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Meiner ZM
parteiamtliche Lageszeimng
Das Amtsblatt des legierenden lürgrrmeisters der freien lzansestaük Lremen
der Natto
flmkNches verkündungsvlak
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>3vke. Mühlendamm Nr. 2.
Wen Vremens
leichsstatchalkers in vldenburg und Dremen
Nr. 44/10. Jahrgang
Mittwoch, 14. Zebruar 1940
kinzelpreis 15 Nps.
Deutschlands fülzrung earant des Sieges
dr. Loebbels vor den Nednern der Partei
Nur ein einziges Kampfziel: der öieg über die westlichen demokratien
Berlin, 14. Februar.
Am Dienstag versammelten sich an die SO» Reichs- und Stoßtrupprcdncr der NSDAP. in den Räumen des Reichs- ministcriums für Volksausllärung und Propaganda zu einer Arbeitstagung unter Leitung von Stabslciter Fischer, bei der eine Reihe von Reseraten über wichtige Tagcssragen gehalten wurde. Stabssiihrcr Lauterbacher, Oberstleutnant von Wedel, Staatssekretär Backe, Ministerialdirektor Lange und ss-Ober- sührer Bchrcns im Auftrage des Reichskommissars sür die Rücksicdlung hielten Vortrüge aus ihren Arbeitsgebieten. Im Mittelpunkt der Tagung stand eine Rede des Reichspropagandaleiters der NSDAP., Reichsminister Dr. Goebbels.
Dr. Goebbels gab den Parteigenossen, von denen diele den feldgrauen Rock trugen, einen umsassenden Ueberblick über die augenblickliche politische Situation und damit die absolute Gewißheit, daß Deutschland den ihm ausgezwungenen Krieg siegreich beenden wird. Inmitten einer Welt. die voll Unruhe. Sorge und Spannung aus die Ereignisse wartet, die sich ihrer Meinung nach in nächster Zeit abspielen müssen, steht ruhig und sicher das Deutschland Adolf Hitlers, das nur ein einziges Kricgszicl kennt: den Sieg über die westliche Pluto- kratie. „Deutschland ist sest entschlossen", so erklärte Dr. Goebbels, „diesen Kampf mit allen zu Gebote stehenden Mitteln durchzuführen. Wir müssen diese Thrannei brechen, die darin ausmündet, datz eine impcriale Macht das Recht haben soll, ganz Europa unter ihre Botmäßigkeit zu bringen. Das soll ein Ende haben."
In diesem Zusammenhang behandelte Dr. Goebbels auch grundsätzlich die Frage der Neutralität, über die in den letzten Wochen so lebhaste Erörterungen stattgefunden hätten.
Es sei nicht möglich, und laste sich mit dem Begriss der Neutralität nicht vereinbaren, etwa einen Unterschied zwischen öffentlicher Meinung und Staatsmeinung zu konstruieren und uns beispielsweise von Staats wegen Neutralität zuzusichern, gleichzeitig aber der öffentlichen Meinung jeden publizistischen Exzeß gegen das deutsche Volk und seine Führung zu erlauben.
Ebenso rechnete der Minister schars mit der englischen Auslegung des Begrifses Humanität ab, daß nämlich sür die Kriegführung alles das human sein solle, worin die Engländer sich uns überlegen fühlten, während als unhuman bezeichnet werde, wenn wir die Massen anwendeten, in denen unsere Stärke liege.
„Die Blockade beispielsweise", so erläuterte Dr. Goebbels diese scheinheilige und verlogene Haltung, „soll als human gelten, weil die Engländer die größte Flotte besitzen, lln- human dagegen soll der Flugzeugangrisf sein weil Lustwafse der englischen um ein Vielfaches überlegen ist.
Die Welt müsse begreifen, daß der jetzige Krieg eine grundsätzliche Auseinandersetzung zwischen dem deutschen Sozial st aat und der englischen Plutokratie ssi. Erst der Nationalsozialismus habe da
vor wekrmachlsberlcht
Berlin, 14. Februar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Westen außer geringer Artillerietätigkeit keine besonderen Ereignisse."
bö. Den Haag, 14. Februar
Nach dem großen Geschäft, das die Eiscnbahnaktionäre durch die plutokratischc Hilssstellung der Regierung gemacht haben, wendet sich das „große Glück" nunmehr den englischen Schiffsbesitzern zu. Aehnlich wie die Privateisenbahngejcllschastcn untersteht jetzt auch die englische Schiffahrt völlig der Re- gierungskontrollc. Um den Reedern den neuen Kurs schmackhaft zu machen. Plant die Regierung, wie „Daily Expreß" meldet, ihnen einen Mindestprofit von 30 Millionen Pfund zu garantieren. Die Folge ist, datz die Schifsspapicre an der Londoner Börse in die Höhe gegangen sind und gewissen Börsenjobbern wieder die Taschen füllen.
