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Meiner Z ekm
parteiamtliche Tageszeitung
Bas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeisters der Freien kjansestadr Bremen
lachtrut ernlprrcher 51115 Oheinslraße 86. Fernspr. 5 41 21 In Syke Mühlendamm Nr. 2
der Nationalsozialisten Vremens
flmtiiüies Verkünüungsdiatt des Neichsstattiialters in videnburg und Bremen
Nr. 2? / 10. Jahrgang
Sonntag, 28. Januar 1948
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flus demöeleitzug herausgeschossen
krsolge der deutschen U-Voot-Waffe
Zwei dampfer im fltiantik versenkt — So wird tkucchili Lügen gestraft!
knglislhe presselüge widerlegt
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Berlin, 28. Januar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Westen Spähtrupp- und Artillerietätigkeit sowie Jagdiiberwachung an der deutsch-französischen Grenze. — Die dauernd erfolgreiche Seekriegssührung erbrachte allein am 25. Januar eine Versenkungszifser von über 28 880 Tonnen. Außerdem versenkte im Atlantik ein deutsches U-Voot auf der Höhe von Porto zwei Dampfer aus einem englischen Eeleitzug heraus. — Die von der englischen Presse ausgestreute Behauptung, das; sich deutsche Truppen in Russisch-Ostgalizien befänden, ist falsch.
*
Die Totschweigepflicht von Mr. Churchill, mittels derer Tote lebendig und gesunkene Schiffe schwimmend gemacht worden, hat sich zum größten Leidwesen der amtlichen Lügenbeutel an Themse und Seine totgelaufen. Nachdem der Erste Lord der britischen Admiralität wahre Sirenengesänge losgelassen hatt«, um die argwöhnischen Neutralen für das „absolut sichere" Teleitzugsystem zu begeistern und ihre Schiff« „britischem Schutz" anheimzugeben, sind die „Schutzbedürfti- sgen", soweit sie schon den geschäftigen britischen Einflüsterungen erlegen waren, durch die nicht mißzuver- stehende Sprache der deutschen U-Boots-Torpedos drastisch eines Besseren belehrt worden. Es ist also windig bestellt um die Churchillsche Behauptung, „daß England mit dem Waffonfchntz das ganze Risiko des Krieges auch für die Neutralen auf sich nähme. Da nun der deutsche Wehrmachtsbericht in der üblichen lakonischen, aber um so eindringlicheren Kürze die ganze Ohnmacht dieses großmäulig als unüberwindlich hingestellten britischen Waffenschutzes einfach durch Tatsachen widerlegt, ist die Schweigetaktik der britischen Admiralität vor aller Welt bloßgestellt. Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht hat die Wahrheit auf seiner Seite. Die hart« Sprache der Wirklichkeit, die das erfolgreich« deutsche Kriegshandwerk durch unsere U-Boote und Minen spricht, ist nicht mehr zum Schweigen zu bringen. Ebenso genügt für solche hanebüchenen Hintertreppenmärchen wie „Deutsche Truppen in Ealizien" ein klarer Satz des deutschen Wehrmachtsberichts, um die jämmerliche britische Lügen- politik ins rechte Licht zu rücken! o.
wieder ein englischer Kampier „zusammengestoßen"
Amsterdam, 28. Januar.
Der englische Dampfer „Surreybrock" (882 Tonnen) ist bei Pmuiden mit einem holländischen Dampfer „zusammengestoßen" und schwer beschädigt worden.
französischer Kampfer „lourng gesunken
Madrid, 28. Januar.
In Bigo wurden von dem spanischen Frachtdampfer „Castillo'de Monforte" schiffbrüchige Seeleute an Land gesetzt, die dem französischen Dampfer „Tourny" angehörten. Das französische 276l--BRT.-2chiff war von Senegal nach Bordeaux unterwegs und wurde aus der Höhe der nordspanischen Küste versenkt. Von der 35 Mann starken Besatzung kamen acht ums Leben und heben wurden ins Hospital in Bigo eingeliefert. Wre die französischen Seeleute aussagten, wurde rhr Schuf m den frühen Morgenstunden des Donnerstags versenkt. Die „Tourny" befand sich in Begleitung anderer Frachter, die bei der Versenkung sofort auscmanderstoben.
