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parteiamrUche Tageszeitung H-
vas Amtsblatt des Negierendm vürgermeister» der Zreien kjansestavr Vremen
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TonniaaS^seiniprecher 81115! Dhernstraße 86. Fernspr. 8 41 21 In S?lr Mühlendamm Nr. 2
der Nationalsozialisten Vtemens
flmiNches oerkündungsblatt des Nelchsstatttialrers ln Vldendurg und Sremen
Nr. Z9 / 10. Zalirgang
Zreitag, 9. Zebruar 1940
Linzetpreis 15 Nps.
Schon 1,5 Millionensonnen versenkt
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D eutsch lands stolze krfolge im Handelskrieg
409 Schiffe seit Kriegsbeginn vernichtet / ZS4 Schiffe mit 6S7SS1 VM. eingebracht
^ - Berlin, 8. Februar.
Das OKW. gibt bekannt: „An der Taarsront etwas lebhaftere Artillerie- und Tpähtrupptätigleit. — Die Verluste der feindlichen und neutralen Handelsschissahrt, soweit sie allein durch die Kampfmahnahmcn der deutschen Kriegsmarine verursacht sind, haben von Kricgsbcginn bis Ende Januar die Summe von 488 Schissen mit 1483 431 BRT. erreicht. In demselben Zeitraum wurden ferner von dcutschcn Scestreitkräftcn 354 Schisse mit insgesamt 887 881 BRT. zur weiteren prisenrechtlichen Untersuchung in deutsche Häfen eingebracht." *
Allein in der Zeit vom 21. Dezember 1838 bis 31. Januar 1848 sind an feindlichen und neutralen Handelsschiffen in Verlust geraten:
Räch bestätigten Meldungen:. 371 888 BRT.
Nach Meldungen, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen Totalverlust
schließen lassen. 81 888 BRT.
Insgesamt: 463 788 BRT.
Gegenüber der im obigen Wshrmachtsbericht erwähnten Versenkung von 483 feindlichen und neutralen Handelsschiffen mit insgesamt 1 483 431 BRT. hat die deutsche Handels-
fchismhrt bis einschließlich 31. Januar 1948 folgende Verluste erlitten:
1. vom Feind wurden in seinen Häfen
bei Kriegsausbruch beschlagnahmt . . 13186 BRT.
2. Vom Feind aufgebracht wurden . . . 82 236 BRT.
3. Durch Selbstversenkung wurden dem
Zugrisf durch den Feind entzogen: . . 141525 BRT.
Insgesamt belaufen sich die deutschen Verluste aus: :42 Schisse mit 236 357 BRT.
englischer SS00-SNr.-0ampfer gesunken
Amsterdam, S. Februar
Der Kapitän und die Mannschaft (51 Mann) des britischen Frachtdampsers „Armanistan" (6885 BRT.) wurde Dienstagabend, wie aus London berichtet wird, bon dem spanischen Motorschiff „Monte Bari!" in Las Palmas an Land gebracht. Der Dampfer „Armanistan" ist in -er Nähe Lissabons gesunken.
Minen zerstören eigene kafenmole
ffv. Kopenhagen, 9. Februar.
Wie von englischer Seite mitgeteilt wird, ist der estnische Dampfer „Arno", 187 ART/, vor der englischen Küste gesunken. — Wie weiter verlautet, ist eine Mine an einem nicht näher genannten Hasen der englischen' Ostküste an Land' getrieben worden. Sie zerstörte einen großen Teil der Mole und richtete auch sonst erheblichen Schaden an.
Norwegen verlor 41 Schiffe
tg. Oslo, 9 Februar
Der norwegische Reederei-Verband veröffentlicht eine Aufstellung über die KriegSverlust«, die seine Mitglieder von Anfang September bis Ende Januar erlitten haben. Aus
Noos kein deutscher Spion r
Erlogene sranzäsische Begründung siir den Mord
Berlin, 8. Februar.
Die sranzösische amtliche Agentur Havas verbreitet ein Kommunique der Direktion des Kriegsgerichtes, das den elsäsischen Heimatführer Roos zum Tode verurteilt hat. In dieser Verlautbarung heißt es, daß Roos seit mehreren Iahten mit Agenten des deutschen Geheimdienstes in Verbindung gestanden und ihnen Angaben über von Frankreich getroffene Militärische Sicherheitsmaßnahmen verschafft habe.
