Ausgabe 
(16.10.1933) Nr. 279
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Nr. 27S Jahrgang 1933

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DcrsTImIlicks Oraan des Senals der Krererr Bremerr

Völlige Railosigleil in Gens

Heute Vertagung des Hauptausschusses der Abrüftungs-Konferenz / Frankreichs

Pläne durchkreuzt

Die Formulierung der Antwort

an Deutschland

Genf, 18. Oktober.

Die über vierstündige Sitzung der Groß­mächte ist am Sonntag nach 21 llhr abge­schlossen worden. Die Sitzung ist, wie ver­lautet» ganz von der von Rom aus jetzt ge­gebenen Parole der Vertagung der Konferenz beherrscht worden. Das engere Präsidium hat daher den grundsätzlichen Beschluß gefaßt, dem Hauptausschuß am Montag eine kurz­fristige Vertagung der Konferenz auf ungefähr eine Woche vorzuschlagen.

In unterrichteten Kreisen besteht der Ein­druck, daß der durchaus auf Mäßigung drängende amerikanische und italienische Ein­fluß sich durchgesetzt hat. Der Vertagungs- beschlutz wird damit begründet werden, daß den einzelnen Abordnungen Zeit gegeben wer- dep muffe, um mit ihren Regierungen Füh­lung und zur Lage Stellung zu nehmen. Man nimmt jedoch an, Laß in erster Linie den Großmächten für die Aufnahme ygn Verhand­lungen mit Deutschland Zeit gelassen werden soll. Ob der Hauptausschuß noch weiter ver­tagt weü>en wird, falls dies erforderlich sein sollte, steht bisher noch nicht fest.

In der Sitzung ist ferner jetzt der Text der Antwortnote an die Reichsregierung

auf die Austrittserklärung aus der Ab­rüstungskonferenz angenommen worden. Eine ursprüngliche sehr scharfgegenDeutsch- land gerichtete Fassung soll infolge

des nachdrückliche» Eintretens zweier Großmächte aufgegeben worden sei». Die jetzt vorliegende Fassung soll, wie aus gut­unterrichteten Kreisen verlautet, in durchaus höflichem und sachlichem Tone unter Vermei­dung aller Schärfe« und Kritiken an Deutsch­land verfaßt sein und wird in internationalen Kreisen als ein bewußtes Entgegenkommen aufgefaßt.

Der Text der Note, der in den Einzelheiten noch in den Abendstunden von einem engeren Reoaktionsausschuß der Vertreter der vier Großmächte England, Frankreich, den Ver­einigten Staaten und Italien redigiert wird, soll am Montagnachmittag dem Hauptaus­schuß zur Annahme vorgelegt werden und durch den Präsidenten der Abrüstungskonfe­renz, Henderson, der Reichsregierung tele­graphisch übermittelt werden.

Dem VertagungsVeschluß wird in allen unterrichteten Kreisen große politische Bedeutung beigemesse«, da nach den ursprüng­lichen französischen und englischen Plänen im Hauptausschuß jetzt sofort versucht werden sollte, eine geschlossene Front sämt­licher Mächte gegen Deutschland zu erreichen. Jetzt soll sich der Hauptausschuß auf die Beschlußfassung über die Vertagung beschränken.

Der Vertagungsbeschluß wird jetzt zunächst den Kabinetten zur Stellungnahme vorgelebt werden. Die endgültige Entscheidung über die Vertagung liegt daher jetzt nicht in Genf, son­dern bei den Regierungen der Großmächte.

Abrüstungsabkommen auch ohne Deutschland unmöglich

Gens, 18. Oktober.

