Ausgabe 
(17.9.1933) Nr. 250
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Nr. 2SV Jahrgang 1933

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Bremen, Sonntag, den 17. September 1933 Einzelpreis 1S V?g.

Anzeigen: hiesige die 14 gespaltene mm-Zeile RM. 013, auswärts RM. 0.17; im Textteu RM. 0.7b, auswärts RM. 1.; Stellengesuche RM. 0 06; Famitienanzeigen, Stellenangebote und Wohnungsmarkt RM. 008; sonstige kleine private Anzeigen bis zu 20 mm bei Vorauszahlung (ohne Rabatt) RM. 0.08. Platzvorschristen ohne Verbindlichkeit. Anzeigen­schluß 16 Uhr. Bei Betriebsstörung, Streik, Verbot u- s. w. hat der Bezieher keinen Anspruch auf die Rückzahlung des Bezugspreises.

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Ausruf der MiuWer Narr« und Dr. Goebbels zum Erniedanttag 1S33

Berlin, 1k. September.

Reichsernährungsmimster Darrö und Reichspropagandaminister Dr. Goebbels erlassen folgenden Aufruf:

Am 1. Mai hat das deutsche Volk in überwältigender Geschlossenheit ein Bekenntnis zum deutschen Arbeiter und znr national..» Arbeit abgelegt. Der Tag der nationalen Arbeit wurde im ganzen Reiche feierlich begangen, um dem deutschen Volke in alle« seinen Ständen die Würde und Ehre der wertschaffenden Arbeit und die innere Verbundeirheit ihrer Träger mit der Nation lebendig vor Augen zu führen.

Nunmehr stehen wir am Ende eines durch Saat und Ernte begrenzten Zeitlaufes. Am Sonntag, dem 1. Oktober, soll ein

DeuMsr Ernledaustag

das Bewußtsein der Blutsverbundenheit des ganzen deutschen Volkes mit seinem Bauerntum zum Ausdruck bringen.

Der deutsche Bauer hat durch treue Erfüllung seiner immer wiederkehrenden Ausgaben am fruchtbringenden Boden die Voraussetzungen dafür geschaffen, daß Deutschland ohne Nahrungssorgen dem kommenden Winter entgegensehe« kann. Der deutsche Bauer will darüber hinaus auch in be sonderenr Maße beim

WiMeehilstiNerk des deutschen Volkes gegen Hunger und Kälte

mitarbeiten.

In Würdigung der besonderen Bedeutung des Bauern sür die ganze Nation hat die Reichsregierung gerade in diesen Tagen besonders einschneidende Maßnahmen auf wirtschaftlichem Gebiete zu seinem Schutze ins Werk gesetzt. Das ganze Volk aber begeht mit dem deutschen Bauern zusammen in Dankbarkeit gegen Gott den Abschluß der Ernte.

Eine große Kundgebung der deutschen Bauern aus dem Bückeberg bei Hameln wird über alle deutschen Sender übertragen und vom ganzen Volke miterlebt. In allen Städten und Dörfern wird der Tag des deutschen Bauern würdig ausgestaltet und in gemeinsamen ört­lichen Veranstaltungen begangen werden.

Das deutsche Volk bekennt sich am 1. Oktober in seiner Gesamtheit zu seinem Bauerntum. Es bringt damit feierlich zum Ausdruck, daß es im Bauernstande die Lebensgrundlage der deutschen Zukunft erblickt.

Unsere ^rslckt.-

KeineBörse" Der Begriff derBörse" mehr? hat nicht zuletzt durch die in

der Nachkriegszeit eingerisse- nen Gewohnheiten der Börsenbesucher, die sich zum größten Teil aus volkssremden und volksfeindlichen jüdischen Spekulanten zusam­mensetzten, eine Wandlung zum Schlechten durchmachen müssen. Deswegen ist es ver­ständlich, daß die heutigen Vörseninstitute, die durch die Kraft der nationalsozialistischen Revolution vom jüdischen Spekulantentum be­freit wurden, auf Mittel und Wege sinnen, die Achtung der Bevölkerung den in Miß­kredit geratenen Instituten wieder zu er­ringen.