Da die Schiebung der Regierung mit den Effcnbahngesell- schaften unter der breiten Masse der arbeitenden Bevölkerung großen Unwillen ausgelöst hat hält es der stellvertretende Oppositionsführer Greenwood sür angebracht, nn „Daily Herald" gegen Chamberlains Prositpolitik zu protestieren. Dieser Protest fällt aber, wie nicht anders zu erwarten war. recht schwach aus. Greenwood weist zwar daraus hin, daß mindestens 3V0 0M alte Leute am Hungertuch nagen und daß die Opfer „wenigstens in Kricgszeitcn" gerecht verteilt werden müßten. In gleichem Atemzüge verbeugt er sich zcdoch
Vritischer öekeimagent in vuenos flires verkostet
Bucnos Aires. 14. Februar.
Die Polizei hat diesmal dem üblen Subjekt Jucrgcs, der durch den Patagonien-Tchwindcl im Frühjahr 1S3S sattsam bekannt wurde und der jetzt eine neue Hetze gegen das hiesige Deutschtum zu inszenieren versuchte, schnell das Handwerk gelegt. Der Bursche, der einen Totschläger bei sich trug, wurde zunächst sür drei Wochen in das Gefängnis gesteckt. Bei einer Vernehmung verwickelte sich Jucrgcs in Widersprüche und gab schließlich seine Zusammenarbeit mit dem britischen Jntclligence Service zu.
per Nsama-Moru-sal«
Japan gegen englisch« Vcrschlcppungsvcrsuche
Tokio. 14. Februar
Halbamtlich wird bekanntgegeben, daß der japanische Vize- außenminister Tani am Dienstag den britischen Botschafter Craigie ersucht habe. die Verhandlungen über die Herausgabe aller Teutschen zu beginnen, die seinerzeit aus der „Asama Maru" verhaftet worden sind Ferner habe der japanische Minister darum gebeten, die neun deutschen Passagiere, die England freigeben möchte, möglichst bald freizulassen. Der britische Botschafter habe versichert, die Vorbereitungen zur llebcrgabe dieser neun Deutschen seien bereits abgeschlossen.
Wie Tomei hierzu berichtet, erwarte man in Tokio, daß die neun deutschen Passagiere noch in diesem Monat ausgeliefert würden.
bei das deutsche Volk wieder zum Bewußtsein seiner inneren. Kraft gebracht und es damit zu diesem Kampfe befähigt. Denn bisher habe es England durch Jahrhunderte hindurch immer wieder verstanden, Deutschland in sinnlosem Kamps um vor der Geschichte unwichtige Probleme sich aufspalten und schwächen zu lassen, während England selbst in der gleichen Zeit sein Imperium aus- und ausgebaut habe. Aus der preußischen Regeneration des Teutschen Reiches habe sich dann eine Ueberwindung sür das Deutschland so verhängnisvollen Zustandes angebahnt.
Oslo: „Morgenbladet" erklärt, dem deutsch-russischen Wirtschaftsabkommen komme eine große Bedeutung zu. „Es wird Deutschlands Einsuhr wesentlich vermehren und deshalb der englischen Vlockabe entgegenwirken." Gleichzeitig habe Rußland seine Einkäufe nach dem Reich umgelegt, womit die Westmächtc Rußland als Kunden verloren hätten.
Stockholm: Die Meldung über den Abschluß der
deutsch-russischen Handelsverhandlungen und über die Unter- zeichnung eines Handelsabkommens wird von der schwedischen Presse in großer Aufmachung gebracht. Die Wirkung der Meldung ist um so stärker, weil in den letzten Monaten die Feindpropaganda immer wieder versuchte, Gerüchte über „unüberwindliche Schwierigkeiten" im deutsch-russischen Warenaustausch zu verbreiten. „Tagens Nhheter" spricht von einem gigantischen Plan, der jetzt eingeleitet worden sei.
