— 7 —
„baven des Winkellers Eingank de kamer zu decken, auch für das Cronomeut und Drakenkopffe, auch für etlich Kupfer und schmeltin, so er dazu gethan, bedinget für 42Thlr.,iM 1 / 2 Mk."
Attradt, (Atrat, Attrath), Fenss, Steinhauer. Ausser im Liebfrauenrechnungsbuch, wo er 1613 erwähnt wird, kommt sein Name in dem im Besitze der Steinhauerinnung befindlichen alten Amtsbuche der Steinhauer vor. Er war, wenngleich schreibensunkundig, 1604 und 1611 Verwalter der Amtslade. Vergl. auch Steinhauer Johan Kordes.
Augustinus, Tischlergesell, angeblich ein Böhnhase, arbeitete 1576 eine Zeitlang „up de Wage, welkes em der tidt is nagegeven." Vergl. Augustin Schulte. — Ein Mester Austin erhielt 1580 vor de „Wintladen to dem orgelwerk (der Tiiebfrauenkirche) to makende" 21 Grote.
Badelioff (Bodenhop) Hans, Zinngiesser. Er erscheint *■ in den Zunftakten 1598—1618. Dem Rathe lieferte er 1598 und 1602 Zinnfiaschen und Bettwärmer für dessen Häuser zu Bremervörde und Basdahl.
Bäkes, Jakob, von Vollenhoff, soll nach der Rennerschen Chronik (ad ann. 1534) die drei grossen Zwinger am Osterthor, vor der AVeserbrücke und beim Stephanithor während der Jahre 1512—34 erbaut haben, dann aber seiner wiedertäuferischen Gesinnungen wegen aus der Stadt verwiesen worden sein. Die vom 20. März 1534 datirte Urfehde eines Ivo Back, „seligen Hansken Back sone tho Eszens", worin er sich verpflichtet, die wegen seiner wiedertäuferischen Lehren in Bremen erlittene Haft niemals zu rächen und die Stadt Bremen sowie ihr Gebiet fortan zu meiden, hat sich im Konzept erhalten*) und ist vielleicht auf Jakob Bäkes zu beziehen.
*) Abgedruckt Brem. Jahrbuch, 2. Serie, Bd. I S. 151.