich noch buchstäblich herunter."
„Geschäftliche Enttäuschung hat Sie also aus den Reihen Ihrer Kollegen getrieben?"
„Nicht der Verlust allein, sondern nun gingen mir die Augen aus. über die vielen unehrlichen Machenschaften und die Augen gingen mir nicht nur auf, sondern die Augen gingen mir auch über. Ich sah um mich die Cliquenwirtschaft, diesen Sumpf von Korruption und llnehrlichkeit und das ging gegen mein^ Einstellung."
„Sie haben sich nun heute zu uns bekannt?"
„Ja, aus ganzem Herzen. Wenn ich mich zuerst abwartend verhielt und nicht der Partei beitrat,
Strategie im Stillen Ozean
Amerika plant Befestigung seiner Znseln
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Washington, 21. Januar.
Für den Entfcheidungs- kampf im Fernen Osten, bei dem zunächst Japan,
China, Rußland und Amerika als Rivalen auftreten, spielt die militärische Befestigung gewisser Inseln des Stillen Ozeans eine wichtige Rolle. Amerikas Präsident Roosevelt hat die Wake-Insel der Leitung des Marineamtes unterstellt. Diese Insel, die unbewohnt ist, hat einen Durchmesser von nur IN Kilometer, besitzt jedoch wegen ihrer Lage auf halbem Wege zwischen Honolulu und der amerikanischen Insel Euam eine hervorragende strategische Bedeutung. Das Kabel von Honolulu nach den Philippinen führt über die Wake-Insel. Es verlautet nunmehr, daß die Insel Stützpunkt für Probeflüge über den Stillen Ozean we.den soll Der Washingtoner Vertrag verbietet zwar die Befestigung der Insel, aber dieser Vertrag läuft nach Kündigung durch Japan bereits Ende des
nächsten Jahres ab. Bis dahin kann die Besestb gung weitgehend vorbereitet werden. Dann werden auch Befestigungsanlagen auf Euam und den Philippinen erlaubt sein. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Durchführung der erwähnten Maßnahmen die strategischen Verhältnisse im Stillen Ozean von Grund auf ändern und vo: allem Japan mit ähnlichen militärischen Maßnah men auf den Plan rufen wird.
so werden Sie das verstehen. Als ich aber sah, daß man nach der Machtergreifung auch mir, von dem man doch wußte, daß er im andern Lager stand, kameradschaftlich die Hand reichte, und mich nicht ruinierte, heute kann ich Ihnen sagen: Ich bin auch ohne Mitgliedsbuch Ihr Parteimitglied. Es gibt nur eine» Mann, dem ich vertraue: Adolf Hitler!"
Gin Handsetzer:
Der achtundzwanzigjährige Handsetzer Werner B., ehemaliges Mitglied einer berüchtigten kommunistischen Hiiuserstassel. Wir suchen ihn während der Frühstückspause auf und er liest; was liest ein Setzer, er liest die Zeitung:
„Jawoll, ich war früher Kommunist. Ich war immer revolutionär. Da ist nischt dran zu tippen, so lange noch der Winkelhaken grade ist."
„Sie stehen aber heute in unserem Lager?"
„Ich gehöre der Arbeitsfront an, in der Partei bin ich nicht."
„Aber Sie bekennen sich zu uns?"
„Gang ohne Frage. So wie die Partei wieder aufmacht, will ich der Partei beitreten. Hätte ich's man schon damals gemacht, aber Sie wissen ja, nu war man mal dabei, und da wollte man auch nicht gerne sich sagen lassen: Der hat Angst, weiter mitzumachen."
„Warum Angst? Trieben Sie denn so gefährliche Dinge?"
„Nu stellen Sie sich man nicht so dämlich an. Sie wissen doch Bescheid, und wir brauchen doch darüber gar nicht mehr zu sprechen. Es war ja zuletzt auch nicht mehr schön, und ich hab' auch nicht mehr mitgemacht. Sonst würde ich ja auch gar nicht mehr hier sitzen können. Tun Sie doch bloß nicht so, Sie müssen doch Bescheid wissen "
„Und der äußere Anstoß, nicht mehr mitzumachen?"
