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Wie wir erfahren, ist in der Nähe des Volkshauses eine neue, aber stark beschädigte SA.-Mütze gefunden worden, die in ihrem Innern die Zeichen W. D. trägt. Nach unseren Ermitelungen kann es sich nur um Deckers Mütze handeln. Aber wie kommt diese in die Nähe des Volkshauses?
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parteiamwrkes Organ der kremer Nationalsozialisten
Verlagsort Bremen. Herausgeber: Kurt Thiele Verlag: Bremer Die BNZ erscheint jeden Werktag u. kostet RM. 1,90 frei Haus, Anzeigenberechnung: hiesige die lOgesp. Nonp.-Zeüe Rm. 0,25, aus- Nationalsozialistische Zeitung, Kurt Thiele. Geschäftsstelle und durch die Post zuzügl. 36 Pfg. Bestellgeld. Der Bezugspreis ist im wärts Rm. 0,30, im Textteil die 4gespalt. Textzeile Rm. 0,80,'aus- Nedaktion: Papenstr. 15. Sprechstunden der Redaktion: Montag Voraus zahlbar. Bei Betriebsstörung, Streik, Verbot, Aussperrung wärts Rm. 1,—. Stellengesuche u. Familien-Anzeigen Rm.0,10. bis Freitag von 17 bis 19 Uhr. — Fernsprecher Domsheide 25878 usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Rückzahl. des Bezugspr. Kleine Anzeigen Rm. 0,15. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit^
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Nachdem die Verschleierung der unaufhörlichen marxistischen Mordtaten an Nationalsozialisten infolge des von Tag zu Tag zunehmenden roten Mordterrors durch die jüdisch-marxistische Presse und ihre „bürgerlichen" Nachbeter in der bisherigen Weise nicht mehr möglich ist und sich das Reichsinnenministerium selbst angesichts der urkundlich belegten nackten Tatsachen zu einem, wenn auch zunächst noch wirkungslosen. Eingreifen gegen diese „Kulturschande für Deutschland" veranlaßt sieht, versuchen die parlamentarischen Wortführer des Marxismus nunmehr nach der Methode „Haltet den Dieb" durch dreistes Auftreten und unbewiesene Behauptungen sich aus der Schlinge zu ziehen und die kommunistischen Mordbrüder zu entlasten.
Während die zuständigen Reichsstellen, offenbar in der richtigen Bewertung dieser marxistischen „Vorstellungen", keinerlei Mitteilung über die Unterredung mit den Vertretern der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion herausgeben, verbreitet die SPD. mit der ihr eigenen skrupelosen Unwahrhaf- tigkeit eine parteioffizielle Mitteilung, wonach es ihr gelungen sei, „an Hand umfangreichen Materials den Nachweis zu führen" — — daß die marxistischen Mordbanditen unschuldige Lämmer und im übrigen nicht der Mörder, sondern der Ermordete schuldig sei. Daß die jüdische Presse eifrigst sekun diert und sich auf die Seite des Bolschewis mus und der marxistischen Mörder schlägt, ist selbstverständlich.
Aber diese Manöver sind zu durchsichtig, H als daß die bisher schamlos irregeführte
V Öffentlichkeit noch einmal auf sie hereinfal-
V len könnte. Wenn nach den Worten des Reichsinnenministers „Gerechtigkeit walten" soll, dann dürfen nicht Lügen und unbeweisbare dreiste Behauptungen zum Maßstab der Wirklichkeit werden, sondern nur Tatsachen Die NSDAP hat dem Reichsinnenministe-
M" rium die ausschließlich auf eidesstattlichen E Erklärungen beruhenden Dokumente des ro rtz ten Mordterrors eingereicht, welche die Er- A klärungen der Marxisten und ihrer Presse K Lügen strafen. Diese beweiskräftigen Un Ä terlagen, die ein erschütterndes, aber klares lk Bild der Recht- und Schutzlosigkeit der in s der nationalsozialistischen Bewegung zusam M mengeschlossenen Millionen Deutscher geben. L enthalten u. a.:
' Die Totenliste der NSDAP, die fast 200 L Todesopfer des roten Mordterrors umfaßt.
Die unangreifbaren Belege dar über, daß allein im letztenBerichts > monat der Hilfskasse der NSDAP 266 Schwerverletzte und 14 Tote (zu den 11 angegebenen kamen in den letzten Tagen noch 3 hinzu) durch roten Blut ! terror gemeldet wurden, wobei zu deiner j ken ist, daß ein großer Teil der Meldun gen für diese Berichtzeit noch aussteht. Die Angaben der Verletzten und Zeugen sind eidesstattlich, durch die nachprüfenden Vor gesetzten ebenfalls eidesstattlich versichert und durch die Angaben und Atteste der Aerzte bestätigt.