Das sogenannte Kleine Büro der Ab­rüstungskonferenz trat am Sonntagvormittag zu einer geheimen Besprechung beiHender - son im Hotel La Paix zusammen. An den zweistündigen Beratungen, die hinter ge­schlossenen Türen stattfanden, nahmen außer dem Präsidenten Henderson, dem Vize­präsidenten Politis, dem Generalbericht- «rstatter Benesch und dem Generalsekretär Avenol die Außenminister Englands und Frankreichs sowie Norman Davis und der italienische Vertreter mit ihren engeren Mit­arbeitern teil. Nach offiziösen Mitteilungen war zunächst beabsichtigt, daß das engere Büro über den jetzt von der Abrüstungskonferenz einzuschlagenden Weg beraten sollte. Bis kurz vor der Sitzung herrschte jedoch in französi­schen und amerikanischen Kreisen völlige Ratlosigkeit über das weitere Verfah­ren der Konferenz. Die Verhandlungen wur­den um die Mittagszeit unterbrochen und gin­gen um 17 Uhr weiter.

Ueber das Ergebnis der zweistündigen Sitzung wird von französischer Seite mitge­teilt, daß ausschließlich die Beantwortung der gestrigen Note der Reichsregierung erörtert worden sei. Es wäre über die hierbei einzu­nehmende Haltung eine grundsätzliche Ueber­einstimmung erzielt worden.

Paul-Bor. cour erklärte französischen Pressevertretern, es handele sich jetzt darum, die Anschuldigung der deutschen Regierung wegen des ergebnislosen Verlaufes der Ab­rüstungskonferenz nicht nur zurückzuweisen, sondern jetzt d i e V e r a n t w o r t u n g d e r deutschenNegierungfestz u st e l l e n.

Dies soll in einer gemeinsamen Note sämt­licher Mächte erfolgen, die vom Hauptausschuß in der Montagsitzung angenommen werden soll. Der Text der Note soll noch heute aus­gearbeitet werden.

Von englischer und französischer Seite er- klärt man, daß die Konferenz unter Um>tan- den weitergeführt werden muffe, um wenig­stens zu der Annahme einiger Grundsätze der Abrüstung zu gelangen.

Man verhehlt sich jedoch heute nirgends «ehr, ^

die Abrüstungskonferenz endgültig zur Erfolglosigkeit verurteilt üt. Die Bekämpfung Deutschlands auf der «rüstuuMr-ufereuz hat bisher den wah­

ren Tatbestand der völligen Aussichts­losigkeit der Genfer Abrüstungskonferenz verschleiern können. Man gibt jetzt auch in amerikanischen Kreisen zu, daß ein allgemeines Abrüstungsabkommen auch ohne Deutschland zwangsläufig an der Haltung

Annahme eines Abrüstungsabkom- mens unmöglich sei. Man will daher in lei­tenden Abriistungskreisen jetzt eine Lösung suchen, durch die der längst erfolgte innere Zusammenbruch der Abrüstungs­konferenz verschleiert wird und nach außen der Eindruck einer Einigung sämtlicher Mächte auf gewisse Grundsätze der Abrüstung geschaffen werden kann.

Italien fordert Vertagung der Konferenz

Eine amtliche italienische Stellungnahme zu den Schritten der Reichsregierung

Rom» 15. Oktober.

Ueber die amtliche italienische Auffassung zu der mit den Beschlüssen der Reichsregie­rung eingetretenen Lage hat die „Agenzia Stefani" am Sonntagnachmittag folgendes Kommunique verbreitet:

„In den amtlichen italienischen Kreisen sind die von der Reichsregierung gefaßten Be­schlüsse mit der größten Ruhe ausgenom­men worden, obgleich sie unerwartet kamen. Niemand stellt in Abrede, daß diese Beschlüsse ernst sind. vor allem in bezug auf ihre even­tuellen Entwicklungen. Nach dem aktenmäßi- gen Stand aber muß man die Lage so, wie sie ist, beurteilen und prüfen, wie es möglich sei. sie aus den Weg einer Verständigung zu bringe«.

Der Inhalt und der Ton der Rede Hitlers und der Aufrufe an das deutsche Volk ver­schließen nicht alle Türen, da darin der Wunsch Deutschlands zur Zusammenarbeit mit dem Ziel des Friedens kategorisch von neuem bekräftigt wird.

