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MG K^r*sQSinung mit üsm ßVianxismus
Der kommende politische Kampf wird von uns »euc, besondere Aufgaben verlangen, mit denen sich jeder rechtzeitig vertraut machen mutz. In allen früheren WahMmpfen standen wir uns feindlich gesonnenen Regierungen gegenüber, die mit ihren verhängnisvollen politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen uns täglich das Aufklärungsmaterial gaben, was für unsere Propaganda notwendig war. Diese unsere bisherige Arbeit schließt mit dem grandiosen Erfolg der Kanzlerschaft unseres Führers Adolf Hitler ab, und wir stehen vor neuen Ausgaben, für die heute einige Gesichtspunkte angedeutet werden sollen.
Wir Nationalsozialisten haben von feher nicht In der Verteidigung, sondern im Angriff gekämpft und so wäre es unsinnig, jetzt versuchen zu wollen, die neue Regierung zu verteidigen, zumal sie selbst stark genug ist und ihre Maßnahmen jeden: Volksgenossen einleuchten, als daß es uottvendig wäre, sich schützend vor sie zu stellen.
Unser Kampfziel für diesen Wahlkamps ist und bleibt der Marxismus in alle« feinen Spielarten einschließlich seiner Zuhälter.
Ikw gilt es in seiner ganzen Volksverderbenden, wirtschaftszerstörenden Ungeistigkeit zu entlarven. Aber auch hier werden wir uns nicht von tages- politischen Ereignissen leiten lassen, sondern große Gesichtspunkte 'voranstellen, die jedem Deutschen sofort einleuchten und die dazu geeignet find, den Wahlkamps auf eine weltanschauliche Basis zu leiten, auf der uns keiner unserer Gegner ge- vachse» ist.
Ficht ist die Zeit gekommen, Abrechnung zu haltte, über M, 46 Jähre deutscher Geschichte, u»deutscher Geschichte, in der der Marxismus vor, wahrend und nach dem Weltkrieg Deutschlands Machtstellung in politischer und wirtschaftlicher, vor allem aber in kultureller Beziehung zerstört hat.
An erster Stelle ist die Tatsache zu nennen, daß der Marxismus schon in feinen ersten Kämpfen sich nicht für das Wohl und Wehe der deutschen Arbeiterschaft einsetzte, nicht den Versuch machte, ihnen im Vaterland den Platz zu erkämpfen, den wir Nationalsozialisten ihnen heute schon gesichert haben, sondern einen Keil trieb zwischen Arbeiterschaft und Vaterland, ihnen die wichtigsten Bindungen zwischen Heimat, Familie und Volk stahl, sie entwurzelte und so sie schließlich zum Spielball leihkapitalistsscher Interessen werden ließ, denn heute nicht nur die sechs Millionen Arbeitslose, sondern jeder schaffende Mensch in Deutschland ausgesetzt ist. Hier liegt wohl das größte Verbrechen des Marxismus und alle anderen Untaten finden ihre Begründung in dieser vater- londslosen, deutschfeindlichen Einstellung der So- zialdemokratie. Das toktsche Ziel mag sich lm Laufe der Jahre geändert haben, aber noch ist ein Künstler Mitglied der fvzielldcmvkratrschen Reichstagsfraktion, dem der Verrat deutscher Lebensinter- rffeu Ehrensache ist. Und noch läßt man den um sein Schicksal bangenden deutschen Arbeiter die Internationale singen, obwohl man an verant
wortlicher Stelle genau weiß, Latz die internationalen Kräfte Deutschland durch das Versailler Diktat zu Grunde richteten.
Mit der seelischen Vergiftung des deutschen Volkes begnügte sich der Marxismus nicht. Schon lange vor dem Kriege benutzte er jede Gelegenheit, die Wehrmacht des deutschen Volles zu schwache«, sei es Lurch wehrfeiudliche Propaganda, durch Landesverrat oder durch parlamentarische Ablehnung notwendiger Wehrvorlageu. So wurde 1912 im Reichstag die Neuaufstellnug von zwei Armeekorps abgelehnt, die in der Marneschlacht fehlten und die dem Krieg einen völlig anderen Ausgang hätten geben können. Wir wölkn heute jedem deutschen Arbeiter vergegenwärtigen, wieviel Rot, Kummer und Elend dem deutschen Volle erspart geblieben wäre, weune eine siegreiche Marneschlacht den Krieg günstig um- frühzeitig wendet hätte.
Als dann unser Volk an allen Landssgranzen um seine Existenz kämpfte, da begannen die gleichen marxistischen Kräfte den Widerstand der Heimat zu unterhöhlen, und wenn man auch der damaligen Regierung nicht den Vorwurf ersparen kann, nicht Lurchgegriffen zu haben, so blieben die Verbrecher doch die Männer, die den Dolchstoß führten und nach der Revolution 14 Jahre lang in hohe« Stellen ihr Zerstörungswerk fortsetzten. Wir werden unseren Parteigenossen rechtzeitig das erforderliche authentische Material geben, um aufklärend gerade in den Kreisen zu wirken, die durch den Volksverrat des Marxismus während des Weltkrieges all das Elend erlitten haben, dein wir 14 Jahre hindurch ausgesetzt waren.
