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Nr. 45/10. Jahrgang
Donnerstag, 15. Sebruar 1940
Linzelpreis 15 Npf.
Polens verbrecherischer Weg
20 lechre warschauer AusrottungspolMK
Die Schrecken und tzualen des schwer geprüften deutschen Volkslums in polen
Berlin, 15. Februar.
Amtlich wird als dritte deutsche Verössentlichnng über die polnischen Greueltaten an den Volksdeutschen in Polen mitgeteilt:
Mit Erschütterung und Abscheu hat das deutsche Volk und mit ihm die ganze Weltöffentlichkeit erfahren, welche furchtbare Höhe die von dem verbrecherischen Tadismus polnischer Banden dem deutschen Volkstum auferlegten Blutopser bis heute erreicht haben. Es erscheint kaum faßbar, daß die letzten amtlichen Feststellungen eine vorläufige Zahl von säst KOMI» Volksdeutschen Toten ergeben haben. Wohl ist der polnische Volkscharakter feit langem durch seinen Fanatismus, seine Zügcllosigkeit und seine sprichwörtliche Grausamkeit unrühmlich bekannt. Aber die Orgien sinnlosen Wütens gegen alles Deutsche können nicht mehr als spontane Aktion plötzlich ausbuchender Leidenschaft begriffen werden. Sie sind vielmehr Nur die letzte Folge und der Höhepunkt einer jahrzehntelangen Politik systematischer Aufhetzung Bedrückung und Verfolgung, die von der sogenannten polnischen Oberschicht, vom polnischen Klerus und vor allem von den polnischen Behörden selbst gegen das gesamte Deutschtum betrieben worden ist.
Durch das Diktat von Versailles sind Millionen von Teutschen unter flagranter Mißachtung des feierlich zugesicherten Selbstbestimmungsrechtes der Völker zwangsweise der neu geschassenen polnischen Republik eingegliedert worden. Selbst einzelne Vertreter der damaligen alliierten Mächte hatten Bedenken, deutsche Menschen bedingungslos Trägern eines Staatsexperimentes zu überandivorten. deren Knlturnioeau um Jahrhunderte hinter dem deutschen zurückstand- und deren zivilisatorische Leistungsfähigkeit seihst von den Schöpfern dieses Experimentes mit grösstem Mißtrauen angesehen wurde.
Infolgedessen wurden Polen bei Verteilung des Raubes deutschen Gebietes im Jahre ISIS diese deutschen Länder nur unter der ausdrücklichen Bedingung zugesprochen, Latz es den Deutschen ganz bestimmte Garmstien für ihr Leben, ihr Eigentum, ihre Sprache und ihre Kultur geben würde, denn man nahm mit Recht an, datz Polen ohne eine solche Bindung den zwangsweise eingegliederten Deutschen die primitivsten Rechte verweigern würde. Das neue Polen wurde also
von seinen eigenen Schöpfern nicht als ein vollberechtigter und vollzivilisierter Staat angesehen.
Der Minderheitenschützvertrag vom 28. Juni ISIS, dem Tage der Unterzeichnung des Versaillcr Diktats, ist ein wertloser Fetzen Papier geblieben. Sofort nach der Inbesitznahme der deutschen Gebiete durch Polen setzte eine systematische Austreibung und Ausrottung aller Deutschen ein, die eine wahre Völkerwanderung herbeiführte. Hunderttausend- von bodenständigen Deutschen wurden unter Berufung aus den Wechsel der Gebietshoheit sofort zur Auswanderung gezwungen. Drohungen gegen alle Deutschen, die sich nicht sofort zur Abreis- anschickten, waren an der Tagesordnung und erfreuten sich der Duldung, ja der Förderung durch die polnischen Behörden. Darüber hinaus setzte in vielen Teilen Polens ein blutiger Terror gegen die Volksdeutschen ein. Nnzahlige Deutsche fielen den polnischen Mordbanden zum Opfer; aber keine Stelle der Welt kümmerte sich darum, keinerlei Statistik berichtet von ihnen. . , ,
Erst letzt, nachdem eine amtliche deutsche -Ltelle eingesetzt worden ist. um alle diese polnischen Aktionen zu untersuchen. beginnt sich langsam der ungeheuerliche NiMang der deutschen Verluste an Eigentum, an wirtschaftlicher Existenz und an Leben klarer herauszuschälen
Bereits 1S2S hatte diese systematische Entdeutschungspolitik das Ergebnis, datz das Deutschtum in den Städten des abgetretenen Gebietes auf 14,5 v. H. seines früheren Bestandes zusammengeschmolzen war. Hand in Hand mir der Eindeutschung der Städte ging die
Entdeutschung von Grund und Boden.
