Jahrgang 
1833
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Achtzehnter Jahrgang, Erstes Quartal.

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Mein Glaube steht fest, daß Alles, was den Zwecken der ewigen, Weltordnung, entgegen wirkt, nur sich selbst zerstört. Licht muß früher oder spater über die Finsterniß siegen, "wie Wahrheit über Trug und Lüge.

.^ . Trug und Lüge.

Die Mönchcrci oder geschichtliche Darstellung^, des Klosterwesens.

* Das Lied von Deutschland.

(Fortsetzung.)

III.

Es seufzet und hohnlacht im mächtigen Bau,

ES hüllt ihn der Nebel, die Wolke so grau,

Als war' er von Geistern umschlichen;

Es klagen die Ströme, es rauschet der Wald,

Im Thal' sind die Töne der Freude verhallt:

Die Strahlen des Lichts sind verblichen.

Es dringt nicht mehr freundlich in's Fenster hinein, Denn trüg'rische Bilder hemmen den Schein Und düsterer Ranken Geflechte.

Da wuchert nun üppich ein nächtlich' Gezücht;

Die Tugend, die Freiheit sind leeres Gerücht:

Es giebt ja nur Zwinghcrrn und Knechte.

Der Ritter — umgeben von Mauer und Wall,

Bald Raufbold, bald Räuber, halb Fürst, halb Vasall — Wirst kecklich das Schwert in die Schaust.

Die Lüge verhüllt sich in's Friedcnsgewand,

Und schleudert den Bannstrahl mit grausiger Hand Und sengt mit dem Tritt der Sandale.

Der kräftige Sinn und der freudige Muth,

Der Vaterlandsliebe geheiligte Glut —

Die Klippen der mächt'gcn Cäsare —

Sie wichen dem Stumpfsinn, dem zehrenden Wahn, Kern Ausblick mehr waget dem Schöpfer zu nab'n: Es herrschet ja nur die Tiare.

Sie lockte in SyrienS Wüsten die Kraft,

Wo Krankheit und Hunger sie hingerafft,

Nachjagend dem eitlen Phantome;

Sie plünderte Wittwen und Waisen aus Und füllte mit Hierodulen manch' Haus,

Mit Heuchlern die prächtigen Dome.

Sie bindet und löset, spricht selig, verdammt,

Sie dämpfet das Licht — denn der Holzstoß entflammt, Der der Wahrheit Künder verschlinget.