Ob allerdings der Vorschlag, der vom Ber­liner Börsenvorstand dem preußischen Wirt­schaftsminister unterbreitet wurde, und der darauf hinausläuft, den Namen Börse abzu­legen und dafür die Bezeichnung Handelshof einzuführen, ganz glücklich ist, wagen wir zu bezweifeln.

Ans will scheinen, daß eine Namensände­rung weniger wichtig ist, als eine gründliche Ausmerzung des Geistes, der im letzten Jahr­zehnt den NamenBörse" in Verruf gebracht hat. Sorgen die verantwortlichen Kreise da­für, daß dieser Geist nie mehr in die Hallen der Börse einziehen kann, dann wird von selbst ihr Ansehen bei der Allgemeinheit wie­der gehoben werden.

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Die Einigung In den letzten Tagen er- im Sport fuhren wir von einer Reihe bedeutender Maßnahmen der Reichs- und Eausportleitungen. Nicht nur, daß die Frage der Initiative im Handball nun endlich geklärt worden ist auch die Durch­führung der Meisterschaftskämpfe ist in den vergangenen Tagen mit höchster Beschleuni­gung gefördert worden, so daß, obgleich es bis vor kurzem noch schien, als ob wertvolle vpielsonntage vergehen sollten, ohne, daß we­sentlicher Sport geleistet würde, schon in einer Woche mit der Durchführung der Spielreihen begonnen werden kann. Aber nicht nur im Handball auch im Wasserball, im Winter­sport, kurz, überall, wohin man blickt: Plan und Ordnung. Ein ganz wesentliches Verdienst erwirbt sich der deutsche Sport- fiihrerstab durch diese zielbewußte Arbeit, die 1936, bei der Olympia in Berlin, und dar­über hinaus im körperlichen und seelischen Ge­winnen ihre Früchte in überraschend reichem Maße tragen wird.

Es werden hier keine Vorschußlorbeeren er­teilt, wenn wir das feststellen. Es sei an die­ser Stelle nur der notwendige Dankall denen ausgesprochen, die mit der Tat beweisen, daß es auch anders geht, als mit dem fruchtlosen Neben- und Gegeneinander der Vergangen­heit. Dabei ist der Sport zu blutvoll, zu sehr eine Angelegenheit der frischen Luft, des Kampfes und der Gesundheit, als daß die Ge­fahr überhaupt erwogen zu werden brauchte, daß er durch Unterstellung unter Behörden des Reichs und seiner Beauftragten seines Schwunges entkleidet zu werden, und zu ver­brämten drohe.

ZUM LrmdesdMENMLer

Bremens eenamtt

Berlin, 16. September

Der Reichsbauernführer und Rerchsernährungs- rinister Dr. Walther Darre hat den Landes- ^auernsiihrer von Oldenburg, Karl Pappe, aus Varel bei Bretors mit sofortiger Wirkung zum Landeobaucrnführer auch für das Gebiet der Freien Hansestadt Bremen ernannt.

Aufrmhnmperre m hie SA.

iettwege aufgehoben

München, 16. September Der völkische Beobachter" veröffentlicht am tzonnabend folgende Bekanntmachung des Chefs >s Stabes, Rohm:

In Abänderung einer am 4. Juli 1933 ergan- >enen Verfügung hebe ich die verfügte Ausnahme- perre in die SA. für alle aus der Reichswehr lach zwölfjähriger Dienstzeit Ausscheidenden auf.

Max Hölz ertrunken

Moskau, 16. September. (Telegraphen- gentur der Sowjetunion.) Der bekan»»e deutsche Kommunist MaxHölzist am Frei­tag bei einer Bootsfahrt auf dem Oka-Fluß in der Nähe der Stadt Gorki ertrunken.

Der Tag des deuMen Bauern

Berlin, 16. Sept.

Ueber die feierliche Begehung des deutschen Ernte­danktages werden von zuständiger Stelle nähere Einzelheiten mitgeteilt. Danach wird am 1. Okto­ber im ganzen deutschen Reich der deutsche Ernte­danktag unter dem Motto:Der Tag des deutschen Bauern" festlich begangen werden. Der Tag des deutschen Bauern will ein Dank sein an das deutsche Bauerntum für die geleistete Arbeit und ein Be-

Potsdam, 16. Sept.

