Ausgabe 
(21.1.1935) Nr. 21
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Nr. 21 / i. Vierteljahr

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Montag, 21. Januar

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Gikgesfeier der Gaarbergleute

Große Kundgebung in SaarbrückenWir Gaarbergleute haben ö geschafft"

Saarbrücken, 20. Januar.

Immer wieder hat man in den Wochen vor der Saarabstimmung darauf verwiesen, daß das Schicksal des Landes an der Saar zu einem er­heblichen Teile in die Hände des Bergarbeiters gegeben sei, der seit Vater Tagen im Boden der Heimat wurzelte und die Last des Ueberganges der Gruben in die französische Verwaltung seit Kriegsende zu tragen hatte. Eine ArtSieges­feier" in ganz besonderem Sinne war die Kund­gebung, die der Eewerkoerein Christlicher Berg­arbeiter an der Saar am Sonntagvormittag in Saarbrücken veranstaltete und an der auch, herz­lich begrüßt, der Landesleiter der Deutschen Front, Pirro, teilnahm.

Ihre Führer, die zu ihnen sprachen, sind viel genannt worden im Kampfe um die Saar, Peter Kiefer, Alois Lenhart, Karl Hillenbrand. Ein Name ist nie ausgesprochen worden, der früher stets in Verbindung mit diesen genannt wurde. Nur Peter Kiefer erwähnte, daß die Tochter des Abtrünnigen weinend zu ihm gekommen sei, und daß er sie zum Verbleiben in der Heimat aufgefordert habe, denn die Kin­der trügen schwer genug an der Schuld des Vaters.

Dieser Sieg", so führte der Geschäftsführer des Eewerkvereins, Lenhart, auswar nur möglich, weil wir Saarbergleute zu jeder Zeit wußten, welche Pflichten wir dem deutschen Volke gegen­

über haben. Ohne Ueberhebung dürfen wir sa­gen: Wir christlich-nationalen Bergleute haben's geschasst!" Die Kraft, 15 Jahre lang durchzustar­ten, habe ihnen nur der Wille gegeben, ihren Kindern die Heimat zu erhalten. Stolz kehre die Saar nun heim zum deutschen Vaterland, in dem der Arbeiter ein Glied der Volksgemeinschaft geworden sei. Nun wolle der Saarbergmann mit dem deutschen Volke und seinem Führer kämpfen um die Gleichberechtigung des deutschen Volkes unter den Völkern der Welt.

Peter Kiefer, der Führer des Gewerkvereins, würdigte die weltpolitische Bedeutung des Sieges der deutschen Sache am 13. Januar. Die inter­nationalen Truppen, die man zur Saar geschickt habe, können jetzt in ihrer Heimat verkünden, sie hätten ein diszipliniertes Volk dort kennengelernt. Die Welt werde erkennen, daß sie von falschen Propheten belogen und betrogen worden sei. Das Saarvolk habe in dem un­blutigen Waffengang durch die Stimme des Blutes und des Gewissens dem deutschen Vater- lande einen hervorragenden Sieg errungen. Die historische Bedeutung des 13. Januar sei, vor der Welt den Beweis geliefert zu haben, daß der Rhein nicht Deutschlands Grenze, sondern jetzt und immerdar Deutschlands Strom sei. Damit diene die Entscheidung dem Frieden. Der Weg sei frei zur Versöhnung. Das habe der Saarbevoll­mächtigte des Führers zum Ausdruck gebracht, als er ihm aufgetragen habe: Grüßen Sie die treuen Kumpels von mir.

Der Tag wird kämmen, an dem der Führer und ich an der Saar sein werden, um diesem braven Volke zu sagen: Ihr habt Deutschlands Ansehen in der Welt einen Riesendienst erwiesen. Ihr habt der Welt bewiesen, daß alle Greuelmärchen falsch sind.

Kiefer betonte auch, daß es dem Saarbergmann fernliege, nun mit einem großen Wunschzettel auf­zuwarten. Er trage das Bewußtsein in sich, daß das neue Deutschland ihn achte und ehre. Hell klangen die Stimmen, als zum Schluß das Deutschland-, Horst-Wessel- und Saarlied ange­stimmt wurden. Spontan wurde aus der Mitte der Versammlung das Sieg-Heil auf die Führer ausgebracht.

