Ausgabe 
(16.1.1940) Nr. 15
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Meiner Nun

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parteiamtliche Tageszeitung

Das pmtsdlatt des Negierenden vürgermeisters der Lreien ftansestadk vremen

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llnd^onniaas""iferniprecher 5 N 15' Obernstrahe 88. Fernspr. 5 41 21 In Syle Mühlendamm Nr. 2

der Nationalsozialisten Vremens

flmliicties VerNündungsdiatt des Neichsstattlialters in Oldenburg und Dremea

Nr. 15 / 19. Jahrgang

Dienstag, 16. Januar 1940

kinzelpreis 15 Npf.

kngstscher lzehapostel aus Nelson

Nach Prag und Warschau jetzt in dato

Ner bewichrle britische kriegsschürer Mr. Noel Saker sucht die skandinavischen Lander keim

tg. Oslo, 16. Januar.

Der englische Unterhausabgeordnete Noel Baker wird in dieser Woche in Oslo erwartet, um hier auf seiner Reise nach Finnland einige Tage Ausenthalt zu nehmen. In seiner Begleitung befinden sich der Ge­neralsekretär des englischen Eewerkschastskongresses, Sir Walter Citrine, und der Gewerkschaftsführer D o w n i e.

Die Engländer haben die Absicht, die Vertreter der norwegischen Gewerkschaften zu bearbeiten und für ein« Unterstützung Finnlands zu ködern. Mit der Entsen­dung dieser drei Kriegshetzer in die skandinavischen Staaten auch ein Besuch in Schweden ist in Aus­sicht genommen hat die britische Regierung einen neuen Weg in ihren Bemühungen eingeschlagen, die nordischen Länder zu einer Einmischung in den fin­nisch-russischen Konflikt zu veranlassen.

Noel Baker scheint dabei nach Londoner Ansicht ge­rade der richtige Mann zu sein, um die Augen frem­der Völker von der Gefährlichkeit dieser dunklen Pläne abzulenken. Baker hat auf diesem Gebiet gerade in der jüngsten Vergangenheit Erfahrungen gesammelt. Er war es, der kurz vor dem Ende der alten Tschecho­slowakei in Prag auftauchte, um die damalige tsche­chische Regierung zum Widerstand gegen das Reich aufzuhetzen, und im Frühjahr 1030 erschien er auf­tragsgemäß in Warschau, um dort die polnische Politik den britischen- Zielen gefügig zu machen. Beide Län­der fielen auch auf die Versprechungen Bakers herein. Wenn er jetzt in den skandinavischen Ländern die gleiche Mission zu erfüllen versucht, so sollte man sich in Nor­wegen und Schweden gerade dieser Vergangenheit er­innern, um die unheilvolle Tätigkeit Bakers zu er­kennen.

Va-Vanque-Spiel" gegen beutschlanS

Moskau, 16. Januar.

DieKomsomolskaja Prawda" behandelt in einem ausführlichen Artikel die Schwierigkeiten und Nöte, die die britische Kriegspolitik den neutralen Ländern be­reitet. England sei bestrebt, gerade auch die neutralen Staaten in den Schlingen eines gegen Deutschland aus­gelegten Blockadenetzes einzufangen. England und Frankreich, so schreibt das Blatt u. v., spiele im Wirt­schaftskrieg gegen Deutschland ein Va-Vanque-Spiel. In allen mit Deutschland Handel treibenden Ländern ver­suchte England die zur Kriegsführung nötigen Vorräte aufzukaufen und treibe künstlich die Preise für diejeni­gen Waren in die Höhe, die dem Gegner von Nutzen sein könnten, ohne Rücksicht darauf, daß der Verkauf und die Ausfuhr dieser Waren für die neutralen Länder von lebenswichtigem Interesse ist. Im Verfolg ihrer Ziele, Deutschland wirtschaftlich niederzuzwingen und es zur Kapitulation auch an der Front zu treiben, mache die englisch-französische Kriegspolitik auch davor nicht halt, dek ganzen Welthandel und damit das normale Leben von Dutzenden neutraler Länder zu zerstören.

Vernichkungswttle See tabour porig

Amsterdam, 16. Januar.

