Abele de montere, im Brem. Urk.-B. II. Nr. 38 vom Jahre 1304 aufgeführt (Jungk, Brem. Münzen, S. 120).
Mester Adam, Steinhauer aus Braunschweig, setzte das vom Herzog Julius von Braunschweig dem Käthe 1578 geschenkte, auf der oberen Kathhaushalle befindliche Alabasterportal („Doergerade") und erhielt dafür vom Bathe 50 Thlr. Vermuthlich war er auch der Verfertiger des Portals.
AdolfUS, Baumeister, wurde nebst vier Knechten (Gesellen) 1244 beim Bau der Anschariikirche durch einen ein- stürzendenChorbogen erschlagen. (Brem. Urk.-B. I., 224. Anm.L)
A. G. M. oder A. Gr. "V". sind die Anfangsbuchstaben des ersten in Bremen nachzuweisenden Buchdruckers.*) H. Muhlius, geb. zu Bremen 166G, Professor der griechischen und morgenländischen Sprachen und später der Theologie in Kiel, gestorben daselbst 1733, hat in seiner Dissert. de vita et gestis Henrici Zutphaniensis, Kiel 1714, Thesen Heinrichs von Zütphen in niederdeutschen Versen abgedruckt, nach einem in seinem Besitze befindlichen Originaldruck, welcher am Schlüsse die Bemerkung trug: „Gedruckt tho Bremen anno MCCCCCXXVI up den ersten dach Fehmarn, A. G. V." Der Titel der Druckschrift lautete nach Muhlius: „Conclusion und beschluttrede uth de hilligen schlifft doreh broder Henrik van Sutphenn zeligen." Ferner führt Karl F. A. Scheller in seiner
*) Nach Mittheilung von Herrn Dr. von Bippen. Vergl. auch Brem. Jahrbuch, 2. Serie, Bd. I. S. 286.
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