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Nr. 187/ Z. Vierteljahr
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Der Stellvertreter des Führers spricht
Die Aktion -es Führers / Ein eindringlicher Friedensappell an die ganze Welt
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Königsberg, 8. Juli.
Der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Hetz, sprach am Sonntagnachmittag vor den ostpreutzischen Parteigenossen auf dem Eauparteitag und über alle deutschen Sender. Er führte u. a. folgendes aus :
Meine Parteigenossen! Sie alle wissen, daß es erst wenige Tage her ist, datz der Führer einen großen Entschluß in Härte und Energie durchführen mußte, um Deutschland und die nationalsozialistische Bewegung im letzten Augenblick vor Meuterern zu retten. Vor Meuterern, die beinahe schwerstes Unglück für Deutschland heraufbeschworen hätten.
Der Tod der Rädelsführer hat den Kampf von Volksgenossen mit Volksgenossen verhindert — er war nötig, um des Lebens von Tausenden, wenn nicht Zehntausenden bester Deutscher willen, unter denen vielleicht sogar Frauen und Kinder gewesen wären. Der Führer war noch größer als die Größe der Gefahr.
Mit der geplanten Revolte hatte der Stamm der alten SA.-Männer, durch deren Opfer und Mut die nationalsozialistische Bewegung groß geworden ist, überhaupt nichts zu tun. — Es war vielmehr nur eine kleine Schicht oberer
die gemäß ihrem Wahlspruch: Unsere Ehr« heißt Treue! handelte in vorbildlicher Erfüllung ihrer Pflicht. Ich gedenke der Politischen Organisation, die im ganzen Reiche als älteste und neuerdings weiter gefestigte Organisationsform der Bewegung deren weltanschauliches Rückgrat darstellt, — und auch in diesen schweren Tagen so fest stand, wie es jeder alte Kämpfer als Selbstverständlichkeit erwartete. Ich brauche die übrigen Organisationen nicht einzeln zu erwähnen — alle standen und stehen sie beim Führer in unwandelbarer Treue und Pflichterfüllung. Wer könnte etwa glauben, daß nicht jeder Junge der HJ. zum Führer als sein Idol aufschaute, da er noch immer und insbesondere in den letzten Tagen handelte wie eine heldische Jdealgestalt der Jugend. Machte doch Adolf Hitler die Verschwörer unter vollem Einsatz seiner Person unschädlich. Nach seiner Entscheidung traf sie das verdiente Schicksal. Damit hat der Führer wieder einmal in einem großen geschichtlichen Augenblick — in dem er wie so oft sein Leben in die Waagschale warf — seine Berufung zum Gestalter der Geschicke Deutschlands und zuralleinigenFüh- rung der Deutschen bewiesen.
I» wenige» Stunden eines einzigen Tages schlug Adolf Hitler nicht nur eine Verschwörung nieder, die Deutschlands Bestand bedrohte, — er befreite das Volk von dem Druck, den ein Teil dieser Meuterer: «in« amoralisch krankhafte Männersekte ausübte — er gab ein spontan entstandenes seelischesundpolitischesAus- ba »Programm für die in Gefahr geratene SA., der die Bewegung ihre Existenz verdankt — er gab den Frauen den Glauben an die Reinheit der Ideale zurück, für die ihre Kinder und Männer unter seiner Führung leben und streiten.
Er gab einem großen Volk einen gewaltigen neuen Impuls und er gab der Liebe dieses großen Volkes sich selbst von neuem zum Zielpunkt in dem Verantwortungsschweren und verpflichtenden Wissen, daß von seinem Tun allein Glück und Elücksgefühl, Hoffnung und Wille der Deutschen abhängt.
Es ist mein unerfüllbarer Wunsch: Jeder Deutsche hätte am 30. Juni Zeuge sein können des Handelns unseres Führers — jeder Deutsche hätte dabei sein können, wie nach einem der schwersten persönlichen Entschlüsse seines Lebens Adolf Hitler in einer unerhört gewaltigen Leistung seinem Wollen Gestalt gab und Form!
Nachdem er in München und Wiessee Männer als treulose Verschwörer hatte verhaften müssen, die er zum Teil einst mit besonderem Vertrauen ausgezeichnet hatte — nachdem er mit einem furchtbaren Spruch über ihr Leben hatte entscheiden müssen — da fand er die Kraft: Nicht stehen zu bleiben bei der Vernichtung der Staatsfeinde, sondern in neuen Entschlüssen einer großartigen Zielsetzung sofort dem ganzen Volk das Gefühl der Ruhe und Treue, der Befreiung und der Geborgenheit im Nationalsozialismus wiederzugeben.
Die Geschehnisse des 30 . Äuni
Meine Parteigenossen! Halten Sie den 30. Juni auch in seinen Einzelheiten im Gedächtnis. Um 2 Uhr morgens startet der Führer in Bonn. Sofort nach der Landung eilt er mit wenigen Begleitern vom Münchener Flughafen ins bayerische Innenministerium, um dort be-
Führer und reaktionärer Intellektueller Urheber und Drahtzieher des Verrats.
Der alte SA.-Mann wird seine» Dienst weiter . unantastbar »nd treu für Führer und Volk leisten, wie bisher! Und ich warne mit derselbe» Schärfe, mit der ich mit meiner Kölner Rede die nunmehr beseitigten Spieler mit dem Gedanken einer zweiten Revolution gewarnt habe, alle diejenigen, die glauben, sie könnten heute die SA. diffamiere»! Als alter SA.-Führer muß ich mich schützend vor meine Kameraden in der SA., die einst mit die Träger des schweren Kampfes waren, stellen! So tre» wie der alte SA.-Mann zum Führer steht, steht der Führer zu seinen alte« SA.-Kamerade».
Der Führer hat die Schuldigen bestraft. Unser Verhältnis zur SA. ist damit wieder das alte. Die SA. ist ein Teil der großen gemeinsamen Bewegung und genießt die gleiche Achtung, die wir jedem Teil unserer Bewegung entgegenbringen. Es hüte sich jeder, auch nur aus Ueberhebung auf einen SA.-Mann herabzusehen. Es hüte sich jeder, auch nur aus Leichtfertigkeit einen SA.-Mann mit den Verrätern gleichzustellen: Der Führer hat gezeigt, daß er hart sein kann. Es gibt nur einen Maßstab für die Wertung aller, die für Deutschland und die NSDAP. Dienst tun. — Das ist die Hingabe, mit der der einzelne seine Pflicht in Treue und Disziplin erfüllt.
reits die ersten Verhaftungen vorzunehmen. Der bayerische Innenminister Wagner kann dem Führer kurz berichten, da eilt dieser schon weiter nach Wiessee. Hier nimmt er selbst wiederum die Verhaftung vor und zertritt so der Verschwörung das Haupt.
Im kritischen Augenblick: als unerwartet die Stabswache Rühm anrückt, wendet er die ihm und seinen Begleitern drohende Augenblicksgefahr durch Einsatz seiner selbst und seiner Autorität. Die Wagen mit dem Führer und den Verhafteten rasen auf der Straße nach München zurück. Entgegenkommende Wagen mit SA.-Führern werden angehalten, Schuldige verhaftet, die Wagenkolonnen zurückdirigiert. Wiederum im Innenministerium nimmt Adolf Hitler Bericht über Parallelaktionen entgegen und gibt weitere Befehle für deren Durchführung. Dann fährt er herüber ins Braune Haus und spricht im Senatorensaal zu den versammelten politischen und SA.-Führern. Aus der ungeheuren Spannung, in der der Führer sich befindet, entsteht eine Rede von weltgeschichtlichem Format.
Wieder in seinem Arbeitszimmer,
säM der Führer die ersten Llrteilösprüche
Ohne Pause arbeitet er weiter. Er diktiert den Absetzungsbefehl des Stabschefs und die Beauftragung des Obergruppenführers Lutze. Er diktiert den Brief an den neuen Chef des Stabes und er diktiert sofort weiter die Stellungnahme der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei zu den Vorgängen und zu seinem Handeln. Zwischendurch gibt er weitere Befehle für Einzelhandlungen in München und im Reich. Und dann formt er in einem Guß dieberühmtenzwölf Thesen, nach denen der neue Chef des Stabes der SA. handeln wird. Nicht die geringste Notwendigkeit des Augenblicks entgeht dem Führer. Selbst für die Veröffentlichung durch Presse und Rundfunk gibt er Anweisung! Und im gleichen Augenblick, in dem der letzte die Aktion betreffende Befehl gegeben ist, kommt das Startkommando.
Es war schon so wie eine Berliner Zeitung schrieb: „Morgens um 2 Uhr verließ ein Flugzeug mit dem Kanzler an Bord den Flughafen Hangeiaar bei Bonn — abends um 10 Uhr landete dieselbe Maschine in Berlin. Dazwischen lag ein Stück Weltgeschichte!"
Meine Parteigenossen! Nur ein Mensch mit soldatischer Energie konnte die Leistung vollbringen, die der Führer am 30. Juni vollbracht hat. Nur ein soldatischer Mensch, der keine Rücksich tkennt, aufsichselv st und zuerst von sich die oberste Soldatentugend verlangt, die Disziplin, hat die Kraft zu solcher Tat.
Ihr, meine ostpreußischen Parteigenossen, geltet besonders als die Repräsentanten des soldatischen deutschen Menschentums. Ihr werdet den Führer am besten verstehen. Sein letztes Handeln war das Handeln eines Mannes, der Soldatennatur durch und durch ist. Deshalb wissen auch besonders wir alten Soldaten Dank dafür, daß er als Führer und Soldat durchgriff mit einer Härte, die allein Staaten in kritischen Lagen zu retten vermag. Ich halte mich für verpflichtet, zu betonen, daß nicht alle, welche Strafe traf, mit der uns widerlichen krankhaften Veranlagung be
haftet waren. Ich glaube auch, daß der eine oder andere nur in tragischer Verkettung von Umständen schuldig wurde.
In den Stunden, da es um Sei« oder Nichtsein des deutsche» Volkes ging, durfte über die Größe der Schuld des einzelnen nicht gerichtet werden. Bei aller Härte hat es einen tiefen Sinn, wenn bisher Meutereien bei Soldaten gesühnt wurden, daß jeden 18. Mann, ohne die geringste Frage nach schuldig oder unschuldig die Kugel traf.
Der Führer hat, indem er rücksichtslos und blitzschnell nach alten soldatischen Grundsätzen abschreckende Exempel statuierte, die Nation gerettet.
In wenigen Wochen jährt zum 20. Male der Tag, der der Beginn war für den großen Heldenkampf des deutschen Soldaten. Unser Volk hat das Glück, heute vorwiegend von Frontkämpfern geführt zu sein, von Frontkämpfern, welche die Tugenden der Front übertragen auf die Staatsführung, die den Neubau des Reiches errichten aus dem Geiste der Front heraus.
Den» der Geist der Front war es, der den Nationalsozialismus schuf.
In der Front brachen angesichts des alle bedrohenden Todes Begriffe wie Standesdünkel und Klassenbewußtsein zusammen. In der Front erwuchs in gemeinsamer Freude und in gemeinsamem Leid vor dem niegekannte Kameradschaft
Haag, 8. Juli.
Wie aus amtlichen Kreisen verlautet, sind bei der Regierung zurzeit Erwägungen über ein Verbot der linksradikalen Parteien im Gange. Man weist darauf hin, daß die tiefere Ursache für die ernsten Straßentumulte in Amsterdam und an anderen Plätzen unzweifelhaft in der systematisch seit längerer Zeit betriebenen Hetze dieser Parteien gesucht werden muh.
Die bereits am Sonnabend erkennbar gewordenen Anzeichen dafür, daß die Straßentumulte nicht auf Amsterdam beschränkt bleiben würden, haben sich inzwischen bestätigt. So gelang es kommunistischen Hetzern, sowohl in Rotterdam wie auch in Haarlem, der Hafenstadt Pmuiden und im Jndustrieort Krommenie Zusammenstöße zwischen unzufriedenen Elementen und der Polizei zu provozieren. Besonders in Rotterdam kam es im Anschluß an das Verbot zweier von der kommunistischen Partei und revolutionärsozialistischen Partei einberufenen Versammlun-
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Der beste Athlet der Welt
Nach den beiden grasten deutschen Erfolgen bei der Henley-Regatta hat Deutschlands Sport im neuen Reich einen weiteren Erfolg erzielt, der in der ganzen Welt das grötzte Erstaunen erregen wird. Hans Heinz Sievert, der junge Student aus Eutin, der schon im Vorjahre bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg den Weltrekord im Zehnkamps auf 8 467,62 Punkte verbesserte, hat jetzt bei der gleichen Gelegenheit seine alte Leistung nicht nur weit über- trosfen, sondern auch mit 8 790,46 Punkten den bestehenden Weltrekord des Amerikaners James Bausch mehr als eindeutig um rund 328 Punkte überboten.
In allen zehn Konkurrenzen übertraf Sievert seine früheren Leistung:«.
Die Ergebnisse waren: 100 Meter 11,1 Sekunden; Weitsprung 7,48 Meter; Kugelstoßen 15,31 Meter; Hochsprung 1,80 Meter; 400 Meter Laufen 52,5 Sekunden; 110 Meter Hürden 15,8 Sekunden; Diskuswerfen 47,23 Meter; Stabhochsprung 3,43 Meter; Speerwerfen 58,32 Meter; 1500 Meter Laufen 4:58,8 Minuten.
So wenig die SA. irgend etwas mit einer militärischen Truppe zu tun hat — so sehr müssen doch bei ihr als Massenorganisation soldatisch-harte Prinzipien hinsichtlich der Disziplin in Anwendung gebracht werden, soll nicht aus einem Segen für das Volk ein Fluch werden. Es ging bei den Maßnahmen des Führers am 30. Juni um die Aufrechterhaltung dieser Prinzipien, deren Verletzung zur Auflösung einer auf Gehorsam aufgebauten Organisation führen und damit zum Schaden der Gesamtheit ausschlagen muß.
von Volksgenossen zu Volksgenossen. In der Front stieg die über jedem Einzelschicksal stehende Schick- salsgemeinschaft riesengroß vor aller Augen auf.
Aber noch eins stieg auf in dem Frontkämpfer, Lei aller Erbitterung und aller Rücksichtslosigkeit des Kampfes: Das Gefühl einer gewissen inneren Verbundenheit mit dem Frontkämpfer drüben jenseits des Niemandslandes, der gleiches Leid trug, im gleichen Schlamm stand, vom gleichen Tod bedroht wurde. UnddiesesGefühlder Verbundenheit ist bis heute geblieben.
Es ist kein Zufall, daß die Staaten, welche allein von Frontkämfern maßgeblich geführt werden Deutschland und Italien, sich am stärksten bemühen, den Frieden der Welt zu fördern. Und es ist kein Zufall, daß bei dem Zusammentreffen der Frontkämpfer Hitler und Mussolini schnell ein herzliches persönliches Verhältnis herbeigeführt wurde. Mit unserem polnischen Nachbarn haben wir einen, dem Frieden dienenden Vertragszustand herbeigeführt und auch
dort leitet ein Soldat — Marschall Pilsudski — die Politik. Ebenso war auch in Frankreich die stärkste Resonanz auf Hitlers Bemühungen, eine Verständigung mit den westlichen Nachbarn herbeizuführen, bei den Frontkämpfern dieses Landes feststellbar.
Wir Frontkämpfer wollen nicht, daß wieder eine unfähige Diplomatie uns in eine Katastrophe hineinstolpern läßt, deren Leidtragende wiederum Frontkämpfer sind. Wir Soldaten auf allen Seiten fühlen uns frei von der Verantwortung für den letzten Krieg. Wir wolle« gemeinsam kämpfen, eine neue Katastrophe zu verhindern. Wir, die wir gemeinsam im Kriege zerstörten, wollen gemeinsam bauen am Frieden: Es ist höchste Zeit, daß endlich eine wirkliche Verständigung zwischen den Völkern erzielt wird. Eine Verständigung, die auf gegenseitiger Achtung fußt, weil sie allein von Dauer sein kann — auf einer Achtung, wie sie ehemalige Frontsoldaten untereinander auszeichnet.
Denn man gebe sich doch keinem Zweifel hin: Die meisten großen Staaten haben mehr denn je Kriegsmaterial angehäuft. Kriegsmaterial aber, das der Gefahr der Veraltung unterliegt, und seit dem Weltkriege nicht zur Ruhe gekommene, sich mit höchstem' Mißtrauen gegenüberstehende Völker sind ein furchtbarer Zündstoff. Ein geringfügiger Anlaß, wie einst 1014 der unglückselige Schuß in Serajewo — vielleicht aus der Pistole eines Narren.— kann genügen, um gegen den Willen der betroffenen Völker, Millionen« armeen aufeinander platzen zu lassen. Er kann genügen, ganze Ländevstriche durch Zehntausende von Geschossen aller Kaliber und Tragweiten umpflügen zu lassen, Städte und Dörfer aus der Luft in Flammenmeere zu verwandeln, alles Leben in Gasschwaden zu ersticken.
(Fortsetzung nächste Seite.)
Verbot der marxistischen Parteien in Holland?
Ausdehnung der Unruhen / Bisher 6 Tote und 120 Verletzte
gen zu ähnlichen Tumulten wie in Amsterdam. In der Vreedestrat sowie in den umliegenden Straßenzügen haben spätabends am Sonnabend starke Zusammenrottungen stattgefunden. Die Straßenbeleuchtung wurde zertrümmert und an zahlreichen Stellen wurden Barrikaden aufgeworfen. Die Polizei war hier gezwungen, sehr starke Kräfte einzusetzen und andauernd Salven gegen die Menge abzugeben. Nach Mitternacht dauerten die Unruhen noch fort, um erst am Sonntagmorgen abzuflauen. Bisher ist die Polizei nicht durch Militär verstärkt worden.
Auch in Amsterdam kam es in der verflossenen Nacht in den ersten Morgenstunden im sogenannten indischen Quartier wiederum zu einem ernsten Zusammenstoß. Dort wurden Polizeipatrouillen von Aufrührern mit einem Steinhagel empfangen. Die Polizei machte von der Schußwaffe Gebrauch, wobei ein junger Mann erschossen und eine Frau durch einen Halsschuß schwer verletzt wurde.
In mehreren Brennpunkten der gestrigen Tumulte wurden heute morgen von Militärstreifen Haussuchungen vorgenommen, wobei eine Anzahl von Personen verhaftet wurde.
Da am Sonntag vormittag die Lage ziemlich befriedigend erschien, wurde das Militär größten-
Neichsslallhaller Rvvex Ehren-Gauarbeitöfllhi'er
Bremen, 8. Juli.
Der Gauleiter und Reichsstatthalter Carl Röver hat den nationalsozialistischen Arbeitsdienst im Gau Weser-Ems von Anfang an tatkräftig unterstützt. Er hat frühzeitig erkannt, wie wertvoll der Arbeitsdienst für die Erziehung der deutschen Jugend zur Volksgemeinschaft ist. Die Errichtung des staatlichen Führerschulungslagers in Ahlhorn, welche bereits im Sommer 1932 erfolgte, war infolge der Mitarbeit und Unterstützung des Reichsstatthalters möglich. Im Schulungslager Ahlhorn sind fast alle heutigen Führer des Arbeitsgaues 19 geschult und ausgebildet worden. Der Reichsstatthalter hat die Lager des Arbeitsdienstes wiederholt mit seinem Besuch erfreut und bei jeder Gelegenheit geholfen, die Schwierigkeiten, welche besonders in der Zeit vor der nationalen Erhebung sich dem Arbeitsdienst entgegenstellten, zu überwinden.
teils zurückgezogen und der Straßendienst fast völlig der Polizei überlassen. Diesen Umstand machten sich in den ersten Nachmittagsstunden im nördlichen Stadtteil aufrührerische Elemente zunutze, um erneut Barrikaden auszuwerfen. Infolgedessen mutzten in aller Eile lleberfallautos an die bedrohten Punkte herangeführt werden. Zur Zeit sind umfangreiche Nachforschungen nach einem geheimen kommunistischen Rundfunksender im Gange, der sich selbst mit der Bezeichnung „Hier Rot-Amsterdam" ankündigte urü> alarmierende Berichte über die Lage in Amsterdam in den Weltraum sandte.
Die Zahl der bisher bei den Unruhen in Amsterdam zu Schaden gekommenen Personen ist auf sechs Tote und etwa 20 Schwer- und über 100 Leichtverletzte gestiegen. Es handelt sich hierbei jedoch nur um die Fälle, die in Krankenhäusern gemeldet wurden. In militärischen Kreisen wird jedoch als sicher angenommen, daß die Zahl der Verletzten in die Hunderte gehen dürste, daß jedoch viele Verwundete von den Aufrührern selbst in Sicherheit gebracht wurden.
In Anerkennung seiner großen Verdienste um den nationalsozialistischen Arbeitsdienst hat jetzt der Reichsarbeitsführer Hier! unseren Gauleiter und Reichsstatthalter Röver zum Ehren-Gau- arbeitssührer ernannt.
Die Arbeitsmänner und Führer des Arbeitsdienstes im ArbeitsgaulO „Niedersachsenwest" (We- ser-Ems) freuen sich über diese Ernennung und beglückwünschen ihren Ehren-Eauarbeitsführer herzlichst zu dieser Ernennung.
Dee Lpock /»anr
Glänzender Verlauf der Bremer Ruderregatta
Die neuen Bremer Tennismeister
Gaumeisterfchaften in der Leichtathletik
Nikato Bezirkssisger im Einerstrecksv fahren über 10V Kilometer
Der besondere Dank der Bewegung gebührt in diesen Tagen der SS.
Hoch über jedem Ginzelfchicksal steht das Schicksal der Nation