Ausgabe 
(8.3.1934) Nr. 66
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Nr. 66 / i. Vierteljahr 2

Donnerstag,

den 8. Mär,

z Einzelpreis 15 Rps.

Neugestaltung des deutschm Außenhandels

Hoher militärischer Besuch in Bremen

Am heutigen Donnerstag treffen zum Besuch in Bremen Reichswehrminister von Blomberg und der Ehef der Marineleitung Admiral Dr. h. c. Raeder ein. Wir sehen in dem Besuch der beiden hohen Vertreter der Wehrmacht, nach­dem kürzlich Dr. Sey und Staatssekretär Feder in Bremen weilten, erneut den Beweis, daß die Reichsregierung der zukünftigen Entwicklung Bre­mens das allergrößte Interesse entgegenbringt.

Ksiobsvsbrministör v. Lloinbsrg

Bremen weiß die Bedeutung dieses Besuches voll zu würdigen. Reichswehrminister von Blomberg weilt zum ersten Male in seiner amtlichen Eigenschaft in Bremen und die Stadt freut sich, den ersten Reichswehrminister des Dritten Reiches begrüßen zu können. Der Führer hat ihn auf einen hohen, verantwortlichen Posten gestellt und das eine Jahr nationalsozialistischer Regierung zeigte, daß von Blomberg es verstan­den hat, die kleine deutsche Reichswehr mit jenem Geiste zu erfüllen, aus dem auch der Führer ge­boren ist. Wir haben heute eine Reichswehr, die im Gegensatz zu den Jahren unter dem alten System wieder das Vertrauen des ganzen Volkes besitzt. Gerade im letzten Jahre hat unsere Reichswehr gezeigt, wie tief sie sich mit dem Volke verbunden fühlt, wie sie in treuer Kameradschaft den brüderlichen Geist mit dem Volke pflegt und in sozialen Fragen mit der helfenden Tat ein­greift.

Ilr. > 1 . c. Ilaoüi'i'

Admiral Dr h c. R a e d e r hat es als Ehef der Marineleitung verstanden, dem deutschen Volke die Liebe zur Marine, wie zur Seefahrt über­haupt lebendig werden zu lassen. Die Marine ist

Wege zur Exportsteigerung

Die Richtlinien der TlußenhandelSstellen

1. Sämtliche am Außenhandel interessierten, bei den Außenhandelsstellen eingetragenen Personen und Firmen erhalten entsprechend dem Gesetz zur Förderung des Außenhandels die amtlich und privat beschafften Nachrichten der Außen­handelsstellen, soweit diese für sie wichtig und von Interesse sind.

2. Was die deutsche Ausfuhr anbetrifft, gelten folgende Richtlinien:

Das europäische Absatzgebiet ist grundsätzlich allen am Außenhandel interessierten Firmen gleichmäßig zu erschlie­ßen. Hier zeigt die Praxis, daß der Exporthandel sich nur in bestimmten Gebieten einschalte» kann.

Für das überseeische Ausland und Randgebiete, wie Nordafrika usw., werde« beide Außenhandelsstellen angehal­ten, dafür Sorge zu tragen, daß die mittlere und kleinere Industrie ihres Bezirkes nicht direkt an das Auslandsgeschäft herangebracht wird. Die Außenhandelsstellen sollen in allen diesen Fälle» sich bemühen, den Absatzwünschen der mitt­leren und kleineren Industrie dadurch Rechnung zu trage«, daß sie diese mit geeigneten Exporteuren ihres Gebietes in Verbindung bringen.

Großindustrielle Werke, die über eigene Absatzorganisationen in bestimmten Gebieten des Auslandes verfügen, sind für diese Gebiete nachdrücklich zu fördern und zu unterstützen. Soweit großindustrielle Unternehmungen für bestimmte Auslandsmärkte keine eigenen Niederlassungen oder selbständigen Vertretungen besitzen, sollen beide Außenhandelsstel­len gleichmäßig bemüht sein, Großindustrie und Exporthandel für das betreffende Land zu möglichst gemeinsamer Ar­beit zusammen zu lenken.

3. Die Handelswege des Imports sind zur Zeit durch Devisenzuteilung automatisch geregelt. Auch hier sollen die Außen- haudelsstellen bemüht bleiben, bei etwaige» Veränderungen dafür Sorge zu tragen, daß der Jmporthandel mit seinen traditionellen Erfahrungen als erster Abnehmer fremdländischer Waren gilt.

Arbeitstagung -er Außenhandelsstelle

Bremen, 8. März 1934.