In den amtlichen italienischen Kreisen an­erkennt man, daß mit dem Abgang Deutsch­lands dieAbrüstungskonferenzihre Sitzungen nicht fortsetzen kann, daß eine Vertagung notwendig ist in der Er­

wartung, daß die für eine neue Ueberprüfung des ganzen Problems notwendigen und hin­reichenden Voraussetzungen entstehen.

»Hitlers Friedenswille lft ehrlich"

London, 15. Oktober.

Die Rundfunkrede, die Reichskanzler Hitler am Sonnabend abend über alle deutschen Sender hielt, hat m England im allgemeinen einen günstigen Eindruck hervorgerufen. „Sünday Expreß" sagt, Hitler habe versucht, die Welt zu beruhigen. Die Rede sei zwar fest, aber ausgeprägt versöhnlich, be­sonders gegenüber Frankreich. Bei der Wiedergabe der Rede hebt die Presse die Stelle hervor, rn denen Deutschlands Friedenswille und seine ehrlichen Ab­sichten gegenüber Frankreich hervorgehoben werden.

„Sunday Dispatch" bringt aus der ersten Seite ein Bild Hitlers mit der Unterschrift: „Hitlers Frie­denswille ist ehrlich."

Die Abendzeitungen brachten noch am Sonnabend abend um 20 Uhr Sonderausgaben mit dem vollen Wortlaut der Hitler-Rede heraus, die das Tagesgespräch in ganz London bildete. Im eng. lischen Rundfunk wurden Auszüge aus der Rede Simons in Genf und der Proklamation Hitlers ge­geben. Anschließend wurde ein Teil der Hitler- Rede, die man auf Grammophon-Platten anfge- nommen hatte, in ihrem ursprünglichen Text, ge­folgt von einer englischen Uebersetzung, wieder­gegeben.

Der Völkerbund — eln lebender Leichnam

Erklärungen des japanischen Außenministers zum deutschen Schritt

Tokio, 15. Oktober.

Der Austritt Deutschlands aus dem Völ­kerbund hat in japanischen Kreisen großes Aufsehen erregt. In einer Pressebesprechung erklärte der Außenminister, der deutsche Schritt bedeute eine neue Schwächung der Macht des Völkerbundes. Die Groß­mächte Deutschland- Rußland, Japan und die Vereinigten Staaten würden abseits stehen und zusehen, wie die politische Macht des Väl-

kenbundes ständig weiter sinke. Der Völker­bund habe ständig versagt und Japan bedauere is nicht, sich außerhalb dieses Bun­des zu befinden. Nach dem Austritt Deutsch­lands könne man nunmehr den Völker­bund als lebenden Leichnam be­zeichnen.

Paris ist zurückhaltend

Paris, IS. Oktober. In amtlichen französischen Kreisen hat man es bisher vermieden, zu dem Beschluß der Reichsregierung Stellung zu neh­men. Ministerpräsident Daladier hatte am Sonntag mit seinen Mitarbeitern eine ver­trauliche Besprechung über die Lage. Man will franzöfischerseits nichts unternehmen, bevor man nicht genau über die Absichten der übrigen Großmächte unterrichtet ist.

In parlamentarischen Kreisen hält man es nicht für ausgeschlossen, daß der Ministerpräsident am Dienstag bei der Kammererösfnung kurz zu den letzten internationalen Ereignissen Stellung nimmt. Im übrigen hat der rechtsradikale Abge­ordnete Taittinger bereits eine Anfrage eingebracht,, in der er die Regierung um eine Erklärung darüber bittet, welche Maßnahmen sie „zum Schutz und zur Verteidigung Frankreichs" zu ergreifen gedenke.

Wir wollen keinen Krieg, wir wollen den Frieden der Ehre

Reichsminister Dr. Goebbels über Deutschlands Friedenspolitik aus einer

Riesenkundgebung im Rheinland

Honnef a. Rh., 15. Oktober.

