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' ^ Wenn wir heute am Heiligen Abend des Jahres 1933 den dnmpfen -Amo mahnenden Ton der Kirchenglocken vernehmen und von den Türmen PosannenklSnge uns die Weihnachtsbotschaft künden „. .. und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen", so werden wir erst in diesem Augenblick richtig erfassen, wie groß und herrlich dieses Wunder der Volkwerdung ist, das wir in den elf Monaten des neuen Reiches erleben durften.
Das deutsche Volk, noch vor einem Jahr zur Weihnachtszeit in Interessenhaufen zerrissen, im Bruderkampf zerfleischt und gegeneinander- ,gehetzt von gewissenlosen Elementen, hat zu sich selbst zurückgefunden.
las noch vor einem Jahre fast unmöglich schien, es ist zur Tatsache geworden: Ein Volk, beseelt von einem Willen, einem Geist und einem Ziel, feiert Weihnachten, das Fest des Friedens und der Versöhnung. And in unauslöschlicher Dankbarkeit und unverbrüchlicher Treue btkcken wir auf zu dem Mann, durch dessen unermüdlichen und zähen /Kampf und seine nie versagende Liebe zu seinem Volk die Fesseln des ^Klassenkampfes gesprengt wurden; der uns so wieder lehrte, in den Vor- ^KxgrUnd all unseres Handelns das Gemeinsame und das Einigende zu //-"^stellen, der dem deutschen Volk wieder die Rückkehr zu deutschem Wesen, Frömmigkeit und Innerlichkeit ermöglichte, -er seinem Volke wieder den Mauben an sich selbst und das Vertrauenaufse inen - ^ ^'G-o t t zurückgab.
In den letzten vierzehn Jahren war die Weihnachtszeit immer die Zeit der schärfsten und gefährlichsten Krise. Auch im vergangenen Jahre gingen wir gerade um Weihnachten in eine neue Kabinettskrise hinein, von den früheren Jahren ganz zu schweigen.
Weihnachten, das Fest des Friedens, war in diesen Jahren der deutschen Schmach und Erniedrigung ein Fest, das nur einer verschwindend kleinen Minderheit Ruhe und Freude gab. Die breite Masse des deutschen Volkes hatte an dieser satten Ruhe keinen Anteil, denn das Fest der Versöhnung und der Nächstenliebe stand im Zeichen des inneren Haders und Bruderkampfes. Selbst am Heiligabend lauerten in dunklen Ecken marxistische Verbrecher den Kämpfern für das nun geschaffene Deutschland der Ehre und Freiheit auf und gaben auf sie aus sicherem Versteck ihre todbringenden Kugeln ab. Gerade die Weihnachtszeit war eine der schlimmsten im deutschen Bruderkrieg. And so mancher unserer Kameraden hat als Wegbereiter für das heutige Deutschland an den Weihnachtstagen durch den Mordstahl roten Antermenschentums seine Augen für immer geschlossen.
Die politisch höchst unruhige Zeit wurde für den überwiegenden Teil es schaffenden Volkes auch die Zeit der höchsten wirtschaftlichen Not, der ^hoffnungslosesten seelischen Verzweiflung und Verbitterung. Aus Ecken und Kanten grinste das Gespenst der Arbeitslosigkeit; Hunger, id und letzte Verzweiflung waren sein Gefolge. Nie schwollen die , Äelvstmordziffern höher an, als an diesem deutschesten aller Feste, an dem grausame Dissonanz zwischen der Sehnsucht der deutschen Volksseele ^Mtd der bitteren Wirklichkeit von Hunger und Verlassenheit Tausende in den Tod trieb. Mürrisch, hart und egoistisch vom täglichen Daseinskampf Ware» die Anderen hoffnungslos; führerlos taumelte die deutsche Nation dem Abgrund entgegen.
And nun ist ein wunderbares Samenkorn in den Herzen unserer Volksgenossen aufgegangen; sie find wieder mitfühlende Menschen ge- worden, Brüder, die sich einander verbunden fühlen. Wie ein Sturmwind brauste der neue Geist des 30. Januar durch das deutsche Land, und jeder fühlt es, -aß das Volk sich wandelte. Der Ambruch, der sich hier in der scheinbar so kurzen Zeit vollzogen hat, ist die bedeutsamste, für alle Zukunft grundlegendste Tat des Nationalsozialismus.
Die Regierung Hitler begann unverzüglich mit ihrem gigantischen Aufbauwerk. Weit über zwei Millionen Volksgenossen sind auf Gründer großen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wieder in das Berufsleben zurückgeführt worden; der deutsche Arbeiter hat sich selbst zurückgefunden. Noch haben nicht alle wieder Arbeit und Brot. Aber alle tragen dem durch nichts zu erschütternden Glauben und die feste Zuversicht in sich, daß sie Glieder einer großen Gemeinschaft sind, und daß diese Gemeinschaft jedem einzelnen gegenüber ebenso verpflichtet ist, wie der einzelne ihr. „Niemand soll in diesem Winter hungern und frieren", das ist oberster nationalsozialistischer Grundsatz. Dreieinhalb Millionen Arbeitslose zählen wir noch in Deutschland. Für sie ist das gigantische und in der Welt einzig dastehende Winterhilfswerk des deutschen Volkes geschaffen wor- den, durch das auch für sie Weihnachten zum erstenmal wieder zu einem Fest der Liebe und des Friedens werden wird.
Im Inneren unseres Vaterlandes ist die Friedensbotschaft verwirklicht worden. Die feindlichen Brüder der vergangenen Jahre sind zu einer Einheit zusammengeschweißt, die deutsche Volksgemeinschaft wurde her- gestellt. And nun kämpft dieses neue Deutschland im Sinne der Friedensbotschaft um den Frieden auf Erden einen heroischen Kampf.
Am 12. November haben wir unseren Friedenswillen in die Welt hinausgeschrien und unsere Gleichberechtigung gefordert, die die Vorbedingung für das Zustandekommen eines wirklichen Weltfriedens ist. Deutschland hat sich für einen Frieden eingesetzt, der auch jenen zweiten Teil der Weihnachtsbotschaft zur Tat werden lassen will: „. . - und den Menschen ein Wohlgefallen!" Wünschen wir Deutschen uns im Interesse der gesamten Welt, -aß sienun endlich dieNotwendigkeit der Wiederherstellung der deutschen Gleichberechtigung erkennt zur Sicherung des Weltfriedens.
Weihnachten, das Fest der Versöhnung! Tausende von Schutzhäft- lingen sind kurz vor den Feiertagen aus den Konzentrationslägern im ganzen Reich entlassen worden. Eine Gnadenaktion für die Gegner von gestern, als vollgültige Volksgenossen sind sie in die Gemeinschaft aufgenommen worden. Das nationalsozialistische Deutschland hat ihnen die Hand zur Versöhnung gereicht.
Diese erste Weihnachtsruhe nach vierzehnjähriger Not ist der Ausdruck der endlichen Selbstbesinnung eines Volkes, der wiedergewonnenen inneren Stärke. Das Volk, das nach einer langen Wanderung auf grausamen Irrwegen durch einen begnadeten Führer seinem wahren Ziel ent- gegengeführt wird, gedenkt voll heißer Dankbarkeit des Mannes, der den Weg aus tiefster Dunkelheit und Erniedrigung empor zum Licht fand. Zum ersten Male wieder erklingt dem deutschen Volk die Botschaft von dergnadenbringenden Weihnachtszeit. Xurt leeZe.
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