Hn. 2SS
vn»m»n, SonnsdsnE, üvn 31.VSLSMV«^
^skNZSNI ^93L
S! nrviprsls 1S ^kA
^rnde^d^^Rldatt; ^s1^?^?S^P?p^strabe15 SpreH- Anzeigen.- hiesige die 1Ü gespaltenemm-Zeile^0.10, auswärts
stunde der RedÄ^ Mont^ tts Frertag vrm 18 bis 19 Ahr. 0.12; im TextteiH^ OLO,auswärts 0.70; Stellengesuche
^ ^ » V Kill ^VMi; sonstige klein- Anzeigen LS 0.08. Platzvorschrift ohne
«ncyetnl^WeEags nnd kostet ^ ^ ft*i Haus. d^ch«t>^stt>chs ^ll7Derbindlichkeit. Bei Betriebsstörung, Streik. Verbot usw. hat der
tellgeld. Bezieher keinen Anspruch am Rückzahlung des Bezugspreises.
durch die Post zuzüglich 36 3A/ Bestellgeld.
^o>f ttiUsn rßis ^üknungi
llsm nsusnKsmpsjsIZPS sntgvgen
Unssn Weg Lui» IVIscki
Das Ringen der Idee« und geistigen Krüste kn einem Volk entwickelt sich ftetS «rf z^ei Ebenen. Einmal ist «S das politische und tvirtschaftliche Geschehen des Tag«, das Parlament. das Kabinett, der Reichspräsident. V»m andere« vollzieht fich in einer derhältuis- smätzig Keinen Zahl bim Menschen unter M» d-igen innere« und äußeren tzluseinandersetzuu- gen eine geistige und sittliche UmtvandlunA aus der heraus neue Gebauten und Forderungen entstehe«, die, i«s Volk getragn, tveitev- tnirken und zu neuen schöpferischen Umwandlungen Anstoß geben. Das aber ist das Pri- jrnäre, das Gestaltende allen völkischen Geschehens und es bedeutet schon einen großen Gewinn für den Einzelnen, wenn er grundsätzlich Loj allen Ereignissen nicht ihre» äußeren Vorsang, sondern die geistigen Kräfte sieht, die ihn verursacht haben.
Mit dieser Auffassung »nteHcherdcn wir Nationalsozialisten uns von allen anderen Parteien und Richtungen, die die Politik entlveder aus dem eigenen Portermmnaie oder aus andere» egoistischen Motiven betreibe«. Von diesem Standpunkte aus werfen wir einen Blick zurück in das Jahr 1W2, das uns in dem Ringen um Deutschlands Erneuerung eine Fülle Mitqcher EveignUe brachte, die alle von der deutschen Freiheitsbewegung bestimmt waren und deren Entwicklung uns stets einen Schritt vorwärts geführt haben.
Da ist einmal der Kampf um den Posten des Reichspräsidenten, der uns zum Anlaß wurde, unseren Führer zweimal in einem gewaltigen WerbefeldMg durch ganz Deutschland zu führe« innd Hunderttaufen.de treuester und zuverlässigster Mitkämpfer neu zu gewinnen. Wenn wir heute am Ende des Jahres die Frage stellen, ob es richtig war, Hindenburgs parlamentarische Wiederwahl von unS aus abzulehnen, so dürfte «ach den Erfahrungen, die wir mit dem Reichspräsidenten in den letzten Monaten gemacht Haben, heute keiner mehr bezweifeln, daß das „Nein" Hitlers in den ersten Tagen des JaunaaS 1932 sich als durchaus richtig erwiesen hat.
Ein zweiter Kampfabschnitt erstreckt sich auf die Neuwahl der Parlamente, zum Reichstag wurde sogar zweimal gewählt, tu denen wir überall zum ausschlaggebenden Flcktor winden, so ausschlaggeberch, daß wir auf Grund der Der- sastuug heute in sämtlichen Länder», auch im Reich und in Preußen, die Regierung hätten übernehmen müssen. Daß das bis auf wenige Ausnahmen nicht geschehen ist, beweist, wie stark die Kräfte Ware», die gegen die deutsche Freiheitsbewegung im Felde standen und wie schwer der Kampf war, den wir in den letzten Monaten z» ihrer Niederringung führen mutzten, bis sie jetzt auf Abruf ihrem Ende entgegensehen.