Hierzu wird amtlich mitgeteilt: Der Elsiisser Roos hat zu keiner Zeit mit irgendwelchen deutschen Stellen in Verbindung gestanden. Die Behauptung, daß er deutsche Braus tragte mit irgendwelchen Informationen über sranzäsische Sicherheitsmaßnahmen und sonstige militärische Fragen versorgt habe. ist daher frei ersundcn und erlogen. Die sran zäsische Regierung wirb sich um eine andere Begründung für den Mord an diesem seit langem als Autononnsten bekannten Elsässerführer umsehen müssen, der ihr Wohl wegen der Kritik an den unerhörten Zustanden innerhalb der aus der Heimat vertriebenen Elsiisser im Innern Frankreichs lästig geworden war.
dem folgenden Zcchlenm-nterial geht hervor, daß Nvrlvegcns Handelsflotte bisher 41 Schisse verloren hat und mit dieser Zahl an der'Spitze aller neutralen Staaten steht. Aus Grund dieser Zusammenstellung kamen bis Ende Januar 254 norwegische Seelonte und 15 auf den untergegangenen Schiffen b«sindl',cl>e norwegische Passagiere ums Leben.
In Wirklichkeit dürften jedoch die Verluste, wie sie in der von der noruvgischen Fachvrganisaiion herausgegebenen Uebersicht angeführt sind, noch größer sein. Dos geht n. a. aus einer Rede des Dersorgungsurinisters hervor, der aus die Schwierigkeiten der Versorgung des Landes mit Brennmaterial zu sprechen kam und dabei ausführte, daß seit Kriegsausbruch allein 37 Schiffe, die aus England Kahle und Koks für Norwegen bringen sollten, untergegangen seien. 14 dieser Schiffe seien in der kurzen Zeit seit Neujahr verloren worden.
knglandfakrt ist «östlich!
Oslo, 9. Februar.
Norwegen geht dazu über. Kohle aus Amerika zu hole». Wie „Morgcnbladed" meldet, sind bis jetzt 15 Schiffsladungen amerikanischer Kohle bestellt worden.
gerichtsnotorisch beglaubigt
Oslo, S. Februar
Das Sccgericht in Oslo stellte über den Untergang des Dampfers „Gudocig" scst, das Schiff sei in der sogenannten „sicheren Straße" zwischen der englischen Ostküste und dem davor gelegten englischen Mincngnrtel einer Explosion zum Opfer gefallen.
„varilst" endgültig verlorengegsben
Amsterdam, 9. Februar.
Wie eine holländische Schisfahrtszeitung berichtet, ist der norwegische Tampser „Varild" (1885 BRT.), der am 22. Januar von Horten nach England ausgelaufen war, an seinem Bestimmungshafen in England immer noch nicht eingetroffen, so daß man das norwegische Schiff mit seiner aus 15 Mann bestehenden Besatzung als endgültig verloren ansieht. .
fllbion sabotiert yuiikeraktion für polen
Krakauer Zeitung schreibt: wir Koben unsere flufgade als sigur auf dem englischen Schachbrett erfüllt
Krakau, 9. Februar. !
Wie die Zeitung „Goniel Nrakvwsli" meldet, ist die von der amerikanischen Ouäkerorganisation und dem amerikanischen Noten Kreuz eingeleitete Aktion zugunsten der unter den Folgen des von England herausbeschworenen Krieges notleidenden Polnischen Bevölkerung vorerst iusosern unmöglich geworden, als die für die polnische Bevölkerung bestimmten Schijsstrans- portc der amerikanischen Ouälerorganisation und des amerikanischen Roten Kreuzes mit Lebcnsmitteln und Bekleidung von den Engländern in Gibraltar angehalten worden find.
Die Schisse werden dort von den englischen Behörden festgehalten, und alle Bemühungen der Ouäkcr. die Freigabe zu erzielen, sind bisher vergeblich gewesen.
