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Monatsbezug Mt 2L9 elnschl. Zu- stellqebükr: Postbezuaspreis monatl. 2,39 E ,e!nschl. 28,7 ^ Post- zeitungsgebübrl zuzügl 42 ^ Bestellgeld Bezugspreis ist im voraus ablbar. Postscheck' Hamburg 17272. Eine Bekinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises. Verlag: NS.-Gauverlag Weser- Ems GmbH., Bremen. Geeren 6-8. Fernspr.: 54121, Nachtr. u. Sonntg. 511 15. Gprechz.: Verlag: werktl. 12—13 Uhr, Schriftleikung Dienstag und Freitag 12-/»—13-/. Uhr.
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parteiamtliche Tageszeitung
vas flmtsdlatt ves Negierenden vürgermeisters der Zreien kjanfestoSl vremen
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unv^onntaas ^Fernsprecher 51115- Obcrnstraße 86. Fernspr. 5 41 21 In tzyke Mühlenbainm Nr. 2
der Nationalsozialisten Vremens
flmUiklies verkünvungsdiatt des Neichsstattiiaiters in Oldenburg und vremen
Nr. Z4 / 10. Jahrgang
Sonntag, 4. Lebruar 1940
kinzeipreis 15 Nps.
Neuer Schlag der deutschen Luftwaffe
l-roßaktion gegen Seleiyüge
Neun Nandelsdampfer, vier Vorpostenboote und ein Minenluch-
bool versenkt / Zahlreiche weitere Schiffe beschadigl
, Berlin, 4. Februar
Im Rahmen der Aufklärung über der Nordsee haben am 3. Februar deutsche Fliegerverbände britische Kriegsfahrzeuge und bewaffnete oder im Geleit fahrende Handelsdampfer angegriffen und trotz stärkster Flak- und Jagdabwehr ein Minensuchboot, vier Borpostenboote und neun Handelsdampfer versenkt.
Zahlreiche weitere bewaffnete Handelsdampser wurden, teilweise erheblich, beschädigt. Sämtliche versenkten Handelsdampser wurden in britischen Celeitzügen angegriffen. — Drei eigene Flugzeuge sind v :m Feindflug nicht zurückgekehrt.
fln der lodeskiisle
London, 4. Februar.
Die britische Admiralität sah sich veranlaht, zuzn- ' geben, dah der britische Dampfer „Polzella" (4751 BRT.) überfällig ist und als verloren gelten muh.
> Amsterdam, 4. Februar.
Dk Holländischen Vlättermeldungen zufolge ist Freitag abend der norwegische Dampfer „Velpareil" (7263 VRT.) vor Bristol aufgelaufen. Das Schiff kam in starkem Sturm aus dem Kurs und lief auf Felsen, wo es festsah. Da alle Versuche, das Schiff wieder flottzumachen, fehlschlugen, gab die Besatzung das Schiff aus.
Schweden bisher SS 084 VM. verloren
Stockholm, 4. Februar.
Die schwedische Presse stellt im Zusammenhang mit den jüngsten Schisfsverlustcn fest, dah Schweden bis jetzt 31 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 66 684 BRT. seit Ausbruch des Krieges verloren hat. 265 schwedische Seeleute kamen dabei ums Leben, sowie zwei Lotsen „anderer Nationalität", wie es in der Meldung heiht. Die beiden gröhten Schiffe waren der 6468 BRT. grohc Dampfer „Tajala" und der 6293 BRT. grohe Dampfer „Reuter".
118800 können argentinisches Setreide versenkt
Vuenos Aires, 4. Februar.
Ein von der argentinischen Ectreidekommission veröffentlichter Bericht enthält die bemerkenswerte Feststellung, dah durch die Versenkung von 18 Dampfern bisher nicht weniger als 116 666 Tonnen argentinisches Eetreide die europäischen Vestimmungshäsen nicht erreicht haben. Der Hauptabnehmer des argentinischen Getreides ist bekanntlich seit jeher Grohbritannien, das den gröhten Teil der diesjährigen Ernte aufgekauft hat.
„der deutsche U-Voot-Kommandant hielt Wort"
Amsterdam, 4. Februar
Der Kapitän des holländischen Motorschiffes „Arends- kerk", das am 15. Januar auf dem Wege nach Südafrika im Golf von Viscaqa durch ein deutsches U-Boot versenkt wurde, teilt der Amsterdamer Zeitung „Tele- graas" mit, dah entgegen anders lautenden englischen Pressemeldungen der deutsche U-Voot-Kommandant sein Versprechen, ein neutrales Schiff der Besatzung der „Arendskerk", die sich nach der Versenkung in Rettungsbooten befand, zu Hilfe zu schicken, ausgeführt hat.
