Ausgabe 
(18.5.1934) Nr. 136
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Bremer Zeitung, Verlagsgesellschaft m. S. H„ Teeren S bis 8 / Fernruf: Sammelnummer Roland «28.

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Nr. 136 / 2 . Vierteljahr

Freitag, den 18. Mai

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Zm Zeichen des Nordischen Things

Bremen als Megestätte germanischer Kultur

Das Thing ln politischer Beleuchtung

^ X- Bremen, 18. Mai.

Die Freie Hansestadt Bremen wird gar oft in der Oeffentlichkeit fälschlich beschuldigt, ihr Fühlen und Denken allzu sehr aus das rein Materielle eingestellt zu haben. Wer so über Bremen urteilt, kennt.Bremen und seine Bevölkerung bestimmt nur oberfläch­lich. Es ist deshalb auch nicht nötig, etwa diese Ausführungen als eine Art Ehrenret­tung für Bremen aufzufassen, denn die Taten und Werke, die Bremen in kultureller Beziehung gezeigt und geschaffen hat, wider­legen den oben angedeuteten Vorwurf von selbst. Wir hier oben an der Wasserkante haben nun einmal nicht das Temperament, etwas laut und eindringlich von uns zu reden, aber was wir anfassen, geschieht nach altem, bewährtem, kaufmännischem Grundsatz gründlich, gewissenhaft und großzügig. Das ist in allen Dingen des Lebens der Fall, auch in Kulturfragen, denen wir uns in Bre­men mit besonderer Liebe widmen.

Nun steht die alte Hansestadt Bremen seit gestern im Zeichen des Zweiten Nor­dischen Things. Wir wissen, daß ein großer Teil unserer Bevölkerung heute mit dem Begriff „Thing" noch nicht viel anzu­fangen weiß und der Kreis der Interessier­ten verhältnismäßig noch sehr klein ist. Man kann auch nicht verlangen, daß der deutsche Durchschnittsmensch, der von seinen Vor­fahren nur soviel weiß, daß sie Germanen waren, nun von heute auf morgen sich mit Begeisterung in die Geschichte und Kultur seiner Vorfahren stürzt, um so mehr, als die Methoden einer hoffentlich überwun­denen Kathederweisheit wirklich nicht dazu angetan waren, unsere Vorfahren in den Augen der Nachwelt immer ins beste Licht zu setzen. Diese Kathederweisheit ließ die alten Griechen und Römer uns menschlich viel näherbringen als die Germanen. Und als gar noch jüdisches Blut die Lehrstühle der Universitäten beherrschte und jüdisch und international angekränkelte und verseuchte Unterrichtsministerien ihre Schulpläne aus­arbeiteten, war es eine ausgemachte Sache, daß der Germane in kultureller Beziehung minderwertig gewesen ist. Denn nun galt der Kamps der germanischen Rasse, und nichts ist einfacher, einer Rasse ein Minder­wertigkeitsgefühl einzuhämmern, wenn man der lebenden Generation ständig vorhält, wie primitiv die Vorfahren gelebt haben.

Es kann nicht die Aufgabe dieser Zeilen sein, an der Hand der neuen Forschungen nachzuweisen, daß von einer primitiven Kul­tur der Germanen überhaupt nicht ge­sprochen werden kann. Dafür werden die Vortrüge des Zweiten Nordischen Things in Bremen, die von den bedeutendsten Gelehr­ten gehalten werden, einwandfrei Zeugnis ablegen. Hier soll nur in aller Kürze diese großzügige Veranstaltung, zu der Vertreter germanischer Kultur aus allen nordischen Ländern und allen deutschen Gauen in Bre­

men erschienen sind, in ihrer politischen Bedeutung gewürdigt werden. Allein die Anwesenheit prominenter Vertreter der Partei und des Staates ist ein Zeichen da­für, welche Bedeutung man in der Regie­rung dem Nordischen Thing beimißt.