„Eoniec Krakowski" stellt unter der bezeichnenden lleber- schrist: „So dankt uns England" fest, daß diese Nachricht dei allen Polen die größte Empörung hervorrufen wird. Das also sei die Krönung jener egoistischen und zynischen englischen Politik, deren Opfer das polnische Volk geworden sei. Nachdem die polnische Zeitung an die Beweise für die völlige Gleichgültigkeit des Schicksals Polens für die Engländer vor und nach Ausbruch des Krieges erinnert hat, schreibt sie weiter:
„Die Beschlagnahme der Luülcrschissc in Gibraltar zeigt aufs deutlichste, daß unser Schicksal auch heute, nachdem wir von England ins Unglück gestürzt worden sind, den Engländern völlig gleichgültig ist. Wir haben uns für Englands Interessen geopfert und habe» damit unsere Aufgabe als Figur aus dem englischen Schachbrett erfüllt. England hat daher auch kein Interesse mehr daran, ob und wie wir die Folgen dieses Krieges überwinden. Man sollte aber meinen, daß die Engländer, die sich soviel auf ihre christliche Moral einbilden, nun wenigstens jede Maßnahme begrüßen würden, die geeignet ist, die Lage des polnischen Volkes und insbesondere der ärmeren Volksschichten, zu erleichtern. Daß die Engländer, die selbst nichts unternommen haben, um die bon ihnen verschuldete Not des polnischen Volkes zu lindern, nun sogar diese Hilfs
aktion neutraler Menschenfreunde sabotieren, ist ein Zeichen von Zynismus und grausamem Egoismus. Dieses Verhalten wird", so stellt die polnische Zeitung abschließend fest, „auch dem letzten Polen die Augen über die wahre Natur unserer englischen „Freunde" öffnen."
knslünster überall in Frankreich ...
. . . nur nicht an der Front
Gens, 9. Februar.
In der französischen Bevölkerung herrscht große Empörung über eine Londoner Meldung der Pariser Presse, die folgenden Wortlaut hat: „In Kürze werden sich 35—58jährige Männer nach Frankreich begeben, um die Verkehrswege, Munitionslager usw. zu bewachen. Aus diese Weise werden sie jüngere Männer ersetzen, die in die vorderen Linien der Front geschickt werden können. Vier Fünftel dieser Engländer sind ehemalige Kriegsteilnehmer. Aus keinen Fall werden sie in den ersten Linien Dienst tun."
Jeder Kommentar zn dieser Meldung wäre eigentlich überflüssig aber die Empörung der französischen Mutter über dies« „hervorragende Kriegstätigkeit" der englischen Bundesgenossen aus sranzösischem Boden kann man wicht verstehen, wenn man berücksichtigt., daß alle Franzosen im Alter von 28 bis 58 Jahren, darunter ebenfalls viele Kriegsteilnehmer, an der Front stehen.
pulversah PalSstina
Ankara, 8. Februar
In der Nähe von Jerusalem kam es zu heftigen Zusammenstößen zwischen britischen Patrouillen und bewaffneten arabischen Aktivisten. Es entspann sich eines der größten Gefechte der letzten Zeit, das die Engländer rund 38 Tote und 68 Verwundete kostete. Die Araber beklagen acht Gefallene und rund 28 Verwundete.
Zanuar-Straßensammlungen: 1Z will. NM.!
säst kunstertprozentige Steigerung gegenüber dem vorjakr
Berlin, 8i Februar.
Der Januar ist der Monat, der jeweils im Ablauf der Winterhilfswerke den Ttratzensammlungcn der einzelnen Gaue vorbehalten ist. Diese Sammlungen werden nicht, mit rcichs- einheitlichcn Abzeichen durchgeführt, sondern geben den einzelnen Gauen Gelegenheit, mit besonderen Gau- oder hcimat- gcbundcnen Abzeichen einen frischsröhlichen Wcrbcseldzug für das Opfer in die Büchsen des Winterhilfswcrkes zu führen.
Wie schon beim Opfersonntag im Januar, so hat, wie die NSK. meldet, das deutsche Bolk auch die Ganstratzensamm-
Ist das gallische Mlterlichkeitl
seinstlikker Ziigec beschießt abgesprungenen deutschen stieget
PK.,9. .Februar.
