Ausgabe 
(3.2.1940) Nr. 33
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vreinerMim

parteiamtliche Tageszeitung

vas Pmtsdlatt des Negierenden Viirgermeisters der Freien Hansestadt Vremen

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NachtrlU

ünS^onninas^Feinlptechkr'5 N 15> Ohernstraße 86. Fernspr. 5 <1 21 Ün Sykr Mühlendamm Nr. 2

der Nationalsozialisten Bremens

flmNiches VerNünöungsdlatt des Veichsstatchalters in Oldenburg und Vremen

7lr. ZZ / Ist. Jahrgang

Sonnabend, Z. Februar 1940

kinzelpreis 15 Nps.

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KriegsflNklmierung oline steldentwertung

semste Devise: deutsche tzuaMatsarbett

örundsühliche ffussichrungen funks ;ur frage der kriegsfinanzierung und des ffuhentzandels / der veirat der deutschen keichsbank tagte

Berlin, 3. Februar

Der vom Präsidenten der Deutschen Reichsbank, Reichswirtschastsminister Waller Funk, im Sommer vorigen Jahres berufene Beirat der Deutschen Reichsbank trat am Freitagvormittag im Kaisersaal der Reichsbank zu seiner ersten Vollsitzung zu­sammen.

An der Vollsitzung nahmen auch Reichsfinanzminister Gras Schwerin von Krosigk, Reichsernährungsminister Darre, Reichsminister Dr. Lammers, Staatsminister Dr. Popitz, vom Beauftragten für den Vierjahresplan Staatssekretär Körner und Neumann, Staatssekretär Keppler und Staatssekretär Dr. Landsried, der Chef des Wehrwirtschafts- und Rüstungsamtes, Generalleut­nant Thomas, Ünterstaatssekretär Generalmajor von Hanneken sowie Ministerialdirektor Wiehl vom Aus­wärtigen Amt teil.

' Für die Reichsbank, als der für das Geld- und Wäh­rungswesen verantwortlichen Stelle, ständen so er­klärte Reichsminister Funk heute zwei Probleme im Vordergrund: Das der Kriegssiuanzierung und des Außenhandels. Diese beiden Probleme stelle er in den Mittelpunkt der heutigen Erörterung des Beirates. Aus beiden Gebieten habe die nationalsozialistische Staatssührung schqn im Frieden neue Wege beschriften und Methoden entwickelt, um die deutsche Wirtschaft auch siir den Kriegssall vorbereitet und gerüstet zu finden.

Reichsminister Funk erörterte hierbei die in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten getroffenen Maßnahmen der Kriegsfinanzierung und der Lenkung des Außenhandels, mit deren Hilfe es gelungen ist, die erforderliche Umstellung zur Kriegswirtschaft schnell und reibungslos durchzuführen, die Wirtschaft und das Geldwesen vor Erschütterungen zu bewahren und für die Zukunft die Kriegsfinanzierung und den Rüstungs­bedarf sicherzustellen. In diesem Zusammenhang wies der Minister darauf hin, daß das Problem der Kriegs­finanzierung nicht so sehr ein Geldproblem als vielmehr ein Problem der E L t e r v e r s o r g u n g )si. Es komme darauf an, zur Deckung der zusätzlichen Staatsausgaben im Kriege aus dem Volkseinkommen einen erheblichen Anteil dem zivilen Bedarf und der Ersatzinoestition zu entziehen und diesen Anteil der Produktion von kriegsnotwendigen Gütern zuzuführen Durch die Maßnahmen der Rationierung aller lebens­notwendigen Güter, der Kontingentierung der Roh­stoffe, der Lenkung des Arbeitseinsatzes, des Kredits­und Kapitalstromes und des Außenhandels von der kriegsunwichtigen Produktion auf die kriegswichtige Produktion und schließlich sogar durch Herstellnngs- verbote wird diese Umstellung in der Verwendung des Volkseinkommens erreicht. Die durch die Rationierung und durch diese starken Beschränkungen in der Her­stellung und Verwendung von Konsumgütern freigesetzte Kaufkraft muß für die Kriegsfinanzierung methodisch eingefangen werden. Dies geschieht bei uns durch Steuern einerseits und durch Sparen andererseits, denn auch das Sparkapital wird der Kriegsfinanzierung nutz­bar gemacht.

