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Parteiamtliches Organ der Bremer Nationalsozialisten
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Goering widerlegt die iiidWe Vett-
hetze gegen JeusichSmS
Neue Sberprüftdenten «ud Volizei-rMdeuten in Vreutze«
Gsering empfSugi die «usliiudische Vrege
Sie euMche« Fudeu Een zum..GrMarM"
Diese Erklärungen Goerings gibt die englische
Hetze gegen Denischland inszeniert lvorden. Angeblich werde das deutsche Volk unterdrückt, während in Deutschland in Wirklichkeit ei» politischer Frühling angebrochen sei. Wenn heute nochmals gewählt werden würde, dann würden nicht zwanzig, sondern dreißig Millionen Deutsche für die nationale Regierung stimmen. Die Welt müsse Deutschland danken, daß es die abendländische Kultur vor dem Bolschewismus gerettet habe.
Wenn er, Gocring, die sozialdemokratischen Zeitungen in Preußen verboten habe, dann nur deshalb, weil die Presse der marxistische» Internationale im Ausland hetze. Solange die ausländische soziatdcmokrati- sche Preffe in so gemeiner Weile Deutschland steschimpsc, solange würden in Deutschland keine soziatdemvkratischcn Zeitungen mehr erscheinen.
Wenn der jüdische Staatsbürger sich in gewissen Grenzen halte, werde ihm auch unter der neuen Regierung nichts passieren. Regierung seien bestrebt, jedes Mittel zu Die Reichsrcgierung und !is preußische ergreifen, um Disziplin, Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten Die Beruhigung in Deutschland werde mit jedem Tag größer.
angebliche Hebelgriffe gegen amerikanische Geschäftsinteressen nnd sonstige Ansschrcitungen hat Vizekanzler von Papen heute in einem ausführlichen Kabel geantwortet, baß diese Nachrichten jeder Begründung entbehrten.
Außerdem sandte die Deutsche Gruppe des Pro-
RMSressemm gegen Verteuerung
ss» Margarine u«S Speisefetten
Berlin, 25 März. Der kommissarische preußische Innenminister Gocring empfing heute die gesamte ausländische Preffe, soweit sie durch offizielle Korrespondenten in Berlin vertreten ist, um ihnen bedcritsame Erklärungen über die Vorgänge in Deutschland abzugeben, die zugleich dazu diene» sollten, die Greuelnachrichten im Auslande über Progrome in Deutschland g» widerlegen.
Goering erkürte einleitend, die Regierung fei erschrocken empört nnd schließlich fassungslos gewesen über das, was im Aus- lande über die Zustände in Deutschland geschrieben werde. In Wirklichkeit habe Deutschland seine nationale Auferstehung gefeiert, und ein Volk habe sich endlich zusammengefunden. Seit dem 3V. Januar habe sich eine Revolution in Disziplin vollzogen, und, abgesehen von einigen bedauerlichen Ausnahmen, sei in Deutschland niemandem etwas zuleide getan worden, jedenfalls bei weitem nicht soviel, wie 1918, als die Revolte des Spartakismus die kommunistische Weltdämmcrnng eingeleitet habe. Es gebe in Deutschalns nicht einen Menschen, dem ein Fingernagel abgehackt oder ein Ohrläppchen abgezwickt worden sei, und das Augenlicht hätten alle behalten.
Die Zahl der Tote» sei täglich nicht höher gewesen als die der politischen Zwischen- fälle vergangener Jahre. Es habe sich nicht einmal ein Dutzend Zusammenstöße ereignet bei denen es Tote gegeben habe.
