erscheint 7m»l wichelltZsicks Monatsbezug E 2Z0 einschl. Zustellgebühr; Postbezuaspreis monatl. 2,30 E (einschl. 28,7 ^ Post- zeilungsg-bühr) zuzügl. 42 -1A4 Bestellgeld. Bezugspreis ist im voraus ahlbar. Postscheck: Hamburg 17272, Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NG.-Gouverlag Weser- Ems GmbH., Bremen, Geeren 8-8. Fernspr.: 54121, Nachtr. u. Sonntg. 51115. Gprechz.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr? Schriftleitung Dienstag und Freitag 12Vr—13-/, Mr.
vremerZeitm
parteiamtliche Lageszeimng
vas ßmisblall de» Neglermdei, vüigermeifter» der Zreien ganleft»si srcmrn
W
liacktru- ^erniprether 51115 Obernstraße 86. Fernspr. 5 4121 In Syke Mühlendamm Nr. 2
der Nattonalsozialisten Vremens
flmkiiches verkünvungsdiatt ües Neichsstattkalters in lllüenburg und Lrrmen
Nr. Z7 / 10. IaHrgang
Mittwoch, 7. Lebruar 1940
kinzelpreis 15 Npf.
Äle letzten Masken fallen
britisches Spiel mit dem seuer
„Mederkattungveutschlands durch eine internationale Luftflotte" / „Wiedererrichtung einer entwaffneten und bevormundeten Sgstemrepublik"
preisgekrönter kngländer fordert „intensive vombenangriffe auf deutsche Städte" Britische Anschauung über die Humanität der Kriegführung
Amsterdam, 7. Februar.
Je länger der Krieg dauert, desto offener rücken die Engländer mit ihren wahren Kriegsabsichten heraus. So findet sich wieder im „Star" eine Stellungnahme, in der die vollständige Wehrlosmachung Deutschlands gefordert wird, da es kein anderes Mittel gäbe, ein Volk von 8« Millionen in Schach zu halten. Es heißt dort u. a.:
„ I. . man braucht ein solches Volk, tvcnn erst einmal der Krieg gewonnen und Deutschland zur Wiederabriistung gezwungen ist, nur daran zu hindern, sich wieder zu bewaffnen. Diese Ausgabe ließe sich wirksam lösen durch die Schaffung einer internationalen Luftflotte von sagen wir 2g ggg Bombenflugzeugen. Die Unterhaltungskosten hätte Deutschland zu tragen. Der einzige Weg zum Frieden in Europa ist ein un- bewapnetes Deutschland."
In einer weiteren Stellungnahme des gleichen Blattes ist nutzt nur die von Engländern schon oftmals erhobene Forderung nach einer vollständigen und restlosen Abrüstung Deutschlands enthalten, sondern darüber hinaus wird auch eine Einflußnahme der Alliierten auf die Regierungsbildung und innere Verwaltung des Reiches (!) befürwortet. Außerdem wird wieder die Idee der berüchtigten Reparationszahlungen zu neuem Leben erweckt. Dabei heißt es u. a.: „Ohne einem unbarmherzigen Frieden das Wort reden zu wollen, müßte man in den Friedensvertrag Bestimmungen wie die folgenden aufnehmen-. Verbannung aller führenden Persönlichkeiten der Nazi-ReMrung aus Deutschland! Bildung einer demokratischen Regierung aus deutschen Staatsbürgern, die vor dem Krieg« eine nazifeindliche Einstellung nachweisen könne»; Ernennung von deutschsprechcndcn Engländern und Franzosen als „Berater" in allen Provinzen für einen Zeitraum von zehn Jahren; (!) vollständige Abrüstung, Abschaffung der Wasfensabriken, Luftwaffe, Unterseeboote, Großkampfschifse und Stützpunkte; Wiedererrichtung der Tschccho-Slvwakci, Oesterreichs und Polens: Verbot deutscher Einwanderung oder Jntcrcssenwahrnehmung in jedem dieser Länder; Rückgabe gewisser ehemals deutscher Kolonie», die aber zehn Jahre lang englisch-französischer Aussicht unterstellt bleiben; zwangsweise Mitgliedschaft bei der Genfer Liga; zehn vom Hundert des Jahrcshaushalts für Reparationen.
