Ausgabe 
(20.4.1933) Nr. 102
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ührer -erVeutschen

Wir gedenken keines 44. Geburtstages

Adolf Hitler -er Ehrenbürger von Bremen

Von Bürgermeister Dr. Martert

Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen.

Keiner, dem Amt und Schicksal vergönnt, dem Führer Auge in Auge gegenüberzu­stehen, kann sich dem tiefen Eindruck ent­ziehen, der aus der Persönlichkeit dieses Mannes ausstrahlt. Das ist vielleicht der Grund für den Millionen von National­sozialisten unverständlich gewesenen Haß, mit welchem der Führer von seinen Gegnern jahrelang verfolgt wurde; Denn sie wußten in der Erkenntnis der beherrschenden Per­sönlichkeit Adolf Hitlers, daß dieser Mann als Geist und Mensch von einem Format war, wie er im Wandel der Zeit nur ganz selten aus dem Schoße der Völker aufsteigt, ja daß es vielleicht nur ein ein­maliges ist! Sie wußten, daß dieser Mann eine Sendung in seinem Herzen trug, die gottgewollt ist, weil sie die Klein­heit anderer Geschichtsbildner sprengte und in kühnem Schwung über blutleere Stra­tegie kleiner Mächtiger hinwegsetzend dem großen deutschen Volk die Urquellen auf­deckte, aus denen es nicht nur für äußer­lich bezeichnete Macht, sondern für die gei­stige Befruchtung der gesamten Welt schöp­fen kann. Sie wußten, daß bei der Voll­endung dieses Auftrags Adolf Hitler ihre auf materialistischer Sucht aufgebaute Ideo­logie unerbittlich niederbrechen würde. Sie wußten, daß damit ihre große Lüge,Mensch­heitsbeglücker zu sein, offenbar werden müßte und daß sie darüber hinaus die guten Pfründe, welche sie sich eben auf Grund ihrer Volks- und Menschheitsfragen nur nach klingendem Nutzen bewertenden Einstellung zu sichern verstanden, verlieren würden. Nie haben diese Gegner das Werk Adolf Hitlers mit den ehrlichen Waffen des Geistes bekämpft, immer haben sie ihre giftigen Pfeile auf den Menschen Adolf Hitler abgeschossen. Diese kleinen Gerne­große waren sich darüber nicht klar, daß sie eben dadurch zu lebendigen Zeugen für die Unangveifbarkeit der Gedanken unseres Führers wurden. Wir könnten diesen Herren ja dafür dankbar sein, wenn sie nur nicht durch die Art und Geschwollenheit ihres Giftspeiens das deutsche Volk dem seeli­schen und materiellen Abgrund hätten An­wandeln lassen. Diese Sünde, die größte, die an einem Volk begangen werden kann, soll ihnen niemals verziehen sein, denn über dem Begriff Versöhnung steht das Wohl eines Volkes von Millionenstärke! Und an diesem Volkswohl muß sich jede der Handlungen messen! Damit ist auch unser Maß vorgeschrieben, mit welchem wir die Vernichtet deutscher Ehre und deutscher Gel­

tung und deutscher Wohlfahrt tzsr unserem Gewissen anlegen müssen!

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Adolf Hitler ist auf seinem Wege Zur Kanzlerschaft nichts geschenkt worden. Aber sein zäher Wille hat ihn Täler eigener und des Volkes Not.-durchschreilen, hat ihn Deutschtumsnot an der Grenze sehen lassen, hat ihm die Bitternis früher Elternlosig-

keit nicht vorenthalten, hat ihn durch die Wildheiten des großen Krieges gejagt, hat ihn die ungeheuerlichste Arbeit einer Bolks- umbildung im Kampf mit den über reichste Hilfsmittel und brutale Frechheit verfügen­den innerpolitischen Gegnern durchkosten lassen! Aber Gott hat ihm ein Herz ge­geben, welches über. allem, das es erlebte, nicht in Eisigkeit erstarrte, sondern die Wärme seines ursprünglichen Schlages be­wahrte, ja noch mehr: immer größer und wärmer wurde es im Erlebnis der Bolks- not und immer mehr stärkte es Adolf Hit­lers Willen, im Erleb-en der Volksnot das

Ziel seiner Sendung zu erreichen. Dieser Wille übertrug sich auf alle feine Mitkämp­fer und dieser Wille wird uns und denen, die nach uns Adolf Hitlers Werk in treuer Wahrung der Gedanken seines Schöpfers behüten und Pflegen, vorleuchten und unsere Taten so beseelen, daß sie vor Gott, dem Volk und der Geschichte rein bleiben und gut und deutsch!

Die Methodik unseres Kampfes der ver­gangenen Jahre hat uns verschiedentlich gezwungen, in Adolf Hitler jeweils eine seiner universalen Eigenschaften herauszu­stellen. Kein Tag als der 5. März, an dem der Grundstein zur neuen staatlichen For­mung des Deutschen Reiches gelegt wurde, konnte besser zeigen, daß in Adolf Hitler die denkbar reichste Fülle größter und höch­ster Eigenschaften Leben geworden ist. Auf seiner Haltung an diesem Tage liegt ein Strahl, wie ihn nur selten die Weltgeschichte für die Großen spendet: Tiefe Verehrung für die tausendjährige Vergangenheit deut­scher Geschichte leuchtete in diesem Strahl auf, lebendigstes Erfühlen aller der wider­strebenden und in ihrer Art um Einigung ringenden Mächte im Deutschtum, aber auch der fanatische Wille, die den Deutschen bis­her kennzeichnenden, den letzten Sinn Volk- kicher und staatlicher Einigung immer wie­der verhindernden Eigenschaften umzufor­men und sie in ihren guten Teilen zu einem neuen Kern zusammenzubringen, der eine Synthese von historischer vergangener Größe und einem festen, scharfumrissenen Zukunfts­vorbild ist. Diese Synthese ist das schönste und sicherste Pfand für Adolf Hitlers Glaube an die schöpferischen Kräfte, welche den deutschen Landschaften eigenlebig innewoh- nen. Aus dieser Synthese heraus dürfen wir auch Adolf Hitlers Erkenntnis der Sonderausgabe der Hansestädte verstehen. Größe nach innen bedingt Größe nach außen; im Hansischen Geist, der die deut­schen Flaggen über die Meere trägt, ver­körpert sich nicht zuletzt diese Größe nach außen auf sinnfälligste Art. Für die Hanse­städte bedeutet darum die Führerschaft Adolf Hitlers ein unschätzbares Plus, weil der Kanzler wie kaum einer seiner Vor­gänger die Notwendigkeit der Hansestädte als die fruchtbarsten Quellen jenes gesund nach außen und gesund nach innen ge­richteten im BegriffHansisch" faßbar ge­wordenen Kaufmannsgeistes erkennt.

So dürfen wir Bremer mit Vertrauen in die Zukunft blicken, in eine Zukunft, in welcher Bremen seiner Sonderstellung ent­sprechend Raum bekommt, seine große Aus­gabe für das Deutschtum und das deutsche Volk zu erfüllen. Der große Bürge ist Adolf Hitler, der Ehrenbürger der Freien Hansestadt Bremen!

ES