Der Auszug der Emigranten

Weitere Grenzübertritte nach Frankreich Paris, 20. Januar

Der Uebertritr von Emigranten über die fran­zösische Grenze bei Forbach und Saargemund hält nach französischen Mitteilungen nach wie vor an. An beiden Erenzstellen sind nach einer Havas- Meldung aus Metz allein am Sonnabend 300 bzw. 250 Emigranten übergetreten, von denen jedoch ein großer Teil die französische Staatsangehörig­keit besitzt. Für die Franzosen ist ein besonderes Konzentrationslager eingerichtet worden während die anderen Flüchtlinge in die westfran- zösischen Departements abgeschoben werden.

Kein Deutscher will den Krieg

aber für die Verteidigung des Vaterlandes das ganze Volk

Berlin, 20. Januar.

Der Deutsche ReichskriegerbundKyffhäuser" veranstaltete am Sonntag seine traditionelle Deutsche Weihestunde", anläßlich der 64. Wieder­kehr des Reichsgründungstages. Unter den Ehrengästen sah man u. a. Reichsaußenminister Frhr. v. Neurath, die Staatssekretäre Dr. Lam- mers und Meißner, die Generale der Landes­polizei Daluege, Wecke und von Zepelin, Ober­bürgermeister Dr. Sahm, den Beauftragten für Abrüstungsfragen von Ribbentrop. Als Vertreter des Reichswehrministeriums war Generalleutnant Knochenhauer an der Spitze zahlreicher hoher Reichswehroffiziere erschienen. Die SS. wurde durch Reichsführer Himmler vertreten, die SA. durch Obergruppenführer Krüger und Gruppen­führer Uhland, das NSKK. durch Korpsführer Hühnlein.

Nach dem Fahneneinmarsch, bei dem die 14 Traditionsfahnen der Kyffhäuserverbände des Landesverbandes Saargebiet besonders herzlich begrüßt wurden, leiteten Musik aus Lohengrin und Lieder aus den Befreiungskriegen über zu der Ansprache des Vundesführers des Deutschen ReichskriegerbundesKyffhäuser", Oberst a. D.

Reinhardt, der vor allem die von der befreiten Saar gekommenen Kameraden und eine große Zahl von Altveteranen begrüßte.

Oberst Reinhardt sagte dann weiter: Wir füllen die von uns seit jeher gepflegte heilige Tradition unseres Soldatentumes mit dem lebendigen Geist dieser Zeit, die dem Wehr- und Ehrbegriff wie­der Geltung verschafft hat. Das gemeinsame Kriegserlebnis aller Frontkämpfer ist dazu be­rufen, die Achtung der Völker voreinander wieder herzustellen und daher arbeiten wir Männer vom Kyffhäuserbund, die den Krieg kennen, unablässig daran, daß der Leitgedanke unseres ehemaligen Frontkameraden und heutigen Führers Erfüllung findet:Kein Deutscher für einen neuen Krieg, aber für die Verteidigung des Vaterlandes das ganze Volk". Adolf Hitler habe die Reichsidee des Altreichskanzlers vollendet und ausgebaut. Er habe die Gemeinschaft des deutschen Volkes geschaffen. Bei einem Gedenken an die Toten und von Hindenburg senkten sich die Fahnen und unter dumpfem Trommelwirbel ertönte leise das Lied vom guten Kameraden. Dann nahm Oberst Rein­hardt wieder das Wort. Er erklärte, daß die alten kampferprobten Soldaten in altüberlieferter Ver­

