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Meiner Mim
parteiamtliche Tageszeitung
vas Amtsblatt des Negierenden vürgermeister» der Freien Hansestadt Vremen
llachtru» ?nnlprecher411 lS> Obernstraße 86. Fernspr. 5 <1 21 gn Syke Mühlendamm Nr 2
der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches VerNünöungsblalt des Neichsstakchalters in Mdenburg und vremen
7lr. 12 / 19. Jahrgang Sonnabend, 1Z. Januar 1940 Einzelpreis 15 Npf.
Nie lürkei in den Klauen Englands
Unproduktive politische Kredite
Natürliche wirtschaftliche krgünzungsmö glich keilen zwischen der lürkei und den
westlichen Autokratien seklen völlig
Berlin, 13. Januar.
Der Deutsche Dienst schreibt: Nachdem die Türkei vor einigen Monaten mit Frankreich und England einen Beistandspakt unterzeichnete, hat sie vor wenigen Tagen in Paris auch ein Handelsabkommen mit diesen Ländern abgeschlossen. Aus zahlreichen türkischen Pressestimmen der letzten Wochen und Monate ist bekannt, daß die Türkei, die nach der Nichterneuerung ihres Verrechnnngsabkotiimens mit Deutschland in eine auherordentlich schwierige Außenhandelslage gekommen war, auf einen Ausbau ihrer Handelsbeziehungen mit den Westmächten sehr große Hoffnungen setzte. Allerdings gibt es gerade in den Kreisen der türkischen Wirtschaft auch sehr viele Meinungen, die nur wenig Möglichkeiten einer Erweiterung des türkischen Handels mit den beiden Weltmächten sehen. Es ist auch tatsächlich nicht zu leugnen, daß bis jetzt trotz zahlreicher in den letzten Jahren unternommener Versuche der Handelsverkehr zwischen diesen Partnern nur sehr geringen Umfang erreichen konnte.
Während die Türkei 1938 nicht weniger als 47,5 ». H. ihrer Ausfuhr nach Deutschland lieferte, und von dort ihren Einfuhrbedarf sogar zu 51.3 v. H. deckte, gingen nur 3,4 v. H. ihrer Gefamtaussuhr nach England, und die Einfuhr belief sich von dort auf 11,2 v. H. Der türkische Handelsverkehr mit Frankreich war 1938 noch geringfügiger und hatte an der türkischen Ausfuhr einen Anteil von 3,3 v. H., während die Einfuhr aus Frankreich nur 1,3 v. H. der. türkischen Eeiamt- einfuhr ausmachte. Noch im ersten Halbjahr 1939 kam die türkische Ausfuhr nach England trotz stärkster Bemühungen beider Seiten auf wertmäßig nur 360 000, Pfund Sterling, und die, Türkei war deshalb, da ihr Handelsverkehr mit England stets passiv blieb, von allen Ländern, mit denen England im Verrechnungsverkehr stand, mit etwa 34 Monaten Wartezeit der langsamste Zahler. Aus verschiedenen englischen Nachrichten und vor allem auch aus dem im Sommer 1939 veröffentlichten Bericht des Handelsrates der britischen Botschaft in Ankara ist bekannt, daß für einen größeren Handelsverkehr, zwischen der Türkei und England sehr große Schwierigkeiten bestehen und daß im Hinblick auf die schlechten Zahlungseingänge sogar die britisch« Geschäftswelt immer weniger Wert auf die türkischen Aufträge legte. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß der britische und der französische Markt die Ausfuhrerzeugnisse der Türkei bisher in größerem Umfang« einfach nicht aufnehmen konnten, was teilweise an der besseren Veriorgungsmöglichkeit der Weststaaten aus ihren eigenen überseeischen Besitzungen lag, teilweise auch daran, daß die türkischen Erzeugnisse den Standardforderungen der westlichen Verbraucher nicht immer voll entsprachen und teilweise auch an der anderen Geschmacksrichtung der britischen und französischen Verbraucher, die zum Beispiel die Verwendung türkischen Tabaks in England verhinderte.