Die Kunst der Kriegsfinanzierung besteht nun darin, trotz starker Erhöhung der Steuern die Sparkraft des

Vor veeichl des Oberkommandos der Wehrmacht

Berlin,». Februar.

Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keine besonderen Ereignisse.

. Berlin, 3. Februar.

Eine Woche Seekrieg, eine Woche Verluste für Eng­land. Britische Flaggen und britisches Gut, das ist das Ziel der im Seekrieg eingesetzten Kampfmittel. Daß d,e Neutralcn an diesen Verlusten teilhaben, ist insofern ihre Schuld, als sie sich dafür hergeben. Banngut nach England zu bringen oder in feindlichen Ecleitziigen zu fahren, oder in die zu Todeszonen gewordenen Ge­wässern um England einzulaufen, die die britische Admiralität einst zu sichern versprach.

Obwohl es in vielen Fällen schwierig ist, zu ent­scheiden, ob ein verlorenes Schiff wirklich aufgelaufen ist oder nur von den Engländern alsgescheitert be- zeichnet wird ob ein durch Bomben getroffenes Schiff noch abgesackt ist oder eingeschleppt werden konnte, gibt doch eine Uebersicht über sieben Tage Seekrieg ein ein- drucksoolles Bild von der Wirksamkeit der deutschen Kampfmittel. Zweimal konnte die Luftwaffe erfolgreiche Ävrstöke melden, denen am 20. und 30. Januar 14 oe- waffncte Handelsschiffe und 4 britische Vorpostenboote zum Opfer fielen. So weit es möglich war, die bei diesen und anderen Unternehmungen vernichteten -chle zu identifizieren, ergibt sich folgendes Bild:

Es wurden durch Bomben versenkt: Mirjam (l903 BRT.), englisch; Danybryn, englisch; Athelmonarch

Volkes zu erhalten. Mit sinanztechnischen Methoden kommt man diesen Problemen nicht bei. Wir lehnen es ab, den Krieg mit Preis- »nd Lohnsteigerungen, also mit einer offenen Geldentwertung, aber auch mit einer Kreditansweitung ohne gesicherte Produktinns- ausweitung und ohne Erhöhung der Produktivität der Wirtschaft, also durch eine versteckte Geldentwertung zu finanzieren. Im Kriege ist es notwendiger denn je, den Leistungswille» und die Leistungen selbst aus allen Gebieten zu steigern. Hierauf hat auch die Steuerpolitik Rücksicht zu nehmen.

Berlin, 3. Februar.

Wenn uns nicht schon manche anderen Anzeichen da­von überzeugt hätten, daß die Rede Adolf Hitlers im Sportpalast ihre Wirkungen in der Welt, auch in der angelsächsischen Welt, gezeitigt hat, so hätte es be­stimmt jetzt dieTimes" getan. Dieses erste Blatt Englands kommt noch einmal auf die Feststellungen des Führers zurück und versucht, sie mit geradezu küm­merlichen Argumenten zu entkräften. Dabei erreicht die britische Heuchelei ihre Spitze und wächst ins Un­sägliche: Selbst die Konzentrationslager des Buren­krieges werden da zu einer Art Wohltätigkeitseinrich­tung, die rein humanitären und karitativen Tendenzen entsprang! Nicht nur. daß die Engländer zu den ver­werflichsten Mitteln eines Kampfes gegen Mütter und Säuglinge gegriffen haben, sondern auch die Tat­sache, daß man diese notorische Schande nachträglich noch als Wohltat hinstellt, beweist den Mangel jeg­licher Skrupel und jedes edlen Gefühls gerade bei denen, die die Humanität täglich im Munde führen. Um zu vermeiden, daß die Burenfrauen und die Burenkinder, die ihre Höfe aufgegeben hatten, um zu kämpfen, nicht Hungers stürben, befahl Lord Hilner, sie zn evakuieren und in Lager zu bringen", schreibt das Blatt «nd fügt achfelzuckend hinzu, daß sich dort rasch Epidemien ausbreiteten,weil die hygienischen Bedingungen nicht genügend sichergestellt werden konn­ten".

