Eilst» Jahrgang Erstes Quartal.
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Woche nschrif t.
Bremen, Donnerstag den 3 «. März 1826.
So wie die Erde ein strenger Beweitz des Himmels ist, so sollte es der Mensch vom Engel seyn.
Wenzel- Sternau.
Unsterblichkeit.
(Beschluß.)
Erwidr' euch wer da will, ihr Weisen unsrer Erde!
Doch glaubt'» daß der, der liebt, auch ewig hoffen werde,
Der schwache Menschcnwitz in tausend Zweifel sinkt;
Doch schweigt auch die Nernunst so sagt'» euch der Instinkt.
Und soll!« jemals ich in den azurneinHbh'n
Den altgewohnte» Pfad dir Sonnen weichen sehn,
Auf ihrer Aethcrbah» sich stoßend im Getümmel,
Durchziehend ohne Plan den wildentsetzten Himmel;
Hin' ich die Erde selbst wildkrachend sich zerstächen;
U»d sollt' vereinzelt ich und schwankend sie erblicken.
Hiiu'rread fern vom Licht, des Menschen End' beklagend,
Nr schwankendes Gerüst in» e'wg« Dunkel tragend;
lind sollt' ich bey dem Gräul, der Letzte, der noch wacht,
Der Litzte, schwarz umflort von Chaos, Lob und Nacht,
Allein, trotz Qual und Angst, allein noch aufrecht stehn;
So würdest du noch mild mir Hoffnung »iederwehn. Du Wesen treu und gut, und harrend voll Bertrauen, Würd' auf dem Weltcnschutc ich sehnend nach dir schauen I
Wie oft, du weißt cS wohl; auf jenem Blumenpsade Wo ew'ge Liebe uns aus einem Blick entstand, Wie oft hab' ich mit dir, aus alter Fels«uw»nb>,
An eine» düstern Sees verwilderkew/Gestade,
In sehnsuchtsvollem Flug dem Zrd'schen sanft enthoben, I« diese Schlucht getaucht, von Finsterniß umwoben. Die Gchatteufalten floh'n herab von Bergesrücken, Gin einzig Nu entzog die Fluren unsren Blicken; Geräuschla», ohne Prunk, zog b^ld der Sterne Chor, Auf nächtlich stiller Bahn geheimnißvoll hervor Verhüllte Alle» ring» iu süßer Halbnacht Echlcyer,