Siinuidzwanzigster Jahrgang. Diertetz Ouartal.
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Wochenschrift.
Vremen. Aonntsg ven 27. Onvemver ins«.
Doch wenn gemach die Hüllen sich entfalten» Und sich mir Gold des Busens Tiefe füllt, Blickt Keller stets durch seines Kerkers Spalten Mit frischer Lust das hochverschamte Bild,
Und freut sich still der wechselnden Gestalten, Die bunt umher die neue Welt enthüllt,
Ihr frühster Duft,- des AtheinS erstes Weben Ist Liebe schon, und wähnt, er sey nur Leben E. Schulze.
» Die Rose.
Spielend mit der zarten Rose Treibt der Zephyr sein Gekose,
Wiegt sie auf den weichen Armen,
Küßt sie mit dem Mund, dem warmen. Flüstert leis in süßen Tönen Li-b-Sscufzer feiner Schönen,
Und mit sanftem, trautem Neigen Giebt sie'sich ihm ganz zu eigen. Ncugcborner Liebe Fülle Hebt des Busens schöne Hülle.
Und mit holder Schaam entbrennend Spricht sie, Lieb' und Huld bekennend.
Liebeglühend Mund an Munde Küssen sie sich Stund' um Stunde.
In der Liebe Lustgekose
Blüht vollendet auf die Rose.
In der Anmuth holdem Glänze Steht sie da im Hochzeitskranze.
Rose mit den weichen Wangen i Rose mit der Sonne Prangen!
Ach! in diesem LiebeLglühei»
Könntest du so ewig blühen.
Aber tröste dich! Vergänglich
War dein Glück, doch überschwänglich.
H. Kotzcnberg.
Die Belagerung von Jerusalem.
(Fortsetzung.)
Dicsc letzten Worte redete Titus in einem so gewinnenden, traulichen Tone, daß sich Acmi- liuS bewogen fühlte, dem lieben Freunde sogleich