Es ist schlechthin unsäglich, daß diese Greuel, die damals das Entsetzen der ganzen Welt hervorriefen,

englischer eooo-vnr.-vampfer gesunken

Amsterdam, 3. Februar.

Die holländische SchiffahrtszeitungScheepvaart" meldet, der englische DampserOregön" sei etwa 14V Meilen nordwestlich von La Coruna torpediert und so schwer beschädigt worden, daß er sofort gesunken sei. DieOregon" war KVV8 BRT. groß und gehörte einer Reederei in Cardifs.

(8695 BRT.-Tanker), englisch; Jmperialmonarch (5831 BRT.), englisch; Wellpark (4649 BRT.), englisch; High- wawe (1178 BRT.), englisch; Eston (1487 BRT.), eng­lisch; Giralda (1278 BRT.), englisch; Brftish Triumph (8466 BRT.-Tanker), englisch; Royal Crown (4364 BRT.), englisch; Stanburn (2899 BRT.), englisch, und ein unbekannter französischer Dampfer.

Durch Torpedoschuß wurden versenkt: Alsacien (3819 BRT.), französisch; Tourny (4990 BRT.), fran­zösisch; Vaclite (5926 BRT.), britischer Tanker; Ore­gon (6008 BRT.), britisch.

Durch Seeminen wurden versenkt: Biarritz (1772 BRT.), norwegisch: Patria (1200 BRT.), schwedisch; Onto (1500 BRT.), finnisch; Mamura (?) (8245 BRT.), holländisch; Vidar (1353 BRT.), dänisch.

Aus unbekannten oder nicht näher bezeichneten Gründen sanken:Sylvia" (2300 BRT.), schwedisch; Fram", schwedisch;Gothia" (2137 BRT.), norwegisch: Eudveig" (1300 BRT.), norwegisch;Songa" (1828 BRT.), norwegisch;Hosangcr" (1590 BRT.). nor­wegisch:Faro" (844 BRT.) norwegisch;Everene" (4354 BRT.). lettisch:Everoja" (4354 BRT.) lettisch: England" (2319 BRT.), dänisch:Fredensborg" (2300 BRT.), dänisch:Surrebrock" (862 BRT.). engliich: Adamationis Pithis" (4000 BRT.), griechisch;Elli" (1000 BRT^, griechisch.

Insbesondere wies Reichsminister Funk noch auf das Problem hin, das durch die beschleunigte Aufzehrung der Vorräte ohne die Möglichkeit alsbaldigen Ersatz in steuerlicher Hinsicht besteht. Würde man diese als Ge­winne in den Bilanzen in Erscheinung tretenden Summen wegsteuern. so würde man Kapital wegsteuern. Unsere Wirtschaft braucht Reserven, um unter den schwierigen Kriegsoerhältnissen durchhalten und die nach Kriegsende notwendig werdende Wiederaufsüllung der Vorräte aus eigenen Mitteln oder mit Hilf« der Banken vornehmen zu können. Für die Kriegsfinanzierung komme es darauf an, die sogenanntentoten Kassen" in einer volks­wirtschaftlich und finanzpolitisch richtigen Form für die Mehrausgaben des Staates lebendig zu machen. Aber auf jeden Fall sei «ine Jlliquidisierung der Wirt­schaft hierbei zu vermeiden.

(Fortsetzung auf Seite 2)

heute als ein leider mißglückte? Werk englischer Menschenliebe hingestellt werden. Wir zweifeln nicht daran, daß dieTimes" in Kürze auch die Konzen­trationslager, in die heute wieder südafrikanische Männer und Frauen gesperrt werden, weil sie ande­rer Ansicht sind als Englands Beauftragte am Kap, uns demnächst als Fürsorgeeinrichtungen vorsetzen werden. Gerade in Liesen Tagen hat ja die Verhaf­tung des südafrikanischen Rundfunksprechers Wiesner in Johannesburg und seine Verschleppung in das Lager Leeuwekop die britischen Praktiken in Süd­afrika beleuchtet, denen in den letzten Wochen mehr als tausend nationwlburische Männer, darunter Pro­fessoren und hochstehende Persönlichkeiten, zum Opfer fielen. Und wie ist es in Palästina? Will man uns auch diese Lager als eine Art Kuraufenthalt schildern der notwendig geworden wäre, um den armen Ara­bern. deren Häuser in die Luft gesprengt worden sind, einen geeigneten Aufenthaltsort zu verschaffen? Vielleicht hat dieTimes" auch eine gute Begrün­dung für den Opiumkrieg auf Lager? Ja, es ist ein­fach, Blaubiicher herauszugeben über innere Ange­legenheiten anderer Staaten und dazu Vorworte von moralischer Erhabenheit zu schreiben, aber die Schande und die Greuel der englischen Geschichte umzudeuten, das übersteigt selbst die Kraft derer, bei denen Lüge und Heuchelei schlechthin zum Nationalcharakter ge­hören.

bv. Kopenhagen, 3. Februar.

