Jahrgang 
1836
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Einundzwanzigskcr Jahrgang. Erstes Quartal.

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rr ü 1 L e r - Freund.

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W o eh e n s ch v i f t.

Vremen. Donnerstag ven 3 i. Märr isse.

ES eilt dem Schritt von ferne Das Herz voran in Hast:

So pflückt der Knabe gerne Unreife Frucht vom Ast.

Epistel fui meinen Freund I. Xylander,

geschrieben in der Rheinpfalz im November 18ir, auf dem Rückmärsche aus Frankreich,

von

August Grat von Vlaten. *r

1°, ,,o.

Schon unsre Deutschen Haine Betrat des Pilgers Fuß,

Ich gab dem alten Rheine Den letzten Abschiedsgruß»

') Wir glauben, uns die Leser dieser Blätter und alle Freunde und Verehrer des zu früh verblichenen Dichters, des Gra­fen von Ptaten, zu verbinden, indem wir nachstehende Epistel vcrbffenttichen, welche wir von einem Jugendfreunde desselben, dem a<« Schriftsteller rühmlich bekannten Bayeri­schen Hauptmann von Lyiander erhalten haben, und dieselbe dürfte um so mehr Interesse erwecken, als, wie auch der Nekrolog in der „Allgemeinen Zeitung" berührt hat, au» der Epoche, in welche da« Jahr isit, fällt, bis jetzt von dem Verstorbenen nur wenig bekannt geworden ist.

lMorgenblat t.>

Jemehr jedoch die Reise Sich naht den heim'schen Lu'n, Verlang' ich mehr im Kreise Der Freunde mich zu schau'n: Sehn' ich mich deinem Busen, Der frühern, süßen Ruh',

Den Studien, den Musen,

Und lieben Wesen zu.

Als unterm fremden Volk«

Ich einsam klagend saß,

Und jede ferne Wolke Mit feuchten Blicken maß:

Da konntest du genügen,

O Hoffnung, der Vernunft,

Ich dachte mit Vergnügen Der schönen Wiederkunft;

Doch jetzt, da schon die Fluthen Des Rhenur hinter mir,