bundenheit mit des Reiches Wehrmacht den vom Führer vorgezeichneten Weg vorwärts schreiten wollten, dem einen hohen Ziele zu: Ein freies und gleichberechtigtes Deutschland! Als Kame­raden wollen wir uns die Hand über die Grenzen reichen, um gemeinsam zu ringen gegen jeden neuen Krieg. Nicht als Pazifisten, sondern als Männer, die zu ihrer Nation stehen, als Männer, die wissen, daß nicht Haß und Waffen sondern die Ehre und die Freiheit der Schutz des Friedens sind Der Kyffhäuser-Landes- führer des Saargebietes, Hoos, gab daraus der Freude Ausdruck, in der Reichshauptstadt im Namen der Frontkameraden des Saargebietes sprechen zu dürfen. Sein Dank galt in erster Linie dem Frontkameraden, dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, dem man es verdanke, daß endlich auch die Frontkameraden des Saar­gebietes zum Reiche heimkehren konnten. Nun sei der Weg zur Verständigung zwischen zwei Nachbarvölkern frei. Wenn das Saargebiet bis zum 13. Januar Streitobjekt war, so könne und müsse es jetzt Brücke zwischen diesen Nationen werden. Er schloß mit den Worten: Die Saar ist frei! Die Saar ist treu!

Krankreich mit

Ostpaktbesprechungen

Paris, 20. Januar

Die Pariser Sonntagspresse zeigt sich mit den Ergebnissen der Völkerbundssitzung äußerst zufrieden. Man schreibt dem französischen Außenminister das Verdienst zu, entscheidend an der Lösung der verschiedenen Fragen mitgearbeitet zu haben, die auf der Tagesordnung standen. Das Hauptinteresse wendet sich nach der Regelung der Saarfrage den Besprechungen über die römischen Abkommen und insbesondere über den Ostpakt­plan zu, die hinter den Kulissen in Genf anschei-

Gens zufrieden

Lavals mit Litwinow

nend zu einem scharfen Duell zwischen Laval auf der einen und Litwinow sowie den Staaten der Kleinen Entente auf der anderen Seite geführt haben Die Außenpolitikerin desOeuvre" will wissen, daß Laval das offizielle Versprechen abge­geben habe, mit Rußland und der Tschechoslowakei ein den anderen Mächten offenstehendes gegen­seitiges Beistandsabkommen abzu­schließen, falls Berlin und Warschau den Ostpakt ablehnen sollten. Bei seiner letzten Unterredung mit dem polnischen Außenminister Beck habe Laval

In dsrll'rsuds üdsr den Dssckluk auk kück- AlisäorunZ des 8asr Asdists am 1. älärr vurds auk äsn ^mts- Zsbäudsn des Laargs- bists die Dastnsn des vsutscbsa keiostss ge­killt. IVir Zeigen rsokts das Postamt in 8aar brücken im 8ckinuck der Uakenkreurkakne, links einen Teil der unabsskkaren älsnge, die diesen Vorgang mit dem /Iksingen des Osutsckland- und des Horst - IVsssel-knsdes begleitete.

bereits, nachdem sich Veck noch einmal geweigert habe, dem Pakt beizutreten, mitgeteilt, daß Frank­reich in diesem Falle mit Rußland und der Tsche­choslowakei abschließen würde.

Der Genfer Vertreter des regierungsamtlichen BlattesJswestija" hatte eine Unterredung mit Laval über die Grundzüge der französischen Außenpolitik. Er erklärte, Frankreichs Politik sei friedliebend und uneigennützig, sie bleibe fest und weiche durch nichts von ihrem Ziel ab, das in einer allgemeinen Versöhnung durch die Schaffung der Sicherheit für alle bestehe.

Laval ging weiter auf die Frage des Ostpaktes ein und erklärte, dem Beschluß der Sowjetregie­rung, dem Völkerbund beizutreten, sei die Mög­lichkeit eines Ostpaktes entsprungen. Im Laufe einiger Monate würden die interessierten Regie­rungen die Elemente dieses Paktes studieren. Für uns alle, so erklärte Laval. sei der Augenblick gekommen, zu erklären, daß, welches Land auch immer einen Angriff unternehmen möchte, es auf das Bündnis aller Friedensanhänger stoßen würde. Litwinow und er, Laval, hätten durch einen offiziellen Akt die Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, diese Aktion einem günstigen Ende zuzuführen.Sollte die Hoffnung getäuscht werden, erklärte Laval wörtlich, so würden wir trotzdem davon bin ich überzeugt unser gemeinsames Streben verwirklichen, die Friedens­garantie zu steigern. Je nach der Berwirklichung des Entwurfs des Ostpaktes werden wir über die Möglichkeit der vollen Verwirklichung jenes Standpunktes urteilen, über den Mussolini und ich uns vollkommen geeinigt haben."