In Anwesenheit des Gauleiters, Reichs­statthalters Karl Röver, und des Treu­händers der Arbeit, des Regierenden Vür- germeisters Dr. Markert, fand gestern imHaus Schütting" die Eröffnungssitzung des Beirates und der Beiratsausschüsse der Außen­handelsstelle für das Weser-Ems-Eebiet statt. Die Tagung, die ein Markstein auf dem Wege des wiederaufsteigenden deutschen Exporthandels sein wird, wurde eröffnet von dem Vorsitzenden des Vorstandes der Außenhandelsstelle für das Weser- Ems-Eebiet, Herrn Otto Hop er, der u. a. ausführte:

Mein Gauleiter! Verehrte Gäste!

Kameraden der Arbeit!

Wenn wir in diesen ehrwürdigen Räumen, für deren Ueberlassung ich dem Hausherrn herzlich danke, die erste gemeinsame Tagung der Beiräte unserer Außenhandelsstelle festlich beginnen, wenn ich als Ehrengäste unseren Gauleiter, den Herrn Reichsstatthalter für Oldenburg und Bre­men, Karl Röver, und den Treuhänder der Arbeit, Herrn Reg. Bürgermeister Dr. Mar­kert, begrüßen darf, dann soll dieses ein äuße­res Zeichen dafür sein, daß der Außenhandel nicht eine Sonderfrage einiger weniger, sondern eine Angelegenheit aller Volksgenossen ist.

Die Ausfuhr beschäftigt nicht nur deutsche Ar­beiter, deutsche Handwerker, deutsche Bauern, deutsche Seeleute,

sondern sie bezahlt die Einfuhr.

Die Einfuhr aber ist auch nicht etwa eine Sache, die nur die Importfirmen einiger Hafenstädte betrifft, sondern sie ist eine Frage von ungeheurer Bedeutung für alle Teile des deutschen Volkes.

heute volkstümlich geworden und für einen deut­schen Jungen ist es der sehnlichste Wunsch, einmal bei der Marine unterzukommen. Der Vertrag von Versailles hat auch hier die stärksten Grenzen gesetzt. Nichtsdestoweniger aber erfüllt Freude und Stolz jeden Deutschen, wenn ihm einmal Gelegen­heit geboten ist, ein deutsches Kriegsschiff zu sehen oder gar zu besichtigen. Mit welchem starken Interesse verfolgt das Volk die jährlichen Aus- lands- und Weltreisen unserer Kreuzer! Wir er­innern uns noch des unvergeßlichen Tages, da dieKöln" nach Wilhelmshaven von ihrer Aus­landsreise kürzlich zurückkehrte und vom Führer und dem Chef der Marineleitung begrüßt wurde. Gerade diese Auslandsreise derKöln" war Pio­nierdienst im besten Sinne des Wortes für Deutschlands Interessen und für die Förderung des Verständnisses gegenüber dem neuen national­sozialistischen Reiche im Ausland.

Im Geiste treuer Verbundenheit grüßt heute Bremen die beiden verantwortlichen Führer der deutschen Wehrmacht zu Master und zu Lande. Wir hoffen, daß die Herren die besten Eindrücke von Bremen mitnehmen werden. btz L.

Deutschland ist darauf angewiesen, Rohprodukte, die es nicht selber im Lande hat, und die es seiner geographischen Lage nach nicht selbst erzeu­gen kann, einzuführen. Diese Rohprodukte aber sind wiederum die Vorbedingung, um in unserer komplizierten Volkswirtschaft dem Fabrikanten, dem Arbeiter, dem Handwerker und damit allen Volksgenossen Arbeit und Brot zu geben.

Die Lösung der Autzenhandelsfrage ist daher das Entscheidende für den Lebensstandard des deutschen Volkes!

Die kraftvolle Regierung Adolf Hitlers hat dieses klar erkannt. Das Gesetz zur Hebung des Außenhandels will alle helfenden Kräfte zu­sammenfassen zur Lösung dieser Aufgabe. Die Zeiten des Individualismus sind endgültig vor­bei. Heute gilt es, die Erfahrungen und das Kön­nen aller in den Dienst für alle zu stellen.

Meine Aufgabe als Vorsitzender ist es, ohne nach rechts und links zu sehen, dafür zu sorgen, daß nicht das Sonderinteresse einzelner sondern das Eesamtinteresse aller Volksgenossen die Richt­linie unserer Arbeit sei. Die Aufgabe der Veirats- mitglieder aber ist es, ihre Kenntnisse und Er-, fahrungen in den Dienst unserer Arbeit zu stellen. Ich danke Ihnen, daß Sie sich dazu bersiterklärt haben.