Im Hauptartikel desDaily Herald" vom Montag unterstreicht der stellvertretende Leiter der Labonr-Par-

ver veriktzt des Oberkommandos der wetzrmacht

Berlin, 18. Januar

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keine besonderen Ereignisse."

tei Ereenwood, daß die Labour-Opposition keinen po­litischen Waffenstillstand mit der Regierung geschlossen hat und daß die Opposition nach wie vor volle Hand­lungsfreiheit habe. Die Haltung der Labour-Partei um­reißt Ereenwood wie folgt: Die Labour-Partei sei wie immer entschlossen, alle notwendigen Maßnahmen zur wirksamen Kriegführung gegen Deutschland zu unter­stützen. Sie werde darin nicht wanken und sie werde in­folgedessen auch nicht zögern, die Regierung anzugreifen,

falls diese nicht die notwendige Initiative und Tatkraft an den Tag lege. Die Labour-Bewegung behalte ihre Unabhängigkeit weiter bei, weil sie es für äußerst wich­tig halte, das Volk für die wichtigen Fragen zu erziehen, die Krieg und Friedensschluß aufwürsen. Die Labour- Partei beabsichtige zwar nicht, sich auf irgend einen bitteren innerpolftischen Kampf einzulassen, aber die Opposition werde mit allem Nachdruck weiter ihre Mei­nung äußern.

Schlußstrich unter eine polnische Lüge

Zurücknatzme der Sreuelmärchen von Ischenstochau unter dem druck der deutlcken knttziMungen

Berlin, 16. Januar.

Die in Paris erscheinende polnische ZeitungGlas Polski" berichtet auf Grund der Mitteilungen eines polnischen Priesters, der Ende Oktober (!) in Rom ein­getroffen ist, daß die Nachrichten über die angebliche Vernichtung des Klosters auf der Jasna Gora in Tschcn- stochau nicht der Wahrheit entsprächen. Das Kloster habe keinerlei Schäden davongetragen. Gleichzeitig wird mitgeteilt, daß einer der Mönche, der am Klostertor Ge­bete verkaufte und sieaus Unachtsamkeit" in deutsch­feindliche Flugblätter einwickelte, verhaftet worden sei.

Damit ist also der Schlußstrich unter eine der übel­sten Lügen gezogen, die während des Polenfeldzuges von der deutschfeindlichen Propaganda verbreitet wur­den. Es ist bezeichnend, daß diese Feststellung von den in Frankreich lebenden Polen offenbar auf Befehl ihrer englischen Protektoren erst jetzt nach mehreren

Monaten veröffentlicht werden darf, weil sie dem eng­lischen Lügenministerium unangenehm ist.

Unter dem Druck der amtlichen deutschen Veröffent­lichungen über die von den Polen ohne jeden Zusam­menhang mit den Kampfhandlungen begangenen Pfar­rermorde und Kirchcnschändungen sowie insbesondere der amtlichen deutschen Dokumentensammlung über die Greueltaten an den Volksdeutschen in Polen sieht man sich jetzt genötigt, den Rückzug anzutreten und die von deutscher Seite entkräfteten Behauptungen über die an­geblichen Greueltaten der deutschen Truppen zurückzu­nehmen.

Man weiß jedenfalls auch, was man von den anderen, noch nicht zurückgenommenen Greuel-meldungen aus Polen zu Halten hat. Besonders wertvoll ist das Ge­ständnis des polnischen Emigrantenblättchens, daß ein­zelne polnische Priester unter Mißbrauch ihres Amtes sich mit deutschfeindlicher Propaganda befassen und da­für mit Recht bestraft werden.

MeKonsequenz" britischer Politiker

toed tottzian einst und jetzt wie ein Engländer fein Mäntelchen nach dem wind tzängt

Berlin, 16. Januar.

Die Deufjche Diplomatische Politische Information schreibt:

Lord Lothian, der jetzige Botschafter Großbritanniens in Washington und frühere Privatsekretär Lloyd Geor­ges damals trug er noch den Namen Philipp Kerr, hat vor wenigen Tagen in Chicago eine Rede gehal­ten, in der er unter offensichtlichem Mißbrauch seines Gastrechtes in einem neutralen Lande britische Propa­ganda machte und den Amerikanern Ratschläge für ihre politische Haltung gab.

Das logische Ergebnis dieses Krieges, daß nämlich auf alle Fälle England nicht mehr die führende See­macht sein wird, sondern Amerika, verbarg er hinter einer Schmeichelei an die Adresse Amerikas:Die See­macht sollte in den Händen der Demokratien und nicht in den Händen einer Macht liegen." Die Ideale des Völkerbundes könnten nur dann zum Erfolg geführt werden, wenn alle Mitglieder Demokratien seien. Eng­land kämpfe für den Grundsatz, Wohlstand und Frie­den nicht durch brutale Gewalt unterdrücken zu lassen^ Die Engländer glaubten nicht, daß sie ein Monopol auf die Tugend besitzen, aber sie seien sicher, daß sie jetzt im Recht seien.