Nachdem also eine langjährige Entwicklung klar erwiesen hat, daß zwischen der Türkei und den westlichen
wieder drei britische vorpostenboole und ein kandelsdampser versenkt
Berlin, 13. Januar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der /Westfront örtliche Artillerie- und Spiih- trupptätigkeit. — Die Luftwaffe setzte die Aufklärung der englischen und schottischen Ostküste und der Shet- lands fort. An der schottischen Küste wurden drei britische Borpostenboote und ein bewasfneter Handelsdampfer, der das Feuer auf die deutschen Aufklärer eröffnete, angegriffen und versenkt. Im Verlaufe eines sich hierbei entwickelten Luftkampfes mit britischen Jagdflugzeugen wurde ein feindliches Flugzeug abgeschossen. — Britische Flugzeuge haben einen Flugplatz aus einer deutschen Insel angegriffen, ohne Schaden anzurichten."
Berlin, 13. Januar.
Ueber die kaum vorftcllbare Naivität, die die englische Kriegsberichterstattung ihren Lesern zumutet, gibt wieder einmal die Reuter-Meldung vom 11. 1. über die Luftschlacht am 10. 1., bei der bekanntlich drei englische Kampfflugzeuge von vier deutschen Jägern vernichtet wurden, Aufschluß.
Reuter behauptet fälschlicherweise, daß ein deutsches Jagdflugzeug abgeschossen wäre. Den Absturz zweier weiterer deutscher Jagdflugzeuge vermutet Reuter, um gleich daraus mit frecher Stirn zu kombinieren, daß eines dieser „abgestürzten" Flugzeuge in Dänemark gelandet sei. Der Widerspruch in dieser Meldung ist so offensichtlich, daß es sich erübrigt, auf die englischen Vermutungen näher einzugehen. Solange die englischen Meldungen so ungeschickt abgefaßt sind, können wir uns jede Entgegnung ersparen.
Wir können uns darauf beschränken, den angeblich mit Sicherheit erkannten Abschuß ieines deutschen Jagdflugzeuges zu untersuchen. Wieder gibt es keine bessere Art, die Wahrheit zu erkennen, als die englische Meldung in ihrer nackten Einfalt wörtlich zu zitieren: „Diese Rechnung (Abschuß eines englischen Kampfflugzeuges) wurde aber wenige Minuten später dadurch
Volkswirtschaften natürliche Ergänzungsmöglichkeiten fast völlig fehlen, erscheint es immerhin sehr zweifelhaft, ob das jetzt in Paris unterzeichnete neue Handelsabkommen die türkischen Erwartungen auch nur einigermaßen wird erfüllen können.
Offenbar scheint auch auf der anderen Seite der West- mächte diese Erkenntnis im Hintergründe zu stehen, denn man hat sich den eingegangenen Nachrichten zufolge nicht auf den Abschluß eines reinen Handelsabkommens beschränkt, sondern der Türkei gleichzeitig eine große Anleihe im Gesamtbetrage von 69,5 Millionen Pfund Sterling gewährt. Von dieser Anleihe sollen 15 Millionen Pfund Sterling in Gold an die türkische Nationalbank zur Stützung der Währung gegeben werden und weitere 25 Millionen Pfund Sterling sollen als reine Leistungskredite dem Kriegsministerium zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Betrag
London, 13. Januar
Der britische Tanker „Eloso" (7287 BRT) wurde am Donnerstag an der englischen Westküste durch eine Mine in die Luft gesprengt. Drei Man» der aus 38 Mann bestehenden Besatzung sind ertrunken; acht weitere wurden schwer verwundet.
Der Tankdampfer befand sich im Geleitzug. Er hatte eine Reise von sechs Wochen Dauer von Südamerika hinter sich und hatte eine Ladung Oel an Bord. Die Ueberlebenden wurden von einem Kriegsschiff aufgenommen und später in einen Hafen an Land gebracht.
Der britische Dampfer „Granta", 2719 BRT., lies gestern früh an der Ostküste auf eine Mine und sank. Die Besatzung wurde von einem anderen Schiff gerettet.
^ Amsterdam, 13. Januar.
Wie aus London gemeldet kvird, lief der italienische Dampfer „T ravi ata" (5321 BRT.) an der Ostkiijte Englands auf eine Mine und sank. Das Rettungsboot, das 30 Ueberlebende seiner Besatzung rettete, nahm auch einen Trawler ins Schlepptau, der etwa eine Seemeile von der Stelle, wo der italienische Dampfer unterging, explodierte.