Auf dem Himmerich, einem schroffen, zum Rheintal abfallenden Berg, wurde am Sonn­tag von Reichsminister Dr. Goebbels der Grundstein zu einem Denkmal zum Gedächtnis an die Kämpfer gegen die Separatisten gelegt. Auf der 80 Meter hohen Felswand war eine Kanzel errichtet. Ringsum hatten unzählige Tausende, die Fahnenabordnungen der Verbände und Vereine, die Teilnehmer an den Separatistenkämpfen und Angehörige der Opfer aus diesen Kämpfen, große Ab­ordnungen der SA., SS. und des Stahlhelm Platz genommen.

Gauleiter Staatsrat Grohe - Köln er­öffnete die Feier mit einem Willkommensgruß für die Vertreter der Reichsregierung.

Anschließend sprach Reichsminister Dr. Goebbels, der u. a. ausführte: Die da­mals starben, starben für die Einheit des Reiches und für die Geschlossenheit der Nation. Sie können heute in unserem Werk das ver­wirklicht sehen, wonach sie sich sehnten und wofür sie starben. Heute liegen wieder Tage schwerster Entscheidungen über dem ganzen Reich. Aber wir müssen uns den Trost und die Zuversicht zu eigen machen, daß die Zu­kunft des Reiches in guten Händen ruht und daß die Männer, die heute Deutschland regie­ren, sich nichts nehmen lassen von der Ehre der Nation und dem Recht auf das Leben des Volkes. Das soll nicht heißen, daß wir zu Gewalt entschlossen wären.

Ich rufe hinüber über den Rhein und jeder, der es hören will, mag es vernehmen: Wir wollen keinen Krieg, wir wollen den Frieden, wir wollen den Frieden der Ehre, der nur auf die Dauer von Bestand sein kann. (Bei­fall.) Wir wollen niemand demütigen, wün­schen aber auch, daß wir nicht gedemiitigt werden. (Beifall.) Wir sind bereit» unter die Vergangenheit einen Strich zu machen, wün­schen aber, daß die anderen auch dazu bereit sind. (Beifall.)

Wenn man uns fragt, warum verlaßt ihr denn die internationalen Konferenzen, so geben wir zur Antwort: Wir gehen, weil wir nicht dahingekommen sind, daß man uns als Nation zweiter Klasse behandelt. (Beifall.) Wir haben seit dem Kriege auf Verschiedenes verzichten müssen, wir haben das auch getan, aber selbst ein Jntrige-unter- legenes Volk darf nicht vom Sieger dazu ge­zwungen werden, auf seine Ehre Verzicht zu leisten. Darum lautet unsere erste Forderung: „Wenn man uns die Ehre und die Gleich­berechtigung verweigert, werden wir uns am Konferenztisch nicht wieder sehen lassen." (Beifall.) Das ist reine Demonstration gegen

den Frieden, das ist eine Demonstration für den Frieden.

Wenn man mir entgegenhält, man wäre in der Welt gewillt gewesen, mit dem alten Deutschland ein Uebereinkommen zu treffen und daß das neue Deutschland Europa vor eine neue Lage gestellt habe, so antworte ich: Die Forderung für unsere Ehre und Gleich­berechtigung ist nicht eine Forderung dieser oder jener Regierung, sondern eine Forde­rung des ganzen deutschen Volkes. (Beifall.) Im übrigen sind wir entschlossen, die Ver­träge, die wir unterschrieben, auch einzuhal­ten. Es kann aber niemand von uns verlan­gen, daß wir Verträge unterschreiben, von denen wir wissen, daß wir sienichthalten können. Wenn wir sagen, wir wollen keinen Krieg, dann antwortet die Welt mit der Frage: Warum wollt ihr denn Waffen? Wir wollen aber keine Waffen, wenn die Welt ein gleiches tut. Was wir verlangen, ist, daß

Lastauto mit 25 SA-Männern verunglückt

Münchberg (Oberfranken), 16. Okt.

