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Cremen. Konnl-ig ven 75 . M K e 1 « 3 6 -
Was starrt ihr, trage Kräfte? Erhebt euch wohlzuthun!
Lom segnenden Geschäfte Soll Geist und Hand nie ruhn.
* Danklied iin Frühlinge.
Gott, der Du neues Leben Mir sandtest mit des Lenzer Wch'n,
In frohem kräfl'gem Streben Schwingt sich der Geist zu Deinen Höhn. Ertönt ihm, Jubelliedcr,
Der liebend mein gedenkt —
Geweiht sey Dir sie wieder,
Die Kraft, die Du geschenkt.
Dich preist in vollen Chören Der Schöpfung Lobgcsang;
Doch würdiger Dich ehren Soll frommer Thaten Dank.
ES wallt in Balsamdüfteu Der Fluren Opfer Dir empor- Geweckt von lauen Lüften,
Dringt frisches Leben rings hervor.
O Gott, Du bist die Liebe —
Die Welt umfleußt ihr Licht!
DeS Lenzet Lust-Getriebe,
Des Menschen Angesicht Sind Spiegel Deiner Güte- Sie kränzet Wald und Flur;
Im liebenden Gemüthe Blüht schöner ihre Spur.
Zu spenden neuen Segen,
Blickt uns die Sonne milder an Du hast im Frühlingsregen Die Hand voll Gaben aufgethan. Dir strömten Blüth' und Blätter AuS unsichtbarer Hand;
Du hast im Hagelwetter Der Wiese Grün gesandt.
WaS starrt ihr, träge Kräfte? Erhebt euch wohlzuthun!
Vom segnenden Geschäfte Soll Geist und Hand nie ruhn.
Roch flehn verlaff'ne Waisen,