In völkerrechtswidriger Weife nahm man aus Grund des Versailler Diktates die Enteignung des gesamten B-sitzes aller Reichsdeutschen vor. Man entzog ferner in ausdrücklichem Gegensatz zu einem Rcchtsgutachtcn des Haagcr Internationalen Gerichtshofes vom 10. September 1S23, das diese polnischen Matznahmen als gegen die Minderheitcn- schutzvcrpslichtungcn Polens verstoßend bezeichnete, zahllosen deutschen Siedlern ihr Eigentum an Grund und Boden und vertrieb sie von Haus'und Hos. Durch ähnliche illegale Maßnahmen hat Polen sich ein Wi-derkauss- und Verlaussrecht für deutschen Landbesitz angematzt, durch das sogar der Erb- gang von Vater auf Sohn, erst recht aber jede Eigentums- Übertragung unter Deutschen verhindert wurde. Im Jahre 1S2S schuf sich Polen sodann durch das sogenannte Agrar- Reformgesetz eine neue Waffe im Kampf gegen den deutschen Landbesitz. Jahraus, jahrein wurde das Gesetz ganz -inseitig gegen die deutsche Volksgruppe angewendet. Allein im Korridor-Gebiet wurden von 1S25 bis 1SZ8 an deutschem Grundbesitz 72 v. H. der enteignungssähigen Fläche, an polnischem Grundbesitz dagegen nur 28 v. H. ausgeteilt, ähnlich in Posen; in Lstobcrschlesien betrug dieses Verhältnis im Februar 1S3S sogar S8,7 v. H. gegen 1,3 v. H. Alls dem
Her wetirmachtsbericht
Berlin, 15. Februar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keine besonderen Ereignisse.
enteigneten Boden wurden ausschlictzlich landfremde Polnische Elemente aus Kongrctzpolcn und Galizien angesiedelt. Demselben Zwecke diente das sogenannte Grenzzonengcsctz von 1827, durch das Beschränkungen des Aufenthaltes und des Erwerbes von Grundbesitz in den an Deutschland angrenzenden Gebieten eingeführt wurden.
Die Bilanz dieses Vernichtiingskampfcs gegen den deutschen Grundbesitz, der im tiefsten Frieden und in einer Zeit ehrlicher deutscher Bemühungen um einen Ausgleich mit Polen stattfand, ergibt, datz in den Jahren ISIS bis 1S3S Millionen von Morgen des deutschen Besitzes geraubt worden sind.
Die Ungeheuerlichkeit dieser Zahl wird noch deutlicher, wenn man sich vergegenwärtigt, daß in der Zeit der preußischen Verwaltung durch das von-der feindlichen Propaganda des Weltkrieges immer wieder auss heiligste angegriffene Enteignungsgesctz von 1908 insgesamt nur 0000 Morgen Polnischen Landes, d. h. also Praktisch überhaupt nichts, enteignet wurden. Mit anderen Methoden, insbesondere mit
Boykottaktionen und Steuerschikanen
wurde auch der Lebensnerv der deutschen gewerblichen Unternehmungen in Polen zugrunde gerichtet. Dadurch wurde
z. B. die gesamte deutsche Industrie Ostoberschlesiens in polnische Hände gespielt. Massenentlassungcn von deutschen Angestellten und Arbeitern wurden durchgeführt und auf diese Weise eine ständige Abwanderung erzwungen.
