Erschein t7malwöchentkk'ch
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Ohernstraße 86. Fernspr. 5 41 24 In Syke Mtihlendamm Nr. 2
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parteiamtliche Tageszeitung M der Nationalsozialisten Vremens
vas Amtsblatt des Negierenden Bürgermeister» der Zrrien Hansestadt Bremen sinnliches Nerkündungsdlatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und Bremen
Nr. 6/10. Jahrgang
Sonntag, ?. Januar 1940
kinzelpreis 15 Npf.
Preissteigerungen in kngland
Inflkitionsgefakr wächst ständig
flrbeiter und Soldatenfrauen können nicht einmal istre knappen tebensmittelrationen bezahlen
Amsterdam,?. Januar.
Im Zusammenhang mit der von Montag an aus alle Gebiete ausgedehnten Lebensmittelrationierung in England stellt der Londoner „Daily Herold" in seinem Leitartikel fest, datz diese Beschränkung nur ein erster Schritt sei. Man solle sich nicht einbilden, so schreibt die Zeitung, daß alle Vevölkerungskreise es sich leisten könnten, die ganze Ratibn zu kaufen. Diese Bemerkung des Blattes zu den recht mager bemessenen Rationen, insbesondere für Speck, Butter, Zucker und verschiedene andere lebensnotwendige Güter wirft ein grelles Schlaglicht auf die seit Kriegsbeginn erheblich gestiegenen Preise. Viele Arbeitslose, die Soldatenfrauen und viele Kreise des Mittelstandes würden ihre Rationen der allgemeinen Teuerung wegen nicht ausnutzen können.
Die Herren der Downingstreet und der City haben also anscheinend an den Lebensunterhalt der arbeitenden Kreise und der Soldatenfrauen wenig gedacht. Auch die Arbeitslosen werden sich ihre eigene Meinung über diese Art der britischen Kriegsführung bilden.
Auch „News Chronicle" bescheinigt der Regierung, daß sie die Frage am falschen Ende anpacke. Die Regierung solle zunächst wirksame Matznahmen gegen die Preissteigerung treffen. Die immer wiederkehrenden Klagen lassen wohl mit Recht darauf schlichen, datz die einzelnen Preise, insbesondere der wichtigsten Verbrauchsgüter, in der allerempfindli-chsten Weise seit Kriegsbeginn gestiegen sind. In der Frage der Preis- -regulieruntz, sö schreibt jedenfalls „News Chroniole", tue die Regierung gegenwärtig noch längst nicht genug. Auf der anderen Seite können die Banken in England trotz des Krieges weiterhin recht gute Gewinn« einheimsen. Der Ausweis der Barthley-Bank zeigt einen Gewinn für das Jahr 1939 von rund 1 800 000 Pfund
Die Sorge, die man sich in England um die weitere wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung macht, findet abermals ihren Ausdruck in einem Artikel des Finanz- und Bersichornngssachmannes Brand in der „Times". Brand wirft die Frage aus, wie man die Geldausgaben des einzelnen Haushaltes kontrollieren könne, um den Verbrauch zu verringern. Der Verfasser ist der Auffassung, daß ein Berbrauchsrückganq unbedingt notwendig sei, der aber nur dadurch erzielt werden könne, datz die Preise schneller steigen als die Löhne, kurz also, daß eine Inflation mit allen ihren katastrophalen und ungerechten Folge,, eintrete. Brand sieht aber das Bedenkliche eines solchen Weges, wenn er sagt, datz diese Entwicklung gerade für England als eine große Gläubigernation besonders katastrophal sein würde, weil damit
Keine besonderen Ereignisse
Berlin, 7. Januar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keine besonderen Ereignisse.
kodesgürtel um Englands Küsten
London. 7. Januar
Der Dampfer „Eta" ist auf eine Mine gelaufen und gesunken. Sechs Mitglieder der Besatzung wurden in einem Hafen an der britischen Lstküste an Land gesetzt.
auch die Sterlingguthaben im Auslande an Wert verlieren würden.
Immer wieder sickert durch, datz die britische Regierung in der Vergebung von Rüstungsaufträgen lediglich die Grotzkonzerne berücksichtigt, was zu den schärfsten Klagen der kleinen Fabrikanten und deren Arbeiter führt. In einer Protestversammlung in London wurde kürzlich gefordert, datz das Munitionsministerium auch die Interessen der kleinen Firmen berücksichtigen solle. Die in dieser Kundgebung vertretenen 1200 Firmen, die zusammen ein Kapital von über 20 Millionen Pfund vertreten und die Interessen von mehr als 800 000 Arbeitern wahrnehmen, führten bittere Klage über die Behandlung, die ihnen von der Regierung zuteil wurde. Die einseitige Bevorzugung der Grotzkonzerne in Rüstungsaufträgen hat, so erklärte der Sprecher, in den Kreisen der Kleinfirmen zu großer Verbitterung und unter ihren Arbeitern zu große Not gefüht.
