Jahrgang 
1836
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Einundzwanzigstcr Jahrgang. Viertes Quartal.

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Wochenschrift.

Vremen. Donnerstag aen «. Gerader isss.

Was bleibt mir, als in Trauertönen Zu singen die Vergangenheit? —

Und als mich schmerzlich hinzusehven In neue gvldn« Liebrszeit? —

Uhlaud.

* Gedichte vonArigusi Krücr.

!I.

Lebenöschmerz.

Der erste Laut des Kindes LlS Schrei sich weh entringt, und dann wie Hauch des Windet Durch'S ganze Leben klingt.

Wer löst die bange Frag«?

Es ist der Mutter Brust,

ES stillt die erste Klage Der Liebe erste Lust.

Die Belagerung von Jerusalem.

(Fortsetzung.)

Niemand der Zuhörer unterbrach den Greis, der mit Jünglingscifcr sprach, bald selig in der

Erinnerung, bald durch dieselbe in den Tod be­trübt. Er erzählte das Ende des großen Welt- erretters.

Der Gesalbt« des Herrn hing verschmachtend am Kreuze. Hier standen die Krieger aus fernen Landern und Inseln und beteten, von namenlosem Weh ergriffen, in allerlei Zungen und zu allerlei Göttern« Dort, wo sich die Wcrmuthpflanzcu um den Felsen schlingen, standen die Getreuen deS Gesalbten, seine Jimger und Freunde, auch ich unter ihnen. Wir weinten heiße Thränen und der Göttliche tröstete uns und über seinem Schmerze den mistigen nicht vergessend, goß er himmlische Hoffnung in unsere Seelen. Sein Allge erstarb, die Brust erhob sich leiser, nicht mehr in krampf­hafter Bewegung zuckend, er empfahl den unstcrb-