Die alte preußische Residenzstadt Potsdam stand am Sonabend wiederum im Mittelpunkt politi­schen Geschehens. Der Freitag vom Ministerpräsi­denten Göring in Berlin mit besonderer Feier­lichkeit eröffnete preußische Staatsrat hielt am Sonnabend vormittag seine erste Arbeitssitzung in der Marmorgalerie des Neuen Palais im Park von Sanssonci ab.

Potsdam hatte reichen Flaggenschmuck angelegt. Fast jedes Haus war beflaggt und das bunte, frohe Farbenbild unterschied sich nur wenig von dem zur feierlichen Reichstagseröffnung im März.

Punkt 10,15 llhr kündigten Heilrufe der Schul­jugend das Nahen des Ministerpräsidenten an der Elienicker-Brücke an. In seiner Begleitung be­fand sich Staatssekretär Körner. Wegen der vorgeschrittenen Zeit fand nur eine ganz kurze Begrüßung statt. Unter den begeisterten Heil- rufen der Menge setzte sich der Wagen wieder nach der Earniionkirche in Bewegung.

Vor ttsr OnrnisonkircLs

Vor der Earnisonkirche hatte die Leib-SS- Standarte Adolf Hitlers Aufstellung genommen. Oberbürgermeister Rauscher begrüßte den Mini­sterpräsidenten, indem er zum Ausdruck brachte, daß die Stadt Potsdam sich darüber freue, daß der Staatsiat seine Arbeitssitzung in Potsdam abhalte. Die Bevölkerung Potsdams nehme an diesem Staatsakt herzlichen Anteil.

Darauf begab sich Ministerpräsident Göring in die Earnisonkirche und legte einen Lorbeerkranz nieder, auf dessen Schleife folgende Worte stan­den:Preußens großem König, Feldherrn und Staatsmann in Ehrerbietung und unauslöschlicher Treue. Der preußische Ministerpräsident."

Die Auüsftrt ttsr Ltsaisrsie

Nach einem feierlichen Akt an der Earnison­kirche fuhr der Ministerpräsident durch die fest­lich geschmückten Straßen in den Park von Sans- souci. Der Ministerpräsident, der überall von der Menge mit jubelnden Zurufen begrüßt wurde, schritt vor dem Neuen Palais die Fronten der

ksnntnis zugleich zu ihm als dem Treuhänder des deutschen Blutes.

Reichsmimster Dr. Goebbels wird den deutschen Erntedanktag morgens gegen 8 Uhr offiziell mit einer Rundfunkansprache, die über alle deutschen Sender geht, eröffnen. Am Vormittag empfängt der Reichskanzler Bauernführer und Bauern aus allen Teilen des Reiches.

Am Nachmittag werden an allen Orten, in Stadt und Land Erntefestzüge veranstaltet werden. Die Hauptveranstaltung an diesem Tage findet in der

Schutzpolizei und der anderen Formationen ab. Die Staatsräte selber waren inzwischen in ihren Wagen am Neuen Palais eingetroffen und hatten sich im Jaspis-Saal zum Empfang versammelt.

Der große Saal, in dem die erste Arbeitssitzung des neuen Staatsrates stattfindet, ist überaus feierlich hergerichtet. Als einziger Schmuck ist an der Schmalseite eine große Hakenkreuzfahne ange­bracht, rechts und links flankiert von weißen Fahnen mit dem neuen preußischen Adlerwappen. Davor stehen Tisch und Stuhl des Ministerpräsi­denten, die aus dem alten Mobiliar des Schlaffes stammen und schon von Friedrich dem Großen be­nutzt worden sind. Zur Rechten des Platzes von Ministerpräsident Göring steht das goldene Red­nerpult, dem als Motiv das alte Adlerpult zu­grunde liegt.

Die erste Arbeitssitzung des preußische Staats­rates. die morgens kurz nach 11 llhr begann, wurde am Nachmittag um 5 Uhr beendet. Die Mitglieder des Staatsrates wurden bei ihrer Abfahrt durch die Stadt überall von der Bevölkerung herzlich begrüßt.

Der smSMs Bericht über die Tagung

Berlin, 16. Sept.

Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit:

Der Ministerpräsident Göring hat die erste Ar­beitstagung des neuen Preußischen Staatsrates am 16. September vormittags 11 llhr im Jaspis­saal des Neuen Palais in Potsdam eröffnet. Der Ministerpräsident legte in eingehenden Ausfüh­rungen dar, welche Arbeiten der Staatsrat zu leisten haben wird, und ging dabei auf alle wich­tigen Fragen ein, die die Staatsregierung ge­genwärtig beschäftigen. Er forderte die Staats­räte auf, dem Staatschef mit Einsatz ihrer ganzen Person zu helfen, die Richtlinien des Führers, die für Preußen als Dienstanweisungen zu gelten haben, zur Verwirklichung zu bringen.

Anschließend referierten die Staatsräte Gau­leiter Terboven-Esseii und llnioersitätsprofessor Dr. Karl Schmitt-Köln über das Thema: Staats-

Zsit von 1719 Uhr auf dem Bückeberg bei Ha- melu, statt. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung werden Ansprachen des Führers und des Reichs- ernährungsministers stehen.

Als Abzeichen für den deutschen Erntedanktag sind zwei Kornähren vorgesehen, die von einer Mohnblüte zusammengehalten werden. Ein Teil des Erlöses vom Vertrieb dieses Abzeichens wird der Spende zum Kampf gegen Hunger und Kälte zugeführt werden.

Verwaltung und kommunale Selbstverwaltung im nationalsozialistischen Staat. Während der erste Redner die einschlägigen Fragen von der welt­anschaulichen und grundsätzlichen staatspolitischen Seite her behandelte und hierbei insbesondere aus die Eruiidaufgaben hinwies, die die Partei im Staate zu lösen hat, erörterte Staatsrat Professor Schmitt besonders eingehend Wesen und Gestal­tung der kommunalen Selbstverwaltung im Na­tionalsozialismus.

Der Ministerpräsident stellte das Ergebnis der Beratung fest und schloß um 5 llhr nachmittags die Sitzung

SttrrmbamrMrer tödlich vermmWüt

Berlin, 16. September

Wie Berliner Abendblätter aus Forst in der Lausitz melden, erlitt auf der Rückfahrt von einer Führerbesprechung der Standarte 12 in Sommer­feld am Sonnabend früh der Führer des Sturm­bannes 1 Sorau, Sturmbannführer llnger, einen Autounfall, welcher tödlich verlief.

Sühne dür -Ze Erschießung eines SS.--Mmmes

Bonn, 18. September.

Das Bonner Schwurgericht verurteilte heute nach fünftägiger Verhandlung die früheren Mit­glieder der SPD, Klett und Sattler, zu je zwölf Jahren Zuchthaus, Schulz zu elf Jahren Zucht­haus, Dick zu zehn Jahren Zuchthaus, Lemmer und Schröder zu je acht Jahren Zuchthaus. Allen Angeklagten werden die bürgerlichen Ehrenrechte aus die Dauer von zehn Jahren aberkannt. Zehn Angeklagte wurden freigesprochen.

Die Angeklagten hatten in der Nacht zum 15^ Februar vom Volkshaus in Siegburg aus auf vorbeikommende Nationalsozialisten geschossen, wo­bei der SS-Mann Müller getötet wurde.

ZoÄülisten vor cke krönt!

Zum Kampf gegen Hunger und Kälte Von Oustav 3 toebe

Bremen, 17. September.

Der Führer hat in seiner letzten großen Rede vor den politischen Leitern der NSDAP. die Ueberwindung der Arbeitslosigkeit in drei Kampfabschnitte gegliedert: In die Einord­nung der Arbeitslosen in den gesteigerten Ar­beitsprozeß der warmen Jahreszeit, in die rechtzeitig vorbereitete Ueberwindung der Not im kommenden Winter und in den Groß­angriff auf die Erwerbslosenziffer im Früh­jahr 1934. Ist von diesen gigantischen Auf­gaben die erste als nahezu erfüllt zu betrach­ten, so stehen Regierung und Volk jetzt am Beginn der zweiten Aktion, des Kampfes ge­gen Hunger und Kälte im erstenWinter des Dritten Reiches.