Alles kommt heute darauf an, das gesamte Volk aus eine einheitliche Linie zu bringen. Richtung muß gehalten werden! Da darf es nicht einen verlorenen Winkel irgendwo geben, der nicht von dem Licht nationalsozialistischer Weltanschauung er­faßt wird. Jede Organisation dient diesem hohen Zweck, und jeder aufrichtige Deutsche hat sich ihm unterzuordnen. Der letzte Mann im Volke soll und muß es mit heißem Her­zen fühlen und spüren, daß er Deutscher ist und er von diesem Deutschland nicht mehr freikommen kann. Und wenn er tausendmal den Versuch machen wollte, aus dieser großen

Gemeinschaft auszubrechen — es darf ihm nie gelingen. Wir sind sogar überzeugt, daß einmal der Tag kommen" wird, an dem er seinem Herrgott auf den Knien danken wird, dem deutschen Volke anzugehören. Wir wer­den ihn nicht nur überzeugen von der unbän­digen deutschen Kraft, wir werden ihn auch versöhnen mit der neuen Weltanschauung. Wenn in diesen Tagen in Deutschland der erbitterte Kamps gegen die Miesmacher und Nörgler geführt wird, dann ist damit nicht nur eine Stärkung der Staatsautorität be­absichtigt. Die Staatsautorität ist heute so gefestigt, daß nur Schwärmer und Phan­tasten glauben, sie könnten dagegen anren­nen. Nein, wir führen diesen Kampf gegen diese kleinen Geister, damit der Glaube-an Deutschlands Kraft im deutschen Volke ge­stärkt werde, und mit dem felsenfesten Glau­ben an Deutschland wird auch der deutsche

Stolz wieder in alle Schichten des Volkes einkehren.

Jahrzehntelang haben wir diesen deut­schen Nationalstolz vermißt. Artfremde Menschen und Verirrte haben die letzten Reste fast ausgetilgt. Um uns herum wuch­sen neue Völker empör, die gerade aus ihrer geschichtlichen Vergangenheit sich die Kraft zum neuen Staatsleben holten. Gar oft' beneideten wir die Polen um ihren Nationalstolz, der allerdings' zeitweise bis zum Fanatismus gesteigert wurde. Hätten wir diesen Stolz selber nur immer gepflegt, wir hätten manche Krise besser überwunden und wären nicht in der Systemzeit zu Stie­felputzern der sogen. „Siegerstaaten", ja fast der ganzen Welt geworden.

Und heute, unter nationalsozialistischer Führung, flammt Gott sei Dank dieser ver­gessene und zertrampelte Stolz wieder in unserem Volke auf. Wir wissen plötzlich wie­der, daß wir gleich Großes heute leisten können, wie es die Generationen vor uns unter ihren Verhältnissen getan haben. So lenken wir unsere Blicke weit zurück auch in die Vorzeit, da es ein Land gab, das Germanien hieß. Und siehe da: Wir sehen in unseren Vorfahren Kulturmenschen in höchster Vollendung, die von Sittlichkeit und Moral die ausgeprägtesten Begriffe hatten. Wir brauchen uns unserer Vorfahren nicht zu schämen, Wir stellen sie gleichberechtigt neben uns und sagen der Welt, daß nur stolz-auf-sie-sind'-und wir wollen ihr ver­schollenes Erbe, das wir mühsam aus Schutt und Asche ausgegrasten haben, wieder in das Licht der Sonne stellen.

Als nordische Menschen, als Nachfolger einer großen nordischen Kulturzeit, wollen wir heute unsere Arbeit in der Gegenwart fortsetzen. Das Schicksal hat uns eine Senoung an die Welt aufgetragen in kultureller und in politischer Beziehung. Politisch werden wir der Welt endlich den wahren Frieden bringen, nach dem sie sich seit Jahrtausenden sehnt, und kulturell wer­den wir bahnbrechend sein, um alles Ge­meine und Niedrige in die Wolfsschlucht zu werfen.