Unter diesen Frachtschiffen befand sich auch der fran- bsische Dampfer „Alsacien" (3819 BRT.), der zwischen Frankreich und Französisch-Zentralafrika verkehrt und von einem deutschen U-Voot aus einem Konvoi heraus torpediert worden ist.
Ver norwegische Kampfer „Sonja" verloren
Amsterdam, 28. Januar.
Wie norwegische Matrosen, die von einer britischen Schaluppe in einem Rettungsboot gefunden und rn «inen irischen Hafen gebracht wurden, berichten, ging ihr Dampfer „Sonja" (1828 BRT.) im Nordatlantik unter.
Amerikanischer 1 4 000-ronnen-kampfer gestrandet
T o k i o , 28. Januar.
Der amerikanische Pasiagierdampfer „President Quesal," (14 000 BRT.) ist Sonnabend morgen insolge eines Maschinenschadens bei der kleinen Insel Tanegashima, die südlich von der japanischen Südiusel Kiuschiu liegt, ruf eine Klippe aufgelaufen und bald darauf gesunken. Die Rettungsarbciten waren durch den starken Sturm sehr erschwert, jedoch sollen Passagiere und Besatzung von japanischen Dampfern übernommen worden sein.
Känemark errichte« flmerika-Linie
brr. Kopenhagen, 28. Januar.
Die Dänische Vereinigte Dampfschiffahrtsgesellschaft hat sich entschlossen, unter Ausnutzung der Kriegsver- hältnisse den vor einigen Jahren aufgegebenen Amerikadienst wiederaufzunehmen, und zwar unter dem Namen Skandinavien-Amerika-Linie. Mit fünf modernen Motorschiffen fall ein Passagierverkehr mit den Vereinioten Standen betrieben werden der den eno-
lischen Linien zweifellos erhebliche Konkurrenz machen wird. Die Gesellschaft will ihre seit Kriegsausbruch im Mittelmeer und in der Levante überflüssig gewordene Tonnage nützlich verwerten. Es handelt sich um . die Motorschiffe Tunis, Marokko, Sizilien, Algier und Texas. Es sollen drei Fahrten im Monat stattfinden. Die Ucberfahrt dauert 12 bis 14 Tage.
»ker weg des führers"
Reichssendungen am Sonntag und Montag
Berlin, 28. Januar.
Der Großdeutsche Rundfunk bringt heute, Sonntag, 28. Januar, und Montag, 28. Januar, 28.15 bis 22 Uhr (Reichssender Breslau und Hauptsender Lodfch l 2b.31> bis 22 Uhr), vom Deutschlandsender die Reichssendungen: „Der Weg des Führers, ein Leben für Deutschland", in der Bearbeitung und Zusammenstellung von Helmut Hansen. Die Sendung wird getragen von Worten des Führers aus Reden, die der Führer bei nationalen Anlässen gehalten hat. Weiter sind Original- berichte und Redenausschnitte von Reichsleiter Alfred Rosenberg, Reichsleiter Bouhler und anderen führenden Nationalsozialisten verwandt. Die mitwirkenden Sprecher der Sendung sind u. a.: Heinrich George, Bernhard Minetti und Paul Klinger.
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I. L.O. Bremen, 28. Januar
Frankreichs wokres keficht
Wenn man in Paris auch nur über ein bescheidenes Matz von folgerichtigem Denkvermögen verfügen könnte, hätte man bestimmt das für jede» unvoreingenommenen Menschen die Kriegsschuld der Verantwortlichen an der Seine einwandfrei dartuende Eelbbuch nicht herausgegeben. In geradezu dramatisch gesteigerter Form haben die vier nacheinander erfolgten Veröffentlichungen aufschlußreicher Dokumente aus dem deutschen diplomatischen Archiv den trotz aller gegenteiliger Versicherungen Daladiers, Bonnets und Loulondres auch noch nach dem Münchener Abkomme-i lebendig gebliebenen französischen Vernichtungswillen gegen Deutschland erwiesen und die künftigen Geschichtsforscher werden an Hand dieser Dokumente leichte Arbeit haben bei der Feststellung der Brandstifter des heutigen Krieges, zumal es ja auch sonst offen am Tage liegt, wer sich von diesem Krieg Vorteile erhofft und wer an einem langen guten Frieden interessiert gewesen ist. Das deutsche Volk, im Ausbau seines ihm durch Adolf Hitlers große Staatskunst geschenkten Reiches emsig begriffen, konnte sich wahrlich nichts Besseres wünschen
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kür ckis „Sreinsr Leitung" gereicknet von llmil KScksrs
Japan verschärft Blockade in rientfln
Strengere Kontrolle — Elektrifizierung der Krafitzäune
Tientsin, 28. Januar
Das britische Konsulat ist, einer Reutermcldung zufolge, amtlich unterrichtet worden, daß die japanische Zessionen in Tientsin ab sofort verstärkt werde. Die Konzessionen in Tientsin sofort verstärkt werde. Die Kontrolle an den Barrieren werde strenger sein, und die Drahtzäune werden wieder elektrifiziert werden.