In der ausländischen Presse seien maßlose und schamlose Entstellungen über die Zustände in Deutschland erschienen, nur deshalb, weil das nationale Deutschland es gewagt habe, jene, die seine Ehre zerstört hätten, aus ihren Nennern und Pfründen zu werfen und in schuhhaft zu nehmen. Er bestreite nicht, daß mehrere Tausend kommunistische Funknonäre verhaftet worden seien, aber diese würden genau so behandelt, wie jeder andere Gefangene anch- Wo Uebergriffe vorgekommen seien, habe die Regierung alles getan, um diese Vorgänge abzustellen. Es habe auch Fälle gegeben, wo Juden festgenommen und geschlagen worden seien. Er könne aber versichern, daß bereits eine ganze Reihe Angehöriger nationaler Verbände, die sich Uebergriffe hätten zuschulden kommen lassen, bestraft und entlassen worden seien. Wo etwas geschehen sei, habe die Regierung durchgegrifsen. Der beste Beweis dafür, sei die Tatsache, daß seit einer Woche jegliche Uebergriffe aufgehört hätten. Die! Regierung habe unerhört scharfe Bestimmungen gegen derartige Uebergriffe ertasten, und fir gehe mit ganz besonderer Energie gegen diejenigen vor, die Ausländer belästigen würden.
An einem Beispiel in Köln wies der Minister nach, daß gewöhnliche Verbrecher in Uniforrrst sich hätten Uebergriffe zuschulden kommen lasten. Da, wo Kommunisten oder andere Personen als Provokateure tätig feien, um diplomatische Verwicklungen her
vorzurufen und der Regierung Schwierigkeiten zu bereiten, werde die Regierung mit drakonischen «strafen vorgehen. Niemals seien Uebergriffe von der Regierung gefordert oder geduldet worden. Zwar seien Rathäuser besetzt und vereinzelte Geschäfte vorübergehend geschlossen gewesen, aber niemals sei auch nur ein einziges Warenhaus geplündert worden. Die Regierung und ich selber dulden niemals, daß jemand einer Verfolgung ausgesetzt ist nur deshalb, weil er Jude ist. Wenn die Regierung Maßnahmen gegen eine Uebsrwucherung des jüdischen Elements ergreift, dann ist das ihre Sache.
Man darf nicht vergessen, daß im Volke eine starke antisemitische Stimmung vorhanden ist. Aber wenn trotzdem die Geschäfte offen find. dann ist das ein Beweis für die eiserne Disziplin, von der die nationale Erhebung begleitet war
Alle die völlig entstellten Gerüchte hätten ihren Ursprung in den internationalen Beziehungen marxistischer Kreise. Aber anch vom Judentum selbst sei im Auslande eine
Presse an hervorragender Stelle wieder
Die neugegrmidete sogenannte „WellaMmz zur Bekämpfung des Antisemitismus" kündigt am Sonnabend nach einer Konferenz der „gesamten Judenschast" an, Laß auch kein Jude Lichtspieltheater besuchen dürfe, in denen deutsche Filme gezeigt würden. Am Sonntag wird eine entscheidende Sitzung des jüdischen Dcputiertcnvcr- bandes stattfinden, auf der die Maßnahmen für die Bohkottbewegung endgültig entschieden werden solleir.
Die jüdische Bevölkerung in London ist Lurch die häßliche jüdische Greuelpropaganda außerordentlich verhetzt und neigt zu Ausschreitungen gegen Deutsche.
Ein deutscher Pressevertreter, der sich in Soho Notizen über das Strüßenbild nnd die Firmennamen machte, wurde von der jüdischen Bevölkerung aufs ernstlichste bedroht. Juden wollten ihn zur Rede stellen und stießen Drohungen aus, daß sie jeden Deutschen totschlagen wollten. Der deutsche Journalist mutzte sich unter den Schutz eines englischen Polizisten stellen. Die Juden waren charakteristischenveise der Polizei gegenüber sofort mit einer Lügenbehauptung zur Hand,
Angesichts der ungeheuerlichen Wischen Hetzkampagne gegen Deutschland hat es sogar der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten für richtig gehalten, in einem Schreiben an die amerikanische Botschaft in Berlin, das in Amerika verbreitet werden soll, von der schamlosen Greuelpropaganda des Weltjndentums abzurücken.
Auf eine telegraphische Anfrage der deutschamerikanischen Handelskammer m Newyork betr.
