LInrsIpi'»!» 1S k»»«nnig
»MMASg. SI.IMNM » MWMM A
kvöklsttislsn
Können nur nöcksten Sonn- aösncl uncl Sonntag von 9 bis 19 Ukr im poiisekkaus 2mmsr 1^3, elngessksn nserclen
ölLMLMMMMAMMsWLMW
partckmltütdes 0r«w See öMner llü8o«MMMm
! Montag Dorauszahkbar. Bei Betriebsstörung. Streik, Verbot, Aussperrung Stellengesuche RM 0.04. Sonstige kleine Anzeigen RM 0.0«
F.-it-g v°» 17 bw IS Udr.-S-„,p«ch-- D°m-H°,d7-Ä?s. ,,L7«7^ch^.^ D-MÄLil
0sr Weg /^ltolk »Msrs:
Unssn als Kämplsi'
bluv sr sllsln war Usi» IVIsnn Usr l^sl
Von Dr. Aseph Goebbels.
AIs am 9. November 1913 über Deutschland diemarxistische Revolte hereinbrach, lag Adolf Hitler kriegserblindet im Lazarett in Pasewalk. Das Verhängnis des deutschen Zu- sammenbruchs traf ihn aus das schwerste. Aber sehr bald schon hatte er sich wieder in seiner Kampfbereitschaft selbst wiedergefunden, und da faßte er den Entschluß, koste es, was es wolle, sich der Untat des Novembers entgegenzustellen und ihre Schmach vom deutschen Ehrenschild wieder abzuwaschen. Er hat seinen Schwur wahrgemacht.
. Sobald er notdürftig wiederhergestellt war, siedelte er nach München über und begann Hier zuerst in den lockeren Restbeständen der Armee zu wirken. Im Jahre 1919 traf er bei dieser Aufklärungsarbeit aus eine kleine Gruppe von Arbeitern und Frontsoldaten, die sich in der Deutschen Arbeiterpartei zusammengeschlossen hatten. Als siebenter trat er diesem namenlosen Zirkel bei, und von hier aus begann er seinen Kamps wider das System.
Es stand damals jedermann -frei, ein Gleiches zu tun. Adolf Hitler hat das späterhin oft seinen übereifrigen Kritikern gegenüber betont. Daß niemand sonstwo auf diesen Gedanken kam, und daß er allein die mutige Entschlossenheit besaß, ihn in die Tat umzusetzen, das ist ein Beweis dafür, daß das Schicksal ihn: auch allein die Aufgabe anvertraut hat, das Novembersystem zur Strecke zu bringen Vom ersten Augenblick seines Eintritts in die Politik an ist Adolf Hitlers Leben und Wirken ausgefüllt mit Kampf. Er war der erste, der in riesigen Massenkundgebungen gegen die Versailler Schande protestierte. Ein ganzes Jahr lang war das Thema seiner Volksversammlungen ausschließlich der Versailler Vertrag, und es hat nie einen besseren Kenner dieses Verdikts gegeben als ihn. Unermüdlich und in zäher Verbissenheit zog er dagegen zu Felde .Er ist niemals auf die Illusionen und phrasenreichen Versprechungen der Systempolitiker hereingefallen. Er hat ihnen den Fehdehandschuh vor die Füße geworfen, und keinen Augenblick kam ihm auch nur der Gedanke, irgendwo einmal mit dem November 1918 Frieden zu schließen.
Vier Jahre hatte er nötig, um aus dem kleinen Kreis von 1919 eine Massenbewegung zu formen, die mit kühner Vermessenheit nach der Macht greisen konnte. Er wußte, daß ihm die höchste Verantwortung nicht kampflos in den Schoß fallen würde. Er wollte sie sich ertrotzen. Als der 9. November 1923 mit dem Zusammenbrach seiner Bewegung endete, da schob er die Schuld daran nicht anderen zu, er übernahm für alles die volle Verantwortung und ging auf über ein Jahr auf die Festung.
Als er Ende 1924 die Kerkermauem hinter sich ließ, da lebte das deutsche Volk in der Jlusion der Silberstreifenpolilik. Man glaubte, der Krieg sei liquidiert und nun werde man auch Wirtschaft und Finanzen sanieren können. Es ist damals versucht worden, Adolf Hitler für das System einzufangen. Das schien Um so verlockender, als ja auch die Deutsch- »rationale Kartei in der Regierung saß und
sich an der Durchführung des Dawesvertrages beteiligte. Adolf Hitler aber entschloß sich zum Kampf.