Der Kapitän teilt mit seine Reederei habe von einer italienischen Reederei ein Schreiben erhalten,
wieder eine ..knle" abgeschossen
Der Verkehr zwischen Deutschland und Rumänien durch die Sowjetunion reibungslos im Gange
Berlin, 4. Februar
Die ausländische Presse hat in den letzten Wochen mehrfach Nachrichten gebracht, wonach der durch die Moskauer Vereinbarungen vom Dezember 1939 geregelte Eisenbahnverkehr zwischen Deutschland und der Sowjetunion und insbesondere auch der Transitverkehr zwischen Rumänien und Deutschland über die sowjetische Strecke Oraseni—Peremysl (Przemysl) nicht funktionieren soll. Insbesondere wurde behauptet, dah der Durchgangsverkehr zwischen Deutschland und Rumänien über die genannte sowjetische Durchgangsstrecke zwar in Tang gekommen sei, aber wieder habe eingestellt werden müssen, weil die Sowjetbahnen vielerlei und unerwartete Schwierigkeiten bei der, Uebernahme und Beförderung der Transporte bereitet hätten. Alle diese Nachrichten sind völlig unzutreffend. Wenn auch tn den ersten Tagen, wie dies bei der Ingangsetzung eines Eisenbahnverkehrs unter völlig neuen Bedingungen unvermeidlich ist, sich gewisse Schwierigkeiten - ergeben haben, so waren diese doch ganz geringfügig und sind längst abgestellt worden. Insbesondere ist es völlig unzutreffend, dah der Durchgangsverkehr zwischen Deutschland und Rumänien im Durchgang durch die Sowjetunion wegen der erwähnten Schwierigkeiten wieder habe völlig eingestellt werden müssen.
Der Durchgangsverkehr ist reibungslos im Gange, es haben bereits viele Hunderte Wagen die sowjetische Durchgangsstrecke durchführen. Ebenso ist auch die Beförderung von Getreide und Mineralölen von Rumänien nach Ruhland voll im Gange; es sind bereits mehrere tausend Wagen befördert worden.
in dem es heiht, der italienische Dampfer „Buttersly", sei am 15. Januar durch ein deutsches U-Boot in der Biscaya angehalten worden und habe den Auftrag erhalten, seinen Kurs um 19 Meilen zu ändern, uni die Rettungsboote der versenkten „Arendskerk" aufzunehmen. Als die „Vutterfly" die Stell« erreicht hatte, waren jedoch die Vesatzungsmitglieder der „Arendsker^" bereits durch einen anderen italienischen Dampfer, die „Fedora", aufgenommen worden Der holländische Kapitän teilt weiter mit, er lege Wert darauf, festzustellen, dah der deutsche ' U-Boot- Kommandant sein Wort gehalten habe und dah er nach der Versenkung der „Arendskerk" die Bemtzung des Schiffes keineswegs ihrem Schicksal überla '
Vo^55oric>Ii5muL gsgsn ?lutolcrotis — Nickis Iccinn ^ngloncis ^Intsrgong vsrliütsn
ll. 11. v. Vremen, 4. Februar 1949.
VeutschlnnV will einen Platz an der Sonne
Vergeblich spuckt die englische Presse, voran die Times, Gift und Galle über die Wirkung der Führer- rede in der Welt. Diese Rede ist und bleibt von nachhaltigstem Eindruck, weil sie in ebenso fester wie überzeugender Weise dem Form gegeben hat, was angesichts der von England und Frankreich vollzogenen Brandstiftung in Europa jeder empfinden muh, der mit unvoreingenommenen Herzen das heute in der Welt ablaufende Geschehen beobachtet. Es läht sich nicht widerlegen, dah Deutschland ein Recht hat auf einen Platz an der Sonne und es läht sich noch weniger unterlegen, dah England und Frankreich seit jeher alles talm um Deutschland diesen Platz an der Sonne zu verbauen. Daran ändern auch giftige Schweizer Pressestimmen
IVeiin llis llentselie k.iiktnakke angrelkr.
kür llis „Lrsnier Leitung" gereicbnst von llinil Rollers
folge plulokralischer „Wirtschaftsplanung
leuerung, Knappheit und hamsterunwolen im „reichen kngland
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Berlin, 4. Fgbruar.
Ein aufschluhreiches und bezeichnendes Kapitel in der Methodik der britischen Kriegsfiihrung bildet die,Regelung der Lebensmittelversorgung sllr Las englische Volk.