Wir sind bei einem Jnfankcricvorposten !m Vorfeld. Drüben sehen wir, nur einige hundert Meter über der Talmulde, kaum aus der Schneedecke erkennbar, den Verlaus der sranzv- sischen Stellungen. Wir stehen hier aus sranzösischem Boden, denn das zerschossene Dvrs hinter uns, in dem die abrückenden Franzosen in echt gallischer Barbarei gehaust haben, ist das erste lothringische Erenzdors in diesem Abschnitt. „Wie war das mit der To 17?" so fragen wir hier die Kameraden, die ouf^ der Schneesläche einer Anhöhe Vorposten halten, i-ie erzählen uns nun den Vorfall. ^
Ein deutsches Flugzeug, eine Do I7s wird bei ihrem Ruck- flug ins Reichsgebiet von sranzösischcn Jägern verfolgt und ist in großer Höhe schon unweit der deutschen Vorpostenlinien. Da. plötzlich setzen die Motoren aus, der deutsche Aufklärer verliert die Lohe. kommt herunter, geradcwegs aus die Grenze zu. Loch droben löst sich ein Punkt aus dem wunden Vogel Es ist ein Mann mit dem Fallschirm, er Mit wie ein Stein öundcrte von Meter herunter. Was ist denn los? Will sich der Fallschirm nicht öffnen? Wie gebannt starren die Posten lind der ganze Zug hinan!. Jetzt endlich öffnet sich der Schirm, bremst den Fall und bläht sich weit aus. Jetzt erkennen sie alle den Piloten an den Leinen. Er pendelt hin und her.
Da, was ist das?! Da kommt eine Luitis-Maschinc angebraust, nimmt Kurs aus den Fallschirm. Nein, es ist kein Irrtum! Man hört das Hämmrrn der Fruerstößr. Der Fron- zose schießt aus den wehrlosen Mann am Fallschirm. Er hat
nicht getroffen, Gott sei Tank. Deutlich erkennt man an den Bewegungen des Körpers da oben, daß das MG.-Feuer keine Wirkung hatte. Droben kurvt die Eurtiß, jetzt kommt sie zurück. Das Unglaublich« wiederholt sich, der Jäger nimmt sich von neuem den Teutschen am Fallschirm auss Korn. Rattata, Tacktack, jagen die Schüsse aus dem MG. Ter zuckt zusammen. Er ist getroffen. An ihm vorbei jagt der abgeseimte Gegner, geht wieder in die Kurve, und jetzt setzt er zum dritten Male zum Angriff an.
Nochmals sprüht ein Feuerstrahl da oben. Dem deuischcn Flieger lallt der Kops aus die Brust! Tot? Die Kameraden von der Jnsanterie sagen uns, daß sie vor Wut hätten heulen können in diesen Augenblicken, als der Sanhnnd da oben allen Geboten der menschlichen Kriegführung zum Trotz aus den „ausgestiegenen" wehrlosen Flieger schoß.
Alles rannte dann zu der Stelle hin. wo der FallschirmM niederkam. Andere Kameraden waren schon znr Stelle. Da* war denn die Freude groß. als sie den deutschen Piloten lebend vorfanden. Er hatte durch den gemeinen hinterhältigen Angriff der Eurtiß einen schweren Obcrschenkclschuß erhalten. Er habe den Fallschirm erst nach 888 Meter geöffnet, weil er nicht so lange in der Lust herumgondeln wollte. Beim dritten Angriff der Eurtiß hab« er sich dann tot gestellt, und damit sei er den icigcn Angreifer erst losgeworden. — Da kragen wir: „Ist das Ritterlichkeit?" „Ist dos mit den Deichen der Menschlichkeit vereinbar und.der „sranä« naüon" würdig?" L I>.
lungen im Januar des Kriegswinierhilfswcrkes zu einem überwältigenden Sieg der inneren Front gestaltet:
Nicht weniger als 13 848 658,48 Reichsmark wurden geopfert!
Von dieser Summe entfallen
auf das Altreich: 9 488 498,72 Reichsmark
aus die Ostmark: 2 816 537,88 Reichsmark
und aus den Sndetengan: 849 613,78 Reichsmark
Gegenüber dem Ergebnis des Januar 1938 steigerte sich das Ergebnis um die geradezu ungeheure Summe von 6 384 818,54 Reichsmark, gleich 85,82 v. H., während der Durchschnitt je Kopf der Bevölkerung eine Zunahme von 8,33 Pfennig auf 16,18 Psennig crsnhr.