„Strolimann-strrangemeni"
Oslo, 7. Januar.
Die Osloer Presse wendet sich entschieden gegen die aus Washington gemeldete Absicht amerikanischer Ree
dereien, ihre Schiffe unter norwegischer Flagge fahren zu lassen.
So schreibt „Asien Posten" ähnlich wie „Dagbladet", daß eine solche Ueberführung nur als ein Ankauf in Frage kommen könne, nicht aber als Tarnungsmanöver. Es wäre höchst ungerecht, wenn lebenswichtige norwegische Interessen beiseitegeschoben würden zugunsten von ausgesprochen ausländischen Interessen. Daher werde die norwegische Regierung gerade in dieser Zeit besonders wachsam sein müssen gegenüber diesem Strohmann-Arrangement von Reedereien, zumal es auch auf politische Gesichtspunkte ankomme.
In schärfsten Worten verurteilt auch die „Handelsund Schiffahrtszeitung" erneut diesen Versuch, amerikanische Schiffe mehr oder weniger pro sorma unter norwegischer Flagge fahren zu lassen. Die norwegischen Behörden dürften nicht den Bürgern eines fremden Staates behilflich sein, die Gesetze ihres Landes zu umgehen. Außerdem wäre das gleichbedeutend mit der Errichtung einer Strohmann-Reederei, was das norwegische Gesetz verbiete. Es liegt ferner nicht im Interesse der norwegischen Schiffahrt, eine Eintragung von Schiffen zu gestatten, die nicht bona fide norwegisch seien.
kngland verlangt ungesetzliche Handlungen
flnrerikanisches Schiffzum flnlausen eines englischen kasens gezwungen — kuii warnt
Washington, 7. Januar
USA.-Autzenminister Hüll gab bekannt, datz nach einer Mitteilung der amerikanischen Reederei Moore Mc- Cormick deren Schiff „Moore Mac Sun" unterwegs nach Bergen am Donnerstag von Engländern aufgebracht und zum Anlaufen von Kirkwall gezwungen worden sei. Da amerikanische Schiffe laut amerikanischem Neutralitätsgesetz die Häfen von kriegführenden Nationen nicht anlaufen dürfen, habe er die amerikanische Botschaft in London beauftragt, sofort mit dem amerikanischen Kapitän in Verbindung zu treten, um eine genaue Darstellung aller Tatsachen zu besorgen. Anschließend teilte Hüll mit, datz er am 14. Dezember dem Washingtoner englischen Botschafter eine Note übersandt habe, worin die amerikanische Ablehnung des englischen Standpunktes ganz klar zum Ausdruck gebracht werde und alle Vorbehalte bezüglich des Schadenersatzes für Schiffsschäden oder Verluste durch Verzögerung, Ladungen usw. gemacht wurden.
Diese Hull-Note war die Antwort auf die englische Note vom 9. November, worin der englische Botschafter erklärt hatte, England habe, wie er in seiner Note vom 10. September dem Staatsdepartement eröffnet habe, Amerika nahegelegt, datz alle amerikanischen Dampfer freiwillig die britischen Kontrollstationen anlaufen sollen.
Dä inzwischen das amerikanische Neutralitätsgesetz in Kraft getreten sei, welches den amerikanischen Schiffen das Anlaufen englischer Häfen verbiete, so erklärte der Botschafter im Auftrage der englischen Regierung, datz diese sich trotzdem das Recht vorbehalte, amerikanische Schiffe notfalls mit Eewylt zum Anlaufen englischer Kontrollhäfen zu zwingen. Darauf antwortete
Hintergründe der LondonerRegierungskrise
Überstürzte Kabinettsumbildung — der neue Kriegsminister grippekrank
Kopenhagen, 7. Januar
Höre Belishas Abgang hat in England wie eine Bombe eingeschlagen. Höre Belisha hielt noch nachmittags 18.30 Uhr eine Pressekonferenz ab, wobei er den Teilnehmern „Prosit Neujahr" entbot. Für die Ueber- stürzung des Vorgangs spricht in der Tat der Umstand, datz der neue Kriegsminister Stanley gegenwärtig in- sluenzakrank das Bett hüten mutz. Nicht einmal seine Wiederherstellung wurde abgewartet.