Helsinki: „Helfingin Sanomat" schreibt, Deutschland ^ habe seine beiden für die Zusammenarbeit mit Rußland gesetzten Ziele, einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden und die Roh- stosszufuhr zu sichern, vollauf erreicht.
Kowno: Auch in Litauen hat der Abschluß stärkste Beachtung gesunden. Die Presse übernimmt eine wörtlich« Wiedergabe des Kommuniques an leitender Stelle.
Kopenhagen: In den Schlagzeilen der dänischen Zeitungen wird von einem Abkommen von „unübersehbarem Umfang" gesprochen, so z. B. im Berlingske Tidende. Der Berliner Korrespondent von Politiken" unterstreicht ,chie zweckmäßige Koordinierung der Produktion der beiden Vertragständcr, nm sich ganz »nckbhänqig von dem Handelsverkehr mit den Westmächten zu machen".
Amsterdam: Die Presse bringt säst ausnahmslos das Zustandekommen des Wirtschaftsabkommens als wichtigstes Tagesereignis. „Telegraas" bezeichnet den Abschluß des neuen Vertrages als Beginn eines ganz neuen Kapitels in den deutsch- russischen Handelsbeziehungen.
Brüssel: Alle politisch wichtigen Zeitungen geben den Abschluß des Handelsvertrages in guter Aufmachung wieder. Die Blätter weisen darauf hin, baß Deutschland Fertigwaren liefere und im Austausch hierfür Rohstosir..erhalten werbe.
Rom: Der Abschluß wird in römischen Kreisen als eine wichtige Stärkung der deutschen Widerstandskraft beurteilt.
vor seinen plutokratisch-jüdischen Herren und versichert, daß die Eisenbahnen „natürlich" auch verdienen müßten. Wenn Greenwood von der Regierung fordert, sie müsse in der Bevölkerung, das Gefühl der nationalen Solidarität wecken, so werden die plutokratifchcn Kriegsgewinnler darüber nur mit überlegenem Lächeln, allenfalls mit einer Propagandalüge hinweggehen. Ihre Solidarität heißt, nach innen wie in der Außenpolitik Kricgsgewinn« sür sich, Blutopser und Elend sür andere.
Was Friedrich der Große begonnen und Bismnrck weiter- geiiihrt habe, das reise jetzt durch den Führer und seine Bewegung der Vollendung entgegen. Er habe die kleindeutsche Lösung sinnvoll ausgeweitet.
Jedem Einsichtigen habe es klar sein müssen, daß an irgendeinem Punkt dieser Entwicklung der Zusammenstoß mit England unvermeidlich werden müßte, wenn die englisch« Plutv- kratie ihre Hegemoniegeiüsie nicht zugunsten einer vernünftigen und gerechten Lösung ausgeben wollte.
(Fortsetzung aus Seite 2)
Er zeige erneut, wie verfehlt alle britischen Spekulationen, einen deutsch-russischen Gegensatz zu schassen, seien. Die Zeit arbeite auch aus dem Gebiet der Blockade sür Deutschland. In italienischen Wirtschaftskreisen erkennt man auch an, daß das Abkommen aus einer organischen Grundlage stehe, da es stch um zwei sich ergänzende Volkswirtschaften handele.
Bukarest: Hier hat die Nachricht vom Abschluß als größte Sensation gewirkt. Das „Bukarester Tageblatt" bezeichnet den Vertrag als einen Wendepunkt in der Weltgeschichte. „Univer- sul" hebt besonders auch die politische Tragweite des Vertrages hervor.
Sosiä: Der Abschluß hat in der bulgarischen Ocsscntlich- kcit einen großen Eindruck hervorgerufen, was auch in der Aufmachung durch,die Presse zum Ausdruck kommt. „Wet- scher" hebt hervor, daß der Vertrag in der Geschichte der Wirt- sitzastsabmachungen einen einzigartigen Umfang ausweise. Die Ucberschristen lauten im „Utro": „Die Blockade Deutschlands zerstört". — „Sarja": Ein Schlag gegen die englisch-französische Blockade". — „Slovo": „Deutschland ist nicht isoliert".
Neuler muß bestätigen
bö. Den Haag, 14. Februar.
