Jahrgang 
1836
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Eiiwndjwanzigster Jahrgang. Viertes Quartal.

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Bremen. Konnt., g vrn 4 . Dezember i n 3 n-

Und wenn der Himmel sich umziehet, Blick' auf, der Stern der Hoffnung glühet Durch Sturm und Nacht;

Wenn Zweifel dir die Ruhe rauben, O, kalte fest den schonen Glaube»: Die Treue «acht*

D.

» Abendlicd.

Die Sonne sank; cS dunkelt Bon Osten her nicht fern,

Und auf die Erde funkelt Soll Huld der Lbendstern.

ES athmet sanfte Milde Die Nacht auf die Natur, Und weit auf dem Gefilde kiegt heil'ger Friede nur.

Der Mensch, der seine Kraft» Au ernster That verwandt, Kuht auS von, LagSgeschüfte, Und lässig wird die Hand. Ein ungetauscht Bertram» Begleitet ihn zur Ruh';

Er legt sich ohne Traue», Ihn deckt die klebe zu.

Getrost nur bis zum Morgen Durchschlaft die heil'ge Nacht!

Mit lieben, zarten Sorgen Ein großer Vater wacht.

Jetzt giebt er euren Werken DeS Segens jungen Keim;

Ihr sollt cS nicht bemerken,

Er thut es gern geheim.

H. Kotzcuberg.

Die Belagerung vor, Jerusalem.

(Fortsetzung.)

Während der Untersuchung dieser Umstände blieb Debora besonnen und ruhig, und Nalyan, den die doppelte Sorge quälte, hie um die ver­lorene Tochter und die Angst wie sein Weib die­sen Unglücksfall ertragen würde, ward durch ihr