Wenn heute über diese Räume und über die Mauern dieser Stadt hinaus das Verständ­nis dafür geweckt werden soll, wie wichtig die Fragen des Außenhandels und unter ihnen ganz besonders die des Exports für alle Volksgenossen sind, wenn wir hier Vorarbeit leisten wollen, um diesen Export neu zu beleben und naturgemäß bei den ungeheuren Schwierigkeiten die sich bie­ten, einerseits durch die Abwertung ausländischer Valuten, andererseits durch eine feindliche Pro­paganda, nicht gleich mit einer Patentlösung an­treten' können, dann soll uns das in unserem Wagemut und in unserer Arbeitsfreudigkeit nicht stören. Ein deutscher Forscher und Dichter, dessen 199jährigen Geburtstag wir kürzlich feierten, hat ahnungsvoll vorausschauend einmal gesagt:

Brach Etzels Burg in Glut zusammen, als er mit Nibelungen rang, wird ganz Europa stehn in Flammen bei der Germanen Untergang!

Dank Adolf Hitler sind wir von dem Untergang des deutschen Volkes weit entfernt! Aber eines haben wir in der zurückliegenden Zeit gesehen und dadurch miterlebt, was der Dichter prophezeien wollte: Es ist nicht möglich, ein so großes, fleißiges und tapferes Volk wie das deutsche zum Lohnsklaven der Welt zu machen, nicht möglich, es mit seiner Volkswirtschaft aus dem Verkehr der Völker untereinander auszuschal­ten, ohne nicht auch die Volkswirtschaft aller anderen Länder bis auf die Grundmauern zu er­schüttern.

Die Konsumkraft unseres 88-Millionen-Volkes ist ein außenpolitisches Aktivum!

Die kraftvolle Regierung des Dritten Reiches gibt uns die Gewißheit, daß dieses Aktivum im gegebenen Augenblick richtig eingesetzt wird. Mit dieser stolzen Gewißheit wollen wir unsere Arbeit beginnen rm Dienste des deutschen Volkes!

Im Anschluß an diese Begrllßungsworte er­greift Gauleiter

NeichsftattdaHei' Satt

das Wort zu seiner Eröffnungsansprache, in der er in großen Zügen die wesentlichen Unterschiede zwischen nationalsozialistischer Außenhandelspo­litik und der von rein kapitalistischen Beweg­gründen geleiteten Exportpolitik früherer Zeiten herausarbeitet. Man solle sein Erscheinen so auf­fassen, wie es gemeint sei, nämlich, daß der Na­tionalsozialismus überall da helfend und bera­tend eingreife, wo seine Hilfe notwendig wäre und wo sein Rat gewünscht werde. Die heute an regierender Stelle stehenden Nationalsozia­listen würden niemals die Sorgen und Nöte der Wirtschaft vergehen oder gar übersehen. Im Gegenteil habe er den festen Glauben, daß die Männer, die heute im Schütting zu Bremen zu­sammengekommen seien, um über neue Wege zu beraten, die dem deutschen Außenhandel die Möglichkeit geben könnten in eine neue Epoche des Wiederaufstieges zu treten, in ihrem Glauben an den Staat Adolf Hitlers nicht enttäuscht würden, sondern das Ziel erreichten, das sie sich gesteckt haben, Wiedererstarkung des deutschen Außenhandels.

Die frühere Methode, von rein kapi­talistischen Interessen geleitet, Außenhandel zu treiben, habe sich als falsch erwiesen. Ihr Er­gebnis war der allgemeine Zusammenbruch der Wirtschaft, der Kampf aller gegen alle. Der Aus­bruch des Weltkrieges und die Gegnerschaft von 23 feindlichen Staaten drückte den Willen der Feinde aus, den lästigen wirtschaftlichen Kon­kurrenten Deutschland zur Strecke zu bringen. Man selbst hatte aber vorher nicht bedacht, daß man durch die sinnlosen Exportmethoden der Vor­kriegszeit einmal die Macht der Gegner gestärkt, auf der anderen Seite ihn durch die Eroberung der Weltmärkte gereizt habe.

Es sei deshalb mit eine Aufgabe der Außen- handelsstellen, dem Auslande klarzumachen, daß das deutsche Volk von 1834 ein anderes ist als das Volk des 9. November 1918, ein anderes aber auch, als das Volk von 1914, das politisch aus dem Monde lebte und die Gefahren gar nicht erkannte, von denen es allerorts umgeben war.

Adolf Hitler hat nun den neuen politischen Ee- staltungswillen des deutschen Volkes neu in Marsch gesetzt. Er hat neue Methoden in Politik und Wirtschaft angewendet und wird mit diesen Methoden an das Ziel gelangen, das er sich gesteckt hat.

(Fortsetzung dritte Seite Hauptblatt)

Zusammenarbeit

Lri. 8. März 1934.