Lava! wieder in Kalis

Paris, 20. Januar.

Außenminister Laval ist Sonntag nachmittag aus Gens kommend in Paris eingetroffen.

,Mak i denn, mall i denn . . " Kit Land und Legst vorlassen dis Emigranten und die 8sparatistsn das 8aargsbist. Das dsutscks Volk an der 8aar rvsint iknsn keine Träne nack.

Am 23. Januar 1935 ist ein halbes Jahr­zehnt vergangen, seit zum ersten Male ein Nationalsozialist in Deutschland Minister wurde. Die weit überwiegende Mehrzahl un­serer Volksgenossen hielt damals uns Nationalsozialisten noch entweder für bös­artige Störenfriede oder für Menschen, die nicht ernst zu nehmen waren und von denen praktisch wertvolle Leistungen nie und nim­mer erwartet werden konnten. Der Begriff nationalsozialistischer Minister" schien ge­radezu ein Widerspruch in sich selbst zu sein.

Als sich in Thüringen der NSDAP. über­raschend die Möglichkeit bot, durch Koalitidn mit büryerlichen Parteien zum ersten Mal ein Ministerium zu besetzen, wurden in der Partei selbst Bedenken laut. War das nicht bloß eine Verlockung, für den Preis eines Ministersessels unsere revolutionäre Idee auf­zugeben? Was konnte im übrigen ein einzelner Nationalsozialist als Minister prak­tisch erreichen? Und würde es nicht ge­radezu das Ende aller national­sozialistischen Zukunstsaussich- ten bedeuten, wenn dieser erste und einzige nationalsoziali­stische Minister praktisch ver­sagte? Alles hing von der Persönlichkeit ab, der diese heikelste aller Aufgaben anver­traut wurde.

Adolf Hitler aber wußte, daß er in Dr. Frick den Mann besaß, der dieser Aufgabe gewachsen war. Er war Berufsbeamter. Es war ein Verwaltungsjurist, der 23 Jahre lang im praktischen Staatsdienste sich be­währt hatte. Ein Beamter freilich, der sich längst als das Gegenteil einesBüro- kraten erwiesen hatte. Der in der NS­DAP. schon in ihren ersten Anfängen den Keim der deutschen Erneuerung erkannt und die Bewegung als Chef der Münche­ner politischen Polizei deshalb mit aller Kraft amtlich geschützt und gefördert hatte. Der in den schwarzen Novembertagen des Jahres 1923 so treu zum Führer stand, daß er mit diesem gemeinsam vor den Volks­gerichtshof kam und alsHochverräter" ge- brandmarkt und verurteilt wurde.

Schon nach den ersten Regierungshand­lungen waren alle Besorgnisse, die in der Partei gegenüber dieser Ministerschaft be­standen. begeisterter Zustimmung gewichen.

Statt in der Praxis zu versagen, führte der Nationalsozialist Frick in Thüringen bin­nen kürzester Frist eine Verwaltungs­reform durch, die auch jeder Gegner der NSDAP., wenn er ehrlich war und etwas von der Sache verstand, als mustergültig an­erkennen mußte.

Als Minister entfaltete Dr. Frick Schlag auf Schlag, unter dem Wutgeheul der Iuden- presse und dem steigenden Jubel des er­wachenden deutschen Volkes, eine einzig­artige Propaganda der Tat, deren Eindring­lichkeit nicht wenig dazu beitrug, den nationalsozialistischen Durchbruchssieg bei den Reichstagswahlen vom 14. September 1930 vorzubereiten.