Berlin, 25. März. Wie die „BZ" meldet, sollen 25 Millionen Aettkarten ün Werte von 199 Millionen ausgegeben werden. Die Regierung hat, um die Minderbemittelten, Erwerbslosen und Rentner und die weitete Schichten mit geringem Einkommen von der Preiserhöhung, die zugunsten der Steigerung der landwirtschaftlichen Kauf- kraft vorgenommen wird, wieder zu entlasten, gleichzeitig die Einführung eines sogenannten „F-ettgeldes" verfügt. Für dieses „Fettgeld" svll restlos das Aufkommen der Margariwesteuer, das aus etwa 199 Millionen jährlich geschätzt wird, verwandt werden.
Zu dieser Meldung wird an zuständiger Stelle erklärt, daß es sich hier nur nm überschüssige .Berechnungen privater Natur Handel» könne. Der Kreis der Fettwaren- empsänger soll so weit wie möglich gezogen werden. Zurzeit ist jHoch das Reichsarbeitsministerium rvoch damit beschäftigt, den Kreis der Bezugsberechtigten genau
testantischen Weltverbandes an die protestantische» Kirchenleitungen in Newyork ein Telegramm, in dem versichert wird, daß Judenprogrome in Deutschland nicht vorkommen. Mau bitte dringend, der unwahren Greuelpropaganda entgegenzutreten und bei den Protestkundgebungen christ-, liche Wahrheitsliebe zu achten.
Goebbels über das Ziel -es deutschen Rrmbsunls
Berlin, 25. März. Pg. Goebbels begrüßte am Sonnabend im Hause des Rundfunks in Berlin die versammelten Angestellten und Mitarbeiter der drei Berliner Rundfunk- gesellschaften. Reichsminifter Dr- Goebbels erklärte hierbei daß die Regierung der nationalen Revolution in den vergangenen Wochen gezeigt habe, daß sie keinen langweiligen Rundfunk machen werde. Es sclle auch in Zukunft kein Muckertum im deutschen Rundfunk geben und es brauche niemand nach einem Parteibuch zu fragen. Konjunktnrpolitiker könne man nicht brauchen. Der deutsche Rundfunk solle das vornehmste Instrument in der Hand der Regierung der nationalen Erhebung sein bei der Lösung der großen Aufgabe, die noch nicht hinter der Regierung stehenden Volksteile über das Wollen des neuen Deutschland aufzuklären und in seine Reihen einzuordnen.
Im Anschluß an diese Rede empfing Dr. Goebbels in Gegenwart des Reichsrund- funkkommissars Dr. Krukenberg die Intendanten und Direktoren sämtlicher deutschen Rundfunkgescllschasten. Dabei ührtc der Minister u. a. aus:
Am 30. Januar sei die Zeit des Individualismus endgültig gestorben nnd abgelöst
abzustecken. Auch das Reich Ss inu n zu, i nisten rium ist noch dabei, die Sie nee richt liniert! auszuarbeiten. s
Im Hinblick auf die am 23. Ätärz 1833 erlassene Berordnung des Reichspräsidenten zur Förderung der Verwendung inländische« tierischer Fette und inländischer Futtermittel gibt der Reichskommrssar für Preis»; Überwachung bekannt, daß er die Preis«! bildung für Margarine nnd Knnstspeisefettö! in der nächsten Zeit mit ganz besonderes Aufmerksamkeit verfolgen wird. Gegeilt; Ucbertcnerungen wird mit allem Nachdruck,! gegebenenfalls mit der Schließung von Be» trieben, die ungerechtfertigte Preise füL diese Lcbensmittel fordern, vorgegangen; werden.
Vor einer spekulativen preis treibenden.^ Dorratseindeckung wird gewarnt. Eirut Nachverstenerung der Borräte beim HawÄ del. ist bei Inkrafttreten der Ausgleichs^, abgäbe für Margarine und KuristiveifeieikM vorgesehen.