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vpsmep L.^. von Kommunisten ilovi'isllen
Eine Gruppe von Nationalsozi »listen, die sich aus dem Heimweg befanden, wurden in der Rathenaustrztze von einer Horde von mindestens 8D Kommunisten überfallen. Zwei SA.-Leute wurden schwer verletzt. Beide mutzten sich in ärz liche Bchandlung begeben.
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Verlagsort Bremen. Herausgeber: Kurt Thiele. Verlag: Bremer Die BNZ erscheint jeden Werktag u, kostet NM 1.90 frei Haus, Anzeigcnberechnung: hiesige die Idgespaltene mm-Zeile NMN.lv
Nationalsozialistische Zeitung, Kurt Thiele. Geschäftsstelle und durch die Post zuziigl. 36 Pfg. Bestellgeld. Der Bezugspreis ist im auswärts NMV.12. im Textteil RM 0 5^', auswärts NM 0.70.
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Hamburg, 3. März. „Schlagt Hitler", heulen die roten Verführer in ihrer Journaille, in verlogenen Aufrufen und Flugblättern. Schreit nur weiter so, wo und soviel ihr wollt! Es iist vergebens. Wohl heben sich tausendfältig die Arme von Arbeitern und Bauern und Angestellten und Frauen und Mädchen und Jungens, aber nicht zum Schlag, sondern zum Gruß dem Führer, wo immer er sich zeigt. So war es am Samstag in Berlin, so war es heute in Hamburg, so wird es morgen in Stettin sein, so ist es in jeder Stadt und in jedem Dorf, wenn der Führer spricht.
Sucht in Deutschland heute noch einen zweiten Mann, dem das Volk in allen seinen Schichten auch nur ähnlich zujubelt! Vor dem grersen Feldmarschall ziehen die Menschen und wir zuerst ehrerbietig den Hut, Adolf Hitler aber strecken sich die Hände und Arme entgegen. Ihm schreien die Kehlen und leuchten die Augen zu. Da mischt sich alles zur Symphonie der Lebensbejahung und des Kampfwillens, denn an ihn allein klammert sich Glaube und Hoffnung von Millionen.
Auch Hamburg stand gestern im Zeichen dieses E.aubens und dieser Hoffnung. Zu Zehntausenden wanderten die Massen aus allen Vierteln und Straßen der Stadt zu Sagebiel, wo Adolf Hitler abends sprechen sollte. Bereits um 3 Uhr nachmittags standen Menschenmauern vor den Toren, und um 6 Uhr abends mutzten sämtliche sechs Säle von Sagebiel infolge Ueberfüllung polizeilich gesperrt werden. Ueber 15 000 Volksgenossen harrten in beängstigender Enge des Führers. Es war das erstemal in der Geschichte der Stadt Hamburg, datz sämtliche Säle von Sagebiel wegen Ueberfüllung polizeilich gesperrt werden mutzten. Und doch hätten wir leicht viermal soviel Menschen aus die Beine gebracht, wenn die Säle dazu vorhanden gewesen wären.
Wohl an die Zehntausend, die nirgends mehr Platz finden konnten, drängten sich in den Stratzen, um wenigstens den Führer zu sehen
Nachdem vorher Pg. Kube, der Führer der Nationalsozialisten im Preußischen Landtag zu den Massen vom Kampf um die Entscheidung gesprochen hatte, erschien, unter endlosem Jubel, unbeschreiblicher Begeisterung und immer wieder ausbrechenden Heilrufen
Adolf Hitler
Wie Schläge fielen seine Worte nieder, rissen die Menge zu neuen Beifallsstürmen hin, die zum Orkan anschwollen, immer und immer wieder. Das packte den Proleten und den. Bürger, als Adolf Hitler u. a. ausführte:
„15 Jahre vorher und eine ganze Welt konnte uns nicht niederzwingen. Und heute verhöhnt uns ein lächerlicher Zwergstaat. Einst ein mächtiges Reich und heute der Spielball der Nationen. Alles hat sich gewandelt, nur eines blieb: Das sind die Männer und die Parteien, die diese Not und dieses Elend von heute verschuldeten. Die allerdings sind un- - sterblich in der eminenten Zähigkeit des Klebens.
Weil wir Nationalsozialisten Kinder dieser Zeit sind und dies alles miterlebt haben, weil wir die Männer und ihre Parteien kennengelernt haben, darum sind wir da und werden sie niederkämpfen. Die Sozialdemokratie, die einst einen ganzen Staat revolutionieren wollte und alle Räder stillstehen lietz, die uns verhöhnte und verspottete, wagt heute uns nicht
mehr, mit eigenem Visier anzugreisen. Würde ich nichts anderes mehr in meinem Leben erreichen als das, datz ich diese Partei zu den Fützen des Feldmarschalls gezwungen habe, dann wäre das schon unendlich viel.
