Erscheint 7ma<w8chen kt k A
Monatsbezug E 2,30 einschl. Zustellgebühr: Postbezugspreis monatl. 2,30 « (einschl. 38,78 3^ Pvst- zeitungsgebühr) zuzügl. 42 3^/ Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus ahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 6-8. Fernspr.: 54121, Nachtr. u. Sonntg. 5 1115. S p r e ch z.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr- Schristleitung Diensten ioi/.—in-/. Üb»
vremerZMun
parteiamtliche Tageszeitung
vas stmlsbiatt des Negierenden Bürgermeisters der Lreien Hansestadt Vremen
W
Nachtru« Fernsprecher 51115: Obernstraße 86. Fernspr. 5 41 21 In Gylr MLHlendamm Nr. 2
der Nationalsozialisten Bremens
sinnliches verkündungsdlalt des Neichsstatchalters in yldenburg und Vremen
Nr. 7 / 10. Jahrgang
Montag, 8. Januar 1948
kimeloreis 15 Nof.
Zuviel Nampenlichl für lzoreveMa
Hie wahren Stünde seines Niicktritts
öetlojude - keine Neklamefigur / die Kombinationen der britischen Presse lediglich Vertuschungsmanöver
rck. Berlin, 8. Januar.
Der plötzliche Rücktritt des englischen Kriegsministers Höre Belisha hat die britische Presse und mit ihr alle die Organe, die von ihr oder der britischen Reuter- Agentur abhängig sind, in einen tollen Wirbel von Vermutungen, Kombinationen, Fragen und nochmals Fragen gestürzt. Die Gründe für die plötzliche Ausbootung dieses vor kurzem noch so oft genannten Kricgs- hetzers bilden das Gesprächsthema politischer Kreise von London und Paris und neutraler Hauptstädte.
Die Gründe? Richtiger wäre es, zu sagen: die angeblichen Gründe. Warum ist Höre Belisha zurückgetreten? Ist er „gefällt von dem Mann. den er über 30 Generale hinweg avancieren ließ und zum Oberkommandierenden machte. Lord Gort"? Hat ihm tatsächlich jene vielbesprochene Eeheimsitzung des Unterhauses das Genick gebrochen? Sollte er wirklich so große Pläne gehabt haben, daß sich selbst Churchill langsam an die Wand manövriert fühlte?
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt von jenem Wust . der Kombinationen, bei deren näherer llntersuchung sich ergibt, daß sie nichts anderes als Teilstücke eines planmäßigen Verwirrungsfeldzuges der Londoner offiziösen Propagandastellen sind.
Was ist die Wahrheit? Wenn man sie erfahren will, so gilt es. jenen Nebel, der von den interessierten Kriegstreibern über diesen dramatischen Rücktritt gebreitet wurde, zu durchstoßen und zu erkennen, wer ein Interesse daran hatte, die wahren Gründe der Ausbootung Höre Belishas zu verschweigen.
Höre Belisha ist Jude. Ein Musterbeispiel jener geschäftstüchtigen Arroganz, wie sie in dem Sproß marokkanischer Eettolöcher eine nur allzu charakteristische Inkarnation gefunden hat. Gewiß, es ist sehr praktisch für die Ziele des internationalen Judentums, wenn es einer ihrer Männer gewesen ist, der einen schweren Krieg schnell zum siegreichen Ende führt. Aber es ist unangenehm zu erkennen, daß man einen Exponenten herausgestellt hat, wenn sich zeigt, daß es nun einmal nicht so ganz nach Wunsch geht.
Höre Belisha muhte verschwinden, weil alles anders gekommen war. Er mutzte verschwinden, damit sich nicht an ihm eine allgemeine antijüdische Bewegung entzünden konnte, die vielleicht einmal imstande gewesen wäre, die starke Position des Judentums in England zu untergraben.