„Das ist eine trübe, eine wirklich trübe Sache gewesen. Das ist nämlich-ein Mord ist das ge-
wesen. Der Fall Steinberg am Lencener Platz in Berlin. Ich hab' ihn liegen sehen, tot, runterge- knallt, er hatte noch die Augen offen und ich hab' ihn doch gekannt, wenn er auch nicht mein Freund war. Aber da ging es mir doch plötzlich durch und durch und ist sagte mir: Am Ende liegste morgen auch so da und sagst kein Wort mehr. Das hat doch keinen Zweck, nicht wahr? Das ist doch nichts, jemanden dadurch zu überzeugen, daß man ihn abschießt! Das ist doch glich gar nicht revolutionär! Nee, da war kalter Kaffee bei mir."
„Betätigen Sie sich nun heute irgendwie politisch?"
„Nee, gar nicht mehr. abgesehen von den Versammlungen und mal ab und zu 'n Marsch, wenn was Besonderes los ist oder mal 'ne Kundgebung im Betrieb. Im übrigen habe ich ja täglich die Zeitung, das ist ja schon Politik. . ."
„Ich meine, kommen Sie denn nicht mehr mit Ihren früheren Freunden von der Häuserstaffel pijamme»? Sie sind doch gute alte Bekannte?"
„Die sind jetzt alle in der SA., bis auf zweie, oie getürmt sind. Vielleicht trete ich auch eines Tages mal ein ... .
vor b'übrer ILLt stob auk äer kvisv von sviusm Lresseoliek vr. vietriod VortraZ kalten
AUF_
Von Dr. Otto O > strlck, sisicbrprsLLsclisl 6sr
Die grundlegende Neugestaltung des deutschen Pressewesens, die der Nationalsozialismus in den vergangenen zwei Jahren seiner Herrschaft durchgeführt hat, ist eine jener nationalsozialistischen Aufbauarbeiten, die zwar nach außen zunächst weniger sichtbar in die Erscheinung treten, deren innere Tiefenwirkung aber dafür um so nachhaltiger dem ganzen Volke zugute kommen.
An die Stelle der in allen parteipolitischen Farben schillernden verantwortungslosen Presse des nachnovemberlichen Deutschlands, die das Volk mit intellektuellem Blendwerk gegen alle Gefahren blind machte und das Reich an den Rand des Abgrunds führte, ist die innerlich geschlossene national verantwortliche Presse von heute getreten, deren Gesicht zwar weniger sensationsbeiont, dafür aber um so klarer und in ihrer Charakterhaltung um so fester und wertbeständiger ist.
Wer die Bedeutung der Presse und ihre Macht im Leben der Völker kennt, der weiß, wie notwendig dieser innere und äußere Wandel der Presse im neuen Deutschland war. Ohne das lebendige Bindeglied einer zu nationalem Verantwortungsbewußtsein erhobenen Presse, als täglicher Mittler zwischen Führung und Volk, wäre das wunderbare Geschehen der letzten zwei Jahre, das schnelle Wachsen und Werden der großen deutschen Volksgemeinschaft nicht möglich gewesen. Und wie in den vergangenen Jahren, so wird es auch in der Zukunft sein angesichts der gewaltigen Aufgaben, die dem deutschen Volke noch bevorstehen.
Vorbild und Träger dieser für das deutsche Volk so segensreichen Pressereform war die nationalsozialistische Parteipresse. Ihre Eeburtsstunde war der Befehl des Führers. Aus dem Nichts ist sie damals entstanden, nur aus dem Willen, dem Volke zu helfen. Getragen von diesem zähen und unbeugsamen Willen kämpften die Männer der nationalsozialistischen Presse ihren schweren Kampf, gingen sie durch die Hölle der Ver- olgungen. Ihr Geist, ihre Opfer und ihre elbstlose Hingabe an die nationalsozia- istische Idee sind die Wurzeln, aus der die Neuordnung des deutschen Pressewesens erwachsen ist. Getreu der Aufgabe, die ihr der Führer stellte, „Wecker des Volkes" zu sein, hat sie der gesamten deutschen Presse im nationalsozialistischen Reiche den Weg in die Zukunft gewiesen. Und weil es so ist, deshalb wissen wir, daß die Presse des nationalsozialistischen Deutschlands auch in Zukunft nur blühen und gedeihen kann durch denselben Geist, der sie geboren und durch dieselbe Kraft, die sie geschaffen hat.