Diese Rede befindet sich in einem interessanten Ge­gensatz zu Einsichten, denen Lord Lothian, ein im

knqlanb sucht eine neue vasts

Eine deutliche Warnung des SowjetblottesIrud" an Schweden

Moskau, 16. Januar.

Das Blatt der sowjetischen GewerkschaftenTrud" beschäftigt sich aufs neue in einem beachtlichen Leit­artikel mit den englisch-französischen Bestrebungen, den Krieg aus die skandinavischen Länder auszudehnen. Schon dieprivate" Reise des britischen Generals Kirk nach Finnland im Sommer 1930 diente, wie das Blatt nachweist, dazu, um im Interesse des britischen Jnperia- lismus propagandistische Aktionen gegen die Sowjet­union vorzubereiten.

Das Fiasko der westmächtlichen Pläne, die darauf hinausliefen, Deutschland und die Sowjetunion in einen Krieg gegeneinander hineinzuhetzen, habe freilich dann die britischen Drahtzieher schwer enttäuscht. Üm so dringlicher habe. deshalb ihr Interesse werden müssen, auf dem Umweg über den finnischen Konflikt und die sogenannteUnterstützung" für Finnland den Kriegs­brand nach dem Norden Europas weiterzutragen.

In den letzten Wochen, so stelltTrud" weiter fest, habe London nach Kräften gerade auf die schwedische Regierung einen Druck ausgeübt mit dem Endziel, Schweden in den Krieg hineinzuziehen. Alle Mittel wirtschaftlicher, politischer und militärischer Art seien darauf angewandt worden In der Presse und den wirtschaftlichen Organisationen Schwedens wimmele'es bereits von britischen Agenten. Das Blatt ist davon überzeugt, daß der Hintergrund der britischen Kriegs­propaganda in den skandinavischen Ländern in der Ab­sicht bestehe, die schwedische Erzzufuhr nach Deutschland zu unterbinden. Zum mindesten bereite der britisch-französische Kriegsblock eine wirt­schaftliche Offensive in den skandinavischen Ländern vor.

England beabsichtige, Skandinavien und insbesondere Schweden seinem militärischen und kriegswirtschaftlichen Organismus anzugliedern, den schwedischen' Außenhan­del für sich zu monopolisieren und zugleich durch die Vermittlung Schwedens den Kriegsherd Finnlands wei- tepzuschiiren.

In diesem Zusammenhang richtetTrud" deutliche Vorwürfe an die Adresse Schwedens. Die schwedische Regierung, so schreibt das Blatt, wage es vorläufig noch nicht, offen in den Krieg einzutreten. Dafür er­muntere es heimlich die käufliche Presse, die täglich einerAktivierung" der Außenpolitik das Wort rede. Die schwedische Regierung unterstütze auf jede Weise die Desertionen von Offizieren und Fliegern aus der schwe­dischen Armee, die dann mit Hilfe englischer Agenten in die Front Manncrheims eingegliedert würden. Für englisches Geld werde die Werbung schwedischer Frei­williger durchgeführt, für englisches Geld würden anti­sowjetische und antideutsche Presfeartikel lanciert. Die ganze schwedische reaktionäre Presse werde mit reichen Informationen aus den englischen Telegraphenagentu­ren und den Londoner Zeitungen versorgt.

Der proenglische Ton der schwedischen Zeitungen über­schlage sich förmlich. England spiegelt der schwedischen Militärclique vor, neue Modelle von Flugzeugen und neues Rüstnngsmaterial zu erhalten, wenn Schweden seine Militärarscnalc sür die Bedürfnisse Finnlands zur Verfügung stellt. England rechne darauf, das ganze Territorium Schwedens in eine Basis für englische mili­tärische Operationen in der Ostsee, an der norwegischen Küste und im nördlichen Teil des Atlantischen Ozeans umwandeln zu können.

nationalsozialistischen Deutschland nicht Unbekannter in den letzten Jahren Ausdruck gegeben hatte. Insbeson­dere ist in diesem Zusammenhang aufschlußreich eine Rede, die Lothian am 2. April 1938, also kurz nach der Besetzung des Rhcinlandcs durch die deutschen Trup­pen, vor dem Royal Institute of International Affai- res gehalten hat.