In der Tat. der Sproß des Gettos aus dem marokkanischen Hafen Mogador hat eine zu schlechte Figur gemacht. Schon die Veröffentlichungen, die die skandalöse Vergangenheit des jüdischen Kriegsministers aufrollten, brachten dem britischen Heer nicht gerade Ehre ein. Die Tatsache, daß die britische Armee von diesem so un-
flufkkärungsflüge der Luftwaffe
über Großbritannien und Frankreich
Berlin, 8. Januar
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Wcstsront keine besonderen Ereignisse. Die Lustwafse klärte über Großbritannien und Frankreich aus. Deutsche Seestreitkräfte haben in letzter Zeit wiederholt Gruppen von wehrfähigen Polen, die aus den baltischen Ländern versuchten, das feindliche Ausland zu erreichen, abgefangen."
Moskau, 8. Januar.
Ein ausführlicher Artikel des Blattes des Kriegsmarine-Kommissariats „Kraßny Flöt" schildert die kritische Lage, in der sich zur Zeit die britische Herrschaft in Indien befindet. Das Blatt, das sich über Verhältnisse in Indien gut orientiert zeigt, schreibt u. a.: Die Zeit sei längst vergangen, da sich der nationale Befreiungskampf des indischen Volkes infolge der Kompromißpolitik der früheren Führer des rndischen Nationalkongresses auf die Form des passiven Widerstandes beschränkt habe. Die nationale Befreiungsbewegung habe gegenwärtig scharfe Formen in Indien angenommen. Alle Fürstentümer und Provinzen Indiens seien davon ergriffen.
Neuen Auftrieb habe die nationale Bewegung in Indien durch den gegenwärtigen Krieg erbalten und insbesondere durch die Absicht Englands, das viele Millionen zählende indische Volk von neuem in einen Kriegsbrand hineinzustürzen und zwar im Interesse des britischen Imperialismus.
Die englische Regierung habe Indien zu einem aus seilen Englands und Frankreichs kämpfenden Lande erklärt AIs Zeichen des Protestes dagegen seien jedoch sofort in Indien acht Provinzialregierungen zurückgetreten und überall hätten zahlreiche Streiks eingesetzt Die wichtigsten indi'chen politischen Organisationen lehnen es energisch ab. England in diesem Krieg zu unterstützen. Dies sei um so beachtlicher, als noch während des Weltkrieges z. V. eine so bedeutende Körperschaft wie der indische Nationalkongreß sich für die Zusammenarbeit mit England eingesetzt habe. Gegenwärtig habe der Kongreß jedoch eine ganz andere Stellung bezogen. Er kämpfe für die Selbstverwaltung Indiens, für die
glaublich eitlen und in seiner Arroganz fast komischen Vertreter regiert wurde, läßt es begreiflich erscheinen, daß die Oppösition gegen Höre. Belisha schließlich die Formen annahm, die Thamberlain veranlaßten, sich — ohne mit dem weiteren Kabinett lange darüber zu sprechen, sondern nur nach kurzer Absprache mit Sir John Simon — von Höre Belisha zu trennen.
Wenn die englischen Blätter heute fragen, warum jener Mann sollen mutzte, dessen Wirken fast täglich in Bild und Bericht ihre Spalten füllte, so werden sie doch die wahren Gründe nicht von denen erfahren, die sie kennen. Was auch Chamberlain in den nächsten Tagen an Gründen für die Ausbootung Höre Belishas vorbringen mag, was von der Untcrhänstribüne auch gesagt werden mag, eins steht fest: keine jener Angaben, die heute die verantwortlichen Regisseure in
. ckvb. Oslo, 8. Januar.
Die nationale norwegische Zeitschrift „Frickt Fall" be- ichästigt sich in einem groß aufgemachten Artikel unter der lleberschrift „Englands Schatten über dem Norden" mit der Agitation der Wcstittächte in Skandinavien mit dem Ziel, den Norden für ein aktives Eingreifen in dem finnisch-russischen Konflikt zu gewinnen.