Schon im Jahre l»31 gibt eine Untersuchung des Warschauer Forschungsinstituts für Nationalitätensragcn die Zahl der bis dahin aus Polen vertriebenen Deutschen aus rund eine Million an. In Wirklichkeit war die Zahl weit höher, das Schicksal der Vertriebenen weit tragischer. Eine große Zahl der Vertriebenen ist an den Folgen der Austreibung elend zugrunde gegangen, ein beträchtlicher Teil der heimatlos Gemachten schon in Polen gewaltsam beseitigt worden. Eine unvorstellbare Summe von vernichteten Existenzen und Menschenleben; Not. Elend und Verzweiflung sind das Ergebnis dieser eiskalten und verbrecherische» VernichtungsPolitik Polens.
Aber auch die Zurückgebliebenen konnten ihres Lebens nicht froh werden. Trotz aller internationaler Garantien wurden ihre primitivsten Rechte mit Füßen getreten. Bis auf einen geringen Rest wurden fast sämtliche der mehreren tausend deutschen Schulen in Posen und Wcstpreußen geschlossen. Der Kampf ums tägliche Brot wurde von Jahr zu Jahr verzweifelter.
(Fortsetzung «nf Seijx-2)
Zwei schwere Verluste für kngiand
irllllll^bM.-Sampfee „Sultan Star" gesunken — 1SSüll-lonnen-ranker vernichtet
Newhork, 15. Februar.
Hier ist die Nachricht eingetroffen, datz der britische Dampfer „Sultan Star" (12 3VK BNT.) Mittwoch gesunken ist.
Amsterdam. 15. Februar.
Wie Reuter meldet, wurde der britische Ocltanker „Greta f i e l d" (10 1S1 BRT.) am Mittwochmorgen an der Nordostküste Schottlands versenkt. Von der Besatzung wurden 28 Mann durch einen Fischdampscr gerettet, die restlichen 13 Mann werden vermißt. Der Tanker ging in Flammen aus.
Reuter zufolge ist am Dienstag an der Küste von Norfolk ein bisher noch unbekanntes Schiff gesunken. Es wurde kiel- obentreibend gesichtet. Außerdem ist an der schottischen Küste im Lause der Nacht ein Schift bisher unbekannter Nationalität gesunken. An der Küste konnte man schwere Explosionen hören.
Die britische Admiralität teilte Mittwoch morgen mit, datz das britische Handelsschiff „Vrodwall" (3385 BNT.) sich in der Gegend der Azoren „in Seenot" besände.
Der schwedische Dampfer „T a l a r ö" (2S27 BRT.) ist nach hier eingctrosscnen Meldungen am Dienstag im Atlantik gesunken. Ob das Schiff aus eine Mine gelaufen oder torpediert worden ist, ist nicht bekannt. Die 20köpf!gc Besatzung
Wurde von einem belgischen Trawler übernommen. Der Kapitän starb kurze Zeit darauf.
Wieder zwei englische vorpostenboore
Amsterdam, 15. Februar.
Einer Reutcrmeldung aus London zufolge sind am Dienstag elf Besatzungsmitglieder 'des britischen Vorpostcnschisses „T o g i in o" (282 BNT.) in einem Hasen der irischen Süd- ostkiiste gelandet. Die „Togimo" ist gesunken. Wie weiter ays London gemeldet wird, ist auch die neunköpsigc Besatzung des Grimsbher Fischkutters „Gurth" Dienstag früh an Land gebracht worden. Das Schiff war an der britischen Lstkiiste aus Strand gelaufen.
französischer ranker „gescheiter«"
OSlo, 15. Februar.
Das norwegische Schiff „Samuel Backe" hat 28 Besatzungsmitglieder des französischen Tankers ,,P i c a r d i e" aufgenommen, der be! den Azoren „gescheitert" sein soll. Die geretteten Mannschaften wurden in Guadeloupe gelandet.