Holländische Blätter berichten weiter aus Aberdeen, daß in der Nacht zum Freitag das griechische Motorschiff „Tonis Chandri s" bei den Shetland-Jnseln an den „Felsen gestrandet" ist. Das Schiff soll sich in wüstem Zustande befinden. Die „Tonis Chandris" hat 3909 Tonnen.
Amsterdam, 13. Januar.
Reuter meldet: Deutsche Flugzeuge haben am Freitag, wie bereits an den drei letzten Tagen, wiederum die britische Küste angeflogen. Nach den vorliegenden Meldungen wurden feindliche Flieger über der Küste von Snffolk, Norfolk, Porkshire und über der Themse- mündung beobachtet. Viele Flugzeuge wurden auch über Küstenstädten gesehen, und an vielen Stellen der Küste war das Flakfener zu hören. Die Abwehrgeschütze an der Themsemündung waren bis in die Londoner Innenstadt hörbar.
> Ein deutsches Flugzeug flog in großer Höhe über der Themsemündung. Die Flakbatterien eröffneten von beiden Ufern des Flusses das Abwehrfeuer. Später verschwand das Flugzeug über der Küste und-wurde zu-
beglichen, daß ein deutsches Jagdflugzeug mit hoher Eeichwindigkeit in die See stürzte. Verschiedene britische Maschinengewehrschützen feuerten auf den deutschen Gegner, der sich von dem Sturz zu erholen schien und sich daran machte, neu zum Angriff aufzusteigen, als der Pilot wahrscheinlich durch das britische Feuer getroffen wurde." Man höre: Ein mit hoher Ge
schwindigkeit in die See gestürztes deutsches Jagdflugzeug erhebt sich und steigt wieder zum Angriff auf.
Endlich wissen wir, welch tüchtige Flieger wir haben! Man mag uns für undankbar halten, wenn wir nicht in öffentlicher Anerkennung einer solchen heroischen Leistung dem Gegner gerührt die Hand drücken. Nein, die Leistung liegt diesmal nicht auf unserer Seite. Abgestürzte Flieger erheben sich auch bei uns nicht mehr zum Angriff. Reuter hat eine Gipfelleistung vollbracht: in Dummheit und Einfalt. Dem Berichterstatter, der so ahnungslos war, was zu vermuten ist, daß er wohl noch nie in einem Flugzeug gesessen hat, kondolieren wir ebenso wie dem englischen Leser, dessen Kritikfähigkeit kein gutes Zeugnis ausgestellt wurde. Wir aber gratulieren uns zu dieser Reuter-Meldung. Sie trug unbeabsichtigt sthren Teil dazu bei, der Wahrheit zum Siege zu verhelfen.
der Gelamtanleihe soll zur Abdeckung des verhältnismäßig hohen englischen Verrechnungsguthabens in der Türkei dienen, und nur noch ein kleiner Teil wird danach für die Finanzierung des Warenverkehrs zur Verfügung stehen.
Es ist bekannt, daß es England immer und immer wieder verstanden hat, gerade in der Türkei mit dem Einsatz seines Kapitals Politik zu machen. In einem Zeitraum von etwa 100 Jahren hat die Türkei bis jetzt nicht weniger als 19 englische Anleihen erhalten und mit rund 285 Millionen Pfund Sterling Gesamt- Kredithöhe steht sie mit etwa 65 v. H. der gesamten bisher an die Südostländer gegebenen britischen Kredite an erster Stelle. Als England nach dem Krim- Krieg seine ersten türkischen Anleihen gab, verfolgte es die Absicht, die Türkei gegen das vordringende Rußland zu verstärken. (Fortsetzung auf Seite'2)
Wie der „Telegraas" berichtet, ist das britische Vor- postenschiff „Keynes" von deutschen Flugzeugen angegriffen und so schwer beschädigt worden, daß es einen Hilferuf hat aussenden müssen. Die „Keynes" habe sich zur Zeit der Beschießung durch deutsche Flugzeuge etwa 189 Kilometer vor der Küste von Hüll befunden.
Bordeaux, 13. Januar.
Wie hier bekannt wird, ist das portugiesische Segelschiff „Jnfanta", 4999 BRT., mit dem französischen Frachtdampfer „Kongo" auf der Höhe von Cap Fi- nisterre zusammengestoßen. Die Besatzung des Segelschiffes begab sich in die Rettungsboote und konnte sich bei dem hohen Seegang erst nach schwerem Mühen dem französischen Frachtdampfer nähern, der die Besatzung ausnahm. Die Schiffbrüchigen wurden in Bordeaux an Land gebracht.