Das Blatt schreibt u. a.: „Die Entwicklung in Finnland hat in den nordischen Ländern, nicht ani wenigsten in Norwegen, eine Psychose hervorgerufen, die geschickt und zynisch zugunsten der Interessen der einen Machtgruppe direkt oder indirekt von allen ihren Helfern und Helfershelfern in diesem Lande ausgenutzt wird. Der Völkerbund, der nach dem Austritt Sowjetrußlands ausschließlich von den zwei großen kriegführenden Demokratien beherrscht wird, wird künstlich wieder zum Leben erweckt mit allen seinen schicksalsschwanqeren Geboten und Verpflichtungen, wie militärische Sanktionen. Durchmarschrecht. Flotten- und Flugstützpunkte usw. Die
Moskau, 8. Januar.
Das Blatt der russischen Armee „Kratznaja Swjesda" beschäftigt sich in einem Artikel mit den Hintergründen der von den Westmächten für die angebliche „Unterstützung" Finnlands entfachten Kampagn«. Das Blatt geht davon aus, daß die englisch-französische Kriegspolitik schon Mitte Dezember bei einer Sitzung des Obersten Rates der Westmächte die diplomatische, finanzielle und militärische Unterstützung Finnlands auf die Tagesordnung gesetzt habe: Diese sogenannte Unter
stützung sei jedoch, so schreibt die Zeitung, nur ein Deckmantel für viel weitergehende Absichten der Londoner und Pariser Regierungen, welche die skandinavischen Länder in den Krieg auf seiten des englisch-französischen imperialistischen Blockes hineinziehen möchten.
In diesem Zusammenhang beruft sich „Kraßnaja Swjesda" auf maßgebliche englisch-französische Pressestimmen. Der berüchtigte Pertinax habe z. B. noch
Einberufung einer verfassunggebenden Versammlung und für eine selbständige Außenpolitik.
Ser flfridi-Stamm wird ausgekungert
boe. Amsterdam, 8. Januar.
Zum erstenmal seit Kriegsausbruch sehen sich die Londoner Stellen veranlaßt, die schweren Unruhen an der Nordwestgrenze Indiens zuzugeben. Obwohl sich die „Times", der es als einziges Blatt gestattet ist, die unerfreulichen Dinge aufzugreifen - verzweifelte Mühe gibt, den wahren Zustand zu verschleiern, um die englischen Nerven nicht allzu sehr zu beanspruchen, wird aus dem Bericht des diplomatischen Korrespondenten doch deutlich, daß die indischen Unruhen die britische Regierung vor eine ernste Situation stellen. In Waziristan herrsche keine Ruhe: So heißt es in dem vorsichtig abgestimmten Artikel - und zwar solange nicht, als der Fakir von Jpi an der Arbeit sei. Ferner geht aus dem Artikel hervor, daß der Stamm der Nsridi in den vergangenen Monaten mehrmals versucht hat, indisches Gebiet zu verlassen, um nach Afghanistan zu gelangen und so das britische Joch abzuschütteln. Nach schweren Kämpfen, in deren Verlauf die Briten die Aufständischen nicht niederzwingen konnten, führte man einen regelrechten Hnngerkrieg gegen sie durch. Die britische Verwaltung ließ das ganze Gebiet von Militär abriegeln und unterband jeden Handelsverkehr. Die „Times" nennt dieses Vorgehen „Wirtschaftsblockade" und ist erfreut den Lesern mitteilen zu können, daß die Flüchtlinge dadurch gezwungen worden seien, sich zu übergeben.
Wirklich «in Kapitel Kolonialgeschichte, das sich würdig der britischen Kolonialiradition anreiht, deren Prinzipien Brutalität und Knechtschaft sind.
