Achtzehnter Jahrgang Drittes Quartal.
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Der
eine
Wochenschrift.
xrmen, Donnerstag ven g. August i s g 3.
Uns blieb sein Geist, verschwunden ist bis Hülle, Doch wer ruft nicht: o hatt' ich sie geschaut!
O, hatte der vor mir in hehrer Stille Gestanden ein Mal nur, der fest vertraut
* Auszüge aus
„Jesus und seine Jünger."
In zwölf Gesängen dargestellt von
Dr, H. G. Numsen.
(Fortsetzung.)
Da wendet Jesus schnell sich um nach ihnen,
O, ruft er, schaut die Pracht, die Herrlichkeit, Und wollet hochbegeistert dem nur dienen,
Der thront erhaben über Raum und Zeit!
Seht hier die Neben und die Bäume grünen,
Seht dort die Sterne und den Mond so weit,
So unermeßlich weit den Raum bedecken,
O diese Majestät muß Sünder wecken!
Doch ach! gekehrt vom Schöpfer dieser Sterne Lnd dieses Mondes, der.am Himmel lacht,
Auf Gott, dem seines Vaters heil'ger Wille Das Höchste war, der stark ein Werk gebaut Das ewig steht, das kann kein Sturm verheeren, Der Worte sprach, die reine Wahrheit lehren.
Hat sich die Mcnschenwelt, in weiter Ferne Steht sie von Gott, gehüllt in tiefe Nacht.
Lnd daß sie wieder ihn verehren lerne,
Daß heilig sie und treu ihr Herz bewacht,
Dies zu bewirken, hat mir aufgetragen Der Vater, tn den Geistern soll cS tagen.
Ein unvergänglich Wesen soll empfangen
Durch mich der MenscheAgeist, daß fromm und gut
Er ganz entsagt dem sündlichen Verlangen,
Und daß er dampft der Leidenschaften Gluth;
Dann schwindet ihm die Sorge und das Bangen Bor Rache, Strafe; festen, freien Muth Hat er errungen und in schönen Frieden Lsbt er dahia, von Noth und Qual geschieden.
Ein Himmelreich zu gründen hier auf Erden,
Ist mein Beruf, ist meine hohe Pflicht,
Der K^bnig eines Staates will ich werden,
Zn welchem strahlt der Wahrheit Helles Licht,