Das norwegische Motorschiff „S n e st a d" aus Oslo (4114 BNT.) sank am 11. Februar nach einer Explosion. Es befand sich aus der Reise von Norwegen nach'Amerika.
kngland verantwörtlich
Amerikanische Verlautbarung
Newhork, 15. Februar.
Zu den Berliner Auffassungen, daß nach deutschem Prisen- recht jeder nach einem feindlichen Hasen freiwillig oder unfreiwillig unterwegs befindliche neutrale Dampfer von deutschen Sccstrcitkräften als konterbandeverdächtig anzusehen sei, meldet „Associated Preß" aus Washington unter Hinweis aus die USA.-Notc an England dom 14. Dezember, datz die UTA.-Regierung England wahrscheinlich für den Verlust jedes von deutschen U-Booten torpedierten USA.-Dampscrs, der gezwungen werde, einen britischen Kontrollhasen innerhalb der Kampfzone anzulaufen, verantwortlich machen würde.
Militärische 0rgonisation im Mittelpunkt
Tagung des Obersten italienischen Vcrtcidigungsausschusscs abgeschlossen
Rom, 15. Februar.
Der Oberste faschistische Berteidigungsausschutz hat am Mittwoch unter dem Vorsitz des Duce die sechste und letzte Sitzung seiner 17. Tagung abgehalten. Nach Erledigung der Tagesordnung betonte Mussolini die besondere Bedeutung dieser Tagung, in deren Mittelpunkt Fragen der militärischen Organisation der Nation, der zivilen und industriellen Mobilisierung sowie der wirtschaftlichen Autarkie standen und sprach abschließend dem Sekretär des Obersten VeiteidignngSaus- schusses, General Fricchinoe, sowie dem Generalsekretär slir die Kriegssabrikation, General Favagrossa. sein besonderes Lob aus.
Unerhörter NeutraMStsbruch eines Vönen
flngrift aus deulsches U-Voot - praklerisches „Interview" mit dem „llaily krpreß"
dir. Ko p e n h a g « n , 15. Februar.
Ein bedauerliches Beispiel dasür, welche Risiken manch« „neutralen" Kapitäne durch ihr gefährliches Verhalten für ihr Schift und sür die gesamte neutral- Schiffahrt heran,beschworen. liefert der dänische Kapitän Christian Holm. der bisher den Dampfer „Inga" <150« BRT.) im Englandverkehr führte. In einem Interview, das Holm dem Londoner „Daily Expreg" gegeben hat, rühmte er sich selbst, im Januar die Auftorde- rung eines deutschen U-Bootes zum Stoppen abge,chlagen und mit einem Angris,-versuch (!!) auf das deutsche U-Boot beantwortet zu haben. Er erklärte, er hab- sofort nach dem Anruf durch das U-Boot sämtlich- Lichter löschen laste» und >ollc Kraft voraus" angeordnet mit direktem Kurs aus das „Razi- Boot". Der deutsche Kapitän habe die Gefahr gemerkt und gerade noch Zeit gesunden, auszuweichen. Infolge der Dunkelheit sei es sllr ihn unmöglich gewesen, die B-rsolgung aufzu
nehmen. Dieser „neutrale" Kapitän scheint sich im übrigen seines schlechten Gewissens durchaus bewußt zu sein, denn er kündigt an, daß er von der Tee sür eine Weile genug habe. Er werde vorläufig an Land bleiben . . .
Die Londoner Zeitung verherrlicht natürlich das Verhalten dieses-seltsamen „Neutralen", der durch sein Verhalten allen wirklich neutralen Schissen einen schlechten Dienst geleistet hat- Terartige Neutralitätsbrecher sind im übrigen eine nicht zu unterschätzende Gefahr sür ihr eigenes Land, indem sie den englischen Plänen Vorschub leisten, die nordischen Staaten vor den englischen -Karren zu spannen und aus ihrer Neutralität herauszuführen. Es wird interessant sein zu hören, wie sich die dänischen Behörden gegenüber dem flagranten Neiitralitätsbruch »nd dem Mißbrauch der dänischen Flagge durch einen Kapitän der dänischen Handelsflotte verhalte» werden.
