Jahrgang 
1833
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Achtzehnter Jahrgang. Viertes Quartal.

Der

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Wochenschrift.

Bremen» Donnersisg ven is. December i 8 g s.

^Anzeige.

Der Dürgerfreund wird auch im folgenden Jahre, wie bisher, erscheinen. Die Unterzeichn nett weiß eS dankend zu erkennen, daß, ungeachtet einer vermehrten Concurrenz, die Auflage noch j,n Zunehmen ist, und dies« Theilnahme dient ihr zur Aufmunterung, die zum Grunde gelegt« Tendenz treu zu verfolgen. Auswärtige, welche dieses Blatt zu halten wünschen, wollen sich an ihre resp. Postämter, Hiesige an Herrn Jöntzen oder an die Unterzeichnete wenden. Der Preis ist Z6 Gr. Vorausbezahlung für das Quattal und 8 Gr. für die Liste der CivilstandS-Urkunden. Die Red.

Verworfen ist, wnS Du für Sold begonnen,

Durch Liebe nur wird Liebesgunst gewonnen!

Eduard An schütz.

Der Kunstjünger und die Muse.

Kunstjünger.

Mit bleichem Antlitz, tkefgefurchten Wangen Naht Dir, o Muse, Dein getreuster Sohn!

Won SiechthmnS Qual, von bitterm Schmerz um­fangen,

Nährt seine Brust die LodeSkeime schon;

Sein LebenSstern ist langst hinabgegangen,

In tiefe Nacht der Hoffnung Strahl entfloh'n; Arm, freudenlos, waL kann die Welt ihm bieten, Bon der so Leib wie Seele streng geschieden r

Selbst Liebcsglück hab' ich dahin gegeben,

Nicht Goldes Glanz, nicht Güter reizten mich; Dir, Dir allein galt mein erhab'ncS Streben, Und jedes Opfer bracht' ich nur für Dich! D'rum ford'r' ich auch von Dir allein das Leben, Das ungenosscn, spurlos mir entwich.

Gieb, Muse, mir, Du mußt den Kämpfer lohnen, Unsterblichkeit durch Deine Lorbeerkronen!

Muse.

Belroguer Thor! Du wähntest mir zu dienen, Und gabst Dich nur der Ehrsucht buhlend hin,