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Heut« sindet die Wahl zur Handwerk«- lammer, Gruppe l (Bau- und Bnunebenge- wrrbes statt. Jeder Handwerker gibt seine stimme dem Pg. Malermeister Barnrwold. Dir Wahl sindet heute, von li bi« 7 Uhr. statt. Stimmzettel sind im Wahllokal »> Imliku. Jeder tut seine Pslicht, auch hier muß der Sien unser sein.
v»r!ag»ort Bremen Herau7.,,ber: Kur, Nitle Verlag Bremer D>» VAZ erschein, jeden Wertwa u. »os,,i NM l.«Z ,re« Sau» «»«eiaenberechnung NaNonalsoz>al»,>sct,r ijeilun^ Kur« T1»iele, »esch.,sl«i,<Uc und durch die Post »u^üal !« As., BcUellarld ?«r ^^u.isvrei» il, im wart» Rm 0LV ,m «cdat,u,n: Pqpenstr. Id Sprechstunden der Redaktion^ V d«« Freitag von 17 bi» lv Uhr. Fernsprecher Tomsheide
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Berlin, Zt. Zau. Bei der wie immer iibersülltrn und polizeilich gesperrten Sport- palastkundgebung, aus der Braunschweig« nationalsozialistischer Innenminister, Pg. tt l a g g r s, und der Rrichstagsadg. Pg. Hinkel sprachen, kam e« zu einer sponta oen Huldigung von geradezu überwältigender Wucht für Adolf Hitler.
schrie nur die zwei Wort.« in den RicjcnsaaN Hitler Reichspräsident?" Sosort wurde der Aus von den Massen mit stürmischem Jubel ausgenommen, der sich zum donnernden Orkan steigerte. Die Zehntausend? erhoben sich und dröhnend klang es immer wieder durch die Halle:
„Hitler Reichspräsident!" Es war eine Vrrtraurnskundgrbung de« kolke? sür seinen wahren Führer, wie sie ergreisender nicht gedacht werden kann.
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lösung der Verkommen, konnte Pg. Hinkel ammlung in klaren diese Erklärung von stürm,jäx'in
gen, im Tunke! der Rocht zu entkommen. Die Getöteten sollen keiner bestimmten politischen Richtung angehören. Der Regie- rungspräsidrnt von Arnsberg hat zur Aufklärung des Bcrvrechriio llXM Rm. ausge I Hintrrha setzt. -chüsse l
Von der Polizei werden zu dieser Blutet I erhalten.
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Nur mit Mühe gelang es nach langer 3- die Massen wieder zu beruhigen. Pg. Hinkel I Tr. Goebbels stammt, die > verlas dann eine Erklärung des im Saale I Jubel ausgenommen wurde.
Vo»p.el 6e5 Kei«i»5p?A5i«Ienten
VaKlKsinptez
München, W. Jan. (Funkmeldung.) Die I vorbereiten, vor allem aber sich selber innen- Polizridirettion München bat den „Bölki- ^ volitisch behaupten werde, um so vor Teutsch schen Beobachter" bi» einschließlich 7. Februar verboten. Das Verbot gründet sich aus zwei Artikel unter der Nebrrschrist „Wir fordern Reichsexekutive gegen die Rotmordzrnrralr in Preußen" und „Srvering als Präiektor der Eisernen Jront", die am 2K. Januar im „Völkischen Beobachter" erschient,, waren. Tarin wird eine Beschimpfung der preußi- schen Regierung bezw. des Minister» Seve- ring erblickt. Außerdem wird noch ein außenpolitischer AussoS Rosenberg» sowie ein am 27. Januar erschienener Artikel „Ein neue» Redeverbot gegen Pfarrer Hässer" al» Berbotsgrund herangezogen. Ter letztere Artikel soll eine Bedrohung de« Bischofs von Augsburg und damit eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit enthalten. Ter „Völkische Beobachter" wird gegen da» Verbot sofort Beschwerde einlegen.
KmerMs «lessvouieil*! v?üning
Aus diplomatischen Kreisen erfuhren wir'
Tie brüske Absage der „Neparations"» Konferenz von Susanne hat in allen politischen Kreisen überraschend gewirkt, beson- ders grosz ist die Enttäuschung über die völlig ablehnende Haltung Amerikas, das damit die Ncichsregierung Frankreich gegenüber preisgibt. Tabei war die Tribut-jtonferenz au« die direkte Initiative Amerikas zurückzuführen. Der amerikanische Botschafter in Berlin, Tackett, und sein Pariser Kollege, Edge, habeu nämlich Brüning den direkten Anstoß I für de» Fortbestano der Negierung des zur Einberufung der Konferenz gegeben. Sie Reichskanzlers, die bereits in nächster ^eit gingen dabei von der Voraussetzung aus. zu weitgehenden Veränderungen jiihrr» eaß, Brüning die »Reparation" jorgjältig - dürsten.