„Stetige flnwesenheit und Wachsamkeit"
Großmacht Italien keine passive Zuschauerin
Rom, 15. Februar
Mit Italiens Vorbereitungen aus allen Gebieten, um für alle Fälle möglichst gerüstet zu sein, besaßt sich ein interessanter Aussatz der „Forzc Armate". Einleitend betont das Organ der italienischen Wehrmacht, daß eine Großmacht wie Italien zum Unterschied von anderen neutralen Staaten keine passive Zuschauerin sein, sondern eine Hauptrolle in stetiger Anwesenheit und Wachsamkeit sowie im Bcrcitscin auf jedes Ereignis spielen wolle, sich keine Ablenkungen erlauben und keine Zeit verlieren dürfe.
Datz die militärische Vorbereitung richtig vorwärtsschreite, so führt das Blatt weiter aus, beweise» die vom Ministcrrat bereitgestellten gewaltigen Geldmittel, die Direktiven des Duck für die Befestigung der Grenzen und der Lustabivehr die Inspektion der Truppen und Befestigungen im Mutterland sowie in Nebersce, schließlich die gegenwärtige Tagung des Obersten Verteidigungsrates, die unter dem Vorsitz des Duce bereits viermal zusammentrat. Die militärische Vorbereitung findet ihre entsprechende Ergänz» nq in der wirtschaftlichen' Vorbereitung, die in der Autarkie eine mächtige Waffe besitzt. Italien lebe in einer Periode lebhaftester Vorbereitung, während deren sich das gesamte italienische Volk in einer steten Mobilisierung befinde. Das Bewußtsein seiner imperialc» Mission werde letzten Endes zusammen mit der Gewißheit der eigenen Stärke und des eigenen Wertes eines Tages Italien die äußersten Entscheidungen diktieren, die ihm den Weg seines Schicksals weisen.
Italien beruft die Ioftresklassen lSlS und lS2S ein
Rom, 15. Februar.
Nach einer Mitteilung des italienischen Militäranzeigers
sind Italiens Jahresklasicn 181» »nd 182» März unter die Fahnen berufen worden.
sür Ansang
wakrfteiten einer englischen Zeitung
Amsterdam, 15. Februar.
Die englische Monatszeitschrift „Ninteenth Century" warnt in ihrer letzten Ausgabe nachdrücklich vor einer Unterschätzung der deutschen Stärke und Widerstandskraft, Deutschland werde, so stellt die Zeitschrift fest, in einem Jahre noch „genau so unüberwindlich" dastehen wir heute. Der Mangel an Nahrungsmitteln und Rohstoffen in Deutschland werde sür eine sehr lange Zeit kein- entscheidende Bedeutung haben. Es sei nicht einmal sicher, daß dieser Mangel überhaupt jemals entscheidend sein werde. Die Rationierung sei streng, aber durchaus erträglich. Kein Deutscher brauche heute zu hungern, weil Deutschland mit einem langen Kriege rechne. Aber Deutschland scheine einen langen Krieg nicht zu fürchten, Alles in allem, der Krieg mache sich sür die Bevölkerung in Deutschland viel weniger fühlbar als in Frankreich oder England. Das Leben in Deutschland gehe im allgemeinen lo weiter wie früher.
