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Neunzehnter Jahrgang Zweites Quarta!.
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Wochenschrift.
Wurmen. Donnerstsg vrn s4. Avril isss.
Aus deines Kranzes leisem Rauschen Weht Geisterlaut und spricht ihn an;
In deiner Haine heil'gem Lauschen
Umfaßt es ihn — er betet an! DaeveZ.
* D er Frühling.
Wie lang' lag in Banden des Winters,
Die Flur so öde und kahl!
Gottlob! mit siegenden Schritten
Steigt der Frühling wieder zu Thal.
Und alles strömt ihm entgegen,
Und jauchzet voll Wonne und Lu^t,
Und sinket in Liebesfülle An des schönen Jünglings Brust.
Die Lüste umwehen ihn linde,
Durchsäuseln sein wallendes Haar;
Sie küssen ihm Stirne und Wangen,
Die rosig gaukelnde Echaar.
Und die Quellen rieseln vom Berge Zu dem blauen Ocean;
Durch die heiter lächelnden Fluthen Zieht singend der stolze Schwan.
Die Hügel und Auen kleiden Sich in grünes Festgewand,
Und bieten Blumen und Früchte Dem Jüngling als Liebespfand.
Die schattigen Wälder belebet Der Vogel munterer Chor;
Die schmettern ihm fröhliche Weisen In des Himmels Blau empor.
Und der Jüngling spendet Segen,
Im freundlichen Danke, und Glück; Doch wohin lenkt er die Schritte, Wohin den forschenden Blick?
An stiller heiliger Statte,
Da sinkt er in Dichters Arm,
Und ruht an deß glühenden Busen Wohl lange so innig und warm.
D'rum singt der begeisterte Sänger So ganz aus der vollen Brust,
Die tief empfundenen Lieder,
Sich des Jünglings Lieb' bewußt.
G.