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SMUndzwanzigster Zahrgaeig Drillt» Quartal.
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Bürger- freund.
eine
Woche nschvift.
Bremen. Donnerstag ven i s. S extember i s g «.
Dieß Eine nur fleh' ich von dir,
O Schicksal, so dämm're mein Abend, So ruhig erschein' er einst mir.
Im Herbst.
Gedehnte Seufzer durch die Lüfte schallen,
Und lange, düstre Schleier überwallen De» Himmels trübgeweintez Angesicht:
Wem sollt' es auch nicht schwer auf'S Herze fallen, Zu schau», wie fromm Natur ihr Haus bestellt! Nicht wie ein störrisch Kind, dem'» nicht gefallen, So früh vom lust'gen Spiel zu Bett zu gehn, Gehorsam, still, entblößt sie sich von allen Gewändern, legt zur Seite Schmuck um Schmuck, Nimmt hin die Grüße ihrer Nachtigallen,
Die letzten; bricht bann ohne Murren ab Des kenzgcsangeS grüne Blätterhallen. —
Wer seinem Sommerabend doch so still Gefaßt, wie sie, entgegen konnte wallen.
Selbst seine Dlüthcnkron' abnehmen, ch'
Nom Haupt sie reißen ihm d«S Schicksals Krallen!
Ludwig Scc-er.
Die Belagerung von Jerusalem.
Erzählung
v o.n
TMtltzrlm Wovert Keller.
<4lbenk>, Zeitung.)
i.
Auf Palästina's Gefilden lag eure düstere Sommernacht. Ueber den Niederungen schwebte ein Nebel, aber nicht jener erfrischende und kühle, der sich drS Morgens, bevor die Sonne aufgehet, in einem erquickenden Thau über die Pflanzen ergießt, cS waren trockene Staubwolken, erzeugt von den unzähligen Kämpfen des verflossenen Tags. Traurig senkten die Oclbäume ihre Acftc, kaum hörbar rann der von der Sommerhitze ausgetrocknete Kidron zu ihren Füßen hin, die Luft war