Diese Ausführungen umrahmen mit voller Absicht das Bild eines betenden Germanen. Seine Hände heben sich zum Himmel, sein Gesicht schaut aufwärts zu seinem Gott. So soll auch der Deutsche der Gegenwart sein: Nicht niedergedrückt vorn Schicksal, sondern aufrecht und stark. Und wenn er mit seinem Herrgott Zwiesprache hält, dann soll Stolz und Demut gleichen Ausdruck in ihm finden. Nach dem Lichte strebt der Deutsche, und wo Licht ist, verschwinden sene dunklen Kräfte, die ihn ins Unglück zerren möchten.

So wird auch das Zweite Nordische Thing in Bremen der Ausdruck deutscher Kraft sein, und Bremen ist stolz, diese große Kul­turveranstaltung in seinen Mauern beher­bergt zu haben. Einst wird der Tag kommen, da das Wort sich erfüllt: Am deutschen (ger­manischen) Wesen wird die Welt genesen!

Coßmann über aktuelle Saarfragen

Mitglied der Regierungskommiffion gegen internationale Polizei

Genf. 17. Mai.

Vor führenden Mitgliedern der Deutschen Front des SaargeLietes, die sich zurzeit in Genf befinden, gab heute das saarländische Mitglied der Regierungskommission, Cotzmann, eine Er­klärung über seine Stellung zu den wichtigsten Fragen des SaargeLietes ab, die jetzt täglich in der verschiedensten Form in der Oeffentlichkeit er­örtert werden. Er wies darauf hin, daß drei Fragen im Vordergrund der Erörterung stehen. Die erste Frage sei die Sicherstellung der Ruhe und Ordnung für die Zeit der Abstimmung. Er erkenne durchaus an, daß die besonderen Verhält­niße, die mit der Abstimmung zusammenhängen, auch besondere Maßnahmen bedingen.

Er sei jedoch nicht der Ansicht, daß die Zu­hilfenahme fremder Polizeikräfte das geeignete Mittel sei. Im Saargebiet selbst sei die Möglich­keit vorhanden, die Ruhe und Ordnung sicherzu­stellen. Der beste Garant in dieser Hinsicht sei ein gutes Zusammenarbeiten zwischen Behörden und Bevölkerung. Das bisherige Verhalten der Be­völkerung des Saorgebietes gebe ihm das un­bedingte Vertrauen, daß auch in der schwierigsten Periode saarländischer Geschichte gesundes Ver­ständnis und Verantwortungsgefühl in genügen­dem Maße ausgebracht werden.

Er halte eine angemessene Vermehrung der Po­lizei- und Landjägerkräste für erforderlich. Zur

Rekrutierung derselben sei im Saargebiet reichlich Gelegenheit vorhanden. Landfremde Polizeitrup­pen könnten sehr leicht, anstatt der Ruhe und Ord­nung zu dienen, zu sonst vermeidlichen Konflikten führen.

Die sofortige Ernennung der Abstimmungskom­mission halte er für ein sehr geeignetes Mittel, be­ruhigend auf die öffentliche Ordnung einzuwirken. Auch die baldmöglichste Festsetzung des Abstim­mungstermins werde viel Stoff zur Kritik besei­tigen. Er verstehe diese Forderung der Bevölke­rung umso mehr, als der Versailler Vertrag diese Frage bereits eindeutig geregelt habe.

Die Frage, die mit am meisten in der Oeffent­lichkeit diskutiert wird, sei die Frage der Schaf­fung eines Schutzes der abstimmungsberechtigten Personen des Saargebietes in bezug auf ihre po­litische Stellungnahme. Er persönlich halte einen solchen Schutz für erforderlich. Schließlich habe die Frage der Gerichtsbarkeit Anlaß zu vielfach falscher Kritik gegeben. Es sei nicht zu leugnen, daß der Verlauf einiger politischer Strafsachen den Anschein erweckt habe, als seien die saarlän- dischen Gerichte nicht mehr objektiv. Einzelfälle könnten aber nicht zu Ausnahmemaßnahmen füh­ren. Es sei durchaus möglich, daß noch ein zwei­ter Senat für Strafsachen beim obersten Gericht eingerichtet werde. Diese Einrichtung liege im Rahmen des Friedensvertrages, während die

Schaffung von etwaigen Sondergerichten dem Friedensvertrag widerspreche.