Es ist ein Riesensiezeszug, den unsere Bewegung in den vergangenen 13 Jahren eingeschlagen hat und das Wesentliche dieses Siegeszuges liegt darin, datz in einer allgemeinen Umwelt von Verzweiflung durch den Nationalsozialismus wieder der grotze gewaltige deutsche Glaube in das Volk eingezogen ist.
Dem deutschen Volk haben wir eine Bewegung geschenkt, in der sich die Erhebung des Volles vollzieht!
Die Parole des 13. März geht nicht dahin, datz es so weiter gehe, wie bisher, sondern es handelt sich darum, datz der Reichspräsident der Wegbereiter des neuen Deutschlands ist. Nicht das ist ausschlaggebend, ob ein Llüjähriger Greis menschlich sympathisch ist, sondern ob er uns, den Jungen, das Leben gewähren kann."
Als Adolf Hitler weiter die Gründe darlegt, warum er als Gegenkandidat Hlndenburgs
auftritt und die Massen aufruft, am 13. März ihre Pflicht zu erfüllen, braust wiederum Jubel und Jubel durch den Saal, der im H^rst- Wessel-Lied mündet, das die 15 000 in lichter Ergriffenheit, aber zugleich auch in höchster Siegeszuver'icht singen.
Adolf Hitlers Abschied von Hamburg g'ich einen, Triumphzug. Von den Sälen pflanzten sich die Hsilrufe tausendfach fort durch die Strafen, und verebbten erst, als der Führer die Stadt verlietz, um am nächsten Abend vor neuen Zehntau end zu predigen und den letzten Sieg vorzubereiten.
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vesonimolung unseres ^ünk'ei's — ttinllenbupgs Wsn! eine „Lonnsosi^oe"
Hamburg. 2. März. Das „Hamburger Echo der Woche", das im Verlag des sozialdemokratischen „Hamburger Echo" erscheint, hatte durch Plakate einen Artikel „Kamerad Hitler" angekündigt, in dem Hitler wenig rühmenswerte Dinge über seine Felddienstläligkeit nachgesagt und ihm Drückebergerei vorgeworfen wurde. Hitler erwirkte gegen die Veröffentlichung eine einstwei ige Verfügung. Der Redakteur Heinrich Braune und der Verlag Auer A Co. erhoben dagegen Einspruch, über den am Mittwoch vor der Zivilkammer II des Landgerichts verhandelt wurde. Rechtsanwalt Dr. Engel als Vertreter Hitlers unterbreitete dem Gericht zahlreiche eidesstattliche Erklärungen von früheren Generälen, Kommandeuren und Frontkameraden, in denen Hitlers soldatische Tüchtigkeit ''bestätigt wird. Gegenüber dem Vorwurf der Fahnenflucht legte der Verteidiger eine amtliche Bestätigung vor, wonach Hitler am 5. Februar 1914 in Salzburg zum Waffen- und Hilfsdienst als untauglich und zu schwach befunden wurde und der Beschluh auf Waffenunfähigkeit gefällt wurde. Hitler hielt sich dann in München auf und richtete bei Kriegsausbruch ein Gesuch an den König von Bayern, der ihm den Eintritt in das bayrische Heer gestattete. Selbst der im Artikel genannte Schlehuber, den Hitler als Meldegänger Übergängen haben soll und der heute 53 Jahre Sozialist und 35 Jahre Gewerkschaftler ist, bestätigte, datz Hitler sich als tapferer Soldat verhalten und datz er, Schlehuber, nie etwas an Hitler beobachtet habe, was an Drückebergerei grenze.
„Esnt vo^nvn einen Sonnsos trinken"
Was Heilmcmn seinen Genossen, die Hwdendurg wählen sollen, empsieh t..
Neue Beleidigung des Reichspräsidenten.
Berlin, 2. März. Dem jüdischen Vorsitzenden der sozialdemokratischen Preutzenfrak.ion, Heilmann, lätzt der Ruhm seines Parteifreundes, Landrat Hansmann aus Schwelm, keine Ruhe, der bekanntlich die inzwischen gerichtlich widerlegte Behauptung aufstellte, da^ die deutschen Soldaten besoffen wie die Schweine zum Angriff getorkelt seien. Herr Heilmann empfiehlt seinen Eisernen Heimkriegern ihre Bedenken gegen die neueste Politik der Panzerkreuzerpartei in Alkohol zu ertränken. Wie die „Nationale Post" mitteilt, hat Genosse Heilmann in einer öffentlichen Versammlung in dem märkischen Städtchen Benau unter anderem folgendes erklärt:
„Wir müssen den Faschismus erledigen, sonst ist es um den Marxismus geschehen. Genossen, ich weitz, datz es euch hart ankommt, und datz es auch mich hart ankommt, Hindenburg zu wählen, dann geht vor der Stimmabgabe einen Schnaps trinken."