Berlin, 13. Januar.
Der Londoner Rundfunk meldet, daß der britische 1509 BRT. große Dampfer „Lennard Pearce" „durch einen Zusammenstoß" gesunken ist. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen.
Oslo, 13. Januar.
Norges Handels og Sjösartstidende" meldet, daß durch deutsche Flugzeuge am Mittwoch allein 15 099 To. Schiffsraum an der englischen und schottischen Küste versenkt worden seien.
letzt gesehen, als es in östlicher Richtung davonflog. An einer anderen Stelle der Themsemündung hörte die Bevölkerung ein Flugzeug, konnte es aber nicht sehen. Das britische Luftfahrtministerium teilt hierzu ergänzend mit: Kurz nach 11 Uhr überflog ein feindliches Flugzeug die Ostküste und wurde später über der Themsemündung gesichtet, wo die Abwehrgeschütze das Feuer eröffneten.
Sombenflugzeuge gegen Zivilbeyölkerung
Rom, 13. Januar
Die italienische Kolonialwochenschrist „Azione Colo- niale" meldet, daß kürzlich in Hadramaut schwere englische Bombenflugzeuge gegen arabische Stämme eingesetzt waren. Eines dieser Flugzeuge vom Typ „Blen- heim" mußte 25 Kilometer von Jrka innerhalb des Protektorates Aden notlanden. Die Besatzung, zwei englische Offiziere und der Pilot, wurden von den aufgebrachten Arabern der Gegend umgebracht. Ein von Aden eingesetztes Militärflugzeug konnte nur noch die Leichen der Flieger bergen.
Gleichzeitig erfährt.man hier aus anderen Quellen, daß auch im Emirat Koweit englische Bombenflugzeuge gegen die arabische Bevölkerung eingesetzt worden sind, die sich die englischen Befestigungsarbeiten auf ihrem Grund und Boden nicht gefallen lassen wollte. Oberst Jnsgram leitete diese Aktion der britischen Menschenfreundlichkeit.
Vor einem Protestschritt Vänemarks
- Kopenhagen, 13. Januar.
Dänemark wird in London wegen der erneuten Verletzung seiner Neutralität durch den Bombenabwurf aus die Insel Roem protestieren.
Minen in der Vibraltar-Straße
jb. Gens, 13. Januar.
Der Kapitän eines Fischdampfers von Algeciras hat festgestellt, daß englische Minen sich von ihrer Verankerung bei Gibraltar losgerissen haben und nun in der Meerenge treiben. Englische und französische Minensuchboote sind ausgelaufen, um die Minen aufzufischen.
üroßdeutWands erster vaustein
Bor fünf Jahren kehrte die Saar heim
Der Weg des Grotzdeutschen Reiches ist nicht wie der Britanniens Werden mit Gewalt und Betrug gepflastert. An seinen entscheidenden Stationen stehen Volkstreue und Heimatliebe. Kampf, Entsagung, Opfer- bereitschaft, Mut und ein sich immer erneuernder Glaube schufen eim unzerstörbares Bollwerk gegen die Mißgunst und den hinterhältigen Ansturm einer feindlichen Welt. Der erste mächtige Baustein zu Großdeutschland wurde am 13. Januar 1935 in die Waagschale der Geschichte gelegt, als das deutsche Saarvolk sich endlich mit überwältigender Mehrheit für die Rückkehr nach Deutschland entscheiden durfte. Das Zwangssystem von Versailles hatte es wider Willen und Recht der Heimat entrissen. 15 Jähre dauerte die empörende Saarpassion, um dann durch ein Zeugnis für das Deutschtum beendet zu werden, wie es unter den gegebenen Verhältnissen gewaltiger und mitreißender unvorstellbar ist.