Zwei Erfordernisse bestimmen den Zu- kunftsweg der deutschen Presse: Gesinnung und Leistung. Der Zusammenklang beider, aus einem Instrument hervorgebracht, ist die journalistische Musik, die der geistigen Struktur des neuen Deutschland und seinen großen Zielsetzungen entspricht. Es ist die Aufgabe der jungen nationalsozialistischen Presse, aus ihrer tiefen seelischen Verbundenheit mit der nationalsozialistischen Weltanschauung und Tradition durch fortschrittliche journalistische Leistungen jene neuen Formen zu gestalten, die der schöpferischen Größe des neuen Reiches würdig sind.
Die nationalsozialistische Presse, die schon heute das ganze Reich erfaßt und selbst in
den entlegensten Dörfern und Flecken Deutschlands zu Hause ist, hat in den wenigen Jahren ihres Bestehens bereits eine überaus erfolgreiche Entwicklung genommen. Wenn man bedenkt, daß der normale Weg einer großen Tageszeitung lange Jahrzehnte und große Kapitalinvestitionen erfordert, dann ist der Ausbau der Nationalsozialist, schen Presse, die.auf schmalster finanzieller Basis sich in kürzester Frist emporarbeiten muhte, eine Leistung von Bedeutung. 1933 und 1934 waren für sie Jahre fruchtbaren Ausbaues im Leistungswettbewerb des deutschen Zeitungswesens. Vieles wurde erreicht, aber vieles bleibt noch zu tun übrig. Das weih niemand besser als die nationalsozialistische Presse selbst. Und darum rüstet sie zu neuem Vormarsch. Die Parole, die sie der heute beginnenden Leistung s wo ch e voranstellt, lautet:
Weiter fortschreitende Leistung!
Dienst am deutschen Leser mehr noch ,
als bisher! ,
Aber vergessen wir nicht, daß es auch der Mitarbeit des Lesers bedarf, um das Ziel zu erreichen, das der nationalsozialistischen Presse im Interesse des Volkes gesetzt ist. Dabei gilt der Grundsatz: Kritik nimmt die nationalsozialistische Presse gern entgegey! Sie ist weit davon entfernt, sich und ihre Arbeit für vollendet zu halten. Aber sie erwartet das Gleiche, was man auch von ihr verlangt: nicht negative, sondern positive Kritik und aufbauende Mitarbeit! Das ist die rechte Form der Zusammenarbeit, wie sie sowohl der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft wie auch dem besonderen Wesen der nationalsozialistischen Presse entspricht.
Denn zwischen dem, der die Zeitung macht, und dem, der sie liest, besteht ein ganz besonderes Verhältnis: das der Wechselwirkung. Gewiß, wenn die Zeitung weniger leistet, wird sie weniger gelesen — aber wenn die Zeitung weniger gelesen wird, kann sie auch weniger leisten! Wer daher die Leistungen seiner nationalsozialistischen Zeitung steigern will, erreicht dies am sichersten und schnellsten dadurch, daß er mithilft, neue Leser als Grundlage des weiteren Ausbaues zu gewinnen. Denn in dem Maße, in dem diese Grundlage wächst, steigern sich nahezu quadratisch auch die Leistungsmöglichkeiten. Gerade die nationalsozialistische Presse, die in ihrem harten Kampfe für das Volk weder das Geld noch die Zeit hatte, sich so einzurichten, wie viele andere Blätter es in jahrzehntelanger geruhsamer Entwicklung tun konnten, sollte hier die verständnisvolle Mitarbeit derer finden, für die die Parteipresse gedämpft hat.
Wenn wir die Zusammenarbeit zwischen dem Volk und seiner Presse, zwischen der nationalsozialistischen Zeitung und ihrem Leser in diesem hohen Sinne auffassen, dann tun sie beide, Zeitung und Leser, Dienst an der Volksgemeinschaft: Dienst am deutschen Volke.
Einreise ins Gaargebiet
Saarbrücken, 21. Januar. Die Regierungskommission des Saargebiets hat die sofortige Aushebung der Ein- reiseverordnung beschlossen.