Das parlamentarische System, getragen dorn Zentrum und der Sozinldemokratie, haben wir zerschlagen. Das stärkste Bollwerk dieses Systems, die preußische Regierung, konnte eines Tages vor die Tür gesetzt werden und fristet heute ein Scheindasein, bei dem mau sich nur wundert, daß Männer wie Braun und Severing sich zu solch einem TaschenspielerckunMückcheu hergebe». Hinter dem Zentrum und der So- »iaidemokratie stehen die eigentliche« Gegner »er deutschen Freiheitsbewegung, finden wir die geistige« Kräfte des deutschen Liberalismus, der seine Fanganne bis ganz dicht an «nsere Reihen ausgestreckt hat und mit dem jeder Nationalsozialist sich innerlich immer wieder auseinandersetzen maß. Dieser Kraftquelle,
die ein Jahrhundert deutscher Geschichte bestimmt hat, gelang es noch einmal, eins neue Truppe ins Feld W führen, ihre letzte Reserve auszustellen, und wir erlebten, daß in dem Augenblick des Zusammenbruchs der Nv- demberMems mit Hilfe des Reichspräsidenten Männer sich in den Sattel setzten, die zwar früher röcht guia Reiter gewesen fein sollen, die aber heute gleich dem Retter dvm Bodenlee zusammenbrechen werden, wenn ihnen Lckvußt wird, aus welch trügerischem Boden sie ihre Eskapaden ausführen. Schon als Brüning zu seine» letzten hundert Metern ansetzte, und Groe- «er die SA berbot, zeigte es sich, daß die weltanschaulichen Kräfte der Jchzeit verbraucht waren und man zu verzweifelten Mitteln greife» mußte, um den Zusammenbrach für Monate auszuhalten. Später «ahm man Äs Bajonette zu Hilfe, und es war eine fast zwangsläufige Entwicklung, die den Reichswehrmirrister zum Reichskanzler und Ministerpräsidenten in Preuße» machte. Aber die Macht kau» nicht von der Macht leben, denn sie ist kein Selbstzweck, und sie muß. Tag für Tag ihre Daseinsberechtigung durch die Latz durch die Leistung erweisen. Darauf aber warten wir schon seit dem 9. November 1918. Und wenn sich auch die äußeren Formen geändert haben, die Front ist im wesentlichen die gleiche geblieben, die sich gegen das junge Deutschland, geboren in den Schut-
psi*LS>ssnosssn i
zengräben, herangetvachsen in der deuHchen Freiheitsbewegung, werdet.
Den Höhepunkt in der geistigen Auseinandersetzung mit diese« Mächten brachte der November, an dem zunächst Papen zugrunde ging und in dem es uns gelang, bis zur letzte« Bastion vorzustoßen. Die Richtigkeit des Neins unseres Führers am 13. August bezweifelte schon wenige Wochen nachher keiner mehr, und heute müssen auch unsere Gegner zugeben, daß das zweite Nein des Führers im November ebenso richtig war. Mit Brüning mußte das Ziel aufgegeben werden, die NSDAP als Machtposition gewaltsam zu zerschlagen, mit Schleicher zerbrach der Plan, die NSDAP mit Ministersesseln für ein System einzufangeu, am dem ihre schöpferischen Kräfte zugrunde gehen mußten.
Heute, am Jahresende, wissen wir, daß der Gedanke der Ausschlsetzlichkeit, den unser Führer ausgestellt hat, von immer weiteren Kreise» des Volkes begriffe« wird, denn sie sehen eiu, daß die Politik weder eine Frage der Mehrheiten, noch eine der Bajonette, sondern ausschließlich eine Frage des Charakters und der Gesinnung ist. Das aber bedeutet Aus- fchlietzlichkeit, denn mit seiner Gesinnung schließt man keine Kompromisse.
Dies« Staudhastigkeit der Gesinnung hat nicht nur die NSDAP zur größten Partei Deutschlands gemacht, hat nicht nur die Bewegung M einer Kraftquelle der Ration wer
de« lassen, hat nicht nur des Parlamentarismus und ein halbes Dutzend unfähiger Reichskanzler bau ihrem Posten gefegt, sonder» hat das ganze deutsche Volk im Querschnitt zu einer gewissem Besinnung geb Lacht, zu einem gewissen Erösnnen, als Voraussetzung für die koommeude Volksgemeinschaft.
Das alles haben wir erreicht, und wir könnten noch Viehs Einzelheiten auszählen. Wesentlich erscheint uns aber nur, daß wir selbst immer wieder auf Unsers innere Position zurückkehren, daß uns selbst immer wieder bÄvnßt wird, daß Nationalsozialist sei« eine Frage des Charakters ist. Der scharfe Wind, der um die Bewegung weht, ist gut, denn er zeigt uns immer wieder, daß Unsere schöpferische Kraft zur Neubildung voin Staat und Wirtschaft allein von der Gesinnung abhängig ist, die in
unsers« Rüche» lebendig ist.
Diese Erkenntnis wollen wir vor allem festhallen und ins neue Jahr hinübernehme», das uns vor neue schwere Entscheidungen stellen wird. Unserem Führer aber danken wir in diesem Augenblick, daß er uns erneut den Beweis für dir Richtigkeit unseres Glaubens und unseres Vertrauens abgelegt hat. So marschiert die deutsche Freiheitsbewegung in das neue Jahr, zu allem entschlossen und zu jedem bereit.