*

Die seit einigen Tagen im Gange befindlichen Verhandlungen über die Frage der sogenannten Garantien für die Abstimmungsberechtigten in Verbindung mit der Festsetzung des Abstim­mungstermins sind zwischen Vertretern der hauptsächlich interessierten Mächte im Laufe des Donnerstag vormittag weitergeführt worden. Es mutz hervorgehoben werden, datz der Vorsitzende des Dreierkomitees, Baron Aloisi, mit großem Eifer als Vermittler tätig ist, um die noch be­stehenden großen Schwierigkeiten zu beseitigen.

Datz man von deutscher Seite bereit ist, alle Garantien zu geben, die mit den Verträgen in Uebereinstimmung stehen und billigerweise gefor­dert werden können, ist bekannt. Es läßt sich im Augenblick noch nicht überblicken, wie Frankreich sich endgültig zu diesen Fragen stellt, da konkrete Vorschläge der Franzosen noch nicht bekannt­geworden sind. Nach dem gegenwärtigen Stande der Verhandlungen darf man hoffen, daß für den Fall, daß es gelingt, eine Einigung über die

Frage der Garantien herbeizuführen, noch auf der Ratstagung auch der Abstimmungstermin im Einklang mit den Forderungen des Friedens­vertrages' festgelegt wird.

Darlhou

über die Gaarabstimmung

Genf, 17. Mai.

Außenminister Barthou empfing im An­schluß an die Sitzung des Völkerbundsrates die französische Presse. Er hat dabei eingehend über die französische Auffassung in der Saarabstimmung sowie über Frankreichs Stellung zur Abrüstungs­frage gesprochen. Dem Vernehmen nach hat Barthou erklärt, daß Frankreich sich in der Frage der Garantien für das Saargebiet mit bloßen Versprechungen nicht zufrieden geben könne, son­dern ganz konkret« Garantien fordern müsse. Er soll hinzugefügt haben, daß man auch dann keine schlechte Arbeit geleistet habe, wenn man sich letzt nicht einigen könne. Dann müsse eben ver­tagt werden.

Außenminister Hqmans in London. Der bel­gische Außenminister Hymans traf zu einem kur­zen Besuch in London ein. Er wird auf dem Foreign Office vorsprechen und eine Zusammen­kunft mit Sir John Simon haben. In einer Un­terredung mit Pressevertretern erklärte er, seine Besprechung mit Simon werde privater Art sein und allgemeine politische Fragen sowie die Aus­sichten der Abrüstungskonferenz betreffen.

Von Nibbentwp in Nom

Rom, 17. Mai.

Der deutsche Beauftragte für Abrüstungs­fragen, von Ribbentrop, ist zur Fortsetzung seiner informatorischen Besprechungen über die Abrüstungsfrage zu einem kurzen Auf­enthalt in Rom eingetroffen.

Englischer Klrchenfichrer zur Abrüstung

„Die moralische Verpflichtung gegenüber Deutschland"

London, 17. Mai.

Die Erzbischöfe von Eanterbury und Park und der General der Heilsarmee, Higgins, sowie einige 80 Führer der englischen christlichen Kirchen haben heute einen Aufruf an die Regierung und das Land erlassen, alles Menschenmögliche zum Ab­schluß einer Abrllstungsvereinbarung zu tun. Sie erinnern an die 1818 Deutschland in Versailles gegebene Zusage- — „Times" sagt dazu in einem Leitaufsatz: Diese Kundgebung weist auf einen Fdealzustand, für den die Welt aber nicht reif sei, hin.

Ein neuer Völkerbundsausfchuß

London, 17. Mai.