Kolonie zu machen. Wie man sieht, sind die Hetzwortc Dala- dters auf fruchtbaren Boden gefallen. Fragt sich nur, ob das französische Voll sich nicht vielleicht doch daran erinnert, daß die Wcstmächtc es wären, die diesen Krieg vom Zaune gebrochen haben mit dem erklärten Ziel, Deutschland vernichten zu wollen. Die Krise Frankreichs, über die „Journal" jammert, muß also schon bedenkliche Ausmaße angenommen haben, wenn man zu derart dummen Lügen greisen muß, um das sranzvfisch« Volk aufzuputschen.
Berlin, 7. Februar.
Die schwedische Zeitung „Dagens Nyhetcr" hat am 4. Februar einen Bericht der Mannschaft des vor der schottischen Küste untergegangenen schwedischen Dampsers „Anton Pajala" veröffentlicht und dabei herausgehoben, daß die Versenkung dieses Schiffes ohne. Warnung ersvlgt sei.
Hierzu wird festgestellt, daß die schwedische Zeitung „Svenska Dagbladrt" bereits am 2t. Januar einen Bericht des schwedischen Kapitäns der ..Pajala" veröffentlicht hat. nach dem der Dampfer von einen; englischen Kiiegsfahrzeng begleitet gewesen ist, als es nach Kirkwall beordert worden war. Weiter heißt es in dem Bericht, der Kommandant des englischen Kricgsfahrzongcs habe sich gerühmt, das deutsche Unterseeboot vernichtet zu haben. Ja; übrigen ist eine derartige Ber
it m st e r d a m , 7. Februar.
Mr. Wells Schrei nach einer rücksichtslosen Kriegführung mit Bombenangriffen aus der Lust findet in England Wetter ein großes Echo. So veröffentlicht der „Star" wiederum eine Stellungnahme, die sich für intensive Bombenangriffe aus deutsche Städte einsetzt. Diese Forderung kommt bet einem Engländer nicht weiter überraschend; das Interessante an der Zuschrift liegt aber in dem offen ausgesprochenen Vorbehalt, Latz diese Art der Kriegsllhrnng allerdings erst dann einsetzen solle, wenn die Engländer die „Gewißheit" besitzen, daß sie aus Grund ihrer eigenen Rüstung etwaige deutsche Vergeltungsmaßnahmen auch „sicher" abhalten können. Beachtlich ist ferner, daß diese Stellungnahme von der Zeitung mit einem Preis ausgezeichnet wurde.
In der Zuschrift heißt es u. a.: „Eine gehörige Dosis von Zerstörung deutscher Städte und Ortschaften würde
senknng eines schwedischen Dampfers hier nicht bekannt. Sie wird aber deutscherseits zmn Anlaß genommen, erneut vor einer Fahrt nach England, also in Kriegsgebiet, zu warnen.
Für Schiffe in feindlichem Geleit — gleichviel welcher Nation sie angehören — gilt, daß sie allen Gefahren des Krieges ausgesetzt sind, und zwar gilt dies sowohl sür Schisse, die sich freiwillig feindlichem Geleit anschließen, als auch für Schiffe, die sich in feindliches Geleit zwingen lassen. Letzteres um so mehr, als von dritter Seite her nicht erkannt werden kann, ob das Geleit freiwillig oder unfreiwillig in Anspruch genommen ist.
Als Sache der Neutralen darf es daher gelten, gegen eine jedem Völkerrecht Hohn sprechende „Kirkwall-Praxis" Einspruch zu erheben, bzw. sie zu unterbinden.
knglandfakrt ist Kriegsfakrt!