Da England aus dem Ernährungsgebiet zu 75 v. H. auf Einfuhren angewiesen ist, ein Prozentsatz, der für verschiedene wichtige Nahrungsmittel, wie Mehl, Fette und Käse, noch erheblich höher liegt, muhte der durch die Erfolge der deutschen Seekriegsmahnahmen schon bald nach Kriegsausbruch bewirkte Rückgang der Einfuhren zwangsläufig zu einer Mangellage in der Lebensmittelversorgung führen. Eine erste Folge der eintretenden Verknappung war natürlich ein starkes Anziehen der Preise, also eine grohe Steigerung der Lebenshaltungskosten für die breiten Massen des Volkes. deren Lohne trotz des erhöhten Preisstandes unverändert blieben und daher sehr an Kaufkraft verloren
Diese Schädigungen der unvermögenden, arbeitenden Volksschichten, für welche die britischen Regierungskreise voll verantwortlich sind. weil sie es unterliegen, durch eine entsprechende Preisregelunq eine derartige voraus- sehbare Entwicklung zu verhindern, werden noch ergänzt durch die Methoden der Lcbcnsmittelverteilung. die von der britischen Regierung angewandt wurden.
Im Gegensatz zu Deutschland, das für die wichtigsten Nahrungsmittel eine sehr weitgehende Selbstversorgung erreicht und mit dem Ausbruch des Krieges schlagartig die Bewirtschaftung und Rationierung der Lebensmittel einführte, wodurch alle Hamstererscheinungen vermieden wurden, hat die britische Regierung bereits Wochen und Monate zuvor die Rationierung bestimmter Nahrungsmittel angekündigt Von Mitte Dezember 1939 wurde in mehreren amtlick>-n Mitteilungen bekanntgegeben, dah im Januar die Rationierung von Speck Fleisch, Butter und Zucker eingefübrt werde Eine natürliche Folge dieser Ankündigungen waren die Hamitereinkänse der besitzenden OberichiGt Englands, so dah die arbeitenden Massen, die infolge ihrer gesunkenen Kaufkraft keine Mittel zu Vorratskäufen hatten, nicht einmal mehr
ihren normalen Bedarf infolge des Fehlens der weg- gekauften Waren decken konnten.
Während in Deutschland keinerlei Preissteigerungen die Kauskrast des arbeitenden Menschen schmälerten und die schnelle Einführung der Lcbensmittelrationierung eine gerechte, gleichmähige und niemand bevorzugende Verteilung sicherte, zeigte Eanglands Regierung auch aus diesem Gebiet eine erschreckend unsoziale Haltung, die sich in einer schweren Benachteiligung der breiten Volksmajsen gegenüber der plutokratischen kriegshetzerischen Oberschicht des Landes auswirkte.
Pas kvakuierungschaos in kngland
Amsterdam, 4. Februar.
Nach einer Meldung des „Daily Expreß" sind bis jetzt über 3 Millionen der Londoner Zivilbevöllerung evakuiert worden. Die Einwohnerzahl Groh-Londons ist damit von 8 Millionen auf weniger als 5 Millionen zurückgegangen.
Von dem heillosen Durcheinander, das sich im Verlauf und als Folge der Eoakuierung eingestellt hat, legen die täglichen Klagen und Beschwerden in der englischen Presse aller politischen Richtungen beredtes Zeugnis ab. Auch das Eeschäftsleben Londons hat durch die Eoakuierung schwer gelitten.
Das englische Freiheitsideal flies Egoismus und Rücksichtslosigkeit!) das man nicht müde wird, als die höchste Tugend der Engländer zu preisen, scheint sich offenbar nur schwer mit der erforderlichen Disziplin, die man in einem modernen Krieg an die innere Front stellen mutz, vereinbaren zu lassen.
Per wetzrmattzlgber'chk
Berlin, 4. Februar.
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keine besonderen Ereignisse.
