Jahrgang 
1836
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Einund», ranzigster Jahrgang Zweites Quartal.

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Ali Gott den Pariser schuf, sprach cr: seu neugierig und laß dich betrügen von Jedermann; du sollst Alles bewundern und Nichts unglaublich fiuden.

Lcsagc.

Ergebung.

An

r a in c n n a i e.

SAuS drin Französischen.)

lluer ist'S, der aus dem Markt ali Lehrer sich verkündet, lind der ein ganzes Polt zu gift'ger Wutd entzünde«?

Der ihm ven seinem Recht, statt seinen Pflichten spricht, sprich, Priester, UNS vom Kreuz de« Her,n — von Andern, nicht! Ja, sprich ,u un« vom Kreuz, gedrückt von dessen Durde Hinschrm aus Golgotba der Mensch von Götierwurde!

Vam Kreuze, welches dir und mir ist auferleg«,

Las jeder Niedrige und das der König trügt!

O, wenn dereinst dein Sieg di, Fahnen wird entrollen — Wenn, allzuoft getauscht, wir nicht mehr glauben wollen;

Wie willst d» trösten dann das Volk in seiner Wuth,

Da» vor dich treten wird, bepurpnrt ganz mit Blut?

Wenn dir di, Mutter nahn, nachfragend ihren Söhnen,

Und vorwurfsvoll »on dir in ihren Qualen stöhnen:

„Wie gestern, so auch Heus auf uns das Unglück ruht! und gestern war es Koth, und heute ist es Blut!

Staub hat den gvld'nen Traum, den du gezeigt, begraben! Nur Eines steht noch fest — das Elend, hoch erhaben!

Bist du der Heiland'nicht, gepriesener Prophet?

Sag' an uns, v Prophet, wie'S mit der Gleichheit steht!

Die Guillotine trinkt, wie in vergang'nen Tagen,

Dlnt der Franzosen. die dem Hunger nicht erlagen.

Die Besten sind nicht mehr — du selbst, der'« gut gemeint. Verlorst den Heil'genschein; dein Nam' ein Nichts erscheint! Die deinem Winke jüngst noch folgten, blind ergeben —

Die kennen dich nicht mehr — die fordern seht dein Leben, Und durch die große Stadt eilt das Gerücht im Flug:

Drr Freiheit Sache liebt der Priester nicht genug!"

Wenn du in solcher Noth das arme Dole wirst sehen:

Wirst du, wie Jesus, nicht den Thränen widerstehen.

Und weil dein menschlich Wort dann keinen Drodkorb fülle, Sprichst tu, in deiner Hand das Angesicht verhüllt:

„Ergebt Euch, Drudcr d'rein! Ihr sollt bei Such mich sinken' Der Doihcit überlaßt die Läst'rung und die Sünden!

Die ganze Wahrheit jetzt vernehmt aus meinem Mund':

ES dreht die Menschheit sich in einem ew'gcn Rund'!

Das Uebel und das Glück mit nimmer müden Handen