Er erklärte damals wörtlich:Man kann nicht mili­tärische Bündnissysteme derart, wie sie Frankreich auf­gerichtet hat, zu Trägern des kollektiven Systemes in Europa ausbauen, wenn der Hauptzweck aller dieser Systeme, der militärischen wie der kollektiven, die Ver­hinderung der Revisionen ist. Großbritannien jedenfalls würde an einem solchen System nicht teilnehmen." Die englische Politik, die zum Kriege führte, bestand aber gerade darin, zur Verhinderung einer vernünftigen Re­vision der deutsch-polnischen Beziehungen in ganz Europa ein Einkrcisungssystem zu errichten und schließ­lich zum Kriege für die Perhinderung einer gerechten Revision zu schreiten.

Lord Lothian war also ein schlechter Prophet, als er in seiner Rede erklärte:Die britische öffentliche Mei­nung will nichts von einem Krieg wegen der Dinge wissen, von denen Frankreich denkt, sie seien so wesent­lich, daß man zum Krieg schreiten müsse, zu einem Krieg, der tatsächlich keinen anderen Zweck hätte, als die deutsche Ausdehnung zu verhindern oder gar die eigene llebermacht zu behaupten."

England ist gerade zur Verhinderung jener Revision in den Krieg getreten, die von allen einsichtigen Eng­ländern längst als selbstverständlich und unausweichlich bezeichnet worden war. Hören wir, was Lord Lothian darüber im Jahre 1936 zu sagen hatte:Wir würden nicht in den Krieg ziehen wegen jener osteuropäischen Fragen, die uns tatsächlich nichts angehen. Europa ver­langt von uns die Teilnahme an einem bewaffneten kollektiven Sicherheitssystem, das keinen anderen Zweck hat, als eine gerechte Lösung dieser osteuropäischen Fra­gen zu verhindern und den Status guo gewaltsam auf­rechtzuerhalten."

(Fortsetzung auf Seite 2)

vritisttzer 4S7S-ronnen-0ampfer gesunken

Amsterdam, 18. Januar.

Der britische DampferAtlantic Scout" (4575 VRT.) ist, wie Reuter meldet, vor kurzem an der französischen Küsteaus eine Sandbank" gelaufen und innerhalb von 10 Minuten gesunken. Die aus 34 Köpfen bestehende Mannschaft konnte sich retten.

französischer Vampfergestrandet"

w. Brüssel, 16: Januar.

Wie der flämischeStandaavd" mitteilt, ist am Sonn­abend der französische DampferFow" in den Downs gestrandet". Die Besatzung überließ das Schiff seinem Schicksal.

Am gleichen Tag« ist der französische DampferFomt" 40 Seemeilen vor St. Nazaire an der Atlantikkllste ebenfallsgestrandet". Das Schiff muß aufgegeben werden.

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Der Krieg als Prüfstein der Nation

Moltkes Satz, daß der Krieg ein Element der vo« Gott eingesetzten Ordnung ist, weist auf seine funda­mentale Wirkung hin: Der Krieg offenbart wie kein anderes Geschehnis die Tugenden und Schwächen der Nationen, zeigt, daß er nichts anderes ist als die Fort­führung der Politik mit anderen Mitteln. Es ist kein öder Historismus, wenn die deutsche Publizistik immer und immer wieder darauf aufmerksam macht, mit wel­chen Methoden unsere Gegner, Engländer und Fran­zosen, seit Jahrhunderten bis heute gearbeitet habe» und noch arbeiten. Auf keinem anderen Gebiet der Kriegsfiihrung wird dies deutlicher als auf dem Gebiet der Propaganda und Stimmungsmache. Das Beispiel des Weltkrieges und das, was darauf folgte, ist uns Deutschen besonders in der Erinnerung, weil wir Jahrzehnte unter dem litten, was die Verdrehung und die Verleumdung der Engländer und Franzosen be­zweckten und bewirkten.

Heute wiederum schwirren die Phrasen und Lügen un­serer Gegner durch die Luft, vergiften die Beziehungen der Völker untereinander, versuchen die Neutralen gege« das deutsche Volk in einer Weise einzunehmen, daß sie zum mindesten in den bösen Deutschen die Friedens­störer sehen sollen.