Veutsche Warnung an die Neutralen, sich weder freiwillig noch gezwungen öelettziigen anzuschließen
„Frankreich — eine Kolonie Neutschlands"
Verzweifelte französische Greuelhetze
ji>. Genf, 7. Februar
..Was will Deutschland aus Frankreich machen? Eine Kolonie . . ." mit solchen verzweifelten Luisen versucht das Pariser „Journal" die „Moral" der Franzosen aufzurütteln. Weder die Soldaten noch die Zivilisten, so meint das Blatt, hätten begriffen, daß Frankreich in einer Krise stehe, die ernster sei als der Krieg an sich. Deutschland wolle alle Franzosen buchstäblich „ermorden", um aus dem Land eine denischc
vr. öoebbels vor den propagandaieirern
Berlin, 7. Februar
Am Dienstag versammelten sich die Leiter der Rcichspropa- gandaämter in den Räumen des Reichsininistcriums für Bolksanfklärnng und Propaganda zu einer Arbeitstagung unter Leitung von Ministerialdirektor Gnttcrer. bei der eine Reihe von Referaten zu wichtigen Tagcssrngen gehalten wurden Im Mittelpunkt der Tagung stand eine Rede des Reichsministers Dr. Goebbels. In einem Ileberblick über die politische Lage entwarf der Minister ein Bild von der Haltung des deutsflien Volkes in den Wollten des Wartens, die d;c Welt durchlebt.
Im einzelnen behandelte Dr. Goebbels eine Reihe von Ta- gesjragcn denen gegenüber er als Grundsatz ausstellte: „Erstklassig ist zur Zeit nur das Problem: Wie gewinnen wir den Krieg? Daraus ist alles einzustellen und dem ist alles andere unterzuordnen. Nichts anderes ist heute von maßgebender Bedeutung und alles, was wir tun, alles, was wir denken, alles was wir sagen, unternehmen und vorbereiten hat nur dicser einen Frage zu dienen."
Gewiß sei freilich, daß die Auseinandersetzung mit der westlichen Plntokratie kein Kinderspiel sein werde. Aber das deutsche Volk habe es ja schon aus dem Munde des onihrers gehört, daß Deutschland in den letzten süns Monaten nicht geschlafen hat und wan könne hinznffigen, daß wirklich an alles gedacht und sür alles gesorgt sei. so daß an unserer absoluten Ueberlegcnhcit keinerlei Zweite! mehr nötig st;. So könne das deutsche Volk auch seht in starker Zuversicht den; ,n,hrer folgen. __
ver welzrmachtsberittit
Berlin, 7. Februar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keine »sonderen Ereignisse.
kine deutsche Nichtigslellung
über Propagandalügcn aus England
Berlin, 7. Februar.
Der neueste Schwindel der englischen Propaganda befaßt sich nedcrum mit der deutschen Haltung im ruffisch-iinnffchen wnslilt. Um die eigene heuchlerische Einstellung zu diesem ionslikt zu verschleiern, bemüht man siel, krampfhaft, erneut ie seit Beginn des Konfliktes von Deutschland eingehaltene inte strikter Neutralität in Zweifel zu ziehen.
So sprechen engiisckn» Presse- und Riindsunkber.chte °on, 0 ent- hen Offizieren und Technik m, dw m der ,owi-trn,„scheu rmee Dienst tun. von deutschen Lchiffen. die Artillerie und liunitwn für die russiscl-en T.uppen nach Petsamo und Mur- ransk gebracht hätten, ferner von eurem Au-tan,ch denticher iridgeschiff« «ca-n russische U-Boote «ff.
Hierzu wird amtlich mitgeteilt, daß
1. Rußland nie um eine Unterstützung irgendeiner Art egen Finnland gebeten hat,
2 Deutschland niemals irgendeine militärische Unterstützung m ruffisch-sinnischcn Konflikt an Rußland geleistet hat.
z. man eigentlich annehmen sollte, daß die immer lahmer »erdende englische Propaganda allmählich aus originellere rchwindeleien kommen sollte.
10000-sonner aus dem Seleitzug keraus versenkt
Amsterdam, 7. Februar.
Der 8874 BRT, große englische Dampser „Beavcrburn" ist in der Nähe der englischen Südwestküste aus einem Geleit- zug heraus torpediert worden. Er befand sich zusammen mit vier anderen Ozeandampfern aus dem Wege vo» Kanada nach England.
Wie der Amsterdamer „Tclegraas" berichtet, handelt es sich bei der „Beaverbnrn" um eines der schnellsten und bestein- gerichteten englischen Frachtschiffe. ES gehörte der Canadian- Pacffic-Liiffe und versah, zusammen mit den vier anderen Schissen der Beaver-Kiasse seit 1828 einen regelmäßigen zehntägigen Dienst nach Kanada. Die Schiffe sind mit besonderen Kühlabteilnngen zum Transport von Früchten ausgestattet. Nach einer Reutermeldnng. konnten 78 Mitglieder der Besatzung gerettet werden.
