Jahrgang 
1833
Einzelbild herunterladen
 

Röw. 75 ,

Achlzhnttr Jahrgang, Drittes Quartal-^

s,^. r-r -

ML--ELL:

WHtzM

Der

Wochenschrift.

. .. » >>» >«»,ll M"!>W> M »,> > W >> I>^W > I V,I 'i! >I> l»! > k I MW '>I> . .. .

SSremen» Gonnersisg ven is. KextrmLrr rsss.

Der Sauger zieht; — des Lebens öde Weiten Erblühen jung bei seiner Lieder Klang,

Was ihn betrübt vertraut er seinen Saiten, Was ihn erfreut erzählet sein Gesang.

DaeveSd

^ Sehnsucht nach Bremen.

Herz, mein Herz, warum so traurig?

Was bewegt dir so den Sinn?

Lst's gleich schön im fremden Lande,

Zieht mich's doch zur Heimat hin»

Hin auf Flügeln möcht' ich schweben Leber Wald und Flur und Saat,

Wo die Thürme sich erheben Der geliebten Vaterstadt.

Wo der Fluß, sich freundlich windend Durch der Häuser stolze Pracht,

Unter Masten schier verschwindend,

Heiter mir entgegenlacht.

Wo in Mitten hocherhöhet,

Kühn geschmückt mit Schwert und Schild, Fest ein Riese ausrecht stehet,

Edler Freiheit hehres Bild.

Möcht' zum Heili gthume wallen Wo das Recht sich eint der Kraft, Und in den geweihten Hallen Trinken Deutschen Rebensaft,

Möchte wieder neugeboren » Durch die trauten.Straßen ziehst- Zu den wohlbekannten Thoren Ihrer Tempel betend fll'ehn.

In der Glocken Feierklange,

In der Orgel Weiheton,

In der Brüder Chorgesange,

Flöge all mein Leid davon!

Möcht' den Garten wiedersehen, Der so zaubrisch prangt und glüht, Und in süßer Düfte Wehen Anmuthsvoll die Stadt umzieht.

Möcht' die Felde« wiederschauen, Rings mit Dörfern schön bekränzt.