Jahrgang 
1836
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Stmmdzwanzigstcr Jahrgang ErstcL Quartal.

Rst°. 24 .-

MUML

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D e r

e u n d.

W o ch o n s ch e L f t.

Vremen. Donnerstag ven 24. Ms är ^ i 8 g s.

Wo der Erdenlriden düst'rrs Grauen SchmerzerfüUt die öde Brust durchzieht; Glücklich, glücklich — wenn erst Thränen thauen, Iris Bogen mild und sanft erglüht!

* Die Thräne.

Kennst du die Perle auf dem zart'stcn Grunde So glänzend schön, so wundcrrein und klar? Sie strahlt in ihrem HimmelSschein, so wahr

Und heilet oft die tiefste Herzenswunde.

I.

Daß schnell dcS Menschen inn'rer av>rn gesunde, Entlockt sie oft der Schwestern große Schaar, Die aber gern im Stillen stellt sich dar,

Daß man nicht leicht dar Innerste erkunde.

Gar selten kündet sie die höhcrn Freuden Und leuchtet wie im schönsten reinen Licht,

Dar durch die dunkle Nacht des Lebens bricht;

Ach! öfters giebt sie kund dcS Lebens Leiden, Erinnert an verletzte, hcil'ge Pflicht,

An Vieles, was dem Menschen hier gebricht.

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* Der Bremische Eyudrcrrs Ger- lach Buxtorf.

(Fortsetzung.)

Was sich weiter in dem Verlaufe der Zeit in Hinsicht dieser Angelegenheit ereignet und wie endlich im Jahre,1820 der Zoll gänzlich aufgeho­ben, und so unser Bremen von diesem, seinen Han­del seit beinahe 2 Jahrhunderte schwer drückenden, Uebel befreit ward, ist uns noch in zu frischem Andenken, als daß ich nicht die Geschichte von diesen Ereignissen hier mit Stillschweigen überge­hen könnte.

Unvergeßlich werden die Verdienste derjeni­gen Staatsmänner unter unS bleiben, durch deren Klugheit und unermüdlich angestrengte Thätigkeit diese für unsere Vaterstadt so wichtige Angelegen-