Seit der Saarabstimmung vom 13. Januar, die eine ganze Welt aufhorchen ließ, und ein künstlich erzeugtes Problem, das sogenannte Saarproblem, energisch in die Schranken wies, sind fünf Jahre ins Land gegangen. Zwischen dem Tage, da die von der Genfer Liga sanktionierte und von Frankreich praktisch ausgeübte Zwangswirtschaft an der Saar zusammenbrach, und heute, da der französische und britische Vernichtungswille wieder frech sein Haupt erhoben hat, liegt für das Säarvolk eine ghückhafte Periode des Aufstiegs und Gesundung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse. Das Saarland hat in dieser Zeit den großen Wert und die Leistungen des nationalsozialistischen Reiches prüfen können. Da es stets in der Geschichte der deutschen Nation Grenzland und damit Kampftand war, ist es um so bereiter, dem Ruf des Führers zum Eegenschlag gegen die feind-
vesuch des siihrers bei Hermann vöring
Berlin, 13. Januar
Der Führer stattete gestern Generalseldmarschall Gö- ring einen Besuch ab, um ihm persönlich seine Glückwünsche zum 47. Geburtstag auszusprechen.
lichen Westmächte des Volkes gefolgt, die besonders ihre Schandmerkmale in die Vergangenheit des Landes am Wandt einbrennen konnten.
Von 528 000 Stimmen wurden damals 477 119 für die Wiedervereinigung des Saargebiets mit Deutschland, 46513 für den Status quo und nur 2124 für die Vereinigung mit Frankreich abgegeben. Trotz schärfsten Wahlterrors und Drohungen, daß die Arbeiterschaft bei einem Bekenntnis für Deutschland ihre Stellungen verlieren würden, erklärten sich über 90 v. H. der Saarländer für ihr deutsches Vaterland. In einer Rundfunkansprache würdigte damals der Führer das gewaltige Ergebnis und verband damit ein neues großes Friedensangebot an Frankreich, das jedoch von den Kriegshetzern drüben nicht gehört wurde. „Zwei Nachbarreiche wollen zur Ruhe kommen, um in Ehre dem Frieden der Welt zu dienen", hatte der Sprecher des Saarlandes, Gauleiter Bürckel, erklärt und doch sannen die führenden Politiker Frankreichs nur auf Rache für diesen friedlichen deutschen Sieg.
Mit der Ausbootung aus dem Saarlande löste sich der Traun vom Besitz" der Rheinlande in ein Nichts auf. Das wurde in Paris als Todesstoß gegen den französischen Chauvinismus und Imperialismus empfunden. Und deshalb gab der 13. Januar 1935 zugleich den Kriegshetzern und Revanchelüstigeu neuen Auftrieb. Sie ruhten nicht eher, bis sie im Gefolge Englands einen neuen Krieg gegen Deutschland entfesselt hatten, den wir in dem Bewußtsein aufgenommen haben, daß mit dem deutschen Sieg über die Friedensstörer Europas auch endlich das in seiner Geschichte so schwer geprüfte Saarland für seine unendlichen Ohfer und Treue durch dauernde friedliche Arbeit belohnt wird.
>»»»»»»» „„„ IMIMIMII.»um,I,„II,„III,„III,
Unser Isgessmssel
(Olg bsutiZs ^usZabs umkaüt ssoüs Lsitsn)
Deutsche Flieger versenkten drei britisch^ Vorpostenboote und einen bewaffneten Handelsdampfer.
Ein englischer 7909-Tonnen-Tanker wurde durch eine Mine zerstört.
Wie sich jetzt herausstellt, belieferte Höre Belisha Frankreich mit veraltetem Kriegsmaterial.
Mit politischen Krediten versucht England die Türkei seinem Machtwillen gefügig zu machen.
Der norwegische König sprach sich für Aufrechterhaltung freundschaftlicher Beziehungen zu allen Ländern aus.
Der Führer besuchte Hermann Göring, um ihm seine Glückwünsche zum Geburtstag znni Ausdruck zu bringen.
Die Reichsbahn fordert dringend, die Belastung de« Züge durch unnötiges Reisen zugunsten des dringenden Eüterzugverkehrs zu vermeiden.
Bremer HJ. stellt sich zum Transport von Brennmaterialien vom Händler zum Verbraucher in Not- fällen zur Verfügung.
vipfelleistung von Vumncheit und tinfalt
Unfreiwilliges britisches tob deutscher tusttüchtigkeit
wieder 25 lwv sonnen vernichtet
britischer 700V-so.-ranker flog in die Luft — Flugzeuge vernichteten allein am Mittwoch ISVVV to.
krneuter Fliegerangriff auf kngland
Neuter: vier tage lzintereinander Fliegeralarm