London in die Öffentlichkeit lancieren, ist stichhaltig genug, um zu begründen, warum sich England entschloß, in diesem Zeitpunkt eins der wichtigsten Ministerien neu zu besetzen. Tatsächlich sind die Gründe weit schwerwiegenderer Art und gerade die Tatsache, daß man so viele Mühe dafür aufwendet, hinter einem Schleier von Kombinationen die Wahrheit zu verbergen, zeigt, daß es nicht der Kriegsm inister Höre Belisha war, den man loswerden wollte, und gerade in dem heutigen Zeitpunkt loswerden mutzte, sondern der Jude Höre Belisha — der Jude Höre Belisha, den man, wie aus der politischen Lage und aus den militärischen Aussichten Englands hervorgeht, zur Unzeit an eine Stelle gesetzt hat, wo er allzu sehr im Rampenlicht der Öffentlichkeit stand. Maulwürfe gehören nun einmal unter die Erde.
Früchte dieser gefährlichen Völkerbundspolitik Norwegens fangen an zu reifen, denn in gleichem Grade, wie sich unsere Volksoersührer von der einen Machtgruppe gebrauchen lassen, wird die andere Machtgruppe ihre Lebensinteressen bedroht sehen. Die Flut der aktivisti- schen Artikel, in denen die englische und französische Presse eine militärische Aktion der nordischen Länder gegen. Sowjetrußland verfocht, sollte manchem die Augen geöffnet haben. Nur Leute, die an die Interessen anderer Länder denken, können dem abgerüsteten Norwegen empfehlen, einen Krieg zu beginnen. Diese gleichzeitige Propaganda in Frankreich und England für das Eingreifen des Nordens zeigt deutlich, daß die zwei Großmächte ein besonderes Interesse daran haben, den Norden zum Kriegsschauplatz zu machen, während es in Deutschlands Interesse liegt, den Krieg und den Kriegsschauplatz zu begrenzen, lind das ist auch in unserem Interesse, nämlich des Landes Neutralität zu bewahren und es aus dem Kriege herauszuhalten."
unlängst geschrieben, daß Schweden und Norwegen, diese durch ihren Erzreichtum besonders wichtigen Länder, auf die Seite der Westmächte übertreten müßten. Pertinax habe offen eingestanden, daß England und Frankreich darauf ausgehen müßten, die skandinavischen Länder ganz ihrer Kontrolle zu unterwerfen, indem sie Schweden und Norwegen zur „Unterstützung" Finnlands aufforderten. Dieselbe Kombination habe der militärische Mitarbeiter des Pariser „Matin", General Duval, verfochten. Dieser schreibe, das Vorhandensein der Maginotlinie erlaube es den Westmächten, den Krieg auch auf andere Schauplätze auszudehnen. Dabei weise er ausdrücklich auf die skandinavischen Länder hin. welche im Zusammenhang mit dem finnisch- sowjctrussischen Konflikt zu diesem' Zweck ausgenutzt werden müßten.
Britische Invasion
Kopenhagen, 8. Januar.
„Berlinske Tidende" übernimmt die Meldung der „New Pork Times" aus London, wonach der General- stab der Westmächte bereits seit Wochen mit Plänen zur Ausdehnung des Kriegsschauplatzes auf Skandinavien sich befaßt. Das Schicksal der skandinavischen Staaten hänge davon ab. ob sich die Westmächte für einen Krieg mit Rußland entscheiden würden — so schreibt das Newyorker Blatt. Die Entwicklung des Krieges könne es mit sich bringen, daß sich England zu einer' Invasion in Skandinaven entschließe.
lempy bleibt dabei — Ausweitung des Krieges
jb. Genf, 8. Januar.
