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Achtzehnter Jahrgang, Erstes Quartal.
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Wochenschrift.
W x e m e n, Wonnerstsg ven si- M » r - 1333-
Was du geliebt, das muß dir ja bleiben,
Wenn auch die wandelnden Erden zerstäuben!
Denn du hast treu mit der Seele geliebt,
Die nicht im Wirbel der Welten zerstiebt. Friedcrike Brun.
* L eb en s > B ild er.
Stumm, in dumpfen Schmerz verloren, einsam in des Alles Raum,
Ohne Hoffnung, ohne Glauben träumte ich de« Daseyns Traum;
Wie die Erde wild und wirre unter Chaos Herrscherstab,
Zeigten meines Busens Tiefen nur ein weites, wüstes Grab.
WaS mir einst in duft'ger Ferne, ach, so hoch und hehr gelacht,
Ach, die glühendsten Gebilde deckte langst der Täuschung Nacht; -
Nur der Menschheit kalte Ketten und des Schicksals grauscr Scherz
Und des Lebens Räthsel kreischten höhnisch jetzt durch's starre Herz.
Dr ergriff ein Sturm die Nebel, und zerriß den düstern Flor;
Geisterhaft mit Zauberhanden hob's mich aus dem Staub empor.
Der Verzweiflung Schleier sanken! Eine neugeborne Welt
Strahlte den entzückten Blicken, und ein neues Himmelszelt.
In des Herzens öde Räume trat ein holder Genius:
Artemise, von Cythcre brachtest Du den süßen Gruß.
O, zu Götter Hochgefühlen weckte mich dies Himmelswort,
Und zu Paradiesesaucn riß den Schwindelnden es fort.
Schmeichelnd hauchten Frühlingslüfte „Liebe" durch das Lcnzgesild',
Lächelnd zeigte jede Quelle, Artemise, mir Dein Bild-
Und es tönten Wonnelicder, durch das neubekränzte Thal
Und die Sphären fingen wieder und es sang die Nachtigall.