Es ist ein Kennzeichen des nationalsozialistischen Staates, daß er in der Durchführung der Umge­staltung der Wirtschaft ohne Ueberstürzung und unter Vermeidung aller beunruhigenden Maßnah­men die Dinge reifen läßt, um dann plötzlich mit überraschenden Schlägen die Wurzel des Uebels anzupacken. So gesehen, bedeutet die gestrige Er­öffnungssitzung der Beiräte der Außenhandelsstelle für das Gebiet Weser-Ems einer der entscheiden­den Schläge des neuen Staates, um im Gebiet des Außenhandels, Jahrzehnte Objekt verfehlter Wirtschaftspolitik des Staates und damit Jahr­zehnte Domäne des liberalistisch-kapitalistischen Systems, dem neuen Geist nationalsozialistischen Wirtschaftsaufbaues zum Durchbruch zu verhelfen. Dieser neue Geist in der Außenhandelspolitik des Dritten Reiches ist erfüllt von der Verpflichtung, auch in der Wirtschaftspolitik dem Ausland gegen­über immer nur das große Ganze und damit das Gemeinwohl zu sehen, und so wollen die organi­satorischen Maßnahmen, die zur Steigerung des deutschen Exportes als einer wesentlichen Vor­aussetzung der Stärkung des deutschen Binnen­marktes führen sollen, geweitet werden.

Hier handelt es sich nicht mehr um eine aus das Gebiet der deutschen Seehäfen beschränkte, das . restliche Deutschland nur sehr oberflächlich berüh­rende Rettungsaktion im Interesse einer Berufs­gruppe oder einzelner Städte, sondern vielmehr um die grundlegende Neugestaltung des deut­schen Außenhandels selbst, dem über dreißig Pro­zent aller deutschen Volksgenossen in irgendeiner Form direkt verbunden sind, von dem darüber hinaus aber das ganze Volk indirekt in seiner Wohlfahrt und in seinem Emporblühen abhängt.

Je stärker die Belebung auf dem Binnenmarkt durch andere Maßnahmen der Reichsregierung, sei es auf dem Gebiete der Arbeitsbeschaffung, sei es auf dem Gebiete der Bauernpolitik, sich durchsetzt, desto größer wird der Importbedarf der deutschen Industrie, der wieder nur durch ver­stärkte Ausfuhr bezahlt werden kann. Daß eine Exportsteigerung erreicht werden mutz, dürfte also bei niemandem mehr eine Frage sein. Ueber das Wie aber war man lange Zeit, besonders in der Kreisen der selbstexportierenden Industrie geteilter Meinung. Daß neben allen exportan- regenden Gesetzen zur gesunden und Lauernden Kräftigung des deutschen Außenhandels eine Ab­kehr von den bisherigen Methoden notwendig sein würde, dieser Erkenntnis hat sich erst der nationalsozialistische Staat nicht mehr verschlossen. Er hat damit die Möglichkeit erlangt, dem deutschen Exporthandel, wie auch der deutschen Exportindustrie neue Wege zu zeigen.

Wenn also die Außsnhandelsstellen der Gebiete, in deren Bereich die deutschen Hafenplätze liegen, an die deutsche Industrie mit Vorschlägen her­antreten, die nach menschlichem Ermessen wirk­same Maßnahmen in sich schließen, den Export absolut zu steigern, so tun sie das nicht aus­schließlich im Interesse der von ihnen mitbe- treuten Handelszentren, sondern ebenso stark im Interesse der Industrie des Binnenlandes. Wenn sie die Industrie von der weiteren Fortsetzung ihres Irrweges des Direktexportes bewahren wollen, so deshalb, um einmal die Industrie selbst von einem Aufgabenkreis zu befreien, der ihr immer wesensfremd bleiben muß, zum an­deren aber auch. um heute brachliegende, in ihrem ideellen und materiellen Wert aber gar nicht abzuschätzende?- Kräfte der deutschen Gesamt- wirtschaft wieder voll in das wirtschaftliche Leben des Eesamtvolkes eingliedern zu können.

Die nunmehr neu aufgebaute deutsche Außen­handelsorganisation ist in erster Linie dazu be­rufen, Mittler zu sein zwischen Staat und Wirt­schaft, innerhalb der Wirtschaft aber wieder Mittler zwischen Exportindustrie 'und Expon, Handel. Diese doppelte Aufgabe, die ihr damit gestellt ist, kann sie nur erfüllen, wenn das gegen­seitige Vertrauensverhältnis so stark wird, daß aus ihm eine Arbeitsgemeinschaft entsteht, die in der Lage ist, alle Schwierigkeiten, die dem deutschen Außenhandel erwachsen, zu beseitigen.

Deutsch-polnischer Zollkrieg beende

Eeneralstreikgefahr in Madrid

Todesstrafe für kommunistische Mörder

Auch Belgiens Außenminister tritt für Deutschlands Gleichberechtigung ein