Das gleiche trifft für die Kriegsschuldluge zu, die bekanntlich die Grundlage für das Versailler Schanddiktat ist. Auch hier können wir den Beweis erbringen, daß die Sozialdemokratie bereits im .Sommer 1917 durch lügenhafte Entstellungen politischer Vorgänge der Entente Material lieferte, aus dem dann die Kriegsschuldluge konstruiert wurde. Auf der internationalen Konferenz in Stockholm im Sommer 1917 haben sozialdemo- kratische Abgeordnete zum ersten Male von der deutschen Kriegsschuld gesprochen und Behauptungen aufgestellt, die sofort von der feindlichen Presse aufgegriffen wurden, so von der „Times", die am 28. Juli iu großer Aufmachung die Rede des Ne'lchstagsabgeordneten Haase wiedergab, so die „Depeobs cke Toulouse", die am 31. Juli 1917 unter der bezeichneten Ueberschrist „Der schuldige Urheber" sich den sozialdemokratischen Landesverrat zunutze machte. Auch hier werden wir mit historisch begründeten Einzelheiten unseren Lesern an die Hand geben.
Wir erinnern heute ferner an die Tatsache, daß jeglicher Berständigungsflleden 1918 unmöglich gemacht wurde, weil der Marxismus dem deutschen Heer die Masse« aus der Hand schlug, weil er in dem Augenblick eine Revolution entsesselte, die in dem alles daraus ankam, dem selbst völlig erschöpften Feinde zum mindesten moralische« Widerstand zu leisten. Es ist nicht nötig, 'sich
darüber r» streite», ich wir den Krieg gewönne« oder verloren Hütten, aber es muß jedem Volksgenossen immer wieder zum Bewußtsein gebracht werden, daß eine starke deutsche Regierung und ei« intaktes Heer, das am Rhein unter Waffen stchm blieb, einen völlig anderen Frieden erreicht hätte, als den, den wir mit Hilfe des Marxismus auf uns nehmen mutzte».
Hat so die Sozialdemokratie aus außenpolitischem Gebiet alles getan, um das deutsche Volk einem Hungerdasein entgegen zu führen, so versäumte sie in den folgenden Jahren auch auf innerpolitischem Gebiet nichts, was ihr zweckmäßig zur Zerstörung des Deutschen Reiches schien. Erst in diesen Tagen ist es Adolf Hitler gelungen, den Zwiespalt Reich — Preußen endgültig durch das Fortjagen der Braun-Severing-Regierung zn beseitigen. And noch jetzt versucht die Sozialdemokratie diesen Zustand mit Hilfe des Reichsgerichts wieder herzustellen. Bereits am 25. April 1915 wurde in Paris der Preis für den künftigen Sieg Frankreichs folgendermaßen formuliert:
„Nehmen wir einmal an, daß nach dem Kriege vou 1914—1915 die siegreichen Verbündeten beschließen würden, daß der Reichstag das Recht hatte, die Ministerien zu stürzon, und daß im Bundesrat jedes Land gleiches Stimmrecht hätte, anstatt lmß die Mehrheit der Stimmen Preußen gehörte, dann hätte man den gleichen Zustand wie im 17. Jahrhundert, als Frankreich sich in dir deutschen Verhältnisse einmischte, um Deutschland eine liberale Verfassung zu geben, ine bestimmt war, ine deutsche Anarchie zu erhalten."
Auch hier ist also die deutsche Svzialdemo- kratie die beste Bvikämpselln französischer Machtpvlillik gewesen. Aber nicht nur auf dem Gebiete der Reichsverfassung, auf dem der Verwaltung, auf dem der Steuergesetzgebung hat die Sozialdemokratie alles getan, um die Fundamente des deutschen! Reiches zu zerstören und jeden Aufstieg für alle Zukunft unmöglich zu machen. Schwerer wiegt die bislang amtlich ^betriebene Vergiftung der deutschen Volksseele, die amtlich betriebene Korruption, die die Gerechtigkeit als Grundlage jedes Staates zerstörte und der amtlich betriebene Landesverrat, dem wir alle die Schicksalsschläge verdanken, die von der Inflation bis zum Joungplan führte».