—art.
OZS Is-LßG Ksssnvv ÄSS LZGULseZrGN VolkSS
1932. Das vierzehnte Jahr nach dem «schütter», den, heldenhaften Kampf, der am Anfang einer neuen geschichtlichen Epoche des deutschen Volkes steht, das vierzehnte Jahr der Fortsetzung dieses ttnmpfcs» der niemals beendet sein wird, mit anderen Mitteln auf einer anderen Ebene. Kein Jahr der großen Entscheidungen, noch viel weniger großer Erfolge, und doch ein Pflasterstein auf der großen Straße, die zu dem Ziele eines einzigen Großdentschlands führt, auf diesem Pas« fionsweg, der von dem deutschen Volke gegangen werden muß, auf dem es an keiner Leideus- station vorübergehen darf, auf dem jeder Stein schmerzhaft gefühlt sein muß.
Ungläubig und am Ziel« verzweifelnd, ja überhaupt kein Ziel sehend und sehen wollend, nahm das deutsche Volk semen Weg auf sich und wollte und konnte nicht begreifen, daß es seine Aufgabe ist,.-das deutsche Schicksal zu bejahen und zu erfüllen. Der Stand der Straße, sterbende Sonne und schneidende Kälte, mußten ertragen werden und immer und immer wieder waren dann Führer da, die sagten, es sei alles zwecklos, der Weg habe gar kein Ende, man muffe einen anderen bequemeren Weg gehen, lind es fanden sich viele, die ihnen folgten, aber auf der alten Straße marschierten dir weiter, deren Fahne ihre Sehnsucht und ihr Glaube war. Sie warnten die anderen, ihren Weg zu verlosten, sie baten sie, sie flehten sie an, sie sprachen ihnen vom Ziel der deutschen Freiheit und . . . wurden verlacht und verhöhnt. Man wollte den anderen Weg gehen, der glatt war und staubfrei, auf dem groß« Bäume Schatten spendeten. Dieser Weg lief im Kreise, immer wieder zu seinem Ausgangspunkt zurück. Die Tapferen und Unverzagten jedoch schritten gläubig ihrem Ziele entgegen auf der schlechten Straße und zu ihnen gesellten sich all- mählich viele von denen, die sie vorher verspottet und verraten hatten, bis zuletzt auch die Führer, die die bequeme Straße gepriesen hatten, z»
^ngskünigs «jisi"
nstionsksorisIUsUseksn vswsgung
Ein Jahr schwerster kämpfe, Opfer, aber auch riesig« Erfolge liegt hinter uns.
Das Jahr 1WL hat die rmtionalsozialistische Volksbewegung «r «nem Angriffskrieg gesehen wie «ie zuvor. Ein ungeheurer Lügen- urrd Jatrigenkampf von Marxismus und Reaktion zerschellte an unser« geschlossener, Kampffront.
Das Jahr 1932 hat der Welt den Beweis erbracht, daß der Nationalsozialismus unerschütterlich und erfolgreich seinem Ziel, der Erringung der Führung des deutsche« Volkes, zustrebt.
*
Bor uns liegt ein neues Kampfjahr. Das Jahr 1933 nnrd uns mied« sthwrrstr kämpfe bringen.
Die Kämpfe des Jahres 1833 könne« sich zu gewaltigen Schlagen entwickeln.
Unser Führer Adolf Hitler wird uns den Marschtrttt für Las Kampsjahr 1833 angebe«.
Ihm werde« wir kampsentschloffe» folge, i, aller Treue, ja wie er uns und dem Vaterland die Treue hält, beseelt von dem unerschütterlichen Glaube«:
Deutschland mutz auferstehen!
Nationalsozialisten! Ratiocmlsozurlistunie»! Deutsche Jugend!
Schließt die Reihen! Kämpft und opfert! Es geht um unser deutsches Voll!
Wir keimen keinen Dank für Pflichterfüllung! Die endgültige Befreiung unseres geliebte« deutschen Balkes soll unser höchster Lohn sein!
„Deutschland" heitzt die Parole!
Seine Befreiung sei die einzigste Richtschnur unseres Haudelns! Führe« wir den Kampf im Jahre 1933 m diesem Siaae, dann wird die Eutfcheidungsstuade nicht mehr fern sei».
Wir sehne» sie mit heiße» Herze» herbei. Erzwingen können wir fie «richt.
Ihre Bestimmung liegt in der Hand eines Mächtigeren.
Er war noch immer auf der Seite unseres deutsche« Volkes. Er wird das deutsche Volk in seiner schwersten Stande nicht verlasse«, wenn das deutsche Volk sich selbst nicht untreu wird.
Treue um Treue!
Neujahr 1833. Hell Hitler!
C. Röver,
Gauleiter Weser-Ems.