Wiederum waren fünf Jahre nötig, bis er seine Bewegung wieder auf die alte Höhe geführt hatte. Er stand ganz allein mit seiner Partei gegen eine Welt von Feinden. Aber alles das konnte ihn nicht in seiner Entschlossenheit und Kampfkraft lahmen. So aussichtslos auch seine Sache erschien, er tat sie um ihrer selbst willen in dem festen Bewußtsein, daß am Ende das Schicksal seiner verbitterten lZä- higkeit den Lohn nicht versagen würde. Im Jahre 1930 stand die nationalsozialistische Bewegung wieder im alten Glänze da. lind am 14. September konnte sie den triumphalsten Wahlsieg an ihre Fahnen heften.
Wiederum lpckte die Versuchung, und wiederum blieb Adolf Hitler stark. Es wurden ihm goldene Brücken gebaut; er sollte mit dem System seinen Frieden schließen. Er aber entschloß sich, den Kampf mit allen Mitteln fortzusetzen. Je mehr die Politik des amtlichen Deutschlands die unheilvollsten Folgen nach sich zog, um so höher stieg Adolf Hitlers Stern. Es erwies sich, daß seine Prophezeiungen allein richtig warm, die Versprechungen der Erfüllungsparteien aber zerplatzten wie Seifenblasen.
Adolf Hitler kämpfte unentwegt weiter. Der Mann, der zuerst in kleinen Gruppen gegen den November 1913 zu Felde gezogen war, rief nun in noch nie dagewesenen Riesendemonstrationen das Volk zum Kampfe gegen das System auf. Millionen und Dkkllionen Menschen sahen in ihrer Verzweiflung in ihm die letzte Hoffnung des Volkes. Der Name Hitler
würd« für die breiten Massen zurrt Symbol der deutschen Wiedergeburt. Am 13. März trat er mit seiner Partei gegen sechzehn Systemparteien zur Entscheidung an und vereinigte auf seinen Namen 11,5 Millionen Stimmen er- wachter Deutschen. *
Wieder einmal sind nach dem 13. März die Parteien und Verbände der sogenannten nationalen Opposition wankend geworden. Wieder einmal haben sie die Fahne des Widerstandes im Stich gelassen. Wieder einmal haben sie sich vor der letzten Entscheidung gedrückt.
Nur Adolf Hitler erklärte schon in der Nacht vom 13. auf den 14. März, daß der Kampf auf der ganzen Linie weitergehe. Mit fanatischer Begeisterung haben seine Gefolgschaften die Parole zum Angriff ausgenommen. Sie hatten von Adolf Hitler nie etwas anderes erwartet. Sie wußten, daß er aufs neue das Signal zum Kampfe geben würde, und in breiter Front haben sich nun seine Bataillone auf seinen Ruf entschlossen zum Vormarsch angeschickt.
Nun sprich dein Urteil, deutsches Volk! Gibt es neben Adolf Hitler noch einen deutschen Politiker, der sich selber treu geblieben ist? Kann er nicht mit Recht von sich behaupten, daß sein ganzes Leben Kampf für die Lebensrechte des Volkes bedeutet? Haben nicht alle anderen nachgegeben, und ist nicht er allein in allen Gefahren und Versuchungen der Mann des Widerstandes geblieben?
Das fordert auch von dir «ine Entscheidung. Wer zufrieden ist mit dem, was ist, der wird seine Stimme auch diesmal für Hindenburg und das System Briining abgeben. Wer aber entschlossen ist, gegen das System des November bis zu seiner Vernichtung weiter zu kämpfen, der gibt seine Stimme Adolf Hitler, dem Kämpfer und Rufer im Streit für ein neues Deutschland.
Mv MvLi*ams2SIIsi* 8Lkr*sSbSN
V/SI'UM win ^6oI1 ttitlsi' wskilsn
An den
Herrn Reichspräsidenten,
Generalfeldmarschall von Hindenburg,
Berlin, Wilhelmstraße .
Herr Generalfeldmarschall!
Gestatten Ew. Exzellenz, daß wir^nläßlich des Wahlergebnisses von Dietramszell eine Erklärung abgeben. Die große Anzahl nationalsozialistischer Stimmen in Dietramszell anläßlich des ersten Wahlganges hat in ganz Deutschland größte Ueberraschung hervorgerufen. Wir glauben, daß uns Ew. Exzellenz zu diesem Vorgang ein freies Manneswort, das auch früher schon vor Königsthronen Ansehen hatte, geme gestatten werden.
Wir Dietramszeller Nationalsozialisten Llrk- ken heute noch in gleicher Verehrung als ehedem zu unserem großen Feldmarschall und langjährigen Sommergast empor.
Für uns hat es sich bei dieser Wahl nicht um Persönlichkeiten gedreht, sondern um die Freiheit der uns heiligen Scholle. Wir haben schmerzlich erkannt, daß ein unrichtiges System uns um Haus, Heim und Heimat bringt.