Das nene Wirtschaftsabkommen zwischen Berlin und Moskau wird von den Londoner Blättern entweder überhaupt totgeschwiegen oder mit wenigen Worten abgetan. Diese Art von Berichterstattung ist nur zu begreiflich, da die feindliche Propaganda bisher ununterbrochen erklärte, datz niemals ein wirksames Abkommen zwischen Berlin und Moskau erreicht werden würde. Es ist also das typische Schweigen der Enttäuschung »nd Verlegenheit, mit dem England die sür seine Blockadehosfnungen vernichtende Nachricht aufnimmt.
Britisches Vorpostenbooi versenkt
Amsterdam, 14. Februar.
Zehn Bcsatznngsmitgliedcr des britischen Vorpostcnbootes „Thercsa Bohle" <224 BRT.), das von einem deutschen Bombenflugzeug I2V Meilen von der englischen Küste entfernt am Sonnabend versenkt wurde, sind — wie Reuter meldet — in einem nordöstlichen Hasen Englands in der letzten Nacht an Land gesetzt worden. Sie wurden am Montag in einem Boot von einem britischen Flugzeug gesichtet, das einen Minensucher alarmierte.
stuf dem Wege nach kngland gesunken
Oslo, 14. Februar.
Der in Oslo beheimatete Dampfer „Nidarholm" (S2W BRT.) ist am Montag aus dem Wege von Amerika nach Liverpool an der schottischen Westküste gesunken. Die gesamte Mannschaft wurde von einem anderen norwegischen Dampfer gerettet.
- Stockholm, 14. Februar.
Nach einer Meldung der Stockholmer Presse ist der schwedische Dampfer „Orania" <1874 BRT.) in der Nordsee in englischen Gewässern gesunken. 1« Mann der Besatzung sollen von einem englischen Schiff gerettet worden sein. Man verinißt jedoch ein Rettungsboot der „Orania". Einzelheiten über den Untergang deS Schisses fehlen noch.
Die große Bedeutung, die dem am 11. Februar in Moskau unterzeichneten deutsch-sowjetrussischen Wirtschaftsabkommen zukommt, geht nicht zuletzt aus dem ersten Widerhall hervor, den dieses wichtige Ereignis im Ausland findet. Es ist dabei nur selbstverständlich, datz seine Bedeutung sür den weiteren Verlaus des von England versuchten Blockadekrieges gegen Deutschland sowie seine allgemeinen kriegswirtschaftlichen Auswirkungen im Vordergrund des Interesses stehen. Die Westmächte, deren Lügenpropaganda in Presse und Rundfunk bis in die letzten Tage hinein versuchte, die deutschrussischen Wirtschaftspläne als nicht realisierbar, ja als gescheitert hinzustellen, können ihre Enttäuschung jetzt ebensowenig verhehlen wie nach dem Abschluß der politischen Uebereinkommen vom August und September 193g.
2m neutralen Ausland würdigt man den „gigantischen Plan" durchaus als einen erfolgreichen Schlag gegen England: „Das Abkommen vermehrt Deutschlands Einfuhr wesentlich, es wirkt deshalb der englischen Blockade entgegen und bewirkt gleichzeitig, datz die Westmächte Rußland als Kunden verloren haben," Ueber seine kriegswirtschaftliche Bedeutung hinaus stellt das Abkommen aber vor allem die Krönung einer ganz natürlichen Entwicklung dar. Schon im August 1939 war ein neues Kreditabkommen zwischen Deutschland und Rußland abgeschlossen worden, das durch den gelegentlich des Besuches des Reichs- autzenministers von Ribbentrop in Moskau am 28, September 1939 erfolgten Briefwechsel Ribbentrop—Molo- tow ergänzt wurde. Der in diesem Briefwechsel ausdrücklich bekundete Wille der beiden Mächte, ihre Wirtschaftsbeziehungen mit allen Mitteln zu entwickeln, fand im Abkommen vom 11. Februar seinen vertraglichen Niederschlag. Die beiderseitigen Lieferungen jedoch haben während der in den letzten Monaten in Berlin
Söring spricht zum deutschen Landvolk
Berlin, 14. Februar.
Ministerpräsident Eeneralfeldmarschall Eöring spricht am Donnerstag, dem 15. Februar, 18 Uhr, über alle deutschen Sender zum deutschen Landvolk.