Ist schon eine fast hundertprozentige Steigerung gegenüber dem Dorjahr als ein überzeugender Ausdruck des Volksbewnßtseins zu werten, gerade in schweren Zeiten trotz aller persönlichen oder familiären Schwierigkeiten und Opser enger zn seiner Führung zn stehen, so geben Vergleiche mit einigen anderen Ziffern erst recht ein Spiegelbild einer von Jahr z» Jahr angestiegenen Opserbereitschait des deutschen Volkes. Wir wollen nicht zum Vergleich das Ergebnis einer Sammlung für das englische Rote Kreuz heranziehen, die in fünffnonatiger Dauer etwas mehr als 18 Millionen Mark erbrachte, sondern wir denken dabei etwa an die sechs Reichsstraßensammlnngen des Winterhilsswer- kc? 1831/35. Damals erbrachten diese sechs Reichsstraßensammlnngen im ganzen Altreich einen Betrag von 8,47 Mil lionen Reichsmark, fünf Jahre später eine einzige Gau straßensammlnng Kroßdentschiands dagegen 13,84 Millionen Reichsmark.
An einem Tag des Januar 1848 sammelte allein die deutsche Ostmark 2.61 Millionen Mark, da^ heißt, daß 6,5 Millionen „unter der Ncizi-Herrsckmst schmachtende" Teutsche der Ostmark allein 38 v. H. dessen opferte, was damais 66 Millionen Teutsche des Alircichcs an sechs Sonntagen in sechs Reichsstraßensammlnngen als Reinerlös ausbrachten. Deutlicher kann die dentscl)« Ostmark wohl nicht demonstrierest daß sie sich unter den Fahnen der Bemegnng recht wohl fühlt. Tentlicher kann sie wohl nicht ihre Abneigung gegen die englischen Pläne bekunden, nach der siegreickien (engtischen) Beendigung dieses Krieges die deiffsche Ostmark wieder in einen nicht lebensfähigen Zwergstaat Oesterreich zu verwandeln, um dann als Bastion gegen das Mutterland mißbraucht zu worden.
jffestekekek /
Was sagen Sie nun, Herr Churchill?
Der letzte Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht enthält eine stolze Statistik des erfolgreichen deutschen Handelskrieges gegen England. Mindestens 409 Schiffe mit rund 1,5 Millionen BRT. liegen um Englands Küsten auf dem Meeresgrund. Diese Zahlen umfassen jedoch nur diejenigen Verluste, die von deutscher Seite einwandfrei festgestellt werden konnten. 2n Wirklichkeit sind die Einbußen der britischen Handelsmarine noch wesentlich größer, da Verluste von Churchill bekanntlich nur dann eingestanden werden, wenn ihre Verheimlichung trotz aller Lügen und Verschleierungsmanöver nicht mehr möglich ist. Erst wenige Tage liegt die Behauptung des Ersten Lords der britischen Admiralität zurück, daß die deutsche Angriffswelle gegen England an der „vorzüglichen Abwehr" gescheitert sei. Die britische Flotte kontrolliere alle Meere und eine Fahrt in englischem Konvoi komme geradezu einer Lebensversicherung gleich.
Trotz Sturm und Kälte, ' Eis und Schnee zogen deutsche Seeleute und Flieger gegen Engeland. Ihr todesverachtender Einsatz spiegelt sich in den Ziffern ihrer Erfolge. Die Verluste der feindlichen und neutralen Schiffahrt sind trotz der winterlichen Schwierigkeiten des Seekrieges nicht etwa zurückgegangen, wie Churchill behauptete, sondern sogar erheblich gestiegen. Sie zwangen England, bereits seine letzten Reserven zu mobilisieren, fieberhaft neue Schiffe zu bauen, ver- fchrottungsreife Kähne wieder in Dienst zn stellen und noch stärkeren Druck auf die Neutralen auszuüben, um die so dringend notwendige Zufuhr heranznschafsen.
