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Achtzehnter Jahrgang, Viertes Quartal.
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Woche n s ch r i f t.
W r e m e n, Donnerstag v en 2l. A o d e m b e r i s g g.
So ruhig, so heiter, so labend,
Dieß Eine nur-fleh' ich von Dir:
O, Schicksal, so damm're mein Abend, S» friedlich erschein' er einst mir.
Sonnenuntergang.
Sie scheidet sanft, sie sinkt so schön,
O, möcht' ich' einst wie sie jetzt scheiden! Schon harren And're, sie zu seh'n,
Und hoffen Wärme, Licht und Freuden.
Hold blickt sie Berg und Thal noch an,
Wo sie s» vielfach wohlgethan.
So lang' es tagte, wirkte sie Für Halm und Frucht, für Blatt und Blü» thcn;
Sie gab Gedeih'n zu uns'rer Müh',
Selbst dann, als ihre Strahlen glühten, Brod, Honlg, Oel und Milch und WeinI Durch sie nur kann eS uns erfreu'n.
Der Vogel singt sein Morgenlieb,
Das Sümmchen hüpft ihr froh entgegen;
Der Löwe brüllet, weil sie flieht;
Der Mensch dankt still für ihre» Segen! —
Hier hört sie wohlzuthun jetzt auf;.
Dort ist beglückend nun ihr Lauf.
So sey'S denn, Vater, auch mit mir! —
Ich habe nie mein Pfund vergraben;
Nach meinen Kräften schafft' ich hier,
Wie's Edle laut gestanden haben.
O, führe mich nun sanft dahin,
Wo ich — Dir näher! — nützlich bin! — Berlin. On. Karl Witte d. Aclt.
Die Herzogin von Berry in der Vendoe.
(Fortsetzung.)
. Der Zweck ven Herrn BcrryerS Besuch war, Wie bereits erwähnt, die Herzogin zu bereden Frankreich zu verlassen; da ich indeß den eigentlichen Inhalt ihrer Unterredung nicht angeben kann, ohne mehrere Personen bloßzustellen/ so übergehe