^ Schon gebrauchen unsere Gegner wieder dieselben Schlagwörter, mit denen sie vor Jahrzehnten in der Welt hausieren gingen. England und Frankreich kämp­fe« auch heut« wieder wie damals im Namen der,Hu­manität" für einebessere Welt". Was diese Propa­gandisten unter Humanität verstehen, zeigte die lln- monschlichkeit des Verfailler Friedensdiktates, das die große deutsche Nation unter einen moralischen und wirtschaftlichen Zwang stellte, der jedes Maß überstieg.

Es zeugt von der politischen Kurzsichtigkeit der Ver­antwortlichen in England und Frankreich, daß sie mit dieser Phrase vonHumanität" undbesserer Welt" auch in Deutschland selbst wieder Stimmung machen wollen wie damals, als sogenannte Friedensapostel jeder Art, bezahlte und unbezahlte, die Heimat irre­machten. In Deutschland ist die Erinnerung an all das noch zu frisch, was die Humanität der Engländer und Franzosen bewirkte. Kranke, Kinder, ausgemergelte Arbeiter, die mehr und mehr brotlos wurden, Gemein­heiten und Ungerechtigkeiten gegen die Wehrlosen, zynisches Lachen über den Protest der Entrechteten, sattes Genießen derSieger" von damals, all das be­wies eindeutig die Scheinheiligkeit der politischen Heuchler", die mit den heiligste« Begriffen spielten und heute noch spielen, wenn es ihrem Geldsack so paßt. Bismarck, der die Engländer genau kannte, charakteri­sierte solches Gebaren, das symptomatische- Bedeutung bat, kurz und treffend:Die Engländer sagen Gott und meinen Kattun!" Wie englische Politiker, die die Heu­chelei und die Scheinheiligkeit der Verleumdung und die Lüge zum Prinzip ihres Handelns erhoben haben, einebessere Welt" durch diesen Krieg gründen wollen, muß allen Ehrlichen und Einsichtigen unerklärlich er­scheinen. Vielleicht denkt diese Art von Staatsmännern an die Tätigkeit der Genfer Liga, die unter jüdischem Einfluß nur den imperialistischen und plutokratischen Interessen ihrer Auftraggeber diente. Jedenfalls wiegen sich die Männer an der Themse und an der Seine, die nichts gelernt und nichts vergessen Haben, in dem Glau­ben, daß die Dummen in der Welt nicht alle werden.

In dasselbe Gebiet pathologischer Verlogenheit ge­hört der Versuch der Hetzer in Frankreich, das Wort« Loche" heute wiederum aufleben zu lassen. Man muß sich vergegenwärtigen, welcher Haß in diesem Wort, mit dem man die Deutschen allgemein bezeichnen möchte, ein­geschlossen liegt: Der Boche ist kein Mensch mehr, er ist das gemeinste von allen gemeinen Tieren, ist ganz Hin­terlist, ganz brutal« Dummheit, ganz Feigheit, ganz Schmutz und Unflat. Jeder Deutsche verdient an und für sich, den Tod, nur weil er ein Deutscher ist! Die französischen Hetzer und ihre jüdischen Hintermänner wollen mit aller Gewalt Haß säen gegen alles, was deutsch ist. Weil der Kriegsgrund fehlt, wecken sie wie-

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Unser ^SSSSSPESSI

(vis dsutigs KusAabs uwkaüt nebt Seiten)

Der bekannte englische Hetzapostel Baker taucht jetzt in Oslo auf.

Die russische Regierung erhob energisch Vorstellun­gen gegen unneutrales Verhalten in Schweden und Norwegen.

Ein allzu durchsichtiger Schwindel wird der engli­schen Oeffentlichkeit über die deutschen Messer- schmitt-Maschinen vorgemacht.

Ein Riesenbrand brach in der japanischen Stadt Shizonka aus; Riesenwerte wurden gleichfalls durch einen Brand in Duerabaja vernichtet.

Die verlogene Konsequenz britischer Politiker geht aus den Aussagen des Lords Lothian hervor.

Die Greuelmärchen von Tschenstochau werden nun­mehr auch in Paris als Lügen enthüllt.

In Preßburg wurde eine deutsche Vuchausstellung eröffnet.

Reichsorganisationsleiter Dr. Leq hielt in Biele­feld machtvolle Vetriebsappelle ab.

Generaloberst Milch überreichte die vom Führer sür die besten flugsportlichen Leistungen gestifteten Adolf-Hitler-Prcise.

SA. - Oberführer Härtung. Emden, erlag einem Schlaganfall.

Im HausVlumenkamp" in St. Magnus begann die Jahrestagnng des Eauamtes für Volkswohl­fahrt.