Erstaunlicherweise finden sich in den neutralen Staaten immer noch Reeder, die aus privaten Profitinteressen ihre Schiffe zu Todesfahrten nach England hergeben. Ebenso seltsam ist die Beobachtung, daß neutrale Zeitungen immer wieder diese unverantwortliche Eejchäftemacherei unterstützten, indem sie kritiklos die dümmsten und verlogendsten Greuelmärchen englischer Brunnenvergifter übernehmen. Es muß daher einmal die offene Frage gestellt werden, ob man sich in den betreffenden Redaktionen ernstlich einbildet, daß Deutschland diese Beschimpfung seiner soldatischen Ehre, diese Verdächtigungen seiner Kriegfllhrungsmethode und diese Verunglimpfungen seiner Staatsführung auf die Dauer hinnehmen würde? Ueberlegt man sich in diesen Staaten nicht, daß diese Praxis ihre angeblich neutrale Gesinnung aufs schwerste kompromittieren muß? Denkt man so wenig daran, daß es für sie eigentlich zweckdienlicher und gewinnbringender wäre, für die Zeit des Friedens nach diesem Kriege durch eine entsprechende Haltung vorzusorgen? ^
Die Erfolgsziffern des deutschen OKW.-Berichtes dürfen die Welt hinreichend darüber aufgeklärt haben, wie wenig England imstande ist, die zu seinen Häfen fllbrenden Wasserstraßen tzu schützen. Die Versuche Churchills, diese Tatsachen durch Lügen aus der Welt zu schaffen, sind nur eine Bestätigung seiner Bedrängnis. Tag und Nacht sind die deutsche Flotte und die deutsche Luftwaffe auf Posten, um dieSeewege nach England abzuschneiden und andererseits die Schiffsverbindungen, des Reiches zu sichern. ,354 Schisse wurden znr prisenrechtlichen Untersuchung in deutsche Häfen eingebracht, wo sie so schnell als möglich abgefertigt wurden. Während die Prisengerichte in den von ihnen anhängig gemachten Fällen sich den Ruf der Sachlichkeit sind Gerechtigkeit erwarben. Zahlreiche Dankschreiben neutraler Reeder bestätigen bereits diese Erfahrung. Während auf deutscher Seite aber nur diejenigen Schiffe aufgebracht werden, über deren Ladung und Bestimmungsort Zweifel bestehen, wird von den britischen Piraten jeder neutrale Dampfer, dessen sie habhaft werden können, in die Kontrollhäsen geschleppt, ohne auf die hieraus erwachsenden Gefahren Rücksicht zu nehmen.
Sämtliche Verluste der Neutralen gehen allein auf das Schuldkonto Englands, das diesen Krieg heraufbeschworen und durch eine völkerrechtswidrige Blockade des Reiches die notwendigen deutschen Gegenmaßnahmen ausgelöst hat. Die Vereinigten Staaten zogen aus dieser Erkenntnis die einzig richtige Konsequenz: Sie verboten ibren Schiffen das Befahren der gefährdeten Gewässer. Wenn sich die anderen Neutralen vor weiteren Verlusten bewahren wollen, kann ihnen nur empfohlen werden, dieses Beispiel nachzuahmen.
I»M»IU»»I(»I»»I»IM»»MII»I»»IIM»I„UIUI»MII»I»I»UI»IUI»IUII»UIMIII
Unser Issesspiesel
(Unsers beuti^s 4usqgbs nwkaüt sscbs Seiten)
Im Handelskrieg versenkte die deutsche Waffe bereits l>/- Millionen Tonnen feindlichen und neutralen Schiffsraum; 354 Schisse mit 887 888 BRT. wurden in deutsche Häfen eingebracht.
In Eobentry rächten die Iren durch einen neuen Anschlag ihre bon der englischen Justiz ermordeten Jra- Männer.
Palästina ist der Schauplatz verlustreicher Kämpfe zwischen Arabern und britischem Militär.
England sabotierte vie amerikanische Ouäkeraktivn für Polen.
Ein iranzösischer Jäger beschoß einen abgesprungenen denlschen Flieger.
Der Reichskommisiar sür die Preisbildung hat die Prozentsätze der Mietzinssenkungen bei verringerter Sammel- heizung festgelegt.
Die Januar-Kauftratzensammlung erbrachte 13 Millionen Reichsmark!
In Syke wurden zwei Bahnarbeiter bei Ausübung ihres Bernss vom Zuge überfahren und aus der Stelle getötet. Am heutigen Freitag läuft das erste Kriegssilmdokumcnt der Geschichte, der „Feldzug in Polen", auch in Bremen an.