Wir hier draußen in unserer oberbayrischen Heiwat ,vMü«n Aas«
nen Leibe und an unserer eigenen Existenz, daß Systeme stärker sind als einzelne Menschen. Die Not und die Sorge um unser wirtschaftliches Weiterleben haben uns den Kampf aufgezwungen und zwingen uns, ihn solange weiterzuführen, als Gefahr droht. Geht es doch auch um Ihre Sommerheimat, Herr Ee- neralfeldmarschall, und um ein Land, dem auch Ihre Liebe gehört, die wir nie verletzen wollten. —
Wir konnten und können uns deshalb nicht entschließen, unsere Stimme Ew. Exzellenz zu geben, da wir bei aller Verehrung für Ihre Person in einer Wiederwahl keine Gewähr für die Aenderung der unhaltbaren Zustände zu erblicken vermögen .
In diesem Sinne ist die Wahl von Dietramszell mit seiner rein bodenständigen Bevölkerung nach unserer Meinung ein Symbol dafür, daß das deutsche Volk bis in das kleinste Dorf hinaus reis geworden ist, selbständig zu denken, und dafür, daß die Hoffnung des deutschen Volkes auf eine bessere Zukunft picht vergeblich ist.
Ehrerbietigst ergeben:
Im Ksmpls vopwsp-s!
Das „neue Harzburg" des Herm Hugenberg.
Unter der Ueberschrift „Das neue Harzdurg", veröffentlicht Herr Dr. Hugenburg in seiner Presse einen Artikel, der sich mit der 2. Präsidentenwahl und Hugenbergs Stellung zui NSDAP. befaßt. Dr. Hugenburg beweist auch in diesem Artikel wieder, daß er über taktische Fragen nicht hinaus zu denken vermag, im Gegensatz zu immer wachsenden Kreisen seiner eigenen Parteimitglieder, die erkannt haben, daß es um letzte grundsätzliche Entscheidungen und nicht um taktische Finessen geht.
Hugenberg schreibt u. a.: „Es kommt mir selbstverständlich nicht darauf an, ob der eins oder andere von uns am 10. April für Adolf Hitler stimmt oder nicht. Denn das ist praktisch ganz gleichgültig, weil die Mehrheit für H,n- denburg im 2. Wahlgang sicher ist. Der nochmalige Versuch, gegen diese feststehende Tat-
ß.sdsnsmMsikr'swsiis suek in S-TningnssS
Kowrio, 30. März. In Zusammenhang mit dem Ansteigen der Lebensmittelpreise kam es auch in Leningrad zu Tumulten vor zahlreichen Geschäften, die zum Teil von der Ar- beiterbrvölkerung geplündert wurden. Mehre« Geschäfte der „Torgsin", die Eebrauchsg'gem stände nur gegen Goldwährung verkauft, wu« den gestürmt.
Die OGPU. hat in Zusammenhang mit der Plünderung von Zucker- und Bäckergeschäften in Moskau und Leningrad etwa 159 Verhaftungen vorgenommen.
fache anzurennen, ist nach meiner Auffassung Kraftvergeudung ..." Herr Hugenberg hat wenig Ahnung von der Dynamik des Kampfes, wenn er glaubt, mit solchen Erwägungen Politik treiben zu können! Der Kampf gegen dieses System, der Kampf um Deutschlands Rettung und Neugestaltung — von dem die Präsidentenwahl doch nur ein Ausschnitt ist —> kann nur durch unablässigen Angriff, durch unablässiges Sammeln aller Kräfte geführt werden. Wir haben im ersten Wahl- gang eine Front von 11 Millionen Deutscher, die erkannt haben, worum es geht, diesem System entgegengestellt, trotz allen Terrors und trotz aller lleberlegenheit der technischen Hilfsmittel seitens des Gegners und dadurch einen gewaltigen Beweis der Kraft des nationalen Deutschlands gegeben — wir weiden im zweiten Wahlgang einen noch stärkeren Beweis unserer Kraft geben! Es ist ein geradezu unmöglicher Gedanke, dem Gegner das Feld kampflos zu überlassen, — dem Gegner, der von Tag zu Tag mehr an Boden verliert! Nicht eine Stunde Atempause sei ihm gegönnt!
Wenn Herr Hugenberg dann schulmeisterlich der NSDAP. Vorhaltungen macht und ihr „Fehler" nachweist, so muß doch gesagt werden, daß solche Belehrungen reichlich unangebracht
Ortsgruppe der N.S. D.A-P . ... sind. Die NSDAP. ist zur Führerin und zumj -^^<I-DiettaNszell^ vi^mbLstritten stärksten Rückhalt der deutschen Frei-