von jiidisch-freimaurerischer Herkunft nicht das geringste, wenn sie mit frecher Stirn behaupten, Deutschland habe seinen Platz an der Sonne gehabt, aber es habe den Kanonen den Vorzug vor der Butter gegeben. 2n der Tat, das Hai es getan; aber bestimmt nicht darum, weil es den Krieg dem Frieden vorzog, sondern weil auch der Frömmste nicht in Frieden leben kann, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Darüber aber, dah England und Frankreich nur zwischen ichsüchtigen Machtinstinkten bewußt sich wohl in den Rollen der bösen Nachbarn fühlien, braucht nach den zahlreichen deutschen Dokumentenveröffentlichungen der letzten Zeit, wahrlich kaum mehr besonders erwähnt zu iperden. Dem deutschen Volk gegenüber nicht und auch .nicht gegenüber dem anständigen und urteilsfähigen Teil der Neutralen. Denn, wenn wir die Pressestimmen der neutralen Presse, der Presse Italiens, der Presse der Sowjetunion, der japanischen P' und selbst einige allerdings scl ' wenige Pressest. . .m aus USA. zur Fiihrerrede an uns vorüberziehen lagen, so können wir mit Befriedigung feststellen, dah die Sache des Rechts, welche die Sache Deutschlands ist, bereits großes Verständnis überall dort findet, wo man nicht nötig hat, vor England zu katzbuckeln, und wo man vor allem nicht in englischem Sold stehend, gezwungen ist, zu schreiben wie es der Wille der Kriegsverbrecher an der Themse heischt. Was aber die Kanonen anlangt, die wir im Hinblick auf die Kricgshetze der Plutokratien gegen Deutschland uns zu unserer eigenen Sicherheit gezwungenermaßen vom Munde absparen muhten, so hat Herr Daladier in seiner jüngsten Rundfunkrede ja selbst zugegeben, daß Deutschland diese Kanonen sehr notwendig braucht, als er über alle Welt hinweg verkündet, dah Frankreich mit England zusammen Deutschland zerschmettern wollten. Dah ihm dabei unfreiwillig das Zeugnis für das deutsche Volk entschlüpfte, es sei durch die Entsagung, die es an Butter und Fleisch auf sich genommen habe, immer stärker und sogar zu einer furchtbaren Macht geworden, das wollen wir gerne mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen.
was kngland will
„Wir wollen die Oberhand auf dem Kontinent behalten", schrieb dieser Tage die englische Zeitschrift „Spectator", und nahm damit den Heuchlern und Krämern an der Themse die Maske vom Gesicht. Mit der weiteren Feststellung, die von dieser Regierung immer wieder beteuerten ideellen Gründe seien für ihren jetzigen Krieg gegen Deutschland nicht ernst zu nehmen, hat die Zeitschrift vollends die Heuchelei Englands blohgelegt. „Rein aus englischen Interessen heraus führt England diesen Krieg". Das Blatt schreibt in bemerkenswerter Offenheit und fügt hinzu, dah England unendlich weniger Berechtigung dazu habe als zu dem vorigen Kriege. Vielleicht fängt man endlich einmal auch in jenen neutralen Ländern, die immer noch glauben, dah England für Demokratie und Humanität den Krieg entfesselt habe, an, darüber nachzudenken, ob man sich nicht in einem gewaltigen Irrtum England gegenüber hingibt und ob der „Spectator" auch viel wahrhaftiger ist als alle schönen Tiraden aus dem Munde Ehamberlains. Wie sehr es dem wahren Willen Englands entspricht, das deutsche Volk auszurotten, um es für immer aus dem Wettbewerb der Völker zu verdrängen, gibt offen eine andere englische Wochenschrift „Cavalcade" zu, wenn sie einen sehr frommen und gottesfürchtigen Engländer sagen läht, dah es keinen anderen Weg gäbe, um das Böse loszuwerden, als es dort, wo es sich einnistete, auszurotten. Aus dem Alten Testament.haben wir
IMMIMNIMIIIIMNINMIIININIIIINIIINIIIIIIIIIIMNNINIIINIIININIIUNINNIINNINI
Unser IsgessvZegei
(blosses ksutigs ^usgabs umfallt 12 Selten)
Die deutsche Luftwaffe hat erneut 9 Handelsdampfer. 4 Vorpostenboote und ein Minensuchboot versenkt sowie zahlreiche andere Schiffe beschädigt. In Auswirkung der plutokratischen „Wirtschaftsplanung" nehmen in England Teuerung und Hamsterunwescn ein immer größeres Ausmah an. Von 8 Millionen Einwohnern Groh-Londons wurden 3 Millionen evakuiert.
Zwischen dem Rcichssportsührcr und dem Schirmherrn des deutschen Sportes, Adolf Hitler, fand anlätzlich der IV. Internationalen Wintersportwoche ein Telegrammwechsel statt.
Dr. Ley sprach vor den Gauschulungsleitern der NSDAP.
Zum Abschlug der deutschen Schulreform wurden neue Richtlinien für Volks-, und Mittelschulen erlassen.
Der Kriegsdienstplan der HJ. erschien.
66 666 Reichsmark erbrachte das 2. Bremer WHW.- Wunschkonzcrt.
Kräfte des Bremer Ttaatstheeters besuchten die Feldgrauen in unserem Nordscegau und erfreuten sie mit „Bunten Abenden".
In Belgien setzte Tauwetter ein.