Es ist jedes Parteigenossen Pflicht, sich diese Vorgänge wieder ins Gedächtnis zu rufen und keinen Lag und keine Stunde vergehen zu lassen, in der er nicht über diese Dinge mit Volksgenossen spricht,, die noch immer nicht begriffen haben, wie sehr ihr eigenes Schicksal von einem starken und gesunden Vaterlanh abhängig ist. Der empörende Diebstahl der Regierung Braun—Sedering in Höhe von zwei Alll- liouen Mark Steuergeldern gibt einen aktuellen Beiveis für die moralische Minderwertigkeit marxistischer Regierungen. Darüber hinaus aber sei wieder an die Barmat, Kntisker, Skla- reks, Boeß, Brvlat, Gebrüder Rätter erinnert, ,die nachweisbar alle entweder selbst Sozial- demokraten waren, oder mit Hilfe der Sozial- demokralle ihr verbrecherisches Handwerk treiben könnten. >
Menü so auf.der einen Seite versucht wurde, die noch vorhandenen Lebenskräfte des deutschen Silkes zu zerstörem so ist es selbstverständlich, daß auf der anderen Seite erst recht nichts unternommen wurde, um die sittlichen und seelischen Kräfte der Natwn zu heben und zu stärken. Jede Regung, sich wieder behaup
te»! M Wollen in den politychsn und wirtschaftlichen Kämpfen der Völker untereinander wurde brutal unterdrückt und es hat iu den letzten 14 Jahren Wohl keinen deutschen Man» gegeben, der nicht um seiner Vaterlandsliebe und Opferbereitschaft willen von deutschen Regierungen geschmäht, geknebelt, ins Gefängnis geworfen dorr gar dem Feinde ausgeliefert worden ist.
In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal kurz auf den BremerSenat verwiesen^ dem wir vor einigen Tagen vorwarfen, daß eil den für die bremische Bürgerschaft gefallener^ Pvlizeiwachllneister Lalle heimlich über dies Landesgrenze schaffte, ohne durch eine würdig«! — selbstverständlich gänzlich unpolitische — Tranesikundgebung der bremischen Beamtenschaft und darüber hinaus der gesamten Bevölkerung eindringlich vor Augen zu führen« daß der Staat die Opferbereitschaft seiner Beamten anerkennt und zu würdigen weiß. Aul dieser Auffassung ändert auch nichts die Tatsache, daß nachher in Lingeu» denf Heimatort des Gefallenen, eins TraUerfeier stattfand, an der di« Spitzen der bremischen Behörde» und eine beschränkte Anzahl bremische r Schupvbeamter teilnahmen. Die deutsche Reichsregierung hat dem Polizeibeamten ZaUritz in Berlin eine würdige Totenfeier gewidmet, obwohl dieser Beamte nachher gleichfalls in seinen Heimatort übergeführt worden ist, in dem außerdem «n« selbstverständliche Beisetzungsfeiellichkeit durchgeführt wurde.
Damit haben wir heute einige Gesichtspunkte angedeutet, die in diesem Wahlkampf» vor allem in der Mundpropaganda, in den Vordergrund gestellt werden müssen. Es geht diesmal weder um parteipolitische Erwägungen noch um tagespolitische Ivagen, sondern uns wird zum> letzten Male Gelegenheit gegeben, als Wählerschaft sich zu Deutschland und seinem Aufbau zn bekennen oder. nochmals zn beweisen, durch 14 Jahre Rot und Elend nichts hinzugelernt zn haben.
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Genau wie die „Bremer Nachrichten" vor wenigen Tagen, versucht heute die „Weser- Zeitung" durch eine persönliche Anrempelet unseres Hauptschriftleiters den sachlichen, ihr unangenehmen Angriffen aus dem Wege zu gehen. Wir haben keine Veranlassung, in der gleichen Tonart zu antworten, weil es uns nicht auf persönliche Herabsetzung einzelner sondern auf die Kennzeichnung den Gesinnung beider Blätter ankommt.
Wenn sich die „Weser-Zeitung" besonders darüber entrüstet, Laß wir ihr eine gewisse Abhängigkeit von dem marxistisch beeinflußten Senat vorwerfen, und damit zugleich andeuten, daß der Verlag seinen geschäftlichen Vorteil zu wahren weiß, so dürfen wir beispielsweise an den Karstadt-Wurstskandal in Vraunschweig erinnern, der fast völlig verschwiegen wurde und wir kennen einen besonders treffenden Fall in Bremen, bei dem eine wichtige Neuerscheinung aus dem bremischen Wirtschaftsleben nur deshalb nicht von der Redaktion besprochen wurde weil der Druckauftrag für dieses Buch einer anderen Druckerei gegeben wurde.
Die politische Abhängigkeit der Sch-üne- mann-Presse von der marxistisch beeinflußten Regierung wird erst neuerdings dadurch
Lltzmamr-Vevfammlimg
Vorverkauf: Geschäftsstelle Rcnbertistr., BAZ, Papenstr., Brauner Laden, Bahnhofstr., Bolenz, Schüsselkorb. Odewald, Pappelstr. Litzmann weiht anschl. Sturmfahnen d. Sta. 75
am Freitag, lO.Febr., abends 20.30 Ahr
;m Gafino