Ein von einem SA-Appell zurückkehrendes mit 25 SA-Männern besetztes Last­auto geriet in einer Stratzenkurve in einen Straßengraben und stürzte um. 25 SA- Männer wurden z. T. sehr schwer ver­letzt. Inzwischen ist der SA-Mann Ströß- ler im Krankenhaus seinen schweren Ver­letzungen erlegen. Die Schuldfrage ist ist noch nicht geklärt.

das ganz Wenige, was man uns im Ver- sailler Vertrag zugestanden hat, auch gehalten wird, die Einlösung der einzigen Forderung, die uns aus dem Vertrag bleibt. Wir haben die ehrliche Absicht, unser Volk nicht in einen neuen Krieg zu stürzen. Wir wollen auf dem Verhandlungswege eine Lösung suchen. Wenn man mir die Frage entgegenhält: Ja, so redet das offizielle Deutschland, das Volk aber denkt anders!, so antworte ich: Nein, das Volk spricht und denkt genau so wie wir. Um das zu beweisen, werden wir das Volk am 12. November befragen und es wird seine Antwort geben. (Beifall.) Wir hatten weder verfassungsmäßig noch gesetzlich irgendeine Veranlassung, an das Volk zu appellieren. Wenn wir es trotzdem tun, dann aus der stolzen und mutigen Gewißheit heraus, daß Volk und Regierung heute eins sind. (Beifall.)

Wir werden die Abgeordneten des neuen

Reichstages auf Herz und Nieren prüfen und sie vorher eidlich auf die Politik der Regie­rung verpflichten. Die, die nach dem Kriegs für die Einheit der deutschen Nation starben, gehören zu denen, die während des Welt­krieges gefallen sind. Wir wünschen und hof­fen, daß aus ihrem tapferen Sterben ein Friede gleicher Rechte und gleicher Ehre über ganz Europa herniedersteigen möge. (Bei­fall.)

Ein Sieg-Heil auf den Führer und das deutsche Volk, das Deutschland- und das Horst« Weffel-Lied schloffen die Feier.

Lreugelöbnis der deutschen Industrie

Berlin, 15. Oktober.

Der Präsident des Reichsstandes der deutschen In« dustrie, Dr. Krupp von Bohlen und Halbach» hat solgende Telegramme an den Herrn Reichspräsi­denten und den Herrn Reichskanzler gerichtet:

„An Reichspräsident von Hindenburg, Berlin.

In der schicksalsschweren Stunde, in der die Reichsregierung die dem deutschen Volle durch das Gebot der Selbstachtung vorgeschriebenen Entschlüsse zur Wahrung seiner Gleichberechtigung gefaßt hat» ist es mir tiefempfundenes Bedürfnis, Sie, Herr Reichspräsident, im Namen des Reichsstandrs der deutschen Industrie, des Dankes und des Gelöbnisses unverbrüchlicher Treue der gesamten Industrie zu versichern.

gez. Krupp von Bohlen und Halbach."

„Reichskanzler Adolf Hitler, Berlin.

In Dankbarkeit, Verehrung und Treue bekenne ich mich rückhaltlos im Namen der im Reichsstande geeinten deutschen Industrie zu den Entschlüssen der von Ihnen, Herr Reichskanzler, geführten Reichsre« gierung. In der Einheitsfront aller schaffenden Stände steht die deutsche Industrie bedingungslos hinter dem Führer des deutschen Volles. Niemand in der Welt kann bestreiten, daß nur die Anerken­nung der Gleichberechtigung sich gegenseitig achtender Völker zur Ueberwindung jenes Vertrauen schaffen kann, dessen alle Böller zur Ueberwindung der ma- teriellen Not so dringend bedürfen. Sie weisen den Weg des Friedens und der Ehre. Auf dem vorge- zeichneten Wege folgt Ihnen in unbeugsamer Entschlossenheit inmitten der einigen Nation die deutsche Industrie.

gez. Krupp von Bohlen und Halbach".