Kritisches küstenfakrzeug oonlapanern angehalten
Amsterdam, 28. Januar
Einer Meldung aus Schanghai zufolge ist das britische Küstenfahrzeug „Wingsang" von einem japanischen Kriegsschiff vor Futschau angehalten worden.
Japanische Marineoffiziere begaben sich an Bord. des Schiffes, das, wie es in der Meldung weiter heißt, 11 Stunden von den Japanern an der Weiterfahrt verhindert wurde. Der Kapitän des britischen Schiffes habe ichließlich eine Erklärung unterzeichnet, daß das Schiff unter Protest von den Japanern durchsucht worden sei. Dabei habe ein japanischer Marineleutnant den britischen Kapitän in ironischer Weise gefügt, ob er bereits etwas von der „Aiama Maru" gehört habe.
In englischen Flottenkreisen ist die — angesichts der von England selbst angewandten Methoden völlig unbegründete — Wut über diese unmißverständliche Antwort der Japaner auf die englischen Kontrollschikanen groß. Nach außen hin sucht man sich freilich in London den Anichein zu geben, als handele es sich bei der japanischen Repressalie um eine Geste, von der sich England nicht stören lassen werd«. „News Chronicle" meint höhnisch, hoffentlich sei die Ehre der Japaner ,...„ um zynisch hinzuzufügen, man könne auch
den Amerikanern anraten, einen Teil ihres „Spleens" wegen der kontrollierten Postsäcke auf gleiche Weise abreagieren. Diese Haltung der englischen Presse ist typischer Ausdruck einer Piratenmentalität.
„flsama Maru'-fall vor dem japanischen Neichstag
Tokio, 28. Januar
Wie Domei meldet, wird Premierminister Ponai in seiner Regierungserklärung vor dem Reichstag den Standpunkt Japans, zum Fall „Asama Maru" erläutern. An Bord, dieses japanischen Dampfers wurden 21 deutsche Passagiere von den Engländern verhaftet.
Die dem japanischen Außenamt nahestehende „Japan Times" schreibt zu dem Versuch des Botschafters Craigie, in die diplomatischen Verhandlungen durch die Presse einzugreifen, der englische Missionschef verstehe anscheinend das japanische Volk nicht. Ohne ein solches Verständnis könne aber ein Botschafter seiner Aufgabe nicht gerecht werden.
Wie die japanisch« Zeitung in Schanghai „Tairiku Schimpo" zu berichten weiß, dehnt sich die england- feindliche Bewegung in Ghina auch auf Nanking aus.
Nationolregierung sür ganz Elzina
Tsingtau, 28. Januar
Die neue chinesische Nationalregierung wird, wie Wangtschingwei erklärte, voraussichtlich Anfang März gebildet werden. Die Nationalregierung beanspruche für sich! der Repräsentant ganz Chinas einschließlich Nord- Lina. der Mopgolei und der Gebiete der Tichungkinger st''' ""M win.
und wünschte sich nicht mehr, als ungestört seinen aufbauenden Zielen nachgehen zu können, während die Verantwortlichen an der Seine, völlig verhaftet den deutschfeindlichen Gedankengängen Richelieu'scher Diplomatie, vermeinten, mit Hilfe Englands die mit Deutschlands verjüngter politischer Kraft wiedergeborene Reichsidee zerstören und zugleich die Seele dieser deutschen Kraft, die nationalsozialistische Weltanschauung „in letzter Minute" — so dachte man sich das am 3. September 1939 — noch unterdrücken und ersticken zu können.
