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Achtzehnter Jahrgang, Viertes Quartal.
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Wochenschrift.
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He! Rundgesang und Becherklang! Manns Leben ist eine Spanne lang!
Der schwarze Douglas.
(Nach Walter Scott: Erzählungen eines Großvaters.)
Hört, Schildwach, ich setze mich zu Euch her Mir ward in der Hall' ums Herz so schwer.
Es trinkt drin Alles und schreit und lacht;
Will stillen mein Kind in der ruhigen Nacht.
Gesiel's Dir besser beim hellen Licht? —
Sey still, sey still, Du kleiner Wicht!
Die bösen Schotten kommen nicht,
Der schwarze Douglas frißt Dich nicht! —
Seht, Schildwach, was da im Busch sich regt,
Seht, wie stch's schleichend heranbewegt! —
„O! das macht uns kein Sorg' und Müh;
Das ist der Bauern verirrtes Vieh."
,.He! Runbgcsang und Becherklang!
Manns Leben ist eine Spanne lang!
Drum jauchzend Lieb und Wein erhebt!
Wer weiß, wer übers Jahr noch lebt!" —
Horcht, Schildwach, hat nicht das Thor geknarrt? Seyd munter und wachsam auf Eurer Wart! „Altenglands Fahne knarrt auf dem Thurm,
'S giebt noch die Nacht Gewitter und Sturm!"
„Halloh, halloh! trinkt aus, schenkt ein!
Noch schlaft der Schotte, noch fließt der Wein!
Auf! feiert jubelnd aus voller Brust Die kurze Ruhe! die rasche Lust!"
Hört! — in der Halle welch Stimmengewirr!
Ha! Schildwach, ist das nicht Schwertgcklirr?
„Die Trunk'nen schreien, was jeder will. —
Nun Gott sey Dank! — 's wird endlich still!" —
Ob meinen Jungen 'ne Mücke sticht?
So sey doch still, Du kleiner Wicht!
So sey nur ruhig: er holt Dich nicht;
Der schwarze Douglas frißt Dich nicht! —