Neutsrbesläligiöieroepedlerungder»veaoerburn"
Amsterdam,?. Februar.
Reuter bestätig!, daß das 8874 BRT. große Schiff der „Ea- nadian Pacisic'-Recdcrei „Beaverbnrn" an der britische» Tiidwcstküste aus einem Geleitzug torpediert worden ist. Nähere Einzelheiten teilt Reuter nicht mit.
Zu der Zerstörung des dänischen Schoners „Karen" (330 BRT) in einem Hasen der schottischen Ost-küste liegt eine Havas-Meldiing aus London vor. Danach war die „Karen" bereits am Montag manövrierunfähig geworden und die Besatzung hatte sich von Bord begeben. Spater icdoch habe die Besatzung einen neuen Versuch unternommen, das Schis, an
vei» ckent5-el,e Torpecko . . »
einen Ankerplatz in dem betreffenden schottischen Hasen zu bringen. Bei dem Versuch, die Schiffsmotoren in Gang zu bringen, habe sich eine Explosiv» ereignet, durch die das ganze Schiff in Brand geraten sei. Während der Nacht sei dann die „Karen" völlig ein Raub der Flammen geworden.
Noch ein Verlust!
London, 7. Februar.
Der am So»,labend von deutschen Fliegerbomben schwer beschädigte englische Dampfer „haron Nnthvcn" ist am Sonntag gestrandet.
Lettischer Vampser auf eine Mine gelaufen
London, 7. Februar.
Der britische Dampser „Portelet" (184S BRT.) ist in der Nordsee aus eine Mine gclanse» n»d gesunken. Neun Nebcr- lcbcndc wurden von einem finnischen Schiff ausgenommen.
sln der rodeskiiste verschollen
Amsterdam, 7. Februar.
Nach einer Meldung des ..Maasbode" aus Ostende ist man dort um das Schicksal des belgischen Dampfers „Charles" (518 BRT.) beunruhigt, da man seit einiger Zeit nichts von dem Verbleib des Schiffes ersahrcn habe. Einer Havasmeldnnq aus London zufolge, sollen vier der t<> Besahiingsmitglicdcr der „Charles" am letzten Sonntag in England an Land gebracht worden sein. Die sechs übrigen Besatzungsmitglieder, die sich mit Hilje eines Floßes in Sicherheit hätten bringen wollen, wurden vermißt, (Siehe auch Seite 2)
kür ckie „Lreinsr Teilung" xereicbnet von llmil Rocker»
»WM
Wahrscheinlich eine Menge Gutes tun als eine Lektion, daß der Krieg nicht immer einseitig und außerhalb Deutschlands geführt zu werden braucht. Es ist zweifelhaft, ob die Zeit sür eine solche Maßnahme unsererseits schon gekommen ist. Es wäre erwünscht, daß man zuerst einigermaßen sicher ist, daß wir eine ausgesprochene Ueberlcgcnheit in der Lust besitzen. Hierbei müssen wir berücksichtigen, daß Frankreich Vergeltungsmaßnahmen weit mehr ausgesetzt ist als wir selbst. Es gibt jedoch schon gewisse Anzeichen, daß Deutschland keine große Reserve an Fliegcrgeist besitzt ...(?) Wenn ein wirklicher Mangel dieser Art vorliegen sollte, so spricht dies sicherlich für die Erwünschtheit dauernder und schwerer Lustangriffe . . ." Kommentar überflüssig!
Neues englisches Salkanmanöver
Ein „Schwarzmeerpakt"-Vorschlag
Rom, 7. Februar.
Daß die Westmächte, trotz ihrer unbestreitbaren Niederlage ihr Intrigenspiel noch keineswegs auf der Belgrader Balkan- bnnd-Kvnserenz aufgegeben haben, beweist eine von Stefani ausgegebene Londoner Meldung. Hiernach haben die englischen Blätter, kaum daß die Belgrader Konferenz beendet war, ein neues, ausschließlich aus kriegerische Verwicklungen abzielendes Propagandamanöver in Angriff genommen, in dem sie zur Regelung der Lage in SiUwstcuropa sür einen „Schwarzmeerpakt" eintreten. Dieser Pakt, an dem die Türkei, Bulgarien, Rumänien und vielleicht auch- Griechenland teilnehmen sollten, wäre den englischen Blättern zufolge ausschließlich gegen Svwjetrnßland gerichtet.