Verschiedene dänische Berichte erwähnen bemerkens- werterweise unter den mutmaßlichen Ursachen des Rücktritts das sonst abgestrittene oder umschriebene Judentum Höre Belishas. Die „National Tidende" weist darauf hin, datz ihm sogar die englische Presse hier und da seine nichtarische Abstammung vorgehalten habe. Der Vertreter von „Berlingske Tidende" macht darauf aufmerksam, datz Höre Belishas Bewunderer davon geträumt hätten, der junge energische Jude sollte als neuer Disraeli in die Geschichte Englands eingehen.
Der Londoner Bericht von „Politiken" sagt offen heraus: „Höre Belisha wünschte nicht selbst zu demissionieren. Das Heer zwang ihn zum Abgang." Stanley, sein Nachfolger, gilt als eng befreundet mit Lord Gort, der kürzlich Chamberlain bei dessen Besuch in Frankreich anscheinend stark für die eigenen Anschauungen und gegen Höre Belisha eingenommen hatte. Gort selbst war durch Höre Belisha hochgekommen, der ihn bei einem Wintersportaufenthalt in der Schweiz entdeckt und zum Generalissimus auserkoren hatte. Die bisherige Freundschaft zerschlug sich jedoch und Gort ist vorläufig Sieger geblieben.
Die Differenzen mit einflußreichen Jndustriekreisen, die neben der Unzufriedenheit in der englischen Armee zu Höre Belishas Rücktritt ebenfalls beigetragen haben sollen, scheinen in der Tat Chamberlain bewogen zu haben, nach einem Ventil zu suchen.
Schließlich haben bei der Affäre Höre Belishas Umstände mitgewirkt, die eng mit seiner jüdischen Abstammung zusammenhängen, beispielsweise seine enorme
Eitelkeit und sein Geltungsbedürfnis, die ihm viel persönliche Feinde machten. Er entfaltete eine riesige Reklame für sich persönlich, lehnte es aber ab, die geringste für andere zu-machen.
Es erweckte erhebliches Aufsehen, als Hore-Belisha — bezeichnend für die Einschätzung des französischen Bundesgenossen durch die englischen Herren Frankreichs und für die Ueberheblichkeit der jüdischen Machthaber — den französischen Generalismus Gamslin und andere hohe Offiziere drei Stunden lang auf eine Besprechung warten ließ. weil er sein Morgenbad nicht bekommen konnte . . . Solche Vorfälle sind offenbar auch in der letzten Geheimsitzung des englischen Parlaments zur spräche gekommen, wo Hore-Belisha heftig angegriffen worden sein soll. ' ' ' .
Weitere dänische Berichte behaupten, datz Höre Belisha, als er zu Chamberlain berufen wurde, nichts von dem ganzen geahnt habe. Höre Belishas enormes Selbstgefühl, das gewaltige Verdienste mn England in Anspruch nimmt, scheint die Unterhaltung recht stürmisch gestaltet zu haben. Vielleicht werden einige dieser Umstände im Parlament enthüllt werden. Es wird behauptet, Chamberlain habe seinen Entschluß ohne die geringste Beratung mit-seinen Kabinettskollegen getroffen.
-.Einstweilige Veränderungen
Die „Times" widmet der Kabinettsumbildung einen Leitartikel, in dem von „einstweiligen Veränderungen" die Rede ist. Es handle sich um eine willkommene Blutauffrischung, aber noch nicht um einen Endpunkt oder um eine Antwort auf die Frage, wie weit die jetzige Regierungsmaschinerie endgültig reformiert werden solle. Charakter und Umfang des Kabinetts seien unverändert. Der alles beherrschende Gesichtspunkt gehe dahin, datz alle jetzigen oder künftigen Veränderungen dazu beitragen müßten, die Kriegführung wirksamer zu gestalten.