Il»!l»hung IM v5lten
ichen Voltes legitimiert zu sein. In dieser Erwartung bat Biüning bitter enttäuscht. Seine vorzeitige Mitteilung an den sran- ^ösi'chen Botschafter Poncet hat ihm alle Trümvfc schon vor Eröffnung der Konferenz aus der Hand genommen. Entscheidend aber ist die politische Niederlage Brünings bei der Aktion um Hindenburgs Wiederwahl, zwecks Festigung des jetzigen Kabinetts. Man hat von amerikanische? Seite aus deutlich zu verstehen gegeben, dasz Brüning bei dieser (.-'-elegenbeit völlig vor Hitler kapitulieren
ihm und sieht heute in dem Nationalsozialismus die kommende deutsche Regierung, mit der man allein endgültig über die Lösung der „Reparationen" und aller anderen Probleme verbandlen musz.
Einen besonderen Vorwurf macheu die Amerikaner Brüning daraus, dasz er durch seine ungeschickte Taktik die nationale Parole Hitlers .Schluß mit den Tributen" entwertet hat. Er bat dieselbe unglückliche Hand bewiesen, wie seinerzeit bei der Zollunion. Liese amerikanische Auffassung, die übrigens auch der englischen durckiaus entspricht, soll in diesen Tagen dem Auswärtigen Amte, aber auch in der Reichskanzlei, unmißverständlich bekanntgegeben worden sein. Hinzu kommt, daß Hindenburg aus seiner Ent- täiiiktninci über das Spiel mit seiner Person
Abrüstungskonferenz gefährdet Washington, l. Febr. Trm Weißen Haust nahestehende preise sind davon überzeugt, daß dir sranzösischr Untrrstübung de« japanischen Vorgehen« in t5hina die letzte Hossnung sür einen Ersolg der «Aensrr Abrüstungskonferenz raubt. Staatssekretär Stimion trisst auch vorläufig keine Vor- berritungeu sür die Absahrt nach Grns. Es herrscht die Ueberzeugung, daß Japan die srarizöslsche Hilfe durch Zugeständnisse sür «Arns rrkaustr, um ebensall« sür den Grund- sat>: „Keine Abrüstung ohne Sicherheit" eintreten würde.
Erhöhte Bereitschaft der amerikanischen Flotte
Washington, l. Febr. Tas amerikanische Marinramt hat sür die gesamte Flotte und die Marinereservisten erhöhte Bereit- schast angeordnet.
Tie Wassenstillstandsverhandlungen ergebnislos
Tokio, t. Febr. Tie Wassenstillstandsverhandlungen, die am sonntag in Shanghai stattfanden, sind, wie das >-,lriegsmi,ii- sterium mitteilt, ergebnislos verlausen. Der Mißerfolg sri daraus zurückzuführen, daß die chinesischen Vertreter alle japanische» Vorschläge abgelehnt hätten. Außerdem habe da« japanische Marinrkvmmandv in Shanghai erklärt, daß r» nicht in der t.'age sei, ohne Wissen Tokio« die chinesischen Vorschläge anzunehmen. Von den japanischen Unterhändlern war u. a. verlangt worden, daß alle Führer der japanseindlichr» Bewegung den japanischen Behörden zur Aburteilung ausgeliesrrt werden. Da die chinesischen Vertreter diese Vorschläge abgelehnt habe», können, wie das .-itrirgsininistcrium mitteilt, die Verhandlungen über den Wasscustillstand nicht ivrtarsrtzt werdrn.
reinigten ltung er» irmächti- ,'andsrbu»
Amrrikanischr Manila Flotte nach Zhanahat beordert
Washington, 1. Febr. Ter amerikanische lNVA1-To...ttreuzer .Houston" hat Befehl erhalten, von Manila nach Shanghai in See zu geben. Admiral Taylcr ist freigestellt worden, so viele Torpedobootszerstörer mitzunehmen, wie er es sür angebracht hält. Ter Admiral begibt sich mit insgesamt l-t .<!iriegsschisscn nach Shanghai.
Weitere Truppen-Entsendungen
Tokio. 3l. Jan. Am Sonntag trat da» japanische Kabinett unter dem Vorsitz Jnu» kais zusammen. An der Sitzung nahmen die Vertreter d.'s japanischen lNen.'ral- und Admiralstabes teil. Skußenminitter Joschi- saiva erstatete Bericht über das diplomatische Vorgehen Engla Staate». Nach teilte das japon gung. weitere T rei und nach Si dort die japanis vertreten. Tie Washington und den Regierung Englands und Amerikas mitzuteilen, daß ^apa» seine Kampfl>aiidlun>ien nur aus das Ebincsenvierrel in Schanghai begrenz?,, wird.
Tie deutsche Bvvinannschast i» Amerika vrrnngllickt
Nenyvrk, 5l. Jan. Bei einer Training»- fahrt der deutsche» Bobmc olliiilpische» Bobbalm zu 5.' »ele sich ein schwerer llugli ter Führung von Hauptin- schweiji stehende Bob „De i» der Zickzack Kurve aus t inaii» ^alui erlitt einen koi '.'lrmbrilch »nd außerdem gen. Der Teutsche Melirlw ke» Auge seiner verletzt. 7 »er tau, mit leichten Rücke von, während der mitfah, unverletzt blieb. Haiiptimi losort ins Kraiilcuhau^ aelc
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