Zur Illustration, in welch ungeheurem Maße der marxistische Mordterror gegen die Nationalsozialisten sich ständig gestei
gert hat, sei darauf hingewiesen, daß der Hilfskasse der NSDAP an Schadensfällen durch den roten Mordterror an Toten und Verletzten gemeldet wurden: Im
Jahre 1928 — 360, im Jahre 1929 — 880, im Jahre 1930 — 2501, und
seit dem 1. 1. 1931 bisher — 4618.
Die Angriffe, denen diese Nationalsozialisten zum Opfer fielen, erfolgten ausnahms- os durch Kommunisten und Reichsbanner- eute. In der Regel wurden unsere Leute überfallen und bestialisch niedergemacht, wenn sie, von Versammlungen kommend, einzeln sich auf dem Nachhauseweg befanden.
Diesen Tatsachen gegenüber wirken die marxistischen Entlastungsmanöver wie Hohn. Wo sind die urkundlichen Beweise, die sie
auch nur annähernd diesen zahllosen erschütternden Dokumenten ihres Mordterros gegenüberzustellen haben? Die Fälschungen und Hetzberichte mit denen die marxistische Presse arbeitet, um den Nationalsozialisten „Bürgerkriegsvorbereitungen" anzuhängen und den roten Mördern Notwehrrechte zuzubilligen, konnten ausnahmslos entlarvt werden und beweisen, daß die intellektuellen Urheber der Mordtaten hinter der jüdischen und marxistischen Presse stehen.
Es gibt kein dreistes Leugnen und Verschleiern mehr! Die Gräber unserer erschossenen und erschlagenen Parteigenossen sind eine furchtbare Anklage! Die marxistische Blutschuld, die namenloses Leid und furchtbares Elend in taufende deutscher Arbeiterfamilien getragen hat, ist dokumentarisch erwiesen und harrt ihrer Sühne.
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Deut'chlands Antrag auf Einberufung des BJZ. Ausschusses ergangen.
Berlin, 19. Nov. Der Antrag der deutschen Reg'''- ng auf Einberufung des beratenden Sonderausschusses bei der BJZ. in Basel ist am Donnerstag nachmittag unmittelbar nach Eintreffen dc, Nachricht aus Baris über die dort erfolgte Genehmigung abgegangen. Der Antrag wird voraussichtlich am Freitag bei der BJZ. überreicht werden. Am gleichen Tage werden die beteiligten Mächte durch die deutschen Vertreter im Aus- lande über den deutschen Schritt unterrichtet werden.
Dem Brüning-Deutschland bleibt also keine andere Wahl als bittend vor die Pariser Tributvögte zu treten und sich ihrem Willen anzuvertrauen. Brüning hat den Schritt unternommen, den er sich selbst zuzuschreib l hat. Grundlage des Handels bleibt der Boungplan. In seinem Rahmen muß nun Deutschland nach französischem Diktat von der Tributbank seine Zahlungsfähigkeit vrü- fen lassen und den Willen der Gläubige,
den Frankreich bestimmt, entgegennehmen. Die Verhandlungen sind noch im Gange, sie werden nicht so rasch zu einer Lösung führen. Das Ergebnis aber ist vorauszusehen. Reparationen wie Doungplan werden unangetastet bleiben. Für Brüning gibt es nur zwei Möglichkeiten, seinen finanziellen Zusammenbrach zu vermeiden: Internationale Anleihe oder weitere Stundung. Wahrscheinlich wird man ihn von beiden etwas geben unter gewissen wirtschaftlichen Pfändern und politischen Verpflichtungen. Darum, um diese Bedingungen geht das augenblickliche Ringen!
Für Deu^ckiland ist keinerlei Besserung zu erwarten, solange ein auf die Sozialdemo- kratie angewiesenes System den Franzosen gegenübersteht! Man wird Brüning für Augenblicke sanieren, um ihn nicht zu verlieren, die Sklavenketten aber bleiben. Diese zu ivrengen, vermag nur eine unterm Hakenkreuz willensstark geeinte Nation.
London, 20. Nov. In Tokio verlautet, daß die Japaner beabsichtigen, auch die Stadt Funtschau, den letzten Stützpunkt in der Mandschurei, der noch in den Händen der Chinesen ist, zu besetzen. Der Mukdener Korrespondent einer japanischen offiziösen Agentur teilt mit, daß in China große Vorbereitungen für einen Gegenangriff gegen die Japaner gemacht werden. In Tahuschan und Nyaoyang seien Panzerwagen bereitgestellt. In Peking und Mukden stehen Lokomotiven und Züge bereit, um die chinesischen Truppen befördern zu können. Das japanische Kriegsministerium teilt mit, daß chinesische Panzerwagen in die Eisenbahnzone bei Funtschau vorrücken.