An der irischen Küste landeten am Freitag 2V Ueber- lebende des griechischen DampfersCleniStatathos" (5800 BRT.) das Sonntag im Atlantischen Ozean untergegangen war. Von der 32köpfigcn Besatzung, die gemeinsam das Land im Rettungsboot zu erreichen suchte, starben unterwegs 13 an Frost. Ihre Leichen mußten ins Meer geworfen «erden. Von den 2V Geretteten waren sechs, darunter der Kapitän, zu Tode erschöpft.

wieder ein schwedischer Vampfer ...

Stockholm, 3. Februar.

Nach einer Meldung der hiesigen ZeitungDagens Nyheter aus London ist der schwedische Dampfer Fram" in der Nordsee nach einer Explosion gesunken, ^ünf Mann der Besatzung sind von einem anderen Fahrzeug in einen schottischen Hafen gebracht worden.

19 Mann werden vermißt. Wie die Reederei des schwe­dischen Dampfers mitteilt, war das Schiff auf dem Wege nach England.

Der bereits als überfällig gemeldete schwedische DampferSylvia" ist, wie sich jetzt bestätigt, in der Nordsee gesunken. Die gesamte Besatzung von

20 Mann gilt als verloren.

Norwegens gpfer sür kngland

Oslo, 3. Februar.

Morgenbladet" vergleicht die norwegischen Schiffs- oerluste in den ersten fünf Kriegsmonaten mit denen der Jahre 1914/15. Dabei stellt das Blatt fest, daß Norwegen bis jetzt bereits 9V 888 Tonnen verloren habe, gegen 88 888 Tonnen in den ersten beiden Jahren des Weltkrieges.

Abschiedsbesuch des Grafen Magistrat! beim Führer. Der Führer empfing gestern zur Verabschiedung den zum Kgl. italienischen Gesandten in Sofia ernannten Gesandten Gras Magistrat!, der bisher als Botschaftsrat der Berliner Kgl. italienischen Botschaft angehörte.

Englands Krieg gegen den deutschen Sozialismus

England behauptet, diesen Krieg für die Freiheit der unterdrückten Völker zu führen. Die unerhörte Dreistig­keit dieser Propaganda-Moral wird nur demjenigen ganz aufgehen, der sich einmal intensiv mit der Frage befaßt, ob nicht viele Teile des englischen Volkes selbst unterdrückt und entrechtet sind und ob nicht das gegen­wärtige englische System allen Anlaß hätte, dieBe­freiung der Notleidenden" damit zu beginnen, daß im eigenen Lande eine gerechte soziale Ordnung eingeführt wird. Zweifellos würde England die Milliarden, di« es heute für Rüstungszwecke ausgibt, um einen imperia­listischen Krieg zu führen, mehr zum Wähle des eng­lischen Volkes angelegt haben, wenn für dieses Geld zum Beispiel in den Elendsgebieten von Wales gesunde Ar­beitersiedlungen gebaut worden wären. Aber England führt ja diesen Krieg ausschließlich zur Vernichtung des in Deutschland verwirklichten nationalen Sozialismus. Es opfert Milliarden über Milliarden, um das natio­nalsozialistische Prinzip bereits in seinem Ursprungs­land auszurotten und die totale Herrschaft der kapi­talistischen Ungerechtigkeit in der Welt wiederherzu­stellen. Das britische Gesellschaftssystem beruht auf einer mittelalterlichen, überlebten Kastenherrschaft, die gegen! di« Tendenzen des sozialen Fortschritts verteidigt wer­den soll. Dieser Krieg ist ein sozialer Krieg, in dem sich gegenüberstehen das außenpolitisch wie sozialpolitisch ungerechte, erstarrte System der englischen Kastenherr» schaft und die neuen politischen und sozialen Gedanken des deutschen Mitteleuropa.

Diese Behauptungen ließen sich belegen durch Hun­derte von Tatsachen, insbesondere durch Berichte über den gegenwärtigen Stand des sozialen Lebens in Eng­land. Wir wollen jedoch, um einen überzeugenden Nach­weis zu führen, nur auf einige britische Selbstgeständ­nisse zurückgreifen. Der englische Sozialkritiker und Schriftsteller Wyndham Lewis beschäftigt sich in seinem BuchDer mysteriöse John Bull" mit denKlassen­gegensätzen in England", über die er sich u. a. äußert: England ist in zwei wasserdichte Abteilungen getrennt, die Oberschicht und die Unterschicht. Es gibt kein Land auf der Welt mehr mit irgend etwas entfernt Aehn- lichem wie die Klassensthranke in England. Die Klasse verschüchtert und verkrampft die Menschen noch immer." Ueber diebedrückende Luft der ziemlich bewahrten Klassentremmng" heißt es weiter:Wer nicht ein Gent­leman ist, ist nicht besser als ein Sklave. Ich für mei­nen Teil möchte lieber als richtiger Sklave in einem griechischen oder römischen Stadt-Staate geboren sein, als in der britischen Arbeiterklasse". Wyndham Lewis skizziert die Stellung eines Arbeiters in England mit folgenden Worten:Der englische Arbeiter ist wirt­schaftlich ohne Rechte? er ist Gesetzen unterworfen, die nur dem Namen nach die gleichen für denMann" und für den Gentleman sind, und er wird wie ein Aus­sätziger mit einer Schranke, die weit heimtückischer und unbarmherziger ist als jede Farbenschranke, von jeder besseren Gesellschaft" ausgeschlossen."

Wyndham Lswis steht mit seiner offenherzigen Sozial- kritik in England nicht allein. Auch andere Köpfe des jüngeren England, die sich genügend Unabhängigkeit gegenüber dem britischen Regime erhalten haben, geben zu, in welch überaus unglücklicher Lage sich der britische Arbeiter befindet. Die Ausbeutung der werktätigen Massen wird ungeschminkt zugegeben in dem Buch des englischen Schriftstellers William R. IngeEngland", der dort schreibt:Es läßt sich leicht beweisen, daß die Verteilung der Einkommen innerhalb unseres Landes auch heute durchweg nicht den Diensten entspricht, die die Empfänger der Gemeinschaft des Volkes leisten!" Etwas deutlicher ausgedrückt heißt dies, daß der eng­lische Arbeiter nur einen Teil von dem Einkommen er­hält, was ihm rechtmäßig zusteht, da die verschwindend geringe Oberschicht derGentlemen" ihm wegen ihres

MII»I»MII»IIMMI»IIIMI,tt»»I»IIMII»I»M1»»I»I»II»»I»MI»M»MM»IIlI»

Unser 7 ssesspiegel

(Ois dsutlAs Lusgabs uwksllr ssebs Zeiten)

In einzelne» englischen Riistungsbctrieben wird er­neut gestreikt.

In acht Tagen vernichtete» die deutschen Waffen über 188 888 Tonnen Schifssraum.

England hat die Stirn, als Antwort auf die Rede Adolf Hitlers die Burengreuel als Werke der Wohl- tätigkeit hinzustellen.

Im französischen Senat kam die völlige Desorgani­sation der Landwirtschaft zur Sprache.

Der belgische Generalstabschef ist zurückgetreten.

In Belgrad begannen die Besprechungen des Stän­digen Rates der Balkan-Entente.

Roichswirtschaftsminister Funk hielt eine bedeut­same Rede zur Frage der Kriegsfinanzierung.

Das BDM.-WerkGlaube und Schönheit" rüst die Mädel in den Betrieben zum Beitritt aus.

SA.-Gruppcnsyhrcr Hasse wurde zum Stabssiihrer der SA.-Kruppe Nordsee in Vremen ernannt.

In acht lagen über WS000 lo. versenkt

Nachhaltige Wirkung der deutschen Kampfmittel

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rodesfahrt griechischer Schiffbrüchiger