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Waldvogel, Glaser. — Ludwig W. 1732 ff. — Jacob Ludwig W. 1771—93. Er besorgte die Glaserarbeit für die städtischen Gebäude. Nach dem Rhederbuche von 1787 erhielt er für „40 Scheiben Francfurter Glas auf der Rhederkammer ä 18 Grote und l 2 /, Thlr., Arbeitslohn 11 Thlr. 48 Grote«. — Friedrich W. 1788—1807. Er war Ludwigs (richtiger wohl Jacob Ludwigs) Sohn und arbeitete für städtische Gebäude.
VOn Warneck, Giselbert, [ngenieur. Nach Rotermunds Brem. Gelehrten-Lex. 11, S. 248 war er erst als hannoverscher Kapitän, dann als stadtbremischer Ingenieur angestellt. In den Jahren 1738—46 arbeitete er ein grosses, 2 Bände starkes Werk aus, das eine Menge von Rissen, Ansichten, Festungsplänen, Zeichnungen einzelner Gebäude und Geräthe, auch vier Bisse und Zeichnungen von Bremen und desseu Umgebungen aus den Jahren 1736 und 1737, mit Erklärungen enthält. Las Werk (Manuscript) befindet sich jetzt in der Stadtbiblmthek.
Er war 1730 angestellt und fungierte bis 1754, in welchem Jahre er pensioniert wurde. Bald daiauf staib er, da schon am 8. Januar 1755 seine Witwe die rückständige Pension ausgezahlt erhielt. Nach den Rhederbüchern erhielt er für Vermessungen und Risse (z. B. Kattenthurm, Blumenthaler Grenze, Blockland, Hemelinger Deiche) vielfach Honorare vom Rathe.
Warnecke, Maurer. — Im Schüttingsrechnungsbuch 1559—79 kommt Mester Warnecke, der Maurer gewesen seiu muss, öfter vor; 1566 betrug sein Tagelohn 9 Grote. — Paul und Cornelius W. kommen in den Martinikirchenrechnungen von 1593—1609 sehr oft, meistens gemeinschaftlich, vor.
Warnecke, Ziimgiesser, erhielt 1515 „vor der Stadt tinnen flasken to maken" 2 Mk. 1 Grote, desgleichen 1525 für drei ,flasken" 3 fl. 27 Grote (Rhederbuch).
Wasmer, Goldschmied, erscheint im Bürgerbuch als Bürger 1381, als Bürge 1401.