In einem weiteren Artikel fordert der „Temps" erneut die Ausdehnung des Krieges durch die Kriegserklärung der westlichen Mächte an Rußland. Frankreich befinde sich. so schreibt das offiziöse Blatt, mit Rußland bereits im Krieg, nur offiziell werde noch die formelle Behauptung aufrechterhalten, daß Moskau gegenüber ein neutrales Verhältnis bestehe. „Jedoch die Freunde unserer Feinde können nicht unsere Freunde sein. Warum eine Fiktion aufrechterhalten?"
knglando Sstasien-Kandel liegt still
Amsterdam, 8. Januar.
In dem Jahresbericht der Handelskammer von Manchester wird festgestellt, wie „Manchester Guardian" vom 5. Januar berichtet, daß der britische Handel mit Schanghai und den übrigen Vertragshäfcn im Fernen Osten praktisch zum Stillstand gelangt ist. Das einzig. Neue. was man jetzt über diesen Teil des britischen Außenhandels berichten könne, sei, daß der Zugriff Japans in der Abschniirung der chinesischen Häfen beständig enger werde. Selbst der britische Handel mit Hongkong habe nur in kleinem Stil durchgeführt werden können.
Diesen Krieg verliert das Judentum
Die Hoffnungen der englischen antijüdischen Kreise, daß der Ausbruch des Krieges zwischen England und Deutschland eine gleichzeitige Volksempörung gegen die Juden als die Urheber eines derartigen, von diesen seit Jahren herbeigesehnten Krieges zur Folge haben müßte, haben sich nicht erfüllt. Englische Außenpolitik und jüdische Ziele liefen zu lange parallel, um einen wirksamen Widerstand der Bevölkerung wahrscheinlich zu machen. Den wenigen Organisationen, die planmäßig das Judentum in England bekämpften, gelang es in der entscheidenden Stunde nicht, das latente antijüdische Gefühl in der Bevölkerung zur offenen Flamme zu entfachen. Nichtsdestoweniger dürfen wir versichert sein. datz dieses Gefühl auch jetzt noch in dem englischen Volk vorhanden ist. Eine rigorose Politik der Regierung zugunsten der massenhaft einwandernden Juden und zuungunsten der Riesenscharen englischer Arbeitsloser in den letzten Jahren und Monaten ließ auch den „Mann aus der Straße" wenigstens die gröbsten Verfehlungen seines Kabinetts erkennen.
Die „llrittsk Union ok llssctsts" war die erste. 1924 gegründete Organisation, die in England den Kampf gegen das Judentum ankündigte, wenngleich sie diesen Punkt erst 1934 in ihr Programm aufnahm. Vom gleichen Tage an. als Mosley in Liverpool seine erste Anklage gegen das Judentum richtete, erkennen wir auch den wütenden Eegenkampf des englischen Judentums, das sich in seiner gefestigten Stellung durch die englischen Faschisten gestört sah.
Immerhin glaubte Mosleys Organisation bestimmte, mit der Prägung des englischen Imperiums zusammenhängende Rücksichten üben zu müssen, ja, man glaubte sogar, daß milde Propaganda genügte, um die Engländer davor zu bewahren, durch Mischheiraten mit Anders- rassigen ihr Volkstum aufzugeben. Gegen Mosleys Behauptung (Oswald Mosley: 100 Ouostiovs Hsleeck avck ^.oscvsieck. Verlag: L. II. ll. publtcations, llonckonj, „wenn ein Engländer weiß, daß eine Handlung seiner Rasse schädlich sei. dann unterläßt er sie", gibt es gar keinen besseren Beweis als die Tatsache der Verjudung des englischen Hochadels, der-gerade in dieser Frage also bewies, wie wenig Mosleys Ansicht für sich hatte.