Wlr Nationalsozialisten sehen in di-sen Ausführungen Heilmanns eine B lüdigimg des Reichspräsidenten von H ndenburg. Wir wollen abwarte?!, ob auch Grzesinski, der sonst d.e g?nze Schärfe der Notverordnungen gegen Beleidigungen des alten Mannes ins Feld zu führen pflegt, auch gegen seinen Genossen Herrn Heilmann vorzugehen gedenkt.
Lsstwi^teve^osnrl iü> Aussetzung lies SiepstneiKs wännenli cSei'Vei'nsncßlung
Berlin, 2. März. Der geschäftsführende Ausschutz des deutschen Gastwirteverbandes stellt in einer Veröffentlichung fest, datz die Relchsregierung an ihrer Zusage, vom 20. 3. ab die Biersteuer dort, wo sie 22 Rm. je Hektoliter beträgt, um 7 Mk. zu senken, unbedingt festhält und bereit ist, die Verhandlungen mit den Vertretern des Eastwirts- gewerbes über den ganzen Getränkesteuerkom- pler beschleunigt zum Abschluß zu bringen. Diese Verhandlungen könnten aber, so heitzt es in der Veröffentlichung weiter, nach Ansicht der Reichsregierung nur dann fortgesetzt werden, wenn der äutzere Druck des Bier- boykotts in Wezfall gekommen ist. Mit Rücksicht hierauf empfehlen wir der Kollezenschaft und den am Bierboykott beteiligten Organisationen, diesen solange auszusetzen, bis die Verhandlungen beendet sind. Für diesen Zeitraum brauchen nach der Ergänznngsverordnung des Reichskommissars für Preisüberwachung auf Antrag der örtlichen Vereine die Aus- schankpreise nicht gesenkt zu werden. Die Preissenkung der Brauereien bleibt dagegen bestehen. Sollten die in Gang befindlichen Verhandlungen scheitern, dann würde sich für die Verbandsleitung eine neue Lage ergeben, die es ihr zur Pflicht macht, die Interessen des Gewerbes mit Nachdruck weiter zu vertreten.
Ab 11. März Bierstreik in Leipzig
Leipzig, 2. März. Die Leipziger Gastwirte haben am Mittwoch beschlossen, ab II. März in oen Bierstreik einzutreten.
Ssens Sonwen-, IS I.eientvei'Ie!?!«
Gladbeck, 2. März. In Eladbeck-Zweckel hatte die NSDAP, für Mittwoch abend eine
Versammlung anberaumt. Schon um 19 Uhr war das Lokal, zumeist mit Andersdenkenden besetzt, die Einlatz in den Ver'ammlungsrcmm begehrten. In dem Saal befanden sich etwa 40 Nationalsozialisten, die die Tür abgeschlossen hatten. Die Menge lietz sich jedoch nicht mehr zurückhalten und drängte gegen die Saaltür. Als diese nunmehr geöffnet wurde, entstand ein wüstes Durcheinander. Von drautzen fielen Schü fe, Steine wurden in den Saal geworfen. Hierbei wurden nach Feststellungen der Polizei sechs Personen schwer und 15 leicht verletzt. Die Verletzten gehören verschiedenen Organisationen an. Die Polizei stellte die Ruhe wieder her und nahm mehrere Verhaftungen vor.
^suen Sonnltt in l^okio
Genf, 2. März. Ratspräsident Paul Boncour hat am Mittwoch abend einen neuen telegraphischen Schritt bei der Tokioter Regierung uniernommen. In einer Note, die am Abend vom Völkerbnndssekretariat abgegangen ist, deren Inhalt jedoch noch nicht veröffentlicht wird, soll Paul Boncour die japanische Regierung ersucht haben, unverzüglich zu der Frage der Einstellung der Feindseligkeiten Stellung zu nehmen, da der Pölkerbundsrat entscheidenden Wert darauf lege, daß vor dem Zusammentritt der außerordentlichen Vollversammlung des Völkerbundes die Feindseligkeiten zwischen Japan und China eingestellt seien.
Auch die Wusung-Forts in japanischen Händen.
Schanghai, 3. März. Wie das japanische Hauptquartier amtlich mitteilt, haben die japanischen Truppen am Donnerstag vormittag, 3 Uhr Ortszeit, nach heftigem Artilleriefeuer die Wusung-Forts erobert. Dek Befehlshaber der Wusung-Forts und der im Dorf Wusung stehenden chinesischen Truppen hatte sich geweigert, den Rückzugsbefehl des Generals Tsai durchzuführen.
Die chinesischen Truppen um die Wusung- Forts wurden von den japanischen Truppen vollkommen abgeschnitten, waren aber am Mittwochabend noch im Besitz des Dorfes Wusung.
Japanische Truppen nordwestlich von Wusung gelandet
Tokio, 2. März. Amtlich wird mitgeteilt, daß japanische Truppen bei Liuho am Ncmglsekiang, eiwa 25 Kilometer nordwestlich von Wusung, gelandet sind und sich auf dem Vormarsch nach Wusung befinden. Liuho ist von starken japanischen Streitkräften besetzt worden.