vequeme Politik
Deutschlands Schwäche war das Ziel aller maßgebenden französischen Politiker seit den Tagen, da Frankreich als Großmacht auf dem europäischen Festlande in Erscheinung trat. Deutschlands Schwäche war der Zweck des Schanddiktats von Versailles und Deutschlands Schwäche ist auch jetzt wieder das Ziel der Kriegsverbrecher Frankreichs und spricht aus allen offiziellen Verlautbarungen französischer Politiker und der französischen Presse. Oh, es war so bequem zur Zeit des 30jährigen Krieges, die Dinge in Deutschland von der Seine aus lenken zu können. Subsidien, an ehrlose Fürsten mehr oder weniger bedeutender Kleinstaaten gewährt, machten diese Frankreich gegenüber zu Anbetern-des französischen Hofes und zu Trägern französischer Kultur, machten diese zu gefügigen Dienern Frankreichs schlechtweg. Es war nicht weniger bequem nach dem Schmachvertrag von Versailles, von Paris aus auf dem Wege über deutsche Parlamentarier hinweg (die ja in der Mehrheit blinde Anhänger der aus der französischen Revolution erwachsenen liberalistischen Grundsätze gewesen sind und die teilweise sogar als Marxisten schon während des Weltkrieges den Grundsatz vertraten, daß es besser für Deutschland wäre, seine Kriegsflagge zu streichen, ohne daß sie siegreich blieb) die Dinge in Deutschland zu lenken. Das Hochfreimaurertum, das in Paris und London seinen Sitz hat, brachte des weiteren fertig daß der Grundsatz der deutschen Schwäche in den deutschen Parlamenten immer mehr. Anklang fand und daß diese Parlamente den Wünschen Frankreichs und den Diktatoren von Versailles zugänglicher waren als den Aeußerungen eines Selbstbehauptungswillens des deutschen Volkes, der in seinem Urgrund zwar verschüttet, aber nichtsdestoweniger noch lebte und langsam, allerdings mit ungeheurer Mühe, erst wieder von AdoV Hitler freigelegt werden konnte.
Sittece Erinnerungen
Mit Schaudern erinnern wir uns in diesen Tagen auch, daß dieses von französischen. Freimaurern und Juden hochgehaltene Prinzip der zielbewußten Schwächung des Deutschen Reiches bereits in jenen Tagen sich geltend machte, als Bismarck in Preußen als Ministerpräsident seine ersten Entscheidungen zu treffen hatte. Wie während des Weltkrieges das Wort von der deutschen Flagge, die nicht mehr siegreich heimkehren sollte, klingt an unser Ohr aus jenen Zeiten herüber das gegen die Zukunft des preußischen Volkes und gegen Bismarcks Politik von Parlamentariern geprägte Wort, das da lautete: „Mit Preußens Eroßmachts-
dünkel müsse endlich einmal Schluß gemacht werden." Nur weil Bismarck diesem landesverräterischen Wolle-n seinen eisernen Willen und sein unbeirrbares -Pflichtgefühl entgegensetzte, ungeachtet der Gefahr, mit seinem König eines Tages auf dem Schafott enden zu müssen, konnte er Schluß machen mit denen, welche wissend oder unwissend mit ihrem Gerede die Geschäfte des Auslandes und vor allem Frankreichs besorgten, Schluß machen mit einer deutschen „Libertät", gegen die in jener Zeit einer der besten deutschen Dichter, Konrad Ferdinand Meyer, seinen Fluch schleuderte, Schluß machen mit allen Ränken und Gegenzllgen der französischen Po-
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(klusors ksutigs Lusgabs uwkallt 12 Ssitsir)
Deutsche U-Boote versenkten im Atlantik zwei Dampfer aus einem Geleitzug heraus.
Ein britisches Küstenfahrzeug wurde von einem japanischen Kriegsschiff angehalten.
Japan verschärft seine Blockade in Tientsin. Loulondres deutschfeindliches Ränkespiel wurde in Auswirkung der amtlichen deutschen Verlautbarung überall durchschaut.
Im südafrikanischen Parlament wurden erneut scharfe Anklagen gegen Smuts gerichtet. Eauamtsleiter Denker ruft zur traditionellen Carl- Röoer-Eeburtstagsspcnde auf.
Heute ist der letzte Wunschtermin für das große 2. Bremer WHW.-Konzert, das vom Hamburger Sender übertragen wird.
Die Bremer Straßenbahn hebt ab Dienstag von ' -"n 170 Haltestellen 24 aus.