Einen wesentlichen Schritt weiter ging Arnold Leeses Organisation „Iivpsrial llasctsts lloagus", weil sie begriff, daß man dem Judenproblem nur von der rassischen Seite her energisch zu Leibe gehen kann. Eine Sensation besonderen Grades erregte Leese vor einiger Zeit durch einen Prozeß anläßlich seiner Beweise, daß in Teilen Englands noch in jüngerer Zeit jüdische Ritualmorde verübt wurden. Mit bewunderungswürdiger Schnelle stellten die Juden einige ihrer besten Anwälte, und Leese, der unglücklicherweise darauf bestand, der komplizierten englischen Justizmaschinerie allein entgegenzutreten, wurde verurteilt — weil er nicht in allen Fällen-diese jüdischen Ritualmorde einwandfrei nachweisen konnte. Es bedurfte schon einer Mt eingespielten Presse, aber auch der bemerkenswerten Seichtheit des englischen Publikums, um Leese deswegen zum ..Lügner" zu stempeln. Mit einem oder zwei lumpigen Ritualmorden konnte man also dem Judentum scheinbar nichts beweisen. Es hätte schon ein rundes Dutzend sein müssen! Nach seiner Freilassung schrieb Leese dann «inen weitaus besseren Beweis für seine Behauptungen. als seine Darstellungen vor dem Gericht waren (Arnold S. Leese: lVly irrslsvant Oskoncw: Vlscki- takiovs Ivsicls.Oaol svck Out on cks^vksb llitusi kvlurcker. Tks. l. 17. 1.. ?r!ritivg 8- llubllsking Oo„ llanclo^h
Tko „Lrktisb llublisbing Ooivpsnz-" und die „Vlilitsvt Obristlan llatriots" blieben auch nach ihrer Gründung kleine, zahlenmäßig wenig bedeutende Organisationen. Während die erstere allerdings durch weiteste Verbreitung der „Protokolle von Zion" eine für England be? achtliche kulturelle Tat vollbrachte, beschränkte sich die zweite Bewegung merkwürdigerweise darauf, Religions- un'd Judenfragen auf mannigfaltige Art miteinander zu verquicken und auf diese Weise ein sehr verworrenes Aktionsprogramm zu entwerfen, dem die Öffentlichkeit nicht zu folgen ^vermochte.
IM Jahre 1937 verließ William Joyce, bis dahin propagandistischer Leiter der llritisll Union ok llsseists,
..„II,.„IHM.»III,I,I,»I,„„IHM,III,III,IN,
Unssr ISZSSSDZSDel
(Ois bsvtlgs Ausgabe umksllk ssekm Zeiten)
Die deutsche Luftwaffe führte Erkundungsflüge über Großbritannien und Frankreich durch.'
In Venedig wurde die Besprechung des Grafen Ciano mit Graf Csakq zu Ende geführt.
Die wahren Hintergründe für den Rücktritt- des Juden Höre Belisha werden von der britischen Presse auch weiterhin vertuscht.
Die englischen Seeräuber hielten den amerikanischen Ozeanricsen „Manhattan" in Gibraltar an.
Der „Manchester Guardian" prangert Englands wehrwirtschaftliche Schwäche an.
Auch die Moskauer Presse verzeichnet das Streben der Wcstmächte nach Ausdehnung der Kriegsschauplätze.
In Paris ereignete sich ein schweres U-Vahn- unglück.
Am 16., 17. und 18. Januar gastiert das Rcichs- Sqmphonie-Orchester in Vremen.
Deutschlands Ringerstaffel besiegte Dänemark 7:0. In der vierten Schlußrunde um den Tschammer- pokal setzten sich FC. Nürnberg, SC. Waldhof, Wacker Wien und Rapid Wien durch.
In Vlumenthal siegte Werder über ASV. Vlumcn- thal mit 2:1.
Indiens Kampf um Selbstverwaltung
kin flrtikel des Staues des Moskauer Kriegsmarine-Kommissariats
knglands Schatten über dem Norden
Norwegische Zeiischrijt warbt vor den gefichrlichen britischen Machenschaften
deutliche Sprache gegenüber Skandinavien
fluch Moskau erkennt: Sie westmiichte auf der Suche nach neuen Kriegsschauplätzen