Jahrgang 
1834
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Neunzehnter Jahrgange Zweites Quartal.

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Nreme«. Donrrerstss orn Juni is«4.

WaL Liebe thut mit Demuthsinn,

Sey gegenseitig uns Gewinn!

Wetteifern laß uns Alle stets 2m Ernst des Tagwerks und Gebets»

Theophania.

FüMilientempellied»

Ki pro vNUidns roMs, vmnes pro ttz rvxabunt.

Lvausrinvs.

Des Hauses Glieder «inen sich,

Und preisen, Allerhalter, Dich;

, Du hast uns allesammt bis heut'

Beschirmt, gesegnet und erfreut.

Ob Schmerz, Verlust und viel Gefahr Mir und den Meinen nahe war:

Du schufst aus Dämm'rung hekt'reS Acht, Lud herbe Trennung traf uns nicht.

Ob Lag auf Lag in Eil' entwich:

Die Kraft erneu'te täglich sich.

Du gabst dem Fleiß und Fleh'n Gedeih'»? Und hieltest fern der Kränkung Pein.

Ob wir das Morgen nicht durchschau'»:

Wir fassen Muth; un§ stärkt Vertrau'».

Du, der so viel an uns gethan,

Eröffnest heut' uns neue Bahn.

Ob schnell' das Freudenfest vergeht:

Dein Gnabcnbund, 0 Herr, besteht.

Deß trösten wir uns allzumal;

Uns bürgt der Hoffnung Mcrgenstrahl.

Wir beten für einander gern Zu Dir in Einmuth, Herr der Hcrr'n! Erhalt' uns Alle Dir getreu,

So wird Dein Heil uns täglich neu.

Was Liebe thut mit Demuthsinn,

Sey gegenseitig uns Gewinn!

Wetteifern laß uns Alle stets Im Ernst des Tagwerks und Gebets.

Was Du an Lebcnsgluck verleih'st,

Sey Stärkung uns für Herz und Geist; Und soll dieß Jahr mein letztes seyn!

So laß den Kampf zum Sieg gedeih'n.'

- V-