Timpf, Peter, Münzmeister des Erzbischofs Friedrich, 1641—43. (s. Jungk, Brem. Münzen, S. 126.)
Tischbein, Georg Heinrich, Kupferstecher. Die Karte der Wesermündung von Johan Mensing vom Jahre 1791 ist bezeichnet „GL Tischbein sc", wogegen der Murtfeldsche Grundriss der Stadt Bremen von 1796 die Bezeichnung „G. A. Tischbein sc." trägt. Nach Naglers Künstlerlexikon war Georg Heinrich T., Kupferstecher und Mechanikus, Sohn des Mechanikus Johann T., geboren 1756 zu Marburg, nach vielen Wanderungen in Bremen ansässig geworden und beschäftigte sich mit dem Stechen von Karten und Landschaften, deren fünf angeführt werden.
Töpken (Tepeken), Zinngiesser. — Tön nies T. war 1642 Freimeister. — Peter T. und sein Sohn Johan T. waren Meister im 18. Jahrh.
TransmanduS, Maler. Er lebte als Mönch (frater) um 1073 unter Bischof Adalbert in Bremen, und es heisst von ihm „erat autem ipse pictor ab Italia". (Monum. Germ. Scriptores V, S. 331.)
Tyes, Johan, Drechsler. Nach dem Martinirechnungsbuch von 1599 hatte er „13 spilten to dreyen und 1 knop up den stol vor dat Orgelwerk baven der treppe".
TJkerlandt, Engelhard, vermuthlich Kupferschmied. Nach dem Rhederbuch von 1621 wurden „Engelhard IL, dem gaddersmitt, vor ein Cronoment baven roelandt" 6 Mk. 28 Grote an Arbeitslohn bezahlt. Das Cronoment bestand aus „gedreven Kopper", für das Kupfer wurden 6 Mk. 24 Grote bezahlt. Ebenfalls 1621 bessert er den „Flügel" auf der Stephanikirche.
Ulfen, Geschützgiesser. Der Name stand angeblich (s. Brem. Jahrbuch XII, S. 88 ff.) auf einem Bremischen Geschütze aus dem Jahre 1615. Da sich sonst, namentlich in