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Zum heutigen 5V. Geburtstag Dr. Leys
Dr. Robert Ley begeht heute seiften 50. Geburtstag. Es mag deshalb geeignet erscheinen, eine kurze Rückschau auf die Arbeit Robert Leys zu halten, weil diestz Arbeit, die unter dem Befehl und nach dem Gedanken des Führers im Frieden geleistet wurde, nun im Schicksalskampf des deutschen Volkes ihre Richtigkeit und Bedeutung erweist. Diese Arbeit ist getragen worden von einem unbändigen Glauben an das Deutschland Adolf Hitlers. Schulter an Schulter mit dem deutschen Arbeiter hat Dr. Ley den Weg zum Führer gesucht und gefunden. Plastisch steht dieser Weg gerade in diesen Tagen vor unseren Augen. Wir sehen die Kampfzeit in der rheinischen Heimat Robert Leys. Wir verfolgen seinen Weg von Köln über München nach Berlin. Der Aufbau der Deutschen Arbeitsfront, die Zu- sammenführung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber und der Siegeszug der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" gewinnen erneut Gestalt in uns. Wir begleiten den Reichsorganisationsleiter der NSDAP. bei seinen Fahrten durch die deutschen Gaue. nehmen teil
steiolizm'Kniimatiaimlsi'ter Dr. I-e^,
an den zahlreichen von ihm in jedem Jahr durchgeführten Appellen der Politischen Leiter und erkennen im Ablauf der Reichsparteitage die tiefgreifende organisatorische Vorarbeit Dr, Leys, Die von Dr. Ley geschaffenen und vom Führer feierlich geweihten Oröens- NSDAP, erstehen in ihrer einmaligen für die Ewigkeit bestimmten Gestaltung vor uns und wir denken daran, dah Krössinsee, Sonthofen und Vogelfang jene Orte sind, die Dr. Ley immer wieder aufsucht und zu kürzerem oder längerem Aufenthalt wählt.
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Führers an Dr. Ley planmäßig verwirklicht. Einst versprachen gewissenlose Maulhelden dem deutschen Arbeiter, daß er über die Meere fahren und sich so die Welt erschließen könne. Eingelöst haben dieses Versprechen einzig und allein die Nationalsozialisten, Die von der Deutschen Arbeitsfront qebauten „Kraft-durch-Freude"-Schiffe haben ihre -oungsernfahrten längst hinter sich. Die Krönung alle: Fahrten aber gab der Führer selbst: Auf dem Flaqq- W.h.der Kraft-durch-Freuds-Flotte „Robert Ley", dein vom Führer diesen Namen erhielt, fuhr Adolf Hitler mit deutschen Arbeitern vier volle Tagaus See. Die Volksgemeinschaft hat ihre Versinnbild- lichung auch in dem Bau des Teedades auf Nü- gen und nicht zuletzt in den zahlreichen Maßnahmen und Einrichtungen des Deutschen Volksbil- dungswerkes in der Deutschen Arbeitsfront qefun- den. Dag Dr. Ley als Präsident des Internationalen Aentralburos „Freude und Arbeit" in vielen Ländern der Welt dem nationalsozialistischen Aufbauwerk An-
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Vnsror
Eine amtliche deutsche Verössentlichnng gewährt erschütternden Einblick in die zwanzigjährige Polnische Aus- rottiingspolitik gegenüber dem deutschen Volkstum.
Ein unerhörter dänischer Neiitralitätsbruch gegenüber einem deutschen U-Boot wird bekannt.
Unter anderem wurden wieder zwei englische Schisse mit einer Gesamttonnage von 22 008 Tonnen versenkt. Um der Ausbringung durch ein englisches Kriegsschiff zu entgehen, versenkte sich ein deutscher Frachtdampser innerhalb der amerikanischen „Sichcrheitszone".
In einer Note an Panama stellt Deutschland den Willen der britischen und französischen Regierung zur Bcrnich- tung des Grundgedankens der amcrilanischcn Sicher- hcitszonc klar.
In Schweden wurden englische Spione verhaftet.
Die Kältewelle hat sich in ganz Europa erneut folgen, schwer ausgewirkt.
Schwerkricgsverletzte des Weltkrieges und des jetzigen Einsatzes erhalten zusätzlich Leise und andere Vergünstigungen.
Als Ergebnis der Büchersammlung im Gau Wcscr-Ems gehen 888 Bücherkisten an die Front.