London, 19. Nov. Londoner Bankiers haben den dringenden Wunsch zum Ausdruck gebracht, daß auf Frankreich ein starker Druck ausgeübt werde, um es zu einer ent
gegenkommenderen Haltung in der Frage der kurzfristigen Kredite zu bewegen. London lege größten Wert auf eine baldige Einigung über die kurzfristigen Kredite.
In einem Leitartikel! wendet sich „Financial News" scharf gegen die vom „Temps" und anderen französischen Zeitungen vorgebrachten Beweisgründe für die französische Forderung, daß die Tribute den Vorrang vor den eingefrorenen Krediten haben müßten. Das Blatt lehnt die französische Behauptung ab, daß die englischen und amerikanischen Bankiers Deutschland über den tatsächlichen Bedarf hinaus Geld zu hohen Zinssätzen geliehen und hierdurch zur Verschärfung der deutschen Krise beigetragen hätten. Hiermit widerlege der „Temps" keineswegs die Notwendigkeit, Deutschlands Kreditfähigkeit wiederherzustellen. England müsse darauf bestehen, daß die deutsche Schuldenfrage in ihrer Gesamtheit behandelt werde. Die Lösung dürfe sich nicht nur aus die wirtschaftliche Wiedererholung Deutsch
lands erstrecken, sondern müsse alle Länder umfassen. Dies könne man aber nur erreichen, wenn die Forderung des „Temps", daß jedes Land seine eigenen Interessen verteidigen solle, zugunsten einer klügeren und großzügigeren Politik abgelehnt werde.
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Madrid, 18. Nov. Das Eintreffen des Mannes, der durch den Pariser Finanzskan- dal berüchtigten Frau Hanau, Bloch, in Bar» celona, hat in politischen Kreisen großes Aufsehen erregt. Bloch versuchte, nach den letzten Meldungen, mehrere Mitglieder der catalonifchen Regierung für eine Offensive gegen die Pesete zu gewinnen, von deren Kurssturz er sich nachteilige Wirkungen sür die Bank von Frankreich erhoffte, die über große Pesetenbestände verfügen soll. Die Sache droht, da auch mehrere Abgeordnete der spanischen Nationalversammlung in diese Angelegenheit verwickelt sein sollen, zu einem großen Skandal auszuarten. — Kaum Demokratie, da gehts schon los!
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Fünf pädagogische Akademien werden geschlossen
Berlin, 19. Nov. Da die allgemeine Finanzlage ebenso wie die Notlage der Jung- lehrer zu Einschränkungsmaßnahmen auch auf dem Gebiete der Lehrerbildung zwingt, hat die preußische Staatsregierung, wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, beschlossen, im Haushaltjahr 1932 die Zahl der pädagogischen Akademien von 15 auf 10 herabzusetzen. Demgemäß stellen die päda- gogischen Akdemien Stettin, Erfurt, Kott- bus, Kassel und Altona ihre Tätigkeit ein. Auch bei den aufrechterhaltenen Akademien in Elbing, Frankfurt a. Oder, Breslau, Beuchen, Halle, Kiel, Hannover, Dortmund, Bonn und Frankfurt a. M., finden im Jahre 1932 Neuaufnahmen nicht statt. Diese Sparmaßnahmen sollen Idee und Form der neuen preußischen Lehrerbildung grundsätzlich unberührt lassen.
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Der Mord an dem SA.-Mann Mertens aufgeklärt.
Neumünster, 19. Nov. Der Kommunist Weißig, der im Zusammenhang mit den blutigen Zusammenstößen am 11. November festgenommen war, hat in der vergangenen Nacht gestanden, den SA.-Mann Mertens erschossen zu haben.
17 Kommunisten bei Militärübnugen verhaftet
Esten, 19. Nov. Am Vormittag des Buß- und Bettages wurden, wie die Polizei meldet, auf dem Hafengelände in Essen-Borbeck 17 Burschen bei der Abhaltung militärischer Uebungen beobachtet und festgenommen. Es handelt sich um Angehörige des kommunistischen Kampfbundes gegen den Faschismus. Das Gelände ist als Uebungsplatz kommunistischer Gruppen der Polizei bereits bekannt. Gegen alle Festgenommenen ist ein Verfahren eingeleitet. Sie sind wegen Vorbereitung zum Hochverrat dem Richter vorgeführt worden.
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