Statt seinem Ministersessel zuliebe und weltanschaulich mit sich feilschen zu lassen, verfocht Frick mit eiserner Charak­terstärke und Geradlinigkeit, dabeimitdemSchwungundFeuer des echten Revolutionärs, die nationalsozialistischen Ziele, un­bekümmert um den Haß der Marxisten, die: Verständnislosigkeit des Bürgertums und die Beschränktheit sogenannter Intelligenz- kreise, bis sich nach 14 Monaten Bürgerliche und Marxisten am 1. April 1931 im thürin­gischen Landtag zu seinem Sturze zusammen­fanden.

Auch nach seinem Rücktritt blieb Frick in den Augen der Parteigenossenschaftunser Minister". Man ahnte, daß dieser Sturz sich sehr rasch zum Siege wandeln würde und

daß die Vorsehung dem Minister noch weit höhere Aufgaben vorbehalten hatte. In dem Schreiben, mit dem der Führer damalsaus übervollem Herzen" dem Minister den Dank der Bewegung aussprach, standen die Worte: Sie haben in dieser Zeit über­menschlich gearbeitet. Sie sind dem alten deutschen Verrat zum Opfergefallen. Sie sollen aber überzeugt sein. daß in der nationalsozialistischen Bewe* gung und weit darub-L^: hinaus Ihr Name zu eineni BekenntWZ würde. Millionen und abermals Millionen Menschen sehen in Ihnen den ersten deutschen Minister, der den Mut hatte,sich überall zumW es enun- seresVolkes zu bekennen und seine Feinde zu bekämpfen. Wir alle glauben felsenfest an die Stunde, die Sie wieder und dieses Mal dann aber für im­mer zum Dienst an unserem Volke an ver- antwortungsreicher Stelle aufrufen wird."

Am 3 0. Januar 1933 schlug diese Stunde. Auf Befehl des Führers übernahm Frick das Reichsministerium des Innern des anbrechenden Dritten Reiches. Am 1. Mai 1934 wurde ihm außerdem das Preußische Innenministerium übertragen, das inzwischen mit dem Reichsinnenministerium verschmolz zen ist. Auch die Innenministerien aller an­deren deutschen Länder unterstehen seit dem 3 0. Januar 1934 der Befehlsgewalt des- Ministers Frick.

Fünf Jahre sind geschichtlich betrachtet ein sehr kurzer Zeitraum. Was Dr. . Frick seit der Machtübernahme im Reiche noch geleistet hat, ist schlechtweg Großes. Seinen ge° schichtlichenAnteilan derTatdes Führers bei Durchbruch der national­sozialistischen Revolution durch die Aus- rollung der widerstrebenden Ländergewalten und die Beseiti­gung der Parteienwirtschaft bleibt unvergängliches Verdienst. Daß er entscheidend den Rassegedanken förderte mit bahnbrechenden Reformen auf dem Gebiet des Volksgesundheitswesens und hiermit der biologischen Erneuerung unseres Volkes die Voraussetzungen schuf, ist außerdem jedem Volksgenossen bekannt.

Kaum jemals in der Geschichte dürfte es einem Minister vergönnt gewesen sein, in so kurzer Zeit auf so vielen und bedeu­tenden Gebieten so umwälzende Lei­stungen zu vollbringen, wie dies Dr. Frick seit 1930 beschieden gewesen ist. Fragt man. woher nächst der Güte der Vorsehung unserm Minister die Kraft und Iugendfrische für solche Taten erwächst, so kann die Ant­wort nur lauten: aus seinem deut­schen Blut und aus seiner unwan­delbaren Treue zumFllhrer.

Ztalienisch-

griechischei' Äwischensall

Athen, 20. Januar

Nach griechischen Meldungen von den Dodetanes soll es aus der zur Zwölfinselgruppe gehörenden Insel Kalymnos zu Zusammenstößen zwischen der italienischen Polizei und der griechischen Bevöl­kerung der Insel gekommen sein. Es seien zahl­reiche Verhaftungen vorgenommen worden. An­geblich sollen auch Kriegsschiffe und Wasserflug­zeuge von Italien nach der Insel Kalymnos un­terwegs s-in.

Zum Generalintendanten in Königsberg ernannt Der bisherige Intendant des Königsberger Opernhauses, Edgar Klitsch, ist zum Generalinten­danten der Königsberger Oper und des Neuen Schauspielhauses ernannt worden.