Jedes Mal, wenn seit dem 1. August 1914 ein Winter die warme Jahreszeit tn Deutsch­land ablöste, zitterte und bangte das deutsche Volk vor Not, Hunger und Kälte. Von Win­ter zu Winter stieb die Arbeitslosigkeit ins Unermeßliche: 7 Millionen deutscher schaffen­der Menschen hatten im letzten Winter weder Arbeit noch Brot, und mit ihnen hungerten und froren ihre Familien, Millionen deut­scher Frauen und Kinder, Greise und Greisin­nen. Durch die eisigen und lichtarmen Hinter- höfe der großen Steinwüsten aber schritten der Tod und sein großer Gehilfe, die Grippe. Und wo ihre Sense nicht ausgezehrte und fiebrige Leiber traf, schritten ihr die Ver­zweifelten und Müden entgegen; denn ihre letzte Hoffnung, ihr letzter Trost und ihr einziger Schutz vor Hunger und Kälte war der alles verwischende Tod.

Aber es herrschte ein zwiespältiges Ver­hältnis zwischen Nächstenliebe und Not im deutschen Reich der letzten zwanzig Jahre: An den Schaufenstern der Lebensmittelläden drückten die Hungernden ihre Nasen platt; denn die künstlerisch aufgetürmten Delikatesten und Pasteten verschwanden in den aufgedun­senen Leibern derer, die von der Not der anderen lebten. Nur einzelne teilten aus freudigem Herzen, der größere Teil der weni­gen Geber gab aus Berechnung und aus Angst vor dem großen Alliierten des Hun­gers, der Anarchie. Die Regierung aber registrierte, protokollierte und kontrollierte. Doch die Not blieb und wuchs, mit ihr die Er­kenntnis um ihre Verschulde: und die Rächer. So steht des deutsche Volk ausgeplündert und voller Narben am Eingang eines neuen Win­ters, des ersten unter der Machtausübnng der Männer, denen es bisher voller Glauben und Vertrauen auf eine bessere Zeit gefolgt ist und weiter folgen wird. Denn dieser Glaube war der einzige Halt in den vier­zehn Notwintern der Nachkriegszeit, er wird es mehr denn je sein im Reich der Erfüllung unter der starren Staatsführung Adolf Hitlers.

In diesem Zeichen, im Zeichen des Wissens um deutsche Notwinter uiü> im Zeichen des unbändigen Willens der nationalsozialistischen Regierung, dem Hunger und der Kälte in deutschen Arbeiter- und Arbeitslosenwohnun­gen den Kampf bis zur restlosen Ueberwin­dung anzusagen, stand die große Kundgebung des Volkskanzlers und seines Propaganda­ministers im Laufe der letzten Woche. Ihr Er­gebnis ist die Ankündigung der zweiten Etappe im Ringen mit der Erwerbslosenziffer, der Kampf gegen Hunger und Kälte".

Die Bewegung Adolf Hitlers ist die große Bannerträgerin des deut­schen Sozialismus. Und diesen So­zialismus unter Beweis zu stellen ist die große Mistion der nationalsozialistischen Bewegung im kommenden Winter.

Der Sozialismus ist aber nicht in die Tat umzusetzen ohne eine wirkliche und das ganze Volk umfassende Solidarität. Darum darf es im kommenden Winter keinen Genossen unserer Volksgemeinschaft geben, der hungert und friert, solange es genügend Kohlen und Lebensmittel in Deutschland gibt, um die Le­benshaltung des gesamten deutschen Volkes auf den gleichen Maßstab zu bringen.

Entweder haben alle Wärme und Brot oder alle hungern und frieren. Ein Mittelding gibt es nicht. Das ist der Kerngedanke der nationalen Solidarität, die der Volkskanzler als Grundlage des Kampfes gegen Hunger und Kälte bezeichnet hat.

Wer irgendwie in der Lage ist, diesen Kampf tatkräftig zu unterstützen und es unter­läßt, ist nicht würdig, ein Deutscher zu sein. Er verdiente unter die Maße der Bedürftigen

Der StaaSsest HM hie Arbett begonnen

Erste ArbestStamua im Neuen Palms zu Votsdmn