Der Genfer Vertreter der „Times" sagt, das Ge­rücht von dem Beschluß der Abrüstungskonferenz scheine darauf zurückzuführen zu sein, daß eine un­verbindliche Aussprache darüber stattgefunden habe, was geschehen soll, wenn die Konferenz fehl­schlägt. Es werde geglaubt, daß für diesen Fall folgendes Verfahren geplant sei: Der Hauptaus­schuß würde seinen Auftrag an den Völkerbunds­rat geben. Der Völkerbundsrat würde dann die Konferenz vertagen. (!) Der „Times"-Vertreter betont, ein Beschluß über das Schicksal der Konfe­renz sei vor der Tagung des Hauptausschusses nicht 8 möglich. Augenblicklich warte alle Welt auf einen neuen Schritt der Franzosen Sie hätten in ihrer Note vom 17. April ihre negative Haltung darge­legt. Aber über ihre positive Haltung hüllten sie sich noch in Schweigen.

USA. verstärkt Marine

Washington, 17. Mai

Der Marineminister hat den alsbaldigen Be­ginn des Baues von 12 Zerstörern, 2 Zerstöver- führerschissen und 6 Unterseebooten angekündigt. Es handele sich um dringend notwendige Ersatz­bauten, die außer einem schweren und drei leich­ten Kreuzern im Rahmen des durch das Vinson- Gesetz genehmigten Ersatzprogramms für das Juli 1933 endende Haushaltsjahr liegen.

Der schwere Kreuzer „Minneapolis", der eine Raumverdrängung von l0 000 Tonnen besitzt, mit 20-Zentimeter-Geschützen ausgerüstet ist und vier Flugzeuge an Bord führt, wird am 19. Mai in Dienst gestellt.

Die Londoner Gerüchte, daß Amerika seine Flottenstützpunkte auf den Philippinen schon jetzt aufzugeben beabsichtige, wurden im Staats­departement als unrichtig bezeichnet. Im Weißen Haus wurde weiter mit Bestimmtheit erklärt, daß noch keinerlei Verhandlungen zur Vorbereitung der internationalen Flottenkonfe- renz im nächsten Jahre eingeleitet worden seien

Aeberveröiener Höchng

Berlin, 17. Mai.

Der preußische Staat, vertreten durch den Re­gierungspräsidenten in Magdeburg, hatte durch das Amtsgericht Berlin-Schöneberg auf Antrag vom 20. April 1934 einen Zahlungsbefehl in Höhe von 2 913.S6 Mark nebst 4 v. H. Zinsen seit dem > 1. Oktober 1930 gegen den früheren Oberpräsi­denten der Provinz Sachsen, Otto Hörsing, jetzt wohnhaft in Berlin, erwirkt. Insgesamt hatt« Hörsing an Wartegeld 10 000 Mark zu viel er­halten und davon insgesamt 7000 Mark zurück, erstattet. Die oben genannte Restsumme ist nun­mehr eingeklagt worden. Als Grund für die Wei­gerung zur Zahlung des Betrages führt Hörsing an, daß er seit dem 10. August 1933 erwerbs- und mittellos und auf fremde Unterstützung an­gewiesen sei. Zu dem heutigen Termin war Hör­sing selbst erschienen. Er beantragte, das Ar­menrecht in Anspruch nehmen zu dürfen, worauf ihn der Vorsitzende dahin belehrte, daß einem solchen Antrag nur dann stattgegeben wer­den könnte, wenn ein Einspruch aussichtsreich sei. Hörsing erklärte, er sei zahlungsunfähig, worauf der Vorsitzende erwiderte, daß das Gericht nicht die Zahlungsunfähigkeit, sondern nur die Zah­lungsverpflichtung festzustellen habe. Hörsing er­kannte schließlich die Forderung an-

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Schweres Eisenbahnunglück bei Pforz­heim

Die Tagung des Nordischen Things Der Aufbau des deutschen Handwerks Neue Grubenkatastrophe in Belgien