Reichsbauernführer Reichsminister Darre hat den zuständigen Stellen des Reichsnährstandes Anweisung gegeben, daß alle Bauern, Landwirte, Landfrauen und Landarbeiter die Ansprache des Generalfeldmarschalls im Eemeinschafts- oder Eruppenempfang hören.
und Moskau geführteu Verhandlungen bereits in starkem Matze eingesetzt. Auch die notwendige Transportorganisation wurde schon vorbereitet durch den Ausbau der Verladebahnhöfe an der deutschrussischen Jnteressengrenze, durch Intensivierung des Schiffahrtsverkehrs in der Ostsee und dem Schwarzen Meer usw. Wie soeben bekannt wird, will Rußland auch die von den Polen völlig vernachlässigte und verwahrloste Binnenjchiffahrtsst'ratze Ostsee — Schwarzes Meer über den Dnjepr—Bugkanal wieder- erschlietzen.
Der in Moskau unterzeichnete Vertrag beruht auf der natürlichen und deshalb denkbar festen Grundlage, datz sich die beiden Wirtschaften in idealster Weise ergänzen. Deutschland braucht Rohstoffe, die Rußland im Ueberflutz hat, Rußland benötigt industrielle Erzeugnisse, die das Reich dank seiner industriellen Organisation trotz des Krieges in jeder notwendigen Menge zu liefern vermag. Aus der amtlichen Verlautbarung über den Vertrag geht bereits hervor, datz der Warenumsatz zwischen den beiden Ländern bereits im ersten Jahr der Gültigkeit des Abkommens einen Umfang erreichen wird, der die seit dem Weltkrieg jemals erreichten Höchstmengen übersteigt, woraus sich allein schon schließen läßt, welches Ausmaß die Handelsbeziehungen annehmen werden. 1913 betrug die russische Einfuhr aus Deutschland mehr als die Hälfte der russischen Gesamteinfuhr, die russische Ausfuhr nach Deutschland rund ein Drittel der Gesamtaussuhr Rußlands. In den Jahren des regsten deutsch-russischen Handelsverkehrs nach dem Weltkriege (1931—32) war der Anteil Deutschlands an der russischen Einfuhr bereits wieder auf 49 v. H. angestiegen. Die in der jetzigen amtlichen Verlautbarung zum Vertragsabschluß bekundete feste Absicht der beiden Länder, den Umfang der gegenseitigen Warenlieferungen in Zukunft noch weiter zu steigern, d, h. am Ende der ersten Vertragsperiode noch umfangreichere Abmachungen zu treffen, läßt erkennen, daß der Ausbau der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen in absehbarer Zeit selb st die hohen Vorkriegs- ziffern übersteigen dürfte.
Wenn der Rückkehr der beiden Länder zu ihrer alten Wirtschaftsverbundenheit nach Moskauer Urteil historische Bedeutung beizumessen ist, so ist damit gewiß
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Das deutsch-russische Abkommen wird in der ganzen Welt als ein schwerer Schlag gegen Englands Blockadcplan gewürdigt.
Die Plutokratenclique Englands garantiert sich auch während des Krieges unermeßliche Gewinne.
In englischen Nachtklubs kam es zu Ausschreitungen von Offizieren.
In Buenos Aires wurde ein britischer Geheimagent verhaftet.
Dr. Goebbels betonte dor den Rednern der Partei Deutschlands unbeugsamen Sicgcswillcn.
In Gegenwart des Präsidenten des Neichslustschutzbun- des hielt die NLB.-B-zirksgruppc Weser-Elbe einen Amtstriigcrappcll im Casino ab.
Am kommenden Wochenende steht auch Bremen im Zeichen des „Tages der deutschen Polizei".
Brkolgreieber Bomben»,igri17 »nk enxZiselies bcvvakknetes Ilaiulvlssebsfk. Die ckoutsebs Bampkmascbino bat su ünglancks Ostküstc, sücklieb ckcs IVaob, ein kckincklicbcs borvakknctes Banckclssebikk snsgcmscbt uack — cka es niobt stoppen rvoilts — mit Bomben belogt. lüin Trokksr bat mitsobikks gesessen unck eine Xossslcxplosion verursacht. Im Vorcksrgrunä unseres nach einer Origlnalauknabms gcLciebncben Blickes ist ein Dell cker Llotorbaubs unä ckes Bropsllers äss cksutsobev Blugrsuxss em ssksu. 2oicbn.: Boeder»
Plutokratenclique garantiert sich Sewinne
Nach den kisenbastnen die Schissakrl — )0 Millionen Pfund für Needer
«Schlag gegen die englische vlockade"
Nie Vedeuiung des deutsch-russischen stbkommens überall erkannt