K/reelee Karate."
Britische Presse dreht ihre Scheinwerfer nach Norden
Das fünfte Kriegshetzer-Treffen in Paris ist- mit einem großen Aufgebot an Teilnehmern in Szene gegangen. Man wollte schon lange wieder einmal, aber es gab im eigenen Hause zuviel Unerfreuliches zu tun. Man mutzte in England einen Schissbaudiktator bestellen, die Passagierflotte der Admiralität unterstellen, man mutzte sich nicht zuletzt auch einigen, wieviel von deutschen Bombern erlegte Schiffe man zugeben wollte — und so manches andere war zu tun. Vielleicht hielt man es auch für tunlich, abzuwarten, was Weygand via Saracoglu auf dem Balkan erreichen würde und man hatte ja noch andere Töpfe am kochen. Wie schrieb doch das unverdächtige „Verner Tagblatt": „Die Westmächte werfen aus dem Balkan mit Geld geradezu um sich". Nun viel Zinsen scheint das Geld nicht gebracht zu haben und mancher Engländer mag bei dem Pariser Treffen einem französischen Kollegen sorgenvoll ins Ohr geflüstert haben: verdammt im Preise gestiegen, das Blut, nicht wahr?
Aber der, Balkan war ja nicht der einzige in den Wünschen des Westens umhergeisternde Kriegsschauplatz. Zurück zu Skandinavien! mag die Pariser Parole heißen, wenn man den durchgesickerten Informationen glauben soll. Eingeschlafen war diese Absicht ja nie. und vor allem London stand diesen Spekulationen wesentlich freundlicher gegenüber als die mehr nach dem Balkan schauenden Franzosen. Indessen dreht auch die britische Presse ihre Scheinwerfer wieder nach dem Norden. Nachdem die Uebertragung eines Finnlandgottesdienstes nach Skandinavien und Finnland unverständlicherweise nicht überall als effektive Hilfe anerkannt wurde und nachdem die finnische Gesandtschaft in Paris es sich verbeten hatte, in der Entsendung zusammengewürfelter Polacken eine Einlösung des Hilfeversprechens zu sehen, ist man auf einen besonders gemeinen Dreh gekom- men. Obwohl sich die Presse des Westens darüber einig ist, dah sich die Lage für Finnland zusehends verschärft, posaunt man plötzlich über Reuter Meldungen in die Welt, die von großen Siegen der Finnen sprechen. Da vernichtete Reuter ganze Divisionen nördlich vom Ladogasee, legte 15- bis 20 000 russische Soldaten tot in den Schnee.
Peinlich nur, daß Helsinki in einem scharfen Dementi die ganze Msldung als erfunden hinstellt! Eine eigen-
IININIININI»,»„»„„IN,»,»»,»,»,N,N,N„„>„1„„„„„„MMMM,M,MM„MM
Unser IsgessoSesel
(vik- ksutix-s änsxsbe umfallt secks Ssitsn)
Einer der modernsten und schnellsten englischen 10 008- Tonnen-Handelsdampscr wurde aus einem Geleitzug heraus versenkt.
Von amtlicher deutscher Seite werden die Neutralen erneut verwarnt, ihre Schisse in britischen Geleit,eigen fahren z» lasten.
Das japanische Außen«»,! hat die französischen Proteste wegen der Bombardierung der Mnnan-Bahn zurückgewiesen.
England mußte gegenüber Japan auf die weitere Durch- luchung von japanischen Schiffen verzichten.
Ueber die englischen Kricgszicle werden neue phantastische Einzelheiten bekannt.
Im niederländischen Armcc-Obcrbcsehl trat ein Personal- wechsel ein.
Rcichsininistcr Dr. Goebbels sprach vor den Leitern der Ncichspropagandaämter.
Vom Reichssinanzwinfftcr ergingen neue Richtlinien zur Lohnflencreinordnung der Arbeiter und Angestellten.