Hüll am 14. Dezember, die englische Regierung mute den amerikanischen Schiffen Handlungen zu, die ihnen durch das amerikanische Gesetz verboten seien. Außerdem verführe die amerikanische Schiffahrt seit Inkrafttreten des Neutralitätsgesetzes nur zwischen neutralen Ländern und von ihnen mitgefühlte Ladung habe daher den Anspruch, als harmlos angesehen zu werden, solange nicht konkrete Beweise des Gegenteils vorliegen. Ferner hätten amerikanische Schiffseigentümer sich freiwillig bereiterklärt, britischen Wünschen we.it- gehendst entgegenzukommen. Er, Hüll, betrachte dieses Entgegenkommen der amerikanischen Reedereien als genügenden Anlaß für England, gleiches Entgegenkommen zu zeigen und keine Zwischenfälle hervorzurufen, durch die die amerikanischen Schiffe gewaltsam gezwungen würden, von ihrer Route abzuweichen und Häfen anzulaufen, deren Betreten ihnen durch amerikanisches Gesetz verboten ist.
Sollten solche Zwischenfälle eintreten, so würde die USA.-Regierung gezwungen sein, jeden einzelnen Fall genau zu untersuchen und solche Schritte zu ergreifen, die notwendig oder zweckmäßig erscheinen. Im übrigen mache er nochmals ausdrücklich daraus aufmerksam, datz die amerikanische Regierung für sich selber und ihre Bürger sämtliche diesbezüglichen Rechte vorbehalten und selbstverständlich für etwaige Schäden oder Verluste entsprechende Schadensersatzansprüche stellen werde.
Moskau brandmarkt „Superversailles
Moskau, 7. Januar.
Die „Jswestija" veröffentlicht eine. Artikel, der die Kriegspolitik der herrschenden Clique Frankreichs mit harten Worten angreift. Die französischen Politiker hätten im Auftrag der Munitionsfabrikanten und Kriegsgewinnler während der ersten Wochen des Krieges versucht, das französische Volk „unter der Maske der revolutionären Tradition" und unter scheinheiliger Berufung auf die Ideale der sogenannten Demokratie und der Freiheit für den Krieg zu begeistern. Sie hätten dabei zu der schamlosen Lüge gegriffen, datz der gegenwärtige Krieg angeblich nicht gegen das deutsche Volk, sondern „nur" gegen seine Regierung gerichtet sei. Jedoch diese verlogenen Losungen hätten eine sehr geringe Wirkung auf die Massen des französischen Volkes gehabt. So sei die Politik der Kriegstreiber und mit ihnen die französische Presse in der letzten Zeit dazu übergegangen, die „bewährten" Kampfmittel des Jahres 1914 wieder einzuschalten, d. h. die offene chauvinistische und antideutsche Propaganda.
Die hemmungsloseste Hetze und Verächtlichmachung alles dessen, was deutsch sei, sei in Frankreich wieder im Gang gesetzt worden. Die französische Presse würde ganz ähnlich wie 1914 im Dienste ihrer kriegshetzerischen Auftraggeber von neuem täglich das deutsche Volk auf die widerlichste Weise beschimpfen und herabsetzen. Das gemeine Schimpfwort „Boche" werde wieder verbreitet. Der französische Imperialismus träume bereits von einem neuen „Superversailles", das Deutschland endgültig zerschlagen und das deutsche Volk vor dem englisch-französischen Kapitalismus in die Knie zwingen wolle.
sür England zuviel
Es kann seinen Verpflichtungen nicht nachkommen
Oslo, 7. Januar.
Die Osloer Zeitung „Morgenbladet" stellt fest, datz von den seitens der norwegischen Regierung bereits im April vorigen Jahres in England bei der Firma Wo- sper L Tower bestellten acht Motor-Torpedobooten bisher noch keines zur Ablieferung gelangt ist. Der Termin für die Ablieferung des ersten Bootes sei längst verstrichen. Angeblich soll es nun Mitte Januar geliefert werden, jedenfalls muffe damit gerechnet werden, daß die Ablieferungstermine für die weiteren Boote, die im April bzw. Juli fallen, nicht eingehalten werden.
Den luclen §inä sie los
Die ^ u 6 sn sinei gsbliedsn
7.8.1). Bremen, 7. Januar
England hat seinen Kriegsminister ausgewechselt. Seine jüdische Prominenz Horeb Elisha ist aus dem Chamberlain-Kabinett ausgeschieden. Ein bewährter Iudenknecht Oliver Stanley ist an seine Stelle getreten. Der Kurs bleibt selbstverständlich der alte: im Dienste Alljudas gegen Deutschland. Als Vorkämpfer für einen gerechten Sozialismus und die Neuordnung Europas, also als Vorkämpfer für die Befreiung der europäischen Nationen von britischer Willkür und Brutalität ist und muß Deutschland der natürliche Feind des englischen Judenstaats bleiben. Darum bleiben auch nach dem Rücktritt des Juden Horeb Elisha mit dem willigen Werkzeug jüdischer Weltdespotie Chamberlain die übrigen Kriegs- treiber Englands Eden, Churchill, Duff Cooper und alle anderen Steigbügelhalter des Weltjudentums in ihren Aemtern.
Es braucht keines besonderen Rätselratens, um z« erkennen, was dieGründedes Entschlusses des Rücktritts des jüdischen Kriegshetzers und Großspekulan« ten Horeb Elisha sind. Auch der dümmste Tommy hat sich wohl darüber Gedanken gemacht, wie er dazu kommt, in Parade vor einem feisten Juden defilieren zu müssen, dessen ganze Verdienste i« fortgesetzten ungeheuerlichen geschäftlichen Betrügereien bestehen, bei denen nacheinander sieben große Handelsgeschäfte gegründet wurden und dann in Konkurs gingen, nachdem sie dem geschäftstüchtigen Juden persönlich ganz gewaltige Gewinne abgeworfen hatten. Daß dieser gerissene Jude sich ebensolche großen Betrügereien noch in den letzten Monaten während des Krieges zuschulden kommen ließ, wobei er unter Mißbrauch seines Amtes als Kriegsminister seinen Rassen- genossen IsidorSalomon zum Leiter des gesamten Verpflegungswesens für das englische Heer gemacht hat, ist am Ende den englischen Soldaten auch nicht unbekannt geblieben. Was aber Tommy beim Anblick Horeb Elishas empfand, hat nicht weniger schmerzlich das englische Offizierskorps empfunden, und es ergab sich daraus auf die natürlichste Weise eine Fronde der Generäle gegen ihren eigenen Kriegsminister, der dann nach einem Riesenkrach im Kabinett seine Klamotten packen mutzte. Nun dieser Knalljude aus dem Amt des Kriegsministers ausgeschieden ist, ändert sich allerdings nichts an der Lage des Tommys, dem nun einmal die Aufgabe gestellt ist, sein Leben und seine Bequemlichkeit zum höheren Ruhme Israels zu opfern. Den Juden Höre Belisha ist der Tommy los, die Juden sind geblieben, wird er sich wohl sagen müssen angesichts dessen, daß der jüdische Geist ebensowenig wie Horeb Elishas Einfluß mit diesem aus der englischen Politik verschwindet und daß hier nur Namen ausgewechselt sind, während das System unverändert bleibt. Einen Theatercoup nennt den jüngsten Iudendreh die italienische Presse und zeigt damit, daß man in Italien genau erkannt hat, was in London wieder einmal gespielt -wird.
Es ist ein taktisches Manöver, mehr nicht, was den Rücktritt Horeb Elishas veranlaßt hat. Ebenso wie MacMiIlans Rücktritt nichts anderes als den Entschluß der englischen Regierung kundtut, den Lügenkurs Churchills in nur noch verschärfter Weise mit dem Bemühen, etwas mehr Geschicklichkeit aufzubringen, fortzusetzen. Warum man übrigens an Stelle Horeb Elishas den bisherigen Handelsminister des Kabinetts Chamberlain gesetzt hat, braucht kaum einer besonderen Erklärung. Als britischer Handelsmini st er
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(lönssrs ksvkiAg -t.vsAs.bs vraksL-t 12 8siksv)
Die britischen Preissteigerungen bringen in Verbindung mit der Jnslationsgcfahr die Werktätigen Englands in eine immer haltlosere Lage.
Ueber die Hintergründe der Londoner Regierungskrise meldet die Auslandspresse aufschlußreiche Einzelheiten.
USA. protestiert gegen die Aufbringung amerika- nqchcr Schiffe durch England.
Auf den englischen Generalsekretär in der internationalen Niederlassung Schanghai wurde ein An- ichlag verübt.
In Venedig fanden freundschaftliche Besprechungen zwischen dem italienischen und dem ungarischen Augennnnister statt.
Die Entwicklung unseres Arbeitseinsatzes gestaltet ,ich ,ogar im Monat Dezember sehr günstig.
In zahlreichen Feldpostbriefen an die Kreisleitung Bremen der NSDAP. kommt der innige Dank der 0 -eldgrauen zum Ausdruck, die als Alleinstehende mit einem Weihnachtspäckchen bedacht wurden.
Die gaueigene Stratzensammlung brachte schon am ersten Tage den Ausverkauf der Abzeichen.
Ab 18. Januar können Schlachtsette unmittelbar gegen Einzelabschnitte bezogen werden.