Der
N.unzehnttr Jahrgang
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Bremen, Donnerstag ven 23. Aanuar iss-r.
Vater, der du hohe Freuden Uns in Kindern liebend schenkst, Unter Stürmen schwerer Leiden Trost durch sie ins Herz uns senkst,
Segne, Vater, spät und früh Die an sie verwandte Müh'; Daß sie hier im Kampf bestehen, Jenseits unsre Wann' erhöhen!
^ Was wird aus den Kindlein werden?
Kinder, Gottes bester Segen,
Treuer Liebe süße Frucht,
Die auf seines Gottes Wegen GlaubcnSvoll der Fromme sucht,
Welche Freuden bringet ihr!
Welch Geschick umfängt euch hier!
Reifet ihr zu Sorg' und Mühen?
Wird euch Glück und Freude blühen?
Sanft gewiegt aus Mutterarmen,
Bringst du, Säugling, sel'ge Lust;
Selbst zu Lebenslust erwärmen Sollst du an der treuen Brust.
Thränend grüßtest du die Welt;
Wenn sie bald dir wohlgesallt.
Mögest nie im Rausch der Freuden Du die edle Kraft vergeuden!
Dir, aus Himmels scl'gen Höhen,
Kraft und Wachsthum wünschen wir;
Froh und blühend dich zu sehen,
Prangend in der Schönheit Zier Herrlicher, durch regen Geist,
Der dem Staube dich entreißt;
Strahlend einst im Kranz der Thaten,
Die der heitern Kraft gerathen-
Dlumenpfade sollst du wandeln,
In des Glückes Schatten ruhn,
Lächelnd lernen, freundlich handeln,
Ernst und fest das Rechte thun:
Trübt des Himmels Heitre sich,
Fassen Unglücksstürme dich;
Sollst du auf des Glaubens Höhen Fest in Lieb' und Hoffnung stehen.
Seht, der hoffnungsvolle Knabe Blüht zum Jüngling schnell heran;
Reicher an des Geistes Habe, l
